Eigentlich ist es gar kein Geheimnis:
Ein Speicherriegel besteht erst einmal aus einer bestimmten Anzahl jeweils gleicher Module. Diese Chips werden jetzt in bestimmten Gruppen zusammengefasst und diese sogenannten Ranks zugeordnet (Verwaltungseinheiten für den Chipsatz). Es existieren Single-, Dual- und Quad-Rank-DIMMs. Jeder DIMM besitzt demnach ein, zwei oder vier Ranks von Speicherchips, die zusammen alle 64 Datenleitungen belegen. Die Anzahl der Ranks sagt also lediglich etwas über die gruppenweise Anbindung der einzelnen Module an den Datenstrang aus und nichts über die Anordnung auf der Platine (einfach oder doppelseitig).
Gern gestellte Frage:
Wenn man also schaut, ob 2 Riegel für den Dual-Channel Betrieb zusammenpassen, dann entscheidet immer die Anzahl der Module und Ranks, ob es vielleicht funktionieren könnte und nicht, ob diese nun ein- oder zweiseitig auf der Platine pappen