Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Übertakten mit Luft: Zehn Kühler für LGA 1156 im Vergleich

Letzte Antwort: in Artikel
Werbung stört? Dann Mitgliedskonto eröffnen

Man kann im Artikel ja schon lesen, dass es an den Unternehmungen lag welche Lüfter sie ins Rennen schicken.
Wenn EKL oder Prolimatech nicht mitspielen, werden sie eben auch nicht getestet.
Natürlich vorausgesetzt, sie wurden vorher angeschrieben. ;-)

Vorsicht mit Arctic Cooling!!!

Der Montagerahmen ist aus einem derart miserablen Plastik gefertigt, daß es jederzeit und unvermittelt passieren kann, daß sich das Ding zerlegt.

Ich hatte 2 Alpine Pro 11.
Der Rahmen ist zwar nicht exakt baugleich, aber sehr ähnlich und funktionsgleich.

Der erste der beiden hat eine halbe Stunde durchgehalten und ist dann mit einem leisen 'Klack' abgefazzt, worauf der Proz nach ein paar Sekunden runtergetaktet hat (gottseidank funktioniert das wirklich).

Der zweite hat sich beim Festschrauben des eigentlichen Kühlers auf dem Rahmen zerlegt.

Mir geht es nicht in den Kopf, wie man für soviel Geld soviel Schrott verkaufen kann!

... und das auch noch aus der Schweiz *kopfkratz*
Mglw. geht denen die Asche aus, wo doch jetzt die Steuerbetrüger keine Schwarzkohle mehr rüberschieben.
;-)

Moin

Da dachte ich doch letztens echt "jetzt mal wieder ein Kühlertest, dat wär schön" und schwupps ... da isser :D 

Aber die Geschichte mit der Differenz zur Umgebungstemperatur ist nicht ganz so glücklich: Ihr selbst schreibt "Der Kühler erreichte mit unserem übertakteten Prozessor ganze 82° Celsius! " (zum Arctic Cooling Freezer) ... Aber wenn ihr damit die Differenz meint, ist er doch schon locker über die 100°C drüber, wenn im Raum übliche 20-22°C herrschen o_O Dass 'das' jetzt schon die Temperaturdifferenz in 11°C kalter Luft ist, wird erst im nächsten Satz klar. In der Grafik dagegen gar nicht.

Ist doch ein netter Kühlertest, der vor allem ein breites Preisspektrum abdeckt. Der Noctua müsste sich bei diesem Preis bestimmt auch mit einer einfachen Wasserkühlung wie der "Corsair Hydro Series H50" messen können, diese kostet ab etwa 60€.
Persönlich halte ich sehr viel von Scythe Kühlern. Diese bieten eine sehr hohe Fertigungsqualität bei einem vertretbaren Preis.

Ich habe noch einen kleine Anregung für das THG Team. Vielleicht wäre mal ein Kühlervergleich für HTPC´s, wo man in der Bauhöhe sehr eingeschränkt ist, möglich. Zwei Testkanditaten für so einen Vergleich wüsste ich schon, den Scythe Shuriken sowie den Scythe Big Shuriken. Auch andere Hersteller bieten Kühler mit geringer Bauhöhe an. Ich denke mal, es gibt User, die einen potenten PC auf engstem Raum bauen wollen, aber nicht wissen welchen Kühler sie nehmen sollen.

Zum Ich hatte 2 Alpine Pro 11

Ich habe bei diesem und anderen Modellen genau das gleiche Problem mit dem spröden Kunststoff. Daraufhin habe ich mich an Arctic Cooling gewandt. Sie haben mir bestätigt, das hier ein Materialfehler vorliegt. Neu wird ein anderer Kunststoff für die Halterungen verwendet. Sie haben mir alle defekten Teile kostenlos ersetzt ohne, dass ich diese einsenden musste.

Greetz Beagle

Finde den Test soweit auch gut bis auf folgendes:
Was soll das mit diesem "generischen" Lüfter?
1. Wenn man sowas macht, dann muss man auch angeben um welchen es sich handelt. Vorallem die Größe wäre ja durchaus interessant und wichtig zu wissen. Dann stellt sich auch die Frage, ob man in diesem Fall einen Kühlkörper der für 92mm ausgelegt ist überhaupt mit einem für 120mm verglichen werden kann. Auf beide nen 92er Lüfter schrauben erscheint da genauso "unfair", wie wenn man einen 120er draufbastelt.
2. Wieso zum Henker nimmt man ausgerechnet einen der mit wahnwitzigen 2500U/min dreht? Sowas will man doch nicht in seinem Gehäuse haben, wenn man extra nen dicken Kühlkörper kauft!!!
Da nimmt man doch besser einen, der leise ist. Dann sind die Temps zwar etwas höher, aber dann trennt sich die Spreu auch vom Weizen.

Die Temperaturangaben im Test sind verwirrend. Angaben sind in °C, also Niveau/Pegel. Beschriftung "Temperature above ambient" impliziert aber ein delta T, Einheit müsste dann aber Kelvin sein. Ist ein Detail, aber wirkt unprofessionell.

Und was für einen Sinn soll es machen, die Umgebungstemperatur für einzelne Testkandidaten zu ändern? Also warum (und wie?) sollte man einen Raum mit einer Klimaanlage (!) auf 11°C herunterkühlen? Welches Modell verwendet ihr bitte, bei welcher Raumgröße?

::Kopfschütteln::

Zitat :
Dann tauschten wir ihn gegen ein anderes generisches Modell, das mit 2.500 U/Min rotierte, um vergleichen zu können, wie sich die Kühler bei gleicher Lautstärke und gleicher Belüftung schlagen.
Gehts noch theoretischer. Kein mensch wird nen Lüfter bei der Drhzah einsetzen, es sei denn er ist taub.
Mehr als 1200U/min sind bei nem Kühler in der Größe Schwachsinn. Wenn mir die Laustärke egal ist, brauch ich keinen so großen Kühler.

Die Ergebnisse würde dann komplet anders ausfallen. Manche Kühler haben die Lamellen so dicht stehen, dass bei niedrigen Umdrehungen die leistung extrem abfällt.
Sieht man in so einem test natürlich nicht.

Das leidige Problem mit dem Überhang habe ich selbst auch auf einem AM3-Board mit dem Zalman 10X Extreme zu spüren bekommen. Will man Corsair Dominator3-Speicher verbauen, wirds auf DIMM0 und DIMM1 erstmal essig, weil die Kühlrippen zu tief angesiedelt sind und die Halteklammern einen Dreh um 90 Grad (was die beiden verdeckten DIMM Slots freigeben würde) nicht erlauben.

Jetzt verrichtet ein 9900NT sein Werk und das zuverlässig und durch die 90-Grad-Drehung bläst der Lüfter aus dem Gehäuse raus (warme Luft weg) und steht auch den DIMM-Sockeln nicht im Weg...

Schade eigentlich. Ein gutes Produkt wäre der 10X Extreme, aber mit Mankos, denn nur Intel-Besitzer können den Kühler wahlweise drehen.
AMD-Besitzer haben hier das Nachsehen und müssen nach einer Ersatzlösung schauen!

@mic1184
Wenn die Testbedingungen geändert werden müssen, damit ein System überhaupt funktionsfähig ist, ist es schlicht und einfach untauglich oder ungeeignet (für Übertaktungen jedenfalls). Was mich bei Arctic Cooling ehrlich gesagt wundert, denn der Kühler soll 130W schaffen. *grübelgrübel* (Wärmeleitpaste schlecht???)

etwas Allgemeines
Fakt ist, dass es niemanden interessiert wie schnell die Lüfter drehen, sondern nur, wie laut sie sind. Dass es dort mathematische Proportionen gibt, liegt auf der Hand allerdings hängt es von der Bauart ab und da finde ich es fast unsinnig mit "festen" Lüfterdrehzahlen zu testen, sondern viel besser wäre zusätzlich ein fester Schallpegel, z.B. 30dB(A) oder ein "Delta over Ambient" ähnlich bei der Temperatur (Vorschlag). Denn 1200U/min sind manchmal lauter als 1500U/min. ... liegt natürlich am Lüfter.

Zu Arctic Cooling:
Ich habe seit Jahren Arctic Cooling Lüfter in meinen Systemen. Bin sehr zufrieden und das Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich recht überzeugend. Durchschnittlich 15€ mit 6 Jahren Garantie finde ich schon ok.

Gruß

mic1184Die Temperaturangaben im Test sind verwirrend. Angaben sind in °C, also Niveau/Pegel. Beschriftung "Temperature above ambient" impliziert aber ein delta T, Einheit müsste dann aber Kelvin sein.

Wie kommst Du denn auf die Idee, daß Temperaturdifferenzen in Kelvin angegeben weden müssten?

Hättest Du nur den Hauch einer Ahnung, was Du da gerade geschrieben hast, dann wäre Dir selbst klar, daß es bei Differenzen keinen Unterschied macht, ob sie in Kelvin oder Celsius angegeben werden.
Als Physiker muß ich Deinen Beitrag böse Abstrafen, vor allem, da Du wegen Deines Fehlers die Professionalität vom Redakteur in Frage stellst.

Schwache Leistung, mein lieber... ganz schwache Leistung.

Zudem spielt die Raumgröße keine Rolle, sofern die Temperatur per Klimaanlage konstantgehalten wird. Das ist dann äquivalent zu einem Wärmereservoire mit unendlicher Größe - egal ob es ein Schuhkarton oder eine Lagerhalle ist.
Wie man einen Raum auf 11°C herunterkühlen kann? Ganz einfach: Eine anständige Klimaanlage auf die höchste Stufe stellen!
In unseren Serverräumen war das ebenfalls kein nennenswertes Problem, sofern draußen nicht bereits über 35°C waren. Bei einem Klimaanlagentest war ich mal anwesend. In meiner Winterjacke - aus gutem Grund.

Bitte, bevor Du hier solche Sachen von Stapel lässt, solltest Du zumindest googlen. Das erspart Dir dann vielleicht solch peinliche Postings in der Zukunft.

--------------

@kevchen, bluray, bensen und andere:
Es ist nicht "schwachsinn" einen Referenzlüfter heranzuziehen.

Für die "extremen Overclocker" (nunja, das ist schon irgendwo "schwachsinnig") ist soetwas durchaus interessant.
Die Frage ist eben, was man zeigen möchte.
Nun hätte man jeden Kühlkörper mit einem regelbaren Lüfter zwischen 800rpm und 2500rpm an drei oder vier Messpunkten untersuchen können, um jede Vorliebe irgendwo abzudecken.
Der Test wäre dann viel aufwändiger und gäbe noch viel mehr Tabellen, die im Extremfall nichts neues gezeigt hätten.

Ich persönlich hätte gerne auch nochmal alle mit einem langsam drehenden "Standardlüfter" (sowas wie ein Noiseblocker oder ähnliches) gesehen. Einfach nur, damit auch das untere Ende der Rotationsgeschwindigkeiten nochmal einheitlich abgedeckt wird.

Fakt ist, daß eure persönlichen Vorlieben nicht die "einzig richtigen" oder "allgemein gültigen" Maßstäbe für einen Test darstellen.
Durch die Verwendung EINES Lüfters wurde die Variable der unterschiedlichen Lüfter entfernt. Das ist doch schonmal etwas!

----

@kevchen: Die Lautstärke liegt, einen hochwertigen Lüfter vorausgesetzt, der nicht zu schnell dreht, häufig nichtmal primär am Lüfter selbst, sondern an den Verwirbelungen, die bei der Durchströmung des Kühlers entstehen.
Zudem gibt es bei Lüftern mehr Variablen als die Rotationsgeschwindigkeit, die entscheidend sind. Der erzeugte Druck und die transportierte Luftmenge sind zwei wichtige Variablen, die man nicht vergessen sollte und die nicht zu 100% von der Rotationsgeschwindigkeit abhängen. Die Flügelgeometrie ist da ganz entscheidend.

Aber Du hast natürlich vollkommen recht, wenn Du sagst, daß ein Lüfter mit 1200rpm lauter sein kann als einer mit 1500rpm.
Ebenso kann es aber auch sein, daß dieser "lautere" Lüfter an einem anderen Kühlkörper plötzlich leiser ist, einfach da er besser zu den dortigen Strömungsbegebenheiten passt.


Fazit meines Beitrages: Man kann einfach alles testen. Dafür müsste man jeden Lüfter mit jedem Kühlkörper durchprobieren und zusätzlich noch mit der Kombination die Rotationsgeschwindigkeit variieren, bis man den optimalen Punkt gefunden hat. Solch ein Test würde ewig dauern, die Unterschiede wären nicht entscheidend für den Betrieb eines PCs und zudem wenig repräsentativ, da man dafür die Tests am besten in einem schalltoten Raum durchführen müsste - natürlich mit ganz anderem Equipment als diesem kleinen Handmessgerät.

Für den THG-Leser reicht dieser Test. Es zeigen sich vor allem die Gewinner im Originalzustand, also mit den mitgelieferten Lüftern. Das ist erstmal das wichtigste.
Der Vergleich mit einem zufällig gewählten anderen Lüfter zeigt dann nur, daß einige Kandidaten anders abschneiden könnten, wenn sie einen anderen Lüfter gewählt hätten und somit vielleicht auch zu bevorzugen sind, wenn man noch einen passenden Lüfter hat.

...

Ansonsten: Was wollt ihr denn noch? Wann ist euch der Test recht? Wenn THG zu euch nach Hause kommt und in euren Gehäusen vor Ort die Lüfter einbaut - mit eurem ganz privaten Lieblingslüfter und der handgerührten, ausgependelten Wärmeleitpaste?
Das wird es wohl kaum geben.

Die 11°C finde ich persönlich auch nicht gerade gut gewählt, da sie die Ergebnisse absolut betrachtet deutlich nach unten ziehen.
Da wäre es schöner gewesen bei 18°C zu bleiben und dem Kühler, der es nicht packt den Hinweis zu verpassen: "Reicht im normalen PC, jedoch nicht für extremes Übertakten geeignet."

Zitat :
Was mich bei Arctic Cooling ehrlich gesagt wundert, denn der Kühler soll 130W schaffen
Das Freezerchen hat eine lange, leidvolle Geschichte. Das Grundkonzept sollte mal als Freezer 7 die Pentium 4 mit knapp 90 Watt TDP kühlen und der Freezer 64 die entsprechenden Athlon64 . Selbe TDP. Als TDP noch TDP war.

Und genau auf diesem Level ist der Freezer dann auch quasi eingefroren. Ich habe die unverfrorene Frechheit der behaupteten 130 Watt mit einem alten Q6600 B3-Stepping @ 3,15 GHz nachgeprüft (da gehen ca 130 Watt in die Luft). Bei 80° Tcore habe ich das leidvolle Experiment mit kaltem Schaudern abgebrochen. Ein weiterer heißer Test mit einem Mosfet erbrachte nichts anderes: bis 100 Watt geht der billige Alu-Klops. Alles andere ist pure Anmaßung. An dem Ding wurde nur der Propeller modifiziert, der Rest ist ein jahrealtes Design. Untauglich in jeder Lebenslage.

Das ist wie DSDS: "Mei Dochda ka vei so schön singe..." Klar doch, Mütterchen glaubt alles. Das ist Autosuggestion. :D 

@derGhostrider
ich stimme Dir in so gut wie allen Punkten zu, und finde es darueber hinaus auch recht peinlich, wie einige hier Ihr Halbwissen zu verbreiten versuchen
aber in einem Punkt hast Du nicht ganz Recht; es ist nicht ueblich , generell °C bei Temperaturdifferenzen zu verwenden, es ist nur "zulaessig", wenn man Temperaturdifferenzen zweier Grad Celsius-Temperaturen darstellen moechte!
An sonsten sind Grad Kelvin absolut ueblich und Standart!

@topic
Ein schoener Test, aber dessen ungeachtet unvollstaendig, denn es fehlen einige der Besten (Prolimatech Megahalems, Scythe Orochi, Thermalright IFX-14)
Es waere ja schliesslich auch undenkbar, einen Prozessor-Vergleichstest zu veranstalten, und dann nur Intel zu testen und AMD außen vor zu lassen, oder?

derGhostrider@kevchen, bluray, bensen und andere:Es ist nicht "schwachsinn" einen Referenzlüfter heranzuziehen.

Hab ich was verpasst? Wo steht das ein Test mit Referenzlüfter Schwachsinn ist? Es ist genau das Gegenteil

Nun hätte man jeden Kühlkörper mit einem regelbaren Lüfter zwischen 800rpm und 2500rpm an drei oder vier Messpunkten untersuchen können, um jede Vorliebe irgendwo abzudecken.Der Test wäre dann viel aufwändiger und gäbe noch viel mehr Tabellen, die im Extremfall nichts neues gezeigt hätten.

Vollkommener Blödsinn. Es redet keiner davon 100.000 Durchläufe zu machen. Man nimmt einfach einen Praxisrelevanten und gut ist.


Fakt ist, daß eure persönlichen Vorlieben nicht die "einzig richtigen" oder "allgemein gültigen" Maßstäbe für einen Test darstellen.Durch die Verwendung EINES Lüfters wurde die Variable der unterschiedlichen Lüfter entfernt.
Fazit meines Beitrages: Man kann einfach alles testen.

s.o
Es reicht ja ein Durchlauf, wenn man zu mehr keine Lust hat. Aber dann bitte bei einer Drehzahl die meist genutzt wird.
Dein Gesülze von wegen, "eure Vorlieben sind nicht allgemeingültig" kannste dir sparen.
2500U/min bei 120mm sind einfach extrem laut. Die verwenedet niemand, außer mal zum Spass.
So gut wie kein Standardlüfter an den Kühlern hat so eine Drehzahl. Die liegen alle im Bereich von 800-1600 U/min. Und in diesem Bereich hätte man auch gehen sollen.
Wenn man eine Variable für die Masse auswählen will, dann ist das sicher keine extrem, egal in welche Richtung.
Wenn man mehrere Messungen macht kann man ruhig in die Extreme gehen. Aber bei einer ist die Kritik definitv gerechtfertigt.


Ansonsten: Was wollt ihr denn noch? Wann ist euch der Test recht? Wenn THG zu euch nach Hause kommt und in euren Gehäusen vor Ort die Lüfter einbaut - mit eurem ganz privaten Lieblingslüfter und der handgerührten, ausgependelten Wärmeleitpaste?
Oh, jetzt fängt die Beweihräucherung an. Man muss schon ziemlich verblendet sein, wenn man nicht mal eine Kritik bei der Lüfterwahl zulässt, die absolut nachvollziehbar ist.

Um etwas Ruhe zu vermitteln, noch einmal Senf oben drauf...
@der Ghostrider
Zustimmung!

Wenn ich einen Test zu Kühlern sehe, geht es mir um folgende Sachen.
Wie leise ist der Lüfter und wie "kalt" bleibt der Prozessor.
Dass man auf verschiedene Art und Weise (Größe des Lüfters, mit/ohne Kupfer, blablub...) das Problem löst, ist mir eher egal. Hauptsache das "Ding" ist bezahlbar, man kann es gut einbauen und entspricht der gewünschten ... naja, ich sag mal Performance ( Kelvin/dB(A) ).

Ich habe nicht versucht, die Testmethoden der Redaktion in Frage zu stellen. Wenn das so rüber gekommen ist, dann tut es mir leid und ich entschuldige mich dafür!

Gruß

@kevchen:
Es ist keine Entschuldigung nötig. :)  Alles bestens.

---

@bensen:
Es gab mal eine Zeit, da hatte ich einen 230V Lüfter von Papst aus Stahl an einem Minitower montiert, dafür aber das Gehäuse in Folie eingeschweißt, damit nur dort Luft eingesaugt wurde, wo ich es wollte. Ja, das war damals ein Athlon 650 auf Slot A... der letzte kurzzeitig übertaktete Prozessor, da es einfach nicht mehr sinnvoll war...
Wen interessiert's? Niemanden. *G* Es dient als Beispiel, was es so alles gibt. So habe ich hier im Forum auch schon Leute gelesen, die 17 oder gar 24 Lüfter in einem PC einbauen.
Ob Du nun einen relativ lauten Lüfter zu zu laut und für "unüblich" hältst oder nicht, ist einfach nicht die Frage. Es geht nicht darum Recht zu haben.

Und dennoch gebe ich Dir gerne Recht, daß ein Lüfter mit 1200rpm "praxistauglicher" für gewöhnliche PCs gewesen wäre.

Es ist doch schonmal gut, daß überhaupt ein nicht-standard-Lüfter verwendet wurde. Hättest Du es dann nicht auch in einer angemessenen Form als konstruktive Kritik unter den Artikel schreiben können:
"Gut, daß ein Lüfter auf allen Kühlern ausprobiert wurde, aber beim nächsten Test wäre es schön, wenn ein Ohrenfreundliches Modell mit geringerer Drehzahl verwendet würde."

Lies Dir den Satz genau durch und vergleiche es mit Deinem Beitrag, ich zitiere per copy&paste mit Tippfehlern:
Zitat :
Kein mensch wird nen Lüfter bei der Drhzah einsetzen, es sei denn er ist taub.
Mehr als 1200U/min sind bei nem Kühler in der Größe Schwachsinn.


Merkst Du nicht, was das Problem ist?


Und selbst dann, wenn nun ein Lüfter mit 950, 1000 oder 1200 rpm gewählt worden wäre: Wollen wir wetten, daß bei JEDER Wahl sich jemand findet, der daran etwas auszusetzen hat?
Bei den langsamen wird bemängelt, daß die Kühler damit nicht gut genug kühlen und das "kein Wunder" und "bei übertakteten CPUs totaler Blödsinn" sei, bei den schnellen wird bemängelt, daß sie zu laut sind und die besseren Kühler somit ihre Stärken im Silent-Betrieb nicht zeigen könnten.
Zum 4GHz OC passt ein Lüfter mit 2500rpm zumindest besser als einer mit 750 - 800 rpm.


----


@Wurzel:
Es macht keinen Unterschied, ob etwas 5 Kelvin wärmer ist oder 5 Grad Celsius.
Das ist E-G-A-L bei Temperaturdifferenzen. Daher kann man darüber auch nicht meckern. Schlimm wird es nur dann, wenn die Leute irgendwo absolute Temperaturen verwenden müssten, wie es in der Thermodynamik schonmal der Fall ist, und dann eben nicht den absoluten Wert auf Kelvin umrechnen. Solange es nur um Differenzen geht, also auch in den Gleichungen der Thermodynamik, ist eine Umrechnung nicht nötig und sorgt höchstens für Rechen- oder Schreibfehler.

Da dies aber keine wissenschaftliche Abhandlung ist und es einen Alltagsbereich betrifft (Raumluft, Zimmertemperatur, ...) und es nur um Temperaturdifferenzen geht, keine Gleichungen vorkommen, bei denen die absolute Temperatur nun wichtig wäre, kann man getrost und einheitlich Celsius verwenden.
Beides ist richtig und keines ist in diesem Fall zu bevorzugen.

@Pivo:

ich verbaue seit Jahren nur AC Freezer, das sie das beste P/L-Verhältnis haben. Ausgenommen davon ist jedes OC-System. Die Kunststoffrahmen haben noch bei keinem System versagt, sind gebrochen oder auch nur gerissen... aktuell habe ich einen i-7-860 auf 3GHZ permanent, und musste wegen der aufgeblassenen Gigybyte-Heatpipe auf dem P55A-UD6 sogar eine Ecke des Rahmens wegfeilen. Trotzdem hält der Lüsfter wunderbar...

Da auch mein Ausbildungsbetrieb nur AC-Lüfter verbaut, sind seit Jahren tausende der Lüfter erfolgreich verbaut worden... da du schon 2 kaputt gemacht hast, würde ich evtl auf einen unvorsichtigen Umgang spekulieren.

@Ghostrider
Du verstehst es nicht. Ob es irgendwo jemanden gibt, der doch so eine Drehzahl einsetzt ist doch völlig egal.
Es bleibt Unsinn.

So einen Test sollte man bei einer Drehzahl durchführen die eben die Meisten nutzen. Ob man da jetzt etwas zu hoch ist oder drunter ist völlig egal.
Ich wette bei 1200 U/min hätte keiner was gesagt. Das ist einfach ne Behauptung die an den Haaren herbei gezogen ist.
Es ist ein Unterschied ob man die Vorlieben weniger nicht ganz trifft (tut man eh nie, da hast du Recht) oder die Vorlieben von 99,99% aller Leser.
Ich brauch mich nicht weit aus dem Fenster lehnen, wenn ich sage das mehr Leute ihren CPU-Lüfter bei 1200 als bei 2500 U/min betreiben.

Bei 1600U/min hätte ich gar nichts gesagt. Ist in meinen Augen zwar viel zu laut und auch nicht nötig, aber noch einigermaßen in dem Bereich der wohl noch von manchen genutzt wird.
2500 U/min sind aber weit fernab jeglicher Praxisrelevanz. Ich glaube manche wissen gar nicht wie laut das ist.
Wenn ein Kühler bei niedriger Drehzahl den Prozessor nicht schafft, ist er eben untauglich. Kommt ein Vermerk in die Tabelle "Abbruch, wegen zu hoher Temp." und gut ist.

So ist der test doch wertlos (zumindest der Teil mit Rferenzlüfter). Ich weiss ja immer noch nicht welcher Kühler bei gleichem Lüfter der bessere ist. Denn die Drehzahl wird ja nicht eingesetzt. Und gerade wenn man so erheblich weg liegt, ist es unmöglich ein Ergebnis für eine vernünftige Drehzahl abzuleiten.





@bensen:
Das mit dem "Abbruch wegen zu hoher Temperatur" ist ebenfalls das, was ich gern gesehen hätte. Da sind wir und ja einig.

Nach wie vor ist es aber NICHT "vollig wertlos" den Referenzkühler getestet zu haben. Die absoluten Werte sind natürlich nicht gerade aussagekräftig für den 0-8-15 PC, aber es erlaubt trotzdem einen gewissen Vergleich zwischen den Kühlkörpern an sich zu ziehen und zwar für den Fall, daß man einen Leistungsstarken Lüfter einbaut.
Wenn Du das nicht einsehen willst, dann soll es mir auch egal sein. Den Rest habe ich mehr als hinreichend zuvor geschrieben.

Ja, aber hallo. auf die idee mal eben den raum auf 11° zu kühlen muss man erstmal kommen...
kann mir jemand bitte kurz sagen, was denn die temperatur bei den anderen kühlern war?

@Physiker:
mal angenommen ich teste sowas einmal bei 15°. kann ich dann das ergebnis auf normale raumtemperatur einfach umlegen? meinetwegen +7° addieren. oder ändert sich da noch was? sowas wie wärmeleitfähigkeit vom kühler oder der umgebungsluft.
ja, ich hab davon keine ahnung, aber die frage ist mein ernst.

@Enay:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wiedemann-Franzsches_Geset...

Abseits der Debye-Temperatur existiert tatsächlich ein linearer Zusammenhang zwischen der Temperatur und Wärmeleitfähigkeit des Materials.
Die Debye-Temperatur von Alu liegt bei 428K.
Somit sollte man bei Zimmertemperatur sogar noch den Phonenanteil gezielt betrachten.

Ansonsten muß man aber nicht einfach 7°C auf alle Werte Addieren, sondern den richtigen Proportionalitätsfaktor berücksichtigen.

Kurzum: Man sollte lieber gleich bei einer realitätsnahen Temperatur bleiben.

Zudem kommt ja noch hinzu, daß stets in offenen Testaufbauten geprüft wird. Im PC der meisten Leute sind aber eben keine 18°C, wenn die Zimmertemperatur 18°C beträgt, sondern wohl ehr 22°C bis 30°C, da die Luft von allen Komponenten aufgeheizt wird.
So erwarten viele jedoch Werte, die sie aus Tests gefischt haben, die in ihrem geschlossenen Gehäuse mit mäßiger Lüftung nicht erreichbar sind.
Man sollte also nicht seine eigene CPU-Temperatur auslesen, dann einen Test durchblättern und denken: "Mit dem Kühler hätte meine CPU 10°C weniger!"
Das kann zu einer bösen Überraschung führen.

Für eine gute Wärmeleitung ist vor allem auch die Temperaturdifferenz entscheidend. Du kannst also sogar einen CPU-Kühler aus Diamant (hervorragender Wärmeleiter) auf Deine CPU schrauben - wenn im Gehäuse bereits 50°C sind, dann wird die CPU eben nicht kühler.

Zitat :
Vorsicht mit Arctic Cooling!!!
Der Montagerahmen ist aus einem derart miserablen Plastik gefertigt, daß es jederzeit und unvermittelt passieren kann, daß sich das Ding zerlegt.


Das Bild ist nur wenige Tage alt:



Einfach abgebrochen. Wer sich sowas einbaut, ist selbst schuld. Wegen ein paar Euro Geiz ist alles hin...

___
@Wurzel:
Es macht keinen Unterschied, ob etwas 5 Kelvin wärmer ist oder 5 Grad Celsius.
Das ist E-G-A-L bei Temperaturdifferenzen. Daher kann man darüber auch nicht meckern. Schlimm wird es nur dann, wenn die Leute irgendwo absolute Temperaturen verwenden müssten, wie es in der Thermodynamik schonmal der Fall ist, und dann eben nicht den absoluten Wert auf Kelvin umrechnen. Solange es nur um Differenzen geht, also auch in den Gleichungen der Thermodynamik, ist eine Umrechnung nicht nötig und sorgt höchstens für Rechen- oder Schreibfehler.

Da dies aber keine wissenschaftliche Abhandlung ist und es einen Alltagsbereich betrifft (Raumluft, Zimmertemperatur, ...) und es nur um Temperaturdifferenzen geht, keine Gleichungen vorkommen, bei denen die absolute Temperatur nun wichtig wäre, kann man getrost und einheitlich Celsius verwenden.
Beides ist richtig und keines ist in diesem Fall zu bevorzugen.
___

habe auch niemals behauptet, dass es zahlentechnisch einen Unterschied macht, Temperaturdifferenzen von Kelvin in Grad Celsius umzurechnen.
Was die reine dahinterstehende Mathematik angeht, ist es tatsaechlich egal, aber nach dem Beschluss der 13. Generalkonferenz für Maß und Gewicht von 1967–1968 darf, ich wiederhole, darf die Differenz zweier Celsius-Temperaturen auch in der Einheit Grad Celsius (°C) angegeben werden. Standard bleib aber weiterhin das Kelvin, und beides darf nicht vermischt werden; Stichwort wechselnde Einheiten.
Man gibt ja beispielsweise den Luftdruck innerhalb einer Abhandlung auch nicht in MPa, dann wieder in bar, dann in torr und dann vielleicht auch noch in technischer und physikalischer Atmosphaere und zum Schluss noch in PSI an; ja, bei all diesen Einheiten muss man umrechnen, nicht bei der Temperaturdifferenz von Kelvin in Grad Celsius, aber das ist egal, es ist immer eine Übereinstimmung der Einheiten gefordert, sowas lernt man schon im ersten Semester einer technischen Studienrichtung, wenns bis dahin nicht schon klar ist.

FormatC sagte:
Zitat :
Vorsicht mit Arctic Cooling!!!
Der Montagerahmen ist aus einem derart miserablen Plastik gefertigt, daß es jederzeit und unvermittelt passieren kann, daß sich das Ding zerlegt.


Das Bild ist nur wenige Tage alt:

http://i57.photobucket.com/albums/g232/wallossek/ac-freecer.jpg

Einfach abgebrochen. Wer sich sowas einbaut, ist selbst schuld. Wegen ein paar Euro Geiz ist alles hin...


Auauau! Da blutet einem das ITler-Herz, das zu sehen. Ja, ich halte auch nicht wirklich viel von "Geiz-ist-geil" :( 
Und trotzdem gibt es soviele, die sich solchen Schund als Kühler auf ihre CPU schnallen... :ouch: 

Hoffentlich hat sich da nicht all zu viel (nur der Kühler selbst) zerlegt...

Noch kurz meine Erfahrungen zum AC Freezer 7 Pro R2...hatte mir diesen vor kurzem auf meinen i7 870 gebaut, da der Original boxed Lüfter Thermisch und Akkustisch nicht zumutbar ist.

Hatte leider keine große Auswahl, da mein Board und mein Gehäuse keine allzugroßen Lüfter zulassen, daher viel meine Entscheidung auf den relativ kompakten Freezer 7 Pro...für meine Verhältnisse genügt mir die Kühlleistung auch, jedoch finde ich es nicht so gut, dass der Lüfter nach kurzer Zeit Windows Betribe bereits konstant bei ca. 1500rpm läuft.

Nach einem Prime95 Test wollte ich mal rausfinden was möglich ist, dabei ist mir aufgefallen das die Lüftergeschwindigkeit bei max. 2057rpm stehen bleibt (max. Temperatur hatte ich dann ca. 81°C).

Da der Lüfter jedoch von AC mit max. 2500rpm angegeben ist hab ich dann einen neuen als Ersatz bekommen...aber bei diesem dann dasselbe Spiel mit max. 2057rpm.

Das bedeutet für mich, dass ich kaum bis keine Reserven habe in der Kühlung. An der Lüftergeschwindigkeit ändert sich auch nichts wenn ich im Bios die Lüftersteuerung deaktiviere, dann dreht er konstant bei 2057rpm.

Ich muss leider sagen das ich mir von AC auf gut deutsch gesagt ziemlich verarscht vorkomme, zumal deren Support auch nicht auf mich reagiert.
Werbung stört? Dann Mitgliedskonto eröffnen