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Wir dürfen vorstellen: Googles Chrome OS Notebook Cr-48

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Ich finde die Cloud geschichte auch nicht gerade gut, da ich nicht gerne meine Daten an jemandem gebe der irgendwas damit machen kann.
Und wenn sie ein Problem mit dem Netz haben, dann komme ich nicht an meine Daten ran. Man macht sich immer noch mehr abhängig. Sollte nicht so sei. Kommt auf Dauer auch nicht gut.
Von dem her ist das Betriebssystem für mich eh schon gestorben. Ich habe jetzt mein Notebook schon seid 5 Jahren und stell mal vor, es wurde noch nicht zerstört. Wenn man seine Daten sicher haben will, dann kann man ja ein Backup auf eine Externe Festplatte machen. Geht schnell und ist einfach. Sehr einfach.

Zunächst mal ein "Danke" für den Artikel an sich.

Nun zum vorgestellten Produkt...

@YeKoMs:
Es bedarf überhaupt keines Spionageprogramms auf dem Gerät. ALLE Deine Daten liegen bereits bei Google! Die müssen bei Dir nichts ausspionieren, da Du Ihnen die Daten bereits gegeben hast!
Sofern Google seine Benutzungsbedingungen nicht komplett umstellt, werde ich mit Sicherheit niemals an einem solchen Gerät freiwillig sitzen. Wenn es ein Arbeitgeber verlangt, werde ich schriftlich darauf verweisen, daß ich auf die Risiken hingewiesen habe und nur gegen meine eigene Überzeugung ein solches System verwende.


Weiter zum Artikel:
Die Fotos des Gerätes sind meistens unterbelichtet. Der rustikale Hintergrund ist zwar ganz nett, aber einfach unpassend für ein derartig dunkles Gerät.
Weichen Kunststoff mit der selbstheilenden Oberfläche alter IBM-Notebooks, nein, die waren nicht nur "gummiert", zu vergleichen finde ich zudem schon etwas dreist, da dazwischen Welten liegen.

Schade, daß sogar 16:10 vom Aussterben bedroht ist. Das Gerät hat ja bereits eine winzige Auflösung, zukünftige Versionen werden also vermutlich nichteinmal mehr diese vertikale Auflösung mitbringen. Was bleibt dann noch übrig?
Ein permanent maximierter Browser im Sehschlitz-Format, der restlos *alle* Daten direkt an Google sendet.

Ich mag zwar schon Apple nicht, aber bevor ich mir soetwas jemals antuen würde, wäre ich "glücklicher" Apple-Kunde. Nicht, weil die Produkte so super toll wären, aber weil da bisher die Daten noch dort liegen, wo sie hingehören: Beim User.

Wieso erinnert dich das an Linux, doll-by-doll? Ich kann nicht ganz folgen.

Ich muss sagen, daß ich von der Hardware "begeistert" bin, aber mit ChromeOS wohl nicht viel anfangen könnte.
Ich nutze neben dem Desktop noch ein Netbook und bin mit dieser Kombi sehr zufrieden. Ein bisschen mehr Display und Rechenpower beim Netbook und ich wäre noch zufriedener - das scheint mir das cr48 leisten zu können. (Meine Netbook-Festplatte ist sowieso fast leer). Aber der eine USB-Anschluss auf dem cr48 ist ein wenig enttäuschend.... da will Google mit dem Holzhammer versuchen, Benutzer davon abzuhalten, ihre Daten lokal zu benutzen. Sehr ärgerlich.

@derGhostrider:
Wie kommst Du drauf das Google bereits alle meine Daten hat? Und Google gegeben hab ich auch nix!

Weder ein G-Mail, Chrome, noch facebook oder sonstige "Big-Brother-Seiten" werden von mir benutzt... also alle Daten die Google von mir haben könnte, müssen somit ohne meine Zustimmung "besorgt" und gespeichert worden sein.

Mit so einem Gerät würde ich niemals, absolut niemals etwas Wichtiges machen.
Diese Cloudscheisse in jeglicher Form und vergoogelte Spyware ist doch der absolute Vollwitz. Wer für Freiheit ist und Google dieser Art und Weise benutzt hat den Knall nicht gehört.

YeKoMs: Das nennt man Stilmittel. Es war ein Beispiel, was passiert, wenn Du ein solches Teil benutzt. Wenn Du es hast und benutzt, dann braucht Google kein Spionageprogramm mehr, damit sie an Deine Daten kommen könnten, die wären nämlich bereits bei ihnen gespeichert.

Nun klar?

Also eigentlich gefällt mir das Notebook. Es ist so schlicht wie die alten Thinkpads und auf Funktionalität ausgetichtet. Sogar die Auflösung lässt sich sehen. Und dann sogar mattes Display...so ein Notebook würde ich mir kaufen:-(

ohoh.. und ich dachte chromeOS macht bald Windows, OSX und Linux konkurrenz. Das war wohl weit gefehlt.

Meine Daten würde ich auch niemals auf fremden Servern speichern.

Die sollten wenigstens mal schnell an einem offline fähigen Office arbeiten.
Kann man überhaubt Software für dieses System entwickeln welche nicht gerade ein Browser-Plugin ist?

avaka sagte:
Diese Cloudscheisse in jeglicher Form und vergoogelte Spyware ist doch der absolute Vollwitz. Wer für Freiheit ist und Google dieser Art und Weise benutzt hat den Knall nicht gehört.


Das ist ja die große Hybris der FL/OSS-Idealisten: Freiheit digital zu hypostasieren. Spielen Weltverbesserer (zumindest die "Theoretiker" unter ihnen) und ignorieren, daß eine verschwindend geringe Menge sich überhaupt dafür interessiert. Und geben die Schuld dafür dann auch noch dem bösen Microsoft. Denn wer will digitale Freiheit überhaupt? Der Entscheidung der User zufolge nicht viele...

Was ich in dem obigen, etwas verquasten Absatz meine:
Im letzten issue vom Time Magazine war (überraschenderweise) ein ganz brauchbarer Artikel über vier ehem. "Softwarepiraten" zu lesen (der Napster-, der Bittorrent-Erfinder und noch zwei, die ich vergessen habe). Die Autorin fragte sich im Kontext illegal downloadbarer Alben und Filme "how can one compete with free?" und gab wenig später die einleuchtende Antwort: "easy". Deswegen habe es lt. Artikel Apple auch so weit nach vorne geschafft. Enges Hard- und Softwarekorsett - also das Gegenteil von "Freiheit" - und dennoch erfolgreich, weil so simpel in der Usability. Das könnte auf google übertragen. Schert sich einen Dreck um "Freiheit" (was auch immer das meinen soll), ist aber damit mehr als erfolgreich.

Schick ist das Design, auch die Idee die völlig überflüssiigeCapslocktaste wegzurationalisieren finde ich gut. Die Verpackung mit dem Hamster ist göttlich- und die Texte sind es auch. Die haben bei google offensichtlich tolle Konzepter /Texter/Grafiker angestellt.

Was mir nicht gefällt ist das geschlossene Konzept und die Tatsache das ich die Kontrolle über meine Daten abgebe. Ich würde meine Dokumente ungerne in einer Wolke liegen haben und ich würde schon auch gerne auf meinem Rechner die Software lokal benutzen, die ich eben haben will.

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