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Apple vs. "normale" notebooks

Letzte Antwort: in Notebooks, Netbooks, Tablets und Player

ich hab mal gehört das ein apple notebook nur so teuer ist weil er "apple" ist, ist das richtig oder sind sie wirklich um soviel besser als "normale" windows 7 gesteuerte notebooks & das viele geld wert.


kann ein ca. 700€ teures notebook gegen das macbook pro von apple etwas anhaben?

ich würde mich freuen wenn ich viele beiträge lesen könnte ....

danke
gruß :)  :) 
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Meiner Ansicht nach lohnt es nicht... du bezahlt bei Apple viel die Marke, viel das Betriebssystem und auch viel, dass es halt Apple ist imho.

Kannst ja einfach mal schauen was für eine Technik bei nem Apple Notebook verbaut ist und dann guck mal für wie viel du bei der Ausstattung für ein "normales" Notebook zahlt.

Dann musst du selbst wissen, ob dir das OS, die "bessere Bedienbarkeit" (nach Ansicht von Steve Jobs und seinen Jüngern) der Aufpreis wert ist.

Mit persönlich wäre es das nicht wert.

P.S.: Mein Ipad mag ich trotzdem und will es nicht mehr missen :) 

In einem Apple-Forum wirst du es so hören, in einem Windows-Forum (wie dieses hier in erster Linie) so. Ich würde mich leanproduction anschließen. Vergleich die Hardware und guck ob dir die andere Bedienung den Aufschlag wert ist. Ich für meinen Teil kann sagen: nein.

an das habe ich auch gedacht das man viel zu viel MARKE zahlt ..
ich werde sofort vergleichen & werde mich warscheinlich für ein normales windows notebook entscheiden ..
das gute ist ich kann mir dan später noch "bessere" office oder anderes dazukaufen & bin noch immer billiger ausgekommen!

danke, ihr habt mir sehr geholfen!!

Ich glaub man kann das nicht so einfach vergleichen. Bevor jetzt gleich Buh Rufe kommen, ich bin kein Apple-Fanboy. Meiner Meinung nach müssen aber die Geräte von Apple mit der Elitebook Reihe von HP oder der großen Thinkpad Reihe verglichen werden. Wenn man sich da die Preise anschaut, dann ist Apple auch nicht viel teurer, sondern liegt in der normalen Preisklasse von Business-Laptops. Ein 700 Euro Notebook kann sicherlich nicht einem MacBook Pro etwas anhaben. Allein in der Verarbeitung liegen Welten. Jede Reihe hat eben seine eigene Zielgruppe. Ich kann ja auch keinen Smart mit einem Auto aus der Luxusklasse vergleichen. Fahren können sie beide. Es sind die kleinen, aber feinen Unterschiede, die sich Apple bezahlen lässt. Das fängt bei guten Displays an und hört bei beleuchteten Tastaturen auf. Teilweise bekommt man auch Hardware bevor sie bei anderen Herstellern verfügbar ist. Ich habe z. Bsp. mir Anfang 2009 ein neues MacBook Pro gekauft mit einem C2D mit 2,93 GHz. Komischerweise gab es den weder bei Dell XPS noch bei Alienware zu diesem Zeitpunkt. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass der Aufbau des Gehäuses dafür sorgt, dass kaum Staub ins Innere kommt. Ein Macbook hat im geschlossenen Zustand kaum eine Öffnung. Wenn du also zwischen der Wahl stehst ein Notebook im Bereich von 700 € zu kaufen, dann ein normales Notebook aus der Mainstreamreihe. Wenn es in den Business Bereich geht, kann man auch mal bei Apple vorbeischauen. Dann kommt es wieder drauf an, was man machen möchten. Wenn man ein Notebook haben möchte, was eigentlich robust ist und sehr stabil läuft, dann geht auch Apple.

Naja, das Problem ist, das die Apple-Notebooks einfach nicht arbeitstauglich sind. Es sind nette Spielzeuge fuer den Idioten, der denkt, er koennte damit ganz besonders gut Bildchen malen und Musik machen. (Was sich schon seit Langem relativiert hat) Zu etwas Anderem ausser Herumspielen sind Apples-Betriebssysteme nicht zu gebrauchen. Auch das Gehaeusedesign und die Anschluesse taugen nicht fuers Arbeitsumfeld. Schon einen Monitor oder Beamer anzuschliessen endet in einer Adapterfrickelei sondergleichen, die auch noch boese Geld kostet. Bei den Details verliert Apple leider in allen Belangen. Und so gut sind die Displays auch nicht mehr. Das war einmal, das Apple immer gute Panels verbaut hat. Hinzu kommt dann noch der Schminkspiegelwahn.

Die Macbook-Pro Reihe hat aber insgesamt eine brauchbare Verarbeitung. Schwaechen sind auf Grund der Farbe die Handballenauflagen. Dort wird nach kurzer Zeit eine Verfaerbung und Abnutzung deutlich. Gegen die Thinkpads der gehobenen Klasse sehen die Apples jedoch ziemlich alt aus. Deren gehaeuse und Verarbeitung ist komplett auf das Business-Umfeld ausgerichtet. Selbst die Innereien sind leicht erreich- und austauschbar. Tastaturbeleuchtung gibts bei den Thinkpads schon seit Anfang der 90iger (Modellabhaengig, Tablets haben unter Umstaenden keine) und das Gehaeusedesign laesst das Eindringen von Schmutz usw. erst gar nicht zu. Die Tastaturen haben je nach Modell Ablaufrinnen etc. Und auch fuers Auge sind die Geraete deutlich besser ausgestattet, eines der ersten Modelle wurde im Museum of Art ausgestellt. Sagt schon alles ;)  Seit Lenovo die Thinkpad-Serie uebernommen hat, ist deren Qualitaet aber auch gesunken. So etwas wie mein x32 gibts nicht mehr...

Im Bereich um die 700€ kann man nicht viel erwarten. Hier sollte man sich das holen, was am Besten passt fuers Geld.

Im Großen und Ganzen stimme ich dir zu. Aber was die Verfärbungen usw. betrifft muss ich dir leider widersprechen. Ich besitze zwei MacBook Pro (2008 & 2009) und keins von beiden weist Verfärbungen auf dem Handballen auf. Das trifft nur auf die normalen weißen MacBooks zu. Beruflich haben wir jede Menge Thinkpads und es ist auch richtig, dass die Tastatur beleuchtet ist, aber es ist ein Unterschied ob jede Taste beleuchtet ist oder man nur eine LED in der Oberseite des Monitors hat, die dann versucht mit ihrem gelben Licht das komplette Arbeitsumfeld zu beleuchten. Komischerweise hat der Laptop von 2009 schon einen Displayport, der jetzt so nach und nach Einzug im PC-Markt hält. Oder seh ich das falsch? Auch konnte man gewisse Innereien bis letztes Jahr noch ohne Probleme austauschen. Ist teilweise in der Bedienungsanleitung schon beschrieben. Der Schminkspiegelwahn ist auch schon wieder vorbei, weil man sich das Display so bestellen kann, wie man möchte. Wie gesagt Apple ist was für Leute, die einen Rechner suchen, der einfach nur funktioniert. Ich habe beide Rechner bereits in sandigen Gebiet testen können (für ca. 14 Monaten) und beide haben dies auch ohne Probleme weggesteckt. Und wer wirklich extremere Sachen machen möchte, der kann dann auch zu einer Rocky Serie wechseln, die dann geschützte Anschlüsse besitzen oder Festplattenheizung usw.

Da stimme ich dir vollkommen zu. Wir haben eben HP und IBM in der Firma, und die besagte andere Serie für den Außeneinsatz und ich kann wie gesagt keine großen Unterschiede feststellen, außer dass ich bei IBM auch mal 3000-4000 Euro für einen Laptop lassen kann. Was die Entwicklung betrifft, so muss ich leider sagen, dass es sich so langsam in die falsche Richtung entwickelt. Ich glaube es wird mein letztes MacBook gewesen sein. Lieber bezahle ich mehr und bekomme dafür ein für mich passendes Gesamtpaket

Uebrigends gibts die Thinkleds in verschiedenen Farben. Bei mir ist es weiss, leicht blaeulich. Die Tasten sind gut zu erkennen. Die gelben LEDs sollten zu noch besseren Sichtverhaeltnissen fueren. Eigentlich nur eine Gewoehnungssache. Direktbeleuchtete Tastaturen duerften mehr Strom verbrauchen und koennen je nach Leuchtintensitaet blenden und sich zudem im Bildschirm reflektieren.
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