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NAS Eigenbau - Bitte um Hilfe

Letzte Antwort: in Rund ums Netzwerk: LAN, WLAN & Sicherheit

Hallo,

ich hatte den Acer easyStore hier, leider kann der kein Raid, deshalb kommt jetzt der NAS im Eigenbau.

Als Betriebssystem wollte ich FreeNAS verwenden.

So schaut meine Komponenten-Liste momentan aus:

Gehäuse: Cooler Master CM 690 II Advanced - 80 Euro
Mainboard + CPU: Intel D945GCLF2 inkl. Intel Atom 330 - 76 Euro
RAM: Kingston ValueRAM 2 GB DDR2 667 - 50 Euro
Netzteil: Cooler Master eXtremePower 400W - 45 Euro
SATA Controller: Promise SATA 300 TX4 Controller - 60 Euro

Macht 311 Euro, wobei das nicht Idealopreise sind, sondern von Alternate. Nach unten gehts also bestimmt ein Stück.

Dann wollte ich das Betriebssystem mithilfe von einem IDE-CF-Adapter via CF Karte aufspielen (beides zusammen ca. 20 Euro).

Der Controller wird benötigt weil mehr als 2 Platten dran sollen, das Board aber nur 2 SATA Anschlüsse bietet, hier jemand vielleicht eine Alternative?
Das große Gehäuse hab ich wegen der wohl optimalen Belüftung gewählt - da der NAS eh im Büro in einer "Abstellkammer" steht brauch ich nichts kleines und Lautstärke passt wohl auch, ansonsten werden leisere Lüfter eingebaut.
Als Festplatten dachte ich eigentlich an stromsparende WDs (4x1TB) aber die haben keine 24/7 Freigabe, also wollte ich die Hitachi HUA722010CLA330 1 TB nehmen, kosten rund 140 Euro/Stück. Alternativen?

Der NAS soll unter Mac OS X und Windows XP genutzt werden, stellt aber kein Problem da - sollte FreeNAS können?

Geht das? Hab ich was vergessen/übersehen? Habt ihr Verbesserungsvorschläge?

Vielen Dank!

EDIT: Budget ist offen, aber günstiger sollte es trotzdem sein also 800-1000 mit Platten.
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Wenn du ne Netzwerkkarte einsetzen kannst, hol dir eine Intel Gigabit Karte. Das entlastet den Atom und du bekommst mehr Durchsatz. Bei ner Realtek Netzwerkkarte wird der Atom schon bei 100MBit Muskelkater bekommen. Zudem Wird der Druchsatz bescheiden sein, da der Realtek fleissig Pakete dropt, besonders weil die CPU auf Anschlag rennt.

http://www.alternate.de/html/product/Netzwerk_PCI/Intel...

Uneingeschraenkt zu empfehlen. Bei der Karte muesste auch ein Low-Profile Bracket beiliegen.

Und nimm lieber ein Intel Atom Board mit ION -Chipset. Dort sollte auch RAID dabei sein. Zusaetzlich zu einer hoeheren I/O Leistung bei schnellerem RAM.

http://www.alternate.de/html/product/Mainboards_Sockel_...

http://www.alternate.de/html/product/Mainboards_Sockel_...

(Hier eine PCIe Variante der Intel Gigabit Karte verwenden)

http://www.alternate.de/html/product/Mainboards_Sockel_...

Ich weis nicht wie FreNas funktioniert
Brauchst du auch eigentlich garnicht. Reicht ein ganz normales Linux mit Samba oder ein Windows mit Freigaben. Beides laesst sich per Remote steuern.

Das RAID ist eher Problematisch. Da solche Geraete nur Software-RAID bieten, wirds unter Linux garantiert Aerger geben. Auch dein von dir genannter Adapter ist nur ein FakeRAID. Unter Linux eher bedenklich.

Wenn die Platinen RAID unterstuetzen, dann ist dies ueber Software realisiert. Bei der Installation musst du also einen Treiber einbinden. Unter Windows und Linux wuerde ich deswegen eher drei Festplatten verwenden. Eine Kleine fuer das OS, und die Zusaetzlichen Platten wuerde ich mit den OS-Eigenen Moeglichkeiten zu einem RAID zusammenfassen. Unter Linux duerfte zudem der LAN-Durchsatz hoeher ausfallen. Es sei denn du benutzt Windows 7 oder Vista. Fuer Vista ist der Knirps jedoch zu langsam.

Also ich wuerde dir folgenden Systementwurf empfehlen.

1 * kleine Festplatte, SATA fuer OS
2 * Festplatte, moeglichst groß, an SATA fuer die Daten. (RAID 1 oder RAID 0/ JBOD) RAID 5 usw kannst du dir schenken, dafuer reicht dein Budget nicht/ die Leistung des Atom nicht. Budget weil du dafuer einen Host-Adapter benoetigst.
ION Board mit 330iger CPU. Schnellerer RAM = mehr Speed. Besonders wegen Netzwerk/ Festplatten I/O wirst du das zu schaetzen lernen.

Das RAID laesst sich unter Windows einfach in der Datentraegerverwaltung erstellen. Die zwei Platten einfach in Dynamische Datentraeger umwandeln und dann zusammenfassen. Voila.

Da du dann bei dem Mainboard einen PCI oder PCIe Steckplatz frei hast, weil du den SATA Controller nicht brauchst, steckst du eine Intel Netzwerkkarte rauf. Mit der Karte erreichst du den bestmoeglichen Durchsatz bei dem Atom. Bei Gigabit LAN wird er zwar auch je nach OS bei 25(XP) - 60MByte/s (Linux/Win7) die Sekunde rumkrepeln. Mit nem Realtek wird er aber schon bei 10MByte/s auf Anschlag gehen.
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