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Letzte Antwort: in Rund ums Netzwerk: LAN, WLAN & Sicherheit
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Da bist Du doch noch jemand, dem's relativ gut geht. Ich habe erst am Wochenende mich mit jemandem unterhalten, der weiterhin mit dem Handy via EDGE ins Internet gehen muss, da bei ihm überhaupt kein DSL verfügbar ist. Das geht nicht nur langsam - das kostet auch (trotz Datenflat).

Die Breitbandinitiative hat sich ja auf die Fahnen geschrieben dieses Problem eben nicht dem Wettbewerb zu überlassen. Mir sind auch mehrere Bürgernetze bekannt, die mittels Richtfunk u./o. W-Lan höherbandige Netze sich selbst gelegt haben. Überall gibt es Computerfritzen u. in Zusammenarbeit mit einer gewissen Anzahl von beteiligungswillen Bürgern kann man dort auch etwas auf die Beine stellen.

Hängt natürlich davon wo man wohnt. Wenn einzelne Häuser nicht voll mit DSL versorgt werden, weil es sich einfach nicht rechnet, kann ich noch den kaufmännischen Aspekt nachvollziehen.

Ich komme aus nem Dorf und zusammen mit unserem Nachbardorf reden wir von ca. 7000 Einwohnern + Kleinindustrie. Da gibt es komplett max. DSL 1000.

Da bereitet mir das Verständnis schon etwas mehr Probleme.

Wenn ein DSL Zugang über einen einzigen Anbieter besteht, dann verursacht es für einen anderen Anbieter (z.B. Vodaphone) natürlich höhere Kosten ein eigenes Kabel zu legen. Die inzwischen überall möglichen Bitstromzugänge, die die T-Com den anderen Anbietern zur Verfügung stellen muss, bringen Dich nicht weiter, da sie über das T-Com Netz laufen u. auch nur DSL 1000 haben. Auch wenn die Rechnung dann von jemand anderem kommt.

Also würde ich als Anwohner in einem solchen Dorf die T-Com anrufen u. die sollen in Ihren Computer schauen, wann die nächste Leistungsstufe freigeschaltet wird. Wenn das nicht angedacht ist, dann fragt man wieviele Verträge die T-Com bracht um DSL hochzuschalten u. ggf. Kabel u. Schaltschränke auszutauschen. Ich habe gelesen, dass die T-Com mit den Bürgern dann einen Deal gemacht hat: 24 Monate Mindestvertragslaufzeit bei der T-Com für 500 Anschlüsse u. das Ding wurde gemacht.

Die T-Com hat ein Rechnungsmodell nachdem sie festlegt ob es irgendwo wirtschaftlich ist DSL zu legen (oder eine bestimmte Kapazität). Wenn das im Moment sagt: "Rechnet sich nicht", dann rechnet sich das eben nicht. Die wenigsten würden ja auch bei der T-Com sein, sondern viele würden - keine Ahnung - einen Anschluss von Alice nehmen, was die Rendite der T-Com als Bitstromprovider reduziert. Man kann man denen verhandeln.

Ich versteh' das mit dem DSL 1000 aber nicht. Das ist die Geschwindigkeit mit der Du zum D-SLAM (Vermittlungskasten) kommst. Das hängt von der Leitungslänge ab. Die T-Com selbst kommt schneller zu ihren Vermittlungstellen, denn sonst könnte sie auch keine 7000 Einwohner mit vielleicht 1000 Anschlüssen versorgen. Dann bliebe nämlich von den DSL 1000 nur DSL 1 übrig. Es wird also bei Euch Einwohner geben, die näher am D-SLAM wohnen u. eine höhere Bandbreite haben. Dämpfungen und Übertraungsrate:
http://de.wikipedia.org/wiki/DSL#Erreichbare_Datenraten...

Falls dies zutreffen sollte, könntest Du die T-Com bitten oder nachfragen ob's schon besteht: ADSL2+ Verbindung. ADSL2+ hat bei gleicher Dämpfung eine höhere Übertragungsrate. Ca. doppelt so hoch. Du brauchst dann ein ADSL2+ Modem u. die T-Com muss das Feature Rate Adaptive Mode freischalten. Damit gehen dann vermutlich DSL 2000 über die gleiche Leitung.

Poste mal Deine Dämpfung ausgelesen im W-Lan Router (AVM Fritz!Box zeigt's an) oder mit diesem Tool:
http://dmt.mhilfe.de/
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