Vergleich SATA Platte mit SAS Platte
Letzte Antwort: in Festplatten, optische Laufwerke und Controller
Hallo,
es kann mir sicherlich jemand weiterhelfen und den Unterschied bzw. den Vor- bzw. Nachteil folgender Platten erläutern.
Habe mir zwei Platten ausgesucht:
Samsung:
Hersteller Samsung
Modellbezeichnung SpinPoint F1 HD322HJ
Kapazität (GB) 320
Bauart intern
Formfaktor (Zoll) 3,5
Schnittstelle Serial-ATA II
Umdrehungen / Min. 7.200
Datentransferrate (lesen) MB/s 300
Datentransferrate (schreiben) MB/s 175
Zugriffszeit (ms) 9
Cache (MB) 16
Geräuschentwicklung StandBy (dB) 24
Geräuschentwicklung Betrieb (dB) 28
MTBF (h) keine Herstellerangabe verfügbar
Abmessungen (BxHxT) (mm) 102 x 25 x 146
Gewicht (g) 470
SAS Platte - Seagate
Bauform 3,5 Zoll
Kapazität 73,4 GB
Schnittstelle SAS 300
Stromanschluss 15-polig
Datentransferrate bis zu 125 MB/s (lesen)
Drehzahl 15000 U/min
Zugriffszeit 3,5 ms (lesen), 4 ms (schreiben)
Cache 16 MB
Stromverbrauch Lesen/Schreiben 17,4 Watt
Ruhezustand 13,2 Watt
Schockresistenz max. 60 G in 2ms (Betrieb)
max. 250 G in 1ms (ausgeschaltet)
Gewicht 771 g
Abmessungen (BxHxT) 102 mm x 26 mm x 146 mm
Es ist mit Sicherheit klar, das von der Performance einiges für die SAS-Platte spricht.
Aber ist es auch richtig, das die Samsung Platte was die Transferrate betrifft, wesentlich schneller ist?
es kann mir sicherlich jemand weiterhelfen und den Unterschied bzw. den Vor- bzw. Nachteil folgender Platten erläutern.
Habe mir zwei Platten ausgesucht:
Samsung:
SAS Platte - Seagate
max. 250 G in 1ms (ausgeschaltet)
Es ist mit Sicherheit klar, das von der Performance einiges für die SAS-Platte spricht.
Aber ist es auch richtig, das die Samsung Platte was die Transferrate betrifft, wesentlich schneller ist?
Mehr über : vergleich sata platte sas platte
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Ich tu' mich schwer zwei unterschiedlichere Festplatten zu finden.
Deine Frage ist so als wenn Du einen Autohändler fragst was der Unterschied zwischen einem VW Golf Kombi und einem Porsche Carrera S ist. Also welche Antwort würdest Du da erwarten?
Der Vergleich mit Golf/Porsche passt wirklich gut zu den beiden Platten: Stauraum, Geräuschemission, Beschleunigung etc. kann man alles prima übertragen. Die Transferrate kannst über eine Krücke auch übertragen: Mach' einen Umzug von Hamburg nach München mit beiden Autos. Was geht schneller?
Also wenn der Autohändler Geduld hätte würde er vermutlich fragen: "Was wollen sie mit dem Auto eigentlich anstellen?"
Deine Frage ist so als wenn Du einen Autohändler fragst was der Unterschied zwischen einem VW Golf Kombi und einem Porsche Carrera S ist. Also welche Antwort würdest Du da erwarten?
Der Vergleich mit Golf/Porsche passt wirklich gut zu den beiden Platten: Stauraum, Geräuschemission, Beschleunigung etc. kann man alles prima übertragen. Die Transferrate kannst über eine Krücke auch übertragen: Mach' einen Umzug von Hamburg nach München mit beiden Autos. Was geht schneller?
Also wenn der Autohändler Geduld hätte würde er vermutlich fragen: "Was wollen sie mit dem Auto eigentlich anstellen?"
Deshalb frage ich nochmal: Was willst Du mit der Festplatte tun?
Wenn Du von A -> B kopierst, ist die Samsung schneller.
In 99% aller Anwendungsfälle, die man sich vorstellen kann ist die Seagate schneller. Sehr viel sogar. Klick' Dich mal hier durch:
http://www.storagereview.com/Testbed4Compare.sr
Die SAS Plattte kannst Du vergessen für den 08/15 Betrieb. Stattdessen kauft man (von billig nach Teuer):
a) eine aktuelle Platte mit ca. 300GB/Platter. WD, Samsung oder auch Hitachi. Welche ist egal (Lautstärke, Stromverbrauch, Garantie, persönliche Vorlieben sollten hier die Kriterien sein)
b) eine VelociRaptor
http://www.tomshardware.com/de/VelociRaptor-WD,testberi...
c) eine SSD
Wenn Du von A -> B kopierst, ist die Samsung schneller.
In 99% aller Anwendungsfälle, die man sich vorstellen kann ist die Seagate schneller. Sehr viel sogar. Klick' Dich mal hier durch:
http://www.storagereview.com/Testbed4Compare.sr
Die SAS Plattte kannst Du vergessen für den 08/15 Betrieb. Stattdessen kauft man (von billig nach Teuer):
a) eine aktuelle Platte mit ca. 300GB/Platter. WD, Samsung oder auch Hitachi. Welche ist egal (Lautstärke, Stromverbrauch, Garantie, persönliche Vorlieben sollten hier die Kriterien sein)
b) eine VelociRaptor
http://www.tomshardware.com/de/VelociRaptor-WD,testberi...
c) eine SSD
peppermax sagte:
Also die Seagate soll im Serverbereich eingesetzt werden. Bsp.: Wenn aber ein Client Daten vom Server zieht, bzw. kopiert, wäre dann - abgesehen von anderen Komponenten - nicht auch die Samsung-Platte schneller?"... soll im Serverbereich eingesetzt werden."
Wir reden immer noch auf dem Level "Ich will ein Auto kaufen. Nehm' ich jetzt den Golf oder den Porsche.". Also: Was für ein Server?
. Backupserver: egal welche Platte
. Fileserver: (fast) egal welche Platte Du da nimmst. Es sei denn >30 User gleichzeitig.
. Datenbank-Server: Wenn nicht nur ein paar aktive Webseiten auf dem Server sind, dann die Platte mit der schnellsten Zugriffszeit. Außerdem dem DB-Rechner soviel RAM wie möglich (8GB aufwärts) geben. Bei vielen gleichzeitigen DB-Zugriffen mehrere unabhängige RAID1 Verbunde anhängen und dem DB-Server selbst überlassen wie er die Daten aufteilt.
Selbst wenn Du jetzt sagst: Ein Active-Directory auf einem Microsoft Server. Das hilft alles nicht recht weiter. Du musst schon sehr genau sagen können was dort passieren soll:
. Anzahl User gleichzeitig
. Welche Anwendungen
Welches Gigabit der Welt liefert mehr als 100MB/s? Damit erübrigt sich sämtliche Diskussion über Festplattenübertragungsraten.
Platte ist fast egal. Die User merken da nicht unbedingt einen Unterschied. Wenn Du ganz sicher sein kannst, dass der Space der Raptoren genügt, dann nimm eine solche 10k Platte.
RAID5 durch RAID1 ersetzen bringt z.B. deutlich mehr als über die Platten zu philosophieren:
. RAID5 degraded Performance ist miserabel.
. RAID5 rebuild dauert zu lange (hotspare hilft hier nicht)
. Zugriffszeit RAID5 miserabel. Der liest immer von allen 3 Platten. Bei RAID1 nimmt er die Daten der Platte, die zuerst liefert.
. RAID5 Schreibperformance miserabel. Hier [x] Rückschreibcache (WriteCache) aktivieren, selbst wenn in der Anleitung von Controller steht, dass man dies nur in Verbindung mit einer USV machen sollte. Bei einer Datenbank wäre dies u.U. kritisch, bei einem AD nicht. Einen Absturz repariert das journaling Filesystem ohne Probleme. Das macht zwar eine Datenbank ähnlich - nur macht es einen Unterschied ob der Benutzer eine Quittung für eine Transaktion bekommen hat oder nicht.
. RAID5 sind mehr Platten beteiligt => höhere Ausfallwahrscheinlichkeit. Bei RAID5 hast vielleicht 2x / Jahr Downtime. Bei RAID1 nur 1x. Das merkt der User
Netzwerk
. gute Netzwerkkarte im Server und auf jeden Fall Gigabit Netzwerk
User
. Die Benutzerprofile sollten so oder so nicht so groß werden. Analysieren auf dem Server welche Dateien in den Benutzerprofilen groß werden und diese woanders speichern. Das sind oft Anwendungsdaten. Der AD Server ist zwar schlau, dass er teilweise Outlook Datenbanken nicht über's Netzwerk schaufelt, aber andere Nicht-MS Anwendungen sind ausgeschlossen. Das macht ohnehin die längste Zeit beim Einloggen aus: Das Übertragen der Daten.
RAID5 durch RAID1 ersetzen bringt z.B. deutlich mehr als über die Platten zu philosophieren:
. RAID5 degraded Performance ist miserabel.
. RAID5 rebuild dauert zu lange (hotspare hilft hier nicht)
. Zugriffszeit RAID5 miserabel. Der liest immer von allen 3 Platten. Bei RAID1 nimmt er die Daten der Platte, die zuerst liefert.
. RAID5 Schreibperformance miserabel. Hier [x] Rückschreibcache (WriteCache) aktivieren, selbst wenn in der Anleitung von Controller steht, dass man dies nur in Verbindung mit einer USV machen sollte. Bei einer Datenbank wäre dies u.U. kritisch, bei einem AD nicht. Einen Absturz repariert das journaling Filesystem ohne Probleme. Das macht zwar eine Datenbank ähnlich - nur macht es einen Unterschied ob der Benutzer eine Quittung für eine Transaktion bekommen hat oder nicht.
. RAID5 sind mehr Platten beteiligt => höhere Ausfallwahrscheinlichkeit. Bei RAID5 hast vielleicht 2x / Jahr Downtime. Bei RAID1 nur 1x. Das merkt der User
Netzwerk
. gute Netzwerkkarte im Server und auf jeden Fall Gigabit Netzwerk
User
. Die Benutzerprofile sollten so oder so nicht so groß werden. Analysieren auf dem Server welche Dateien in den Benutzerprofilen groß werden und diese woanders speichern. Das sind oft Anwendungsdaten. Der AD Server ist zwar schlau, dass er teilweise Outlook Datenbanken nicht über's Netzwerk schaufelt, aber andere Nicht-MS Anwendungen sind ausgeschlossen. Das macht ohnehin die längste Zeit beim Einloggen aus: Das Übertragen der Daten.
soeren87 sagte:
es wird viel geschrieben, dass man mit einer SSD die Ladezeiten (Programme und Betriebsystem) deutlich verlürzt.Hat da mal jemand praktische Erfahrung mit gemacht ?
Finde es eine gute Lösung das Betriebsystem auf SSD zu haben. Macht null Geräusche und soll sehr schnell sein .
so ist es
....windows xp z.B. ist in 1-2 sek. hochgeladen (peripheriezeiten für laufwerkserkennungen usw. kommen nat. noch mit dazu)
so habs ich in meinem pc:
1x OCZ Core SATAII 32GB SSD (für Betriebssystem)
1x OCZ Core SATAII 128GB SSD (für besonders speicherhungrige games & programme â la CAD usw..)
1x WD Raptor 74GB WD740ADFD 10.000U/m 16MB (super platte (!!!), dient jetzt leider nur noch dem niedriegerem gebrauch für leichte games bzw. cache dateien)
1x WD 750GB WD7500AAKS 7200U/m 16MB (für den ganzen rest von musik über schrott bis zu videos....)
Zur Lesegeschw der Samsung, das ist nur die max. theoret. aus dem Cache (Marketinggelaber). Die SAS wird das auch sequental bringen.
Zu Raid5, kommt auf den Controller an. Habe einen SAS Cachecontroller mit Hardware XOR und da bin ich bei über 200MB/sec lesen/schreiben mit 4 Platten. Gemessene Zugriffszeit ist auch normal.
Btw. gute, schnelle Server Platten sind in der Regel 2,5'' wegen der besseren Zugriffszeit (kleinere Wege des Schreib-/Lesekopfes)
Zu Raid5, kommt auf den Controller an. Habe einen SAS Cachecontroller mit Hardware XOR und da bin ich bei über 200MB/sec lesen/schreiben mit 4 Platten. Gemessene Zugriffszeit ist auch normal.
Btw. gute, schnelle Server Platten sind in der Regel 2,5'' wegen der besseren Zugriffszeit (kleinere Wege des Schreib-/Lesekopfes)
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