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Trotz grossen CPU Kühler CPU wird zu warm

Stichwörter:
  • AMD
Letzte Antwort: in Prozessoren
5. April 2008 00:55:42

Hallo,

ich habe schon seit langem ein Problem mit der Wärmeabfuhr der CPU.
Vorerst die Daten meines Systems:
- AMD Athlon 64 3800+
- MSI Board K8T 939 Sockel
- Kühler Zalman CNPS7000B-CU
- Netzteil 500W

Wenn ich den PC einschalte und Windows startet läuft alles wunderbar.
Sobald ich eine Anwendung starte stürzt mein PC ab. Im BIOS kann ich sehen das die Temperatur über 75 grad ist was ja mit so einem Betrieb nicht normal ist. Nun vermute ich da ich schon folgendes ausprobiert habe:
- Andere Paste Arctic Cooling Silver 5 aufgetragen (soviel wie in der Anleitung steht)
- CPU Spannung getestet welche richtig ist.
- Zusätzliche Lüfter im Gehäuse eingebaut
- Mit offenem Gehäuse getestet

das der Kühler nicht richtig befestigt ist, da er sich ca. 2-5 mm horizontal drehen lässt trotz festen Anzug der Schrauben. Ausserdem wenn ich nachdem er ausgegangen ist den Kühlkörper anfasse dann ist er nur lauwarm und nicht so heiss das ich mir wie man normal bei 75 Grad verlangt die Finger verbrenne.

Jetzt überlege ich mir den CPU Cooler Xilence Xilent Blade zu kaufen und mit dem mal zu testen, ist zwar wieder kostspielig aber irgendwo ran muss ja liegen. Leider habe ich keinen anderen Kühler zum testen.

Kennt jemand von Euch dieses Problem und wenn ja wie hat er es gelöst?
Was meint Ihr reicht der Zalman (Laut techn. Daten kann er jeden AMD kühlen) oder sollte ich doch einen anderen probieren? Was für einen könnt Ihr mir empfehlen?

Hoffe es kann mir nun endlich jemand helfen dieses öde Problem endlich in Griff zu bekommen.

LG

Mike

Mehr über : trotz cpu kuehler cpu warm

5. April 2008 01:48:44

Moin

Hmm... Ich kann mir jetzt irgendwie nur fehlenden Anpressdruck vorstellen.
Mach den Kühler mal ab und lass den PC 24Std stehen, damit sich das Mainboard von einer eventuellen Verbiegung erholen kann. Dann den Kühler wieder installieren.

Wärmeleitpaste nur hauchdünn auftragen, vielleicht mit einer Kreditkarte verstreichen.
5. April 2008 21:45:05

Hallo,

Zitat :
Mach den Kühler mal ab und lass den PC 24Std stehen, damit sich das Mainboard von einer eventuellen Verbiegung erholen kann. Dann den Kühler wieder installieren.


das habe ich auch schon ausprobiert aber trotzdem bleibt das Problem bestehen. Soll ich ich nicht doch mal einen anderen Kühler ausprobieren wie z.B. den CPU Cooler Xilence Xilent Blade? Der ist für einen Test zwar nicht der billigste aber eine andere Möglichkeit habe ich nicht.

Vielen Dank für weitere Hilfen

LG

Mike
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7. April 2008 07:44:23

Hallo PcMike
Ich würde es auch mal mit einem anderen Kühler ausprobieren.
Ich persönlich halte nicht sehr viel von dem Zalman Kühler (schlechte Befestigung) Im Pc meiner Tochter befindet sich auch ein MSI Board K8T 939 +3800 Athlon.
Als Kühler benutze ich den Arctic Freezer 64 Pro Sockel 754/939/AM2
kostet zwischen 12+17€
Temperatur. Idle 33-35 Grad
Max.45-48 Grad
9. April 2008 13:35:09

Hallo,

habe jetzt mal einen anderen Kühler ausprobiert und zwar den Arctic cooling Alpine 64.
im BIOS zeigt er mir jetzt eine Temperatur von 37 Grad an. Sobald ich das Gehäuse schliesse
steigt die Temperatur zwar langsam aber bis über 50 Grad an. Wenn ich wieder das Gehäuse öffne
sinkt die Temperatur sehr langsam auf 37 Grad wieder runter. Wie lange dauert denn so ein Temperaturabfall
von 55 - 37 Grad ca. ? Ich habe nach 10 Minuten er nur von 55 - 44 Grad geschafft. Ist das normal?


9. April 2008 14:03:52

so und nun habe ich mal einen 3D Benchmark Test gemacht. Dort steigt die Temperatur auf über 65 Grad an
und musste ihn so mit abbrechen damit der PC nicht ausgeht. Komisch ist aber das unter Windows die Temperatur innerhalb
par Sekunden auf 41 absinkt sobald ich den Benchmark beende.

Die Programme mit denen ich teste sind:
3D Mark 06
Everest Ultimate Edition

Weis jemand Antworten?
10. April 2008 09:18:45

Also das die Temperatur so schnell absinkt ist normal, da die CPU unter Windows kaum belastet, also im Leerlauf, ist.

Das die Temperatur bei geschlossenem Gehäuse so nach oben geht liegt aus meiner Sicht an einem schlechten Air-Flow. Scheinbar wird die warme Luft nicht effizient genug aus dem Gehäuse transportiert.
13. April 2008 04:47:48

Also die 65 Grad sind schon ziemlich nah an der von AMD angegebenen thermischen Grenze (71 Grad wenn ich mich recht entsinene).
Wenn du dein Gehäuse nicht offen lassen willst, rate ich dir, mindestens zwei Gehäuselüfter zu installieren.
Einen vorne rein, der Luft nach innen schaufelt und einen hinten hin, der Luft nach draußen presst.

Dadurch bekommst du in deinem Gehäuse eine kontinuierliche Frischluftzufuhr und die warme Luft wird gleich nach außen "entsorgt".

Nicht nur der Prozessor, sondern auch alle anderen Teile werden es dir danken ;) 
15. April 2008 09:42:04

Ok dumme Frage aber hast Du mal nachgeschaut ob die zweite Schutzfolie auch mit abist am Kühler?
Da sind zwei drauf eine etwas dicker gegen kratzer etc. und eine ganz dünne die vor oxydation schützen soll die klebt etwas darum wird sie manchmal für kleberreste gehalten und mancher reinigt das dannmit alkohol dann ist der kleber weg aber die folie ist noch drauf.

Ansonsten mal den Pc auf die Seite legen und den Kühler nur soweit anziehen das er garade so nich kippeln kann also quasi nur sanft aufliegt.
15. April 2008 10:21:10

Scherz an: Bitte keine IKB oder West-LB Creditcards zum verstreichen der Wärmepaste auf einem Intel Rechner verwenden. Auf einem AMD Rechner mag das ja noch gehen, die funktionieren ohne Subventionen gar nicht, aber bei Intel da streikt der Prozz weil die Karten nicht gedeckt sind;)



Lieber diese nehmen. Scherz aus!
16. April 2008 00:57:19

Hallo,

erst zu flashtu:
Schutzfolie kann nicht drauf sein da der Arctic cooling Alpine 64 Kühler schon vorbeschmiert geliefert wird.

So nun habe ich mal einen CPU- und FPU-Stresstest (CPU und FPU = 100% Auslastung) mit Everest Ultimate Edition gemacht und sehe das die Temperatur mit offenem Gehäuse nach 30 Minuten bei 100% CPU Auslastung noch bei 43 Grad ist. Die Temperatur steigt in 5-10 Minuten Intervallen nach den 40 Grad an. Entweder ist das jetzt nur Zufall oder die Paste hat sich nach 2 Tagen erhärtet und somit einen besseren Kontakt mit den neuen Kühler entwickelt. Generell werde ich mir nur noch von AC Kühler kaufen, denn die wissen was die Entwickeln nicht so wie Zalman.

Was meint Ihr kann nach diesen Ergebnissen die CPU dennoch defekt sein und das nur ein Zufall sein oder gibt es Zufälle in
in dieser Situation nicht? Ist das überhaupt normal das die CPU bei 100% Auslastung in diesem Intervall ansteigt?




16. April 2008 10:07:54

Wenn du sowas meinst...

die dinger müssen erstmal richtig warm werden ich glaube 50grad+ dann schmelzen sie und gehen eine verbindung ein mit den kontaktflächen was natürlich für Intel kein ding ist aber amd wird nich so warm deshalb hab ich das abgekratzt und mit flüssigmetallpaste gearbeitet.
16. April 2008 13:01:13

Du kannst ihn mit Hilfe von Stress Programs auf sogar über 50 Grad bekommen.
So habe ich das auch gemacht mit Everest und sehe heute wieder das die Temperatur
bei 100% CPU Auslastung mit offenem Gehäuse nicht mehr über 48 Grad steigt. Jetzt muss
ich mich nur noch um einen zusätzlichen Lüftereinbau kümmern der wahrscheinlich seitwärts
montiert wird da mein Gehäuse nicht grad das Lüftdurchlässigste Ding ist.
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