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Der WAKÜ -GUIDE !

Stichwörter:
  • CPU-Wasserkühlung
Letzte Antwort: in Kühlung
Anonymous
29. Juni 2009 17:54:33



Kurz und knapp, der Überblick:



1) Wie funktioniert eine Wakü (Wasserkühlung)
2) Wozu eigentlich Wakü
3) Wasser und Hardware
4) Verschiedene Arten von Flüssigkühlsystemen
5) Thermische Gesetze
6) Was braucht man alles
7) Intern oder Extern
8) Komplettsystem oder Eigenbau
9) Zusammenstellung in 3 Klassen (Kaufberatung)
10) Schlusswort

Mehr über : wakue guide

Anonymous
29. Juni 2009 17:55:25

1) Wie funktioniert eine Wasserkühlung?

Eine PC-Wakü ist im Grunde nichts anderes als die Kühlung in einem Auto.
Das Wasser (Ein Gemisch aus destilliertem Wasser, Kühlmittel zur Abnahme der Wärme, Rostschutz für die Verschraubungen und Schmiermittel für die Pumpe) wird mit Hilfe der Pumpe durch die Chipkühler transportiert, nimmt so die Wärme der Chips ab. Das Wasser wird logischerweise wärmer und muss im Radiator (Wärmetauscher) wieder abgekühlt werden um wieder und wieder den selben Weg durchs System zu gehen.
Der Ausgleichbehälter, der dazwischen sitzt dient dazu, wie es der Name schon sagt, zum Ausgleich, weil sich Wasser bei der Erwärmung ausdehnt
und ohne sich zu viel Druck aufbauen würde. Desweiteren wird über den ,,AGB,, die Kühlung mit Wasser gefüllt und das System entlüftet.



Anonymous
29. Juni 2009 17:55:58

2) Wozu eigentlich eine Wakü?

Eine Wasserkühlung ist für Leute die in Erster Linie ein gut bis sehr gut gekühltes System haben wollen. Genau aus diesem Grund ist diese Kühlmethode bei den Hardcore-Overclockern sehr beliebt. Aber auch für geräuschempfindliche User, die so wenig wie möglich von Ihrem System hören möchten empfiehlt sich eine Wakü. Letzterer Punkt wäre wohl der der Auffälligkeit. Wasserkühlungen sehen gut aus und lassen sich mit ein paar Moddingteilen zu wahren Augenweiden hin basteln.
Ähnliche Ressourcen
Anonymous
29. Juni 2009 18:07:27

Der WAKÜ-GUIDE

by Doller12194 & Levi88



Einleitung:


Da das Thema Flüssigkühlung hier auf Toms-Hardware noch eher den zweitrangigen Status hat, aber immer wieder Fragen zum Thema Kompatibilität und systembezogene Zusammenstellungen auftauchen mach ich mich mal ran einen Guide rund um das Thema Wasserkühlung zu erstellen, um vor allem
unerfahrenen Usern dabei zu helfen die richtigen Komponenten zu wählen, Fragen zu beantworten, Grundsätze zum Thema zu übermitteln , Überblicke zu verschaffen und vor allem ,,Eure Kisten kühl zu kriegen,, ;) 


Ich werde dabei auch auf Reviews, Tests und Round-Up´s verschiedener Seiten im Netz zurückgreifen, da das Internet mittlerweile gespickt von guten bis sehr guten und ausführlichen Artikeln ist und ich deswegen der Meinung bin nicht alles noch mal vom Urschleim an hochzuholen.
Anonymous
29. Juni 2009 18:16:41

3) Wasser und Hardware

Viele denken immer noch Wasser verträgt sich nicht mit Hardware wenn sie in Kontakt kommen. Das ist nur teilweise richtig. Destilliertes Wasser leitet nur sehr ,,bedingt,, den Strom. Sollte mal der Fall kommen, dass Wasser aus der Kühlung austritt und auf der Hardware landet, kann man nur hoffen, dass man schnell genug den PC vom Stromnetz trennt bevor es zu Kurzschlüssen kommt. Denn Der Staub im PC ist die Leitfläche für den Strom und löst den für Hardware tödlichen Kurzschluss aus.
Aus diesem Grunde ist es zwingend wichtig ,dass man nach Einbau der Wasserkühlung, diese auf absolute Dichtigkeit überprüft und wenn möglich mehrere Durchläufe der Kühlung ohne angeschlossener Hardware durch führt. Dazu kann man entweder das Netzteil überbrücken oder einfacher wenn vorhanden einen anderen PC zum starten anschließen.
Die Fingerfertigkeit, handwerkliches Geschick und ein wenig Know-How zum Thema sind Voraussetzung für eine vernünftig verbaute Wakü.
Es ist auch immer ratsam ,,Gute,, Komponenten zu kaufen, weil wer billig kauft, kauft oft zweimal.
Im Grunde ist eine Wakü, wenn alles sauber angeschlossen ist, nicht anfälliger als ein Luftkühler, denn auch der kann mal ausfallen.
Alles in Allem sind diese Punkte zu beachten und man hat lange und sicher Spaß an seiner Kühlung.
Anonymous
29. Juni 2009 18:53:47

4) Verschiedene Arten von Flüssigkühlsystemen

Aktiv:

Das komplette System wird hierbei mit Lüftern versehenen Radiatoren gekühlt, die für eine höhere Kühlleistung des Radis sorgen. Ist im Grunde genommen die günstigste und effektivste (P/L) Version einer WaKü.

Semipassiv:

Hierbei sind üblicherweise ein passiver und ein aktiver Radiator verbaut. Im Leerlauf und unter Teillast sind die Lüfter (je nach Dimensionierung des Passivkühlkörpers) abgeschaltet, bis hin zur Zieltemperatur, bei welcher dann die Lüfter hinzugeschaltet werden. Dies ist der Idealfall einer WaKü, da natürlich auch unter Vollast die Lüfter nur wenig drehen müssen.

Passiv:

Beim komplett passiven Kühlsystem sind nur mehrere Passiv Radiatoren in Reihe geschaltet (auch hier wieder je nach Radiator) um die Flüssigkeit lautlos herunterzukühlen. Die Problematik an der Sache ist allerdings, wenn man garkeine Lüfter mehr haben will, sollte JEDES Bauteil (auch NT) gekühlt werden, was relativ sinnfrei und teuer ist, vor allem wenn man bedenkt, wieviele Hersteller auf ihren Mainboards pfeifende Spannungswandler haben.

Nun komme ich noch zu einigen Extraversionen:

Verbringund der Radiatoren in einem anderem Raum oder Stockwerk:
Stell natürlich etwas höhere Forderungen auch an die Pumpe dar, welche man dann sinnigerweise ebenfalls auserhalb des PCs lässt. Im Vergleich zur ähnlich leisen passivkühlung ist diese Methode jedoch deutlich günstiger.
Selbstverständlich kann man die Raids auch auf dem Balkon etc. anbringen, was den Vorteil hätte, dass die Abwärme sogar direkt aus dem Haus ist. Allerdings sinds draußen teilweise auch mal 35 Grad, was dann für die Nachbarn auch in einer gewissen Lärmbelästigung enden kann ;) .

Kühlung mit einem Chiller:

Hierbei werden mithilfe des Chillers niedrige Temperaturen von ca -15-5 Grad eingeregelt. Für Übertakten natürlich sehr schöne Lösung um auf jedenfall einem Hitzeproblem vorzubeugen. Jedoch sind hier bei wirklich extremen Maßen mehrere Nachteile zu sehen. Einerseits hat man das Kondenswasserproblem, was unweigerlich zu einem Kurzschluss führen kann, hinzu kommen dann noch Stromkosten für den Chiller (Klimaanlage mit ca 300W Kühlleistung mal als Anhaltspunkt), sowie die Lautstärke (je nach Gerät). Die Verweundung von richtgem Frostschutz ist hier natürlich Pflicht. Das ganze kann natürlich auch in einem anderem Zimmer untergebracht werden.

Meiner Meinung nach ist für den Normalo höchstens die erste Methode relevant.
Anonymous
29. Juni 2009 19:12:09

5) Thermische Gesetze


Anders als bei einer Luftkühlung ist man bei der Wasserkühlung frei sich den Ort der Wärmeabgabe selbst auszusuchen, was auch der ultimative Vorteil einer Wakü ist, die Gehäuse Innentemperatur steigt weitaus weniger an, was den restlichen eventuell ungekühlten Bauteilen natürlich zugute kommt, auch komplette Gehäuse Dämmungen sind so kein Problem mehr.
Da warme Luft nach oben steigt, ist man bestens beraten, den Radiator ebenfalls im Deckel anzubringen. Generell sollte es aber zumindest ein Ort sein, wo die Luft dann direkt nach außen geht.
Das nächste sind die Temperaturen, je nach Raumtemperatur, gewollter Lautstärke und Komponenten lässt sich das ganze Regeln. Generell ist eine gute Sollwassertemperatur zwischen 30 und 35°C, hoch genug um im Leerlauf die Lüfter auf 3,5-5V zu betreiben (oder ganz Abzuschalten beim Semi-Passiven Betrieb)
und Niedrig genug, damit die Komponenten unter den Kühlern nie zu warm werden.
Dabei spielt das Delta - T immer eine große Rolle, im Prinzip ist das der Temperaturunterschied (in diesem Falle) von Außenlufttemperatur und Wassertemperatur.
Hier ein Beispiel: Im Zimmer sind es 25°. Das Wasser ist 35° warm. Sprich man hat einen Delta-Wert von 10°,was ein durchaus gutrer Wert ist. Doch je kleiner dieser Wert ist,desto kühler sind auch die Komponenten und umso lansamer müssen die Lüfter laufen. Um so leiser wird der PC. Das heißt aber logischerweise auch, dass man bei steigender Zimmertemperatur die Lüfter erst einmal höher drehen lassen muss und sie so lassen um auf niedrigeres Delta zu kommen.Je Näher du an die Raumtemperatur willst, desto mehr müssen die Lüfter drehen.
Bei einem delta T von 30 Grad können die Lüfter sogar stehen und es reicht.
Sollte bei jemandem das Delta-T weitaus größer sein obwohl die Lüfter schnell drehen und es im Zimmer eigentlich normale 20° sind,dann muss man sich über seine Komponenten (Radiator,Pumpe,Kühler) Gedanken machen. Denn diese scheinen dann nicht für die zu kühlende Hardware auszureichen,was sich aber auch an den z.B. Kerntemperaturen schnell bemerkbar macht. Vereinfacht gesagt, um auf die gewünschte Wassertemperatur erst einmal zu kommen, müssen die Lüfter abhängig von der Raumtemperatur schneller drehen und gegebenfalls die Geschwindigkeit halten um die Wassertemperatur zu halten.
Sowohl die Reihenfolge der Komponenten, als auch der Durchfluss im System ist relativ egal. Im Gesamten Wasserkreislauf sind durchschnittliche Temperaturunterschiede von ca 2 Grad zu verzeichnen, was u.a. an der nur langsamen Erwärmung des Wassers liegt.
Der Durchfluss ist nur insofern wichtig, dass er den Herstellerangaben entspricht, ein höherer Durchfluss ist nur bei sehr bestimmten Kühlern von Vorteil. Als Richtwert seien hier mal ca 0,3-0,5 l/min für Durchlauf und ca 0,5-0,7l/min für Düsenkühler (Mindestdurchfluss) angegeben.

Hier mal ein gutes Review zum Thema Durchfluss vom Forumdeluxx:

Durchflussreview
Anonymous
29. Juni 2009 19:26:42

6) Was braucht man alles

Man braucht eigentlich nicht so viel, man muss sich aber an die Grundteile halten. Und die werden nun Punkt für Punkt beschrieben. Nebenbei gibt es ein paar Kaufempfehlungen für Komponenten die Levi88 und Ich zum Teil getestet bzw. selbst im Einsatz haben oder in Roundups und Reviews gezeigt wurden.

Los geht’s!



6.1) Die Pumpe


Eines der wichtigsten Bauteile einer Wakü ist die Pumpe!
Sie ist dafür zuständig, das Wasser durch das System zu "transportieren". ich rate dazu eine 12v Pumpe zu nehmen,da diese dann mit dem PC mitstartet ohne das man sie extra einschalten muss. Es sollte eine nicht zu schwache Pumpe sein,da so ein großes System nicht genug Druck bekommt Es muss aber auch nicht zu überdimensioniert sein, ala Dual-Laing,weil nicht nur hoher Wasserdruck und Durchflussmenge sind der Schlüssel zum Erfolg,sondern die Gesamtkomposition einer Wakü macht es aus ;) 

Bei den Angaben einer Pumpe sollte man nicht nur auf die Höhe der Fördermenge achten, sondern auf die Förderhöhe, da diese für den Druck entscheidend ist.
Bei der Pumpe sollte man nicht sparen um später den Kreislauf beliebig erweitern zu können, jede noch so leise Pumpe sollte man entkoppeln, da alle Pumpen Vibrationen verursachen. Man kann sich Dämmboxen oder Entkoppelungssets kaufen, allerdings reicht auch ein Stück Schaumstoff das man mit doppelseitigem Klebeband unter die Pumpe klebt.
Ich rate streng davon ab bei der Pumpe viel Geld sparen zu wollen und z.B. die Gartenteichpumpe oder die aus dem Aquarium zu missbrauchen.. Neben Anschlussschwierigkeiten ist der falsche Betriebsdruck haupt Augenmerk.




* Laing DDC-Pumpe - 12V Pro

Die Laing ist eine Pumpe welche, von einer Firma hergestellt wird, die sich auf den Bau von Pumpen im Industriebereich spezialisiert hat. Sie zeichnet sich durch die geringe Baugröße und ihre Stärke aus, aber sie ist durch den Standarddeckel auch sehr laut und dieser sollte durch einen anderen (Plexiglas) Deckel ersetzt werden. Somit wird die Pumpe stärker und relative leise.

Die Laing ist sehr einfach in einen 3,5“ Schacht einzubauen und wird somit zugleich entkoppelt. Diese Pumpe wird durch ihr schickes Design oft auch als Moddingobjekt verwendet, da sie auch sehr einfach auszuleuchten ist.
Durch ein einfaches Umlöten der Platine kann man die Laing Pro zu einer Laing Ultra „umbauen“, dadurch verliert man die Garantie und sie wird dadurch auch lauter, aber garantiert auch stärker. Außerdem sollte ein schmierender Wasserzusatz verwendet werden.
Zur Laing muss man hinzufügen, dass sie die einzige Pumpe am auf dem Markt ist,die schwimmend bzw. schwebend gelagert ist. Sprich sie hat keine Welle+Lager die ausschlagen können,was widerum zum Totalausfall führen kann.



Technische Daten:

* Abmaße: (BxTxH) 62x62x38mm (Ohne Anschlüsse)
* Abmaße Plexi Aufsatz: 80x80x25mm (Ohne Anschlüsse)
* Motorbauart: Elektronisch kommutierter Kugelmotor
* Nennspannung: 12 V DC Gleichspannung
* Förderhöhe 3,7m
* max. Förderleistung: 420L/h

Anschlüsse:

* 1/4" auf 10/8mm (gerade)
* 1/4" auf 10/8mm (Winkel 90°, drehbar)

Es werden insgesamt zwei Anschlüsse gebraucht, die oben gezeigten Anschlüsse können untereinander kombiniert werden.







* HPPS Plus - 12V Pumpe

Die HPPS+ ist eine Weiterentwicklung der Eheim 1046. Innovatek ist ein sehr renommierter Hersteller von Wasserkühlungskomponenten. Die HPPS+ zeichnet sich durch ihr extrem leises Betriebsgeräusch und geringen Stromverbrauch aus. Durch einen eingebaute Mikroprozessor kann man zwischen drei Modi wählen.

* Silent (1,65m Förderhöhe, unhörbar).
* Normal (Auslieferungszustand 2,05m Förderhöhe, leise)
* Power (4m Förderhöhe, wahrnehmbar ).
* Auto (Pumpe bestimmt selbst, wieviel Leistung benötigt wird).



Technische Daten:


* Abmaße: (lxbxh)130 x 55 x 65 mm (Ohne Anschlüsse)
* Motorbauart: Kreiselpumpe mit Vollkeramiklagerung (Spezialachse und Läuferlagerung)
* Nennspannung: 12 V DC Gleichspannung

Anschlüsse:

Einlassadapter:

* Pumpeneingang auf 1/4"

Auslassadapter

* Wird mitgeliefert

Die Pumpe sollte natürlich auch noch entkoppelt werden, da sie auch wenn sie leise ist, immer noch Vibrationen verursacht.



* Aquacomputer Aquastream XT USB 12V Pumpe- Standard Version

Die Aquastream XT ist ein weiterer Ableger der Erfolgspumpe Eheim 1046. Die neueste Weiterentwicklung dieser Pumpe kommt in drei verschiedenen Versionen wobei man allerdings jederzeit die Standard Version zu einer Ultra Version aufrüsten kann (mittels Key). Alle drei Versionen unterscheiden sich rein von der Software. Die Pumpe kann mittels der Usb Schnittstelle und der Software mit dem PC kommunizieren und somit lassen sich sämtliche Sachen einstellen oder automatisch erledigen. Von der Lüfterdrehzahl bis zur Wassertemperatur.

Anschlüsse:

Einlassadapter:

* Pumpeneingang auf 1/4" dazu noch einen 1/4" auf 10/8mm Anschluss.
oder
* 3/8" auf 10/8mm (gerade)

Auslassadapter
* Pumpenausgang auf 1/4" dazu noch einen 1/4" auf 10/8mm Anschluss.
oder
* 1/8" auf 10/8mm


Alle Varianten:

* Vollkeramiklagerung des Pumpenläufers
* USB Anschluss, 3* Lüfteranschluss
* Förderhöhe bis zu 4.2m

Die Pumpe sollte natürlich auch noch entkoppelt werden, da sie auch wenn sie leise ist, immer noch Vibrationen verursacht.
Oder einfach Dämmmatten (oder Schaumstoff) auf die Unterseite kleben.





* Eheim 600 Station II 12V

Die Eheim ist eine kompakte Tauchpumpe, die mit einem AGB geliefert wird. Sie ist für Einsteiger zu empfehlen, da sie günstig ist, aber trotzdem noch genug Leistung hat.Sie ist etwas lauter als die Laing aber man kann sie nicht als wirklich laut bezeichnen. Die Leistungsaufnahme ist aber recht hoch (im Vergleich zur HPPS+) Dies eine sogenannte Billigpumpe und ist nicht unbedingt zu empfehlen. Oft wird sie in Komplettsets angeboten um den Preis unten zu halten.


Technische Daten:

* Abmaße: (lxbxh) 81,2 x 95,6 (mit Kabel 116,3mm) x 97,5 mm
* Pumpenleistung: 600l/h
* Förderhöhe: 1,3m
* Leistungsaufnahme: 11 W


Anschlüsse:

* 1/4" auf 10/8mm (gerade)
* 1/4" auf 10/8mm (Winkel 90°, drehbar)

Es werden insgesamt zwei Anschlüsse gebraucht, die oben gezeigten Anschlüsse können untereinander kombiniert werden.
Anonymous
29. Juni 2009 19:40:37

6.2) Wasserkühler (Waterblocks) + Wärmeleitpaste

Die Kühler für die verschiedenen Komponenten, sind alle ähnlich aufgebaut, verfolgen aber natürlich alle das gleiche Ziel, die optimale Kühlung der Komponente.Dazu sollten ausschließlich Kupferkühler verwendet werden, da diese die beste Wärmeaufnahme haben.Es gibt auch ein Reihe Kühler mit Plexideckel,bei denen man aber sehr vorsichtig arbeiten muss. Denn auch nur der kleinste Haarriss führt unweigerlich zum Wasseraustritt!!
Desweiteren muss wie auch bei Luftkühlern Wärmeleitpaste verwendet werden! Hochwertige Kühler sind in der Regel plan,aber immernoch nicht die CPU.
Es gibt Beispiele da wurde die CPU gelapped (plan-geschliffen) und auf Leitpaste verzichtet. Ich rate aber davon ab!



ICH WEISE DARAUF HIN,DASS JEGLICHE DEMONTAGE DER ORIGINAL KÜHLER AUF MAINBOARD UND GRAFIKKARTE ZUM GARANTIEVERLUST FÜHRT !!!



6.2.1) CPU-Kühler

Bei den CPU-Kühlern (CPU-Waterblock) gibt es Viele Kandidaten. Die Entscheidung ist sehr schwierig,weil es im Grunde keinen ,,schlechten,, darunter gibt. Unterscheiden tun sich viele wenn auch nur gering durch die Durchflussmenge aber vor allem durch Ihr Design. Einige darunter durch die Montage wie z.B. der Nexxxos X2 PLUS, der mit einer Zentralen Anpressschraube aufgeschraubt wird.

Einen sehr guten Überblick geben die Effizienzgurus und Dexgo in Ihren *CPU-Kühler Roundup´s*

Effiziensgurus CPU-Kühler Roundup 2008

Effizienzgurus CPU-Kühler Roundup 2010

Dexgo Roundup

Mega-Performance-Round-Up von AL_

Ein CPU-Kühler will auch mal gereinigt werden :) 



6.2.2) Mainboardkühler

Wer gerne übertaktet der weis auch das nicht nur die CPU-Temperatur dabei ansteigt. Die Spannungswandler und die NB geben ebenso weitaus mehr Wärme bei mehr Takt ab. Gerade die nForce-Boards sind dafür bekannt aus dem Case einen wahren Grill zu machen. Um dem entgegen zu gehen kann man das gesamte Board ,,unter Wasser legen,,
Hierfür gibt es für zahlreiche Mainboards verschiedener Hersteller Waterblocks für
Spannungswandler,Northbridge und wenn die Gehäusetemperatur eh nicht so gut ist auch noch für die Southbridge die passenden Kühler.

Oftmals bekommt man aber passgenau für sein Board komplette Set´s wo man noch ein paar Euro gegenüber dem Einzelkauf sparen kann.
Auf jeden Fall sollte man sehr gut darauf auchten das die Kühler auf die Hardware passen,bevor man sein schönes Mainboard unter Pressdruck und Gewalt demoliert oder gar zerstört.

gute Hersteller solcher Kühler/Set´s sind

*Alphacool
*EK-Waterblocks
*Mips
*Watercool



6.2.3) GPU-Kühler (Grafikkartenkühler komplett & only GPU)


Wer sein System mit Wasser kühlt der sollte meiner Meinung nach auch gleich seine Grafikkarte/en mitkühlen. Die Grafikkarte ist ja leider immernoch eins der lautesten und vor allem heißesten Komponenten im System.Ich konnte z.B. meine Idle/Last Temperaturen auf den Karten mehr als halbieren.
Bei manchen Grafikkarten werden RAM und Spannungswandler passiv durch den Luftstrom im Gehäuse gekühlt.Hier reicht dann z.B. ein Only-GPU-Kühler,der wie bei der CPU verbaut und mit in den Wasserkreislauf integriert wird.
Aber immermehr Hersteller setzen auf komplette Originalkühler wo GPU,RAM und Spannungswandler unter einem großen Kupfer-Plastik-Monstrum versteckt sind und mittels 1 oder 2 Lüftern die warme Luft aus dem Gehäuse transportiert wird.
Hier empfehle ich klar Komplettkühler,die genau den selben Sinn haben wie ihre luftigen Kollegen,nur das das Wasser in einer Runde durch den gesamten Kühler über alle Komponenten fliesst.
Leider sind diese Komplettkühler relativ teuer und lassen sich auch nicht auf anderen Karten verbauen. Auch hier genau auf den Typ der Grafikkarte achten, dass es nicht zu Beschädigungen kommt.
Nächster Nachteil ist,dass Karten-Hersteller oftmals vom sogenannten Referenzdesign (Urdesign von nVidia oder ATi) abweichen und es somit in vereinzelten Fällen keine passenden Wasserkühler gibt.

Es gibt natürlich auch hier verschiedene Marken:


* EK Waterblocks
* Watercool
* Aquacomputer
* DangerDen
* Alphacool

Hier das komplette Sortiment bei Aquatuning


Ich möchte aber auch noch auf Only-GPU-Kühler nochmal etwas näher eingehen,weil User Avaka da anscheinend ein sehr gutes Modell im Betrieb hat.

http://www.alphacool.com/shop/Graf [...] -8368.html


Das tolle an dem Kühler ist, es wird NUR die GPU gekühlt und die Kompatibilität ist quasi grenzenlos, da Blenden für ein rießiges Sammelsurium an Lochabständen beiliegen.


Nachteil:

Man muss halt ein Auge auf Speicherchips und Spawas werfen und die ggf. passiv kühlen. Wenn man jedoch die Grafikkarte sinnvoll anschafft die direkt einen zweigeteilten Kühler mitbringt (Palit GTX-Design *räusper) entfällt das. Dann hat man die krassesten Highendkarten gewakühlt und ist mit 45€ statt 120€ davon gekommen + Option den Kühler auf die nächste Karte zu schrauben. Das kann man mit den Komplettkühlern nämlich vergessen.
Anonymous
29. Juni 2009 21:11:56

6.3) Radiator (Wärmetauscher)


Das wohl wichtigste Bauteil in einer Wasserkühlung ist der Radiator (Wärmetauscher), kurz Radi genannt! Denn er ist dafür zuständig die von der Hardware abgegebene und ins Kühlsystem aufgenommene Wärme an die Umgenung abzugeben.
Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach und auch gleich dem Kühler im Auto. Das warme Wasser wird durch den Radi durch viele dünne Kanäle gepumpt. An den Kanälen sind zahlreiche Lamellen die die Wärme vom Wasser abgeben.
Durch das anbringen von Lüftern,die die vom Radi erwärmte Luft durch ihn durch an die Umgebung pusten wird das Ganze um einiges beschleunigt und man erreicht eine vielfach bessere Wärmeabgabe!

Die Wassertemperatur kann im besten Fall die Raumtemperatur erreichen.Das wäre der Traum eines jeden Wakü-Freak´s :)  ...aber niemals darunter! Das heißt die Zimmertemperatur ist die niedrigste durch einen Radi zu erreichende Wassertemperatur. Alles drunter hat mit Peltierelementen oder Stickstoff zu tun.
Das führt aber auch zum Problem, weil im Sommer normalerweise eine höhere Wassertemperatur durch die logischerweise höhere Aussentemperatur erreicht wird. Ausser man hat den Luxus einer Klimaanlage zu Hause!
Je mehr Komponenten im Kreislauf der Wakü sind, desto leistungsstärker muss/sollte der Radiator auch sein. Ob ein Radiator zu schwach ist erkennt man sehr schnell an der Wassertemperatur.
Je dicker und größer der Radiator, desto besser seine Kühleigenschaften. Des Weiteren sollte man auch den Lamellenabstand berücksichtigen. Desto geringer der Lamellenabstand ist, umso stärkere Lüfter sollten verwendet werden.Je weiter die Lamellen auseinander sind desto langsamer kann man die Lüfter drehen lassen. Man hat bei letzteren Radis also bei geringerer Geräuschentwicklung oft eine effektivere Kühlung. Das liegt natürlcih am Luftwiderstand,da die Luft leichter durch den Radi strömen kann und genauso gut die Wärme mit sich zieht.

Es gibt aktive (mit Lüftern) und passive (lüfterlose) Radiatoren.
Aktive sind normalerweise kleiner und dabei leistungsstärker,weil ja die Lüfter wie oben beschrieben helfen. Passive sind widerum somit fast unhörbar. Je größer die Fläche eines passiven Radiators, desto stärker ist dieser.Sie sind allerdings meist erheblich teurer als aktive und es ist schwieriger sie zu verbauen,weil sie meist nur an der linken Gehäusewand Platz finden oder gar komplett extern an der Zimmerwand oder stehend neben dem Rechner verbaut werden.Dazu kommt,das sie nur für kleine Systeme verwendet werden sollten oder zur Unterstützung eines kleinen aktiven Radis.

Hier zähle ich mal die verschiedenen und gängisten Radiatoren auf. Ich belasse es aber auf Radis die ausgelegt sind für 120mm-Lüfter und 140mm-Lüfter, da diese die Gängisten sind. Speziell die 140er Radiatoren finden stetig steigendere Begeisterung und verschiedene Hersteller machen sich daran ihr Sortiment mit 140ern aufzufrischen. Es gibt auch Radis für z.B. 60,80mm-Lüftern,aber diese sind oft zu teuer für Ihre Leisung oder zu schwierig zum verbauen.
Manche User verbauen beidseitig am Radiator Lüfter um einen sauberen Luftstrom durch den Radi zu erzeugen. Dies ist aber nicht notwendig wenn die Lüfter genug Durchsatz haben...

Also, Die 120mm-Versionen:

*Singleradiatoren(1 Lüfter)
*Dualradiatoren(2 Lüfter)
*Tripleradiatoren(3 Lüfter)
*Quadradiatoren(4 Lüfter)
*Monsterradiatoren(9 Lüfter)

Und die 140mm-Versionen:

*Singleradiatoren(1 Lüfter)
*Dualradiatoren(2 Lüfter)
*Tripleradiatoren(3 Lüfter)
*Quadradiatoren(4 Lüfter)

Besten Dank an Kollege Airwalker für die freundliche Stichelei bezüglich der 140mm Varianten ;) 

Dazu gibts noch ein 420er Review

und ein User-Review der neuen BlackIceGTX 140er



Wenn man CPU + GPU vernünftig und leise kühlen will empfehle ich gleich zu einem Trippleradiator in 120mm oder einem Dual in 140mm zu greifen,wenn es möglich ist diesen im oder am Gehäuse zu verbauen.


Da ich jetzt nicht alle möglichen Radiatoren aufzählen möchte, verlinke ich lieber zu 2 wirklich sehr guten Roundup´s von Dexgo und den
Effizienzgurus ,wo sich die Jungs besonders viel Zeit für die Tripple-Kandidaten in 120mm genommen haben um diese auf Herz und Nieren zu testen.


Dexgo Tripple-Roundup

Effizienzgurus Tripple-Roundup



Ich möchte nebenbei nur einen kleinen Hinweis zu dem BlackIce GTX-Radis geben,was viele User garnicht wissen ist,er hat als einer der wenigen Radis eine Zu-und Ablaufseite.
Der tiefe Anschluss ist der Zulauf. Der flache Anschluss der Ablauf.Durch die Verwechslung geht einem ca. 30% bis 50% (je nach Luftmengen) der Kühlleistung stiften.

Hier ein Bild zur Verdeutlichung, wie abgebildet trifft das auf alle "GTX" zu.

id=629&t=1]KLICK für Bild





Dazu möchte ich noch kurz auf sogenannte ,,Monsterradis,, hinweisen!

*TFC-Monsta (The Feser Company-Monsta) ( Ich find Ihn einfach nur Geil :)  )

Gleich 3x140mm-Lüfter lassen sich verwenden und er reicht allein für große Kühlsysteme (Sli,Mainboard,Quadcore...)

*MoRa 2 Pro (MonsterRadiator)

Gleich 9x120mm-Lüfter lassen sich verwenden und er reicht ebenso für High-Endsysteme


Und auch die ,,Monster,, wurden von den Dexgo-Profis in die Mangel genommen:


Dexgo Monster-Roundup

Und frisch eingetroffen von Bundymania auf der CB:

Bundymania Monster-Roundup
Klare Nachteile dieser Radis sind neben dem Preis die Größe. Intern sind Sie kaum mehr zu verbauen.... Aber dennoch interessant,da man z.B. den MoRa2 auch passiv betreiben kann.




Die passiven Kandidaten:



*Cape Cora Pro (der/die Klassiker) Vorteil,man kann jeder Zeit den Radi um weitere Segmente erweitern und die Kühlleistung somit steigern.
*Innovatek Konvekt-O-Matic ULTRA Plus (ähnlich wie CapeCora,aber aus einem Stück sehr hochwerig gefertigt)
*Preytek Serenity Blue Designtechnisch ein Leckerbissen,aber nur für CPU zu empfehlen.


Für manch einen ist es schwer den Richtigen Radiator für sein System zu finden. Die Firma Innovatek bietet aber auf Ihrer Homepage einen Leistungsrechner an der individuell nach der verbauten Hardware die Abwärme ermittelt.

Leistungsrechner
Anonymous
29. Juni 2009 21:30:16

6.4) AGB (Ausgleichbehälter)


Der Ausgleichbehälter, kurz AGB ist wie es der Name schon sagt zu ausgleichen da. Und zwar um die AUsdehnungen des Wassers auszugleichen. Denn Jeder weis,dass Wasser durch Erwärmung sich ausdehnt und das es nicht zu Über-oder Unterdruck im System kommt
ist der AGB eigentlich zwingend wichtig für jede Wasserkühlung. Desweiteren wird das System durch den AGB entlüftet und befüllt. Dadurch das sich durch den Einbau der einzelnen Komponenten in jeder Luft befindet und die Pumpe diese
nun durch die Schläuche,Kühler und Radiator/en drückt können sie letztendlich dort entweichen. Es gibt zwar auch Radiatioren mit Entlüftungsschrauben (Thermochill z.B.) aber über den AGB geht es am schnellsten und einfachsten.
Zur Befüllung muss man nicht viel sagen,jeder AGB hat eine große Verschlussschraube oder Deckel über den sich bequem mit Hilfe eines Trichters z.B. das Wasser einfüllen lässt. Dazu kann man nur als Tip geben,den AGB an einer Stelle im oder am Gehäuse
zu verbauen wo man stets angenehm herankommt und nicht komplett zugebaut mitten unter Kabeln oder so versteckt. Ein AGB sollte nicht zu klein sein, da sich sonst Blasen bilden.
Auch muss durch einen kleineren Ausgleichsbehälter die Wasserkühlung öfters mit Kühlflüssigkeit nachgefüllt werden. Ideal sind so ca. 250 ml Fassungsvermögen.
Man unterscheidet zwischen 2 Hauptarten vom AGB.
Zum Einen die Direkten AGB´s,damit meint man einen Behälter der direkt vom Wasser durchspült wird und somit wie alle anderen Komponenten ins System integriert wird.
Und zum Anderen die Indirekten AGB´s,damit werden die Behälter gemeint die als komplette Einheit mit der Pumpe verbaut werden.Zum Beispiel gibt es AGB-Aufsätze für die Laing oder die Eheim hockt in einem.
Diese Komplettläsungen kann ich nicht empfehlen,weil sie für größere Systeme zu klein sind und sich durch die Pumpe schnell Luftblasen bilden können.
Die besten AGB´s die auch schon Test´s gewonnen haben sind von:

*EK Waterblock´s (speziell der EK Multioption Res.250 Rev.2,auch als 100,150 u.400er Version verfügbar)
*XSPC (speziell der XSPC 150mm Passive Aluminium black,mit der Eigenschaft Wärme durch Kühlrippen abzuführen)
*Aquacomputer (hier der weit verbreitete Aquatube.AC hat aber auch gute Einbaulösungen für 5.25-Schächte und gut für Modder)


Ansonsten hier noch eine Eiskaltmacher-AGB-Review:

KLICK
Anonymous
29. Juni 2009 21:49:24

6.5) Anschlüsse


Vorweg unterscheidet man 3 Arten von Anschlüssen:

*Schraub-Anschluss(Anschraubtüllen)
*Push-In
*Schlauchtüllen

und 3 verschiedene Größen:

* 1/2“ wenig verbreitet
* 1/4“ der Standard
* 1/8“ wird eigentlich nur von AquaComputer verwendet.


Das verwenden von Push-In-Anschlüssen lehne ich grundsätzlich ab und empfehle ich nicht weiter obwohl es wohl die einfachste Variante ist die Komponenten mit den Schläuchen zu verbinden. Bei diesen wird der Schlauch in den Push-In-Anschluss gesteckt und fertig.Nicht gut, da diese mit der Zeit und der Verwendung nicht garantiert dicht sind.

Bei den Schlauchtüllen wird der Schauch über die Tülle geschoben und durch Verkantungen hält der Schlauch auf der Tülle.Leider brauch man beim Verschlauchen viel Druck und noch viel mehr beim wieder abmachen,dass kann unter Umständen zu Beschädigungen an der Hardware führen. Diese Variante garantiert absolute Dichtheit.

Die Beste und ich denke auch verbreiteste Variante sind die Anschraubtüllen. Hier wird der Schlauch auf einen Schlauchnippel geschoben und mittels einer Überwurfmutter am Anschluss gesichert. Der Schlauch dient hierzu gleichzeitig als Dichtung,da er zwischen Anschluss und Mutter gequetscht wird.
Das Gerücht,dass Winkelverschraubungen den Durchfluss stark mindern stimmt nicht ganz. Es gibt zwar vereinzelt Test´s dazu,aber dort wurde der Durchfluss und Druck nur minimal gesenkt,was einem bei einer vernünftigen Pumpe nicht auffallen wird.

Bei der Wahl der Anschlussgröße empfehle ich ganz klar !! G1/4 Zoll !! , da fast alle Komponenten auf G1/4 ausgelegt sind und man sich sonst unnötig verteuernde Adapter kaufen müsste. Es gibt aber dennoch viele Leute die größere Anschlüsse benutzen,da sie mit größeren Schlauchdurchmessern arbeiten.Wieso sie das tun wird aber gleich erklärt....

Die Anschlussvielfalt wird in letzter Zeit immer größer. Gerade zur verschönerung der Wakü und für Modder ist die Auswahl immer bunter und leuchtender geworden.
Aber auch wenn die Anschlüsse schön im Neonlicht leuchten,würde ich dennoch die Finger von Plastikverschraubungen lassen,da man bei falschem Verschrauben das Gewinde zerstört und es zu Wasseraustritt kommen kann.

Man sollte beim Erweitern oder Umbauen der Wakü immer darauf achten,dass sich die Dichtringe die zwischen Anschluss und z.B. Kühler sitzen im vernünftigen Zustand sind und nicht porös oder eingerissen sind. Die Dichtheit ist dann nicht mehr gegeben! Wer es ganz genau nimmt könnte zur doppelten Sicherheit ein wenig Silikon zwischen schmieren.

Mitlerweile halten sich alle Hersteller an die Standard´s...
Ausser Thermaltake benutzt amerikanische Größen,was eine Erweiterung der eh schon schlechten Set´s schier unmöglich macht.

Hier noch ein sehr schönes Fitting-Video!







6.6) Schlauch

Logischerweise brauch man schlauch um das Wasser von Komponente zu Komponente zu transportieren. Die verwendeten Anschlüsse schreiben hier die Schlauchgröße vor. Darauf muss man gut vorm Kauf achten und aufpassen,da es ein großes Angebot an Schläuchen gibt.

Unterscheiden tut man folgende Arten:

*PVC(perfekt für Schraubanschlüsse und gut biegsam) DIE KLARE EMPFEHLUNG!

*PUR(nicht sehr biegsam,Gut für Push-In-Anschlüsse)
*Masterkleer (sehr flexibel,aber knickt schneller)
*Tygon (sehr flexibel,aber teuer)


Je flexibler der Schlauch, desto weniger Kraft beim Verschlauchen muss man aufwenden. Widerum ist flexibler Schlauch auch knickanfällig. Beim Verlegen muss man immer darauf achten, dass keine Knickstellen entstehen, da dies zum Wasserstau bzw. zu einer Durchflussstörung kommt.Ein härterer
Schlauch ist kaum knickanfällig aber lässt sich dafür schlecht um enge Kurven oder in kurzen Radien von Kühler zu Kühler z.B. auf dem Mainboard legen. Bei weichen Schläuchen ist zu empfehlen Knickschutzfedern zu benutzen um ein Abknicken des Schlauches zu verhindern. Dadurch das das warme Wasser den Schlauch weicher werden lässt muss man auch drauf achten das sich der Schlauch in Kurven nicht verdreht,da sonst später auch Knickstellen entstehen.
Man sollte im gesamten System lediglich eine Schlauchgröße und eine Anschlussart verwenden, um nicht einen zusätzlichen Durchflusswiderstand einzubauen.
Beim Zuschneiden der Schläuche nicht schräg den Schlauch abschneiden,da er sonst nicht perfekt auf dem Anschluss abdichtet.
Es gibt User die benutzen sogar extrem feste Schläuche aus dem KFZ bzw. Landwirtschaftsbetrieb,diese sind natürlich schwieriger zu bekommen,in der Regel teuer und man muss genau gucken ob diese mit den Anschlüssen harmonieren.


Hier ein Vergleich verschiedener Schläuche bei Dexgo:

KLICK


Unser Kollege ,,Airwalker,, hat ne Möglichkeit Schläuche auch ohne Federn oder Winkel in bestimmte Radien zu bringen! Aber seht selbst:

KLICK zum Schläuche biegen



6.7) Kühlflüssigkeit


Ohne Wasser keine Kühlung...Aber bitte KEIN Leitungswasser! Ausschließlich destilliertes Wasser (in jedem Baumarkt zu bekommen) zusammen mit Kühlkonzentrat verwenden.
Die einfachste Variante wäre jedoch Fertiggemische zu verwenden. Diese gibt es von verschiedenen Firmen. Innovatek hat als kleiner Tip das beste Fertiggemsich bzw. Konzentrat.

UV-Zusätze und farbige Fertiggemische sind nicht empfehlenswert da sie zu Algenbildungen führen können und diese Verunreinigungen sich nur schwer wieder aus der Kühlung entfernen lassen.
Lieber Farbige/UV-Schläuche verwenden wenn man es bunt haben will.
Ohne geeigneten Korrosionsschutz entsteht nach kurzer Zeit Korrosion, sprich Algen im Kreislauf, oder sogar kleine Tiere, also Sachen die den Kühler verstopfen.

Bei der Laing-pumpe ist hinzuzufügen,dass ein geeignetes Schmiermittel verwendet werden muss.Die Fertiggemische beinhalten dies aber.
Da diese Fertiggemische im Grunde nichts anderes sind als das Kühlmittel im Auto,kann man auch Glysantin (Kühlerfrostschutz)+dest.Wasser nehmen. Mein PC läuft seit knapp 1 Jahr ohne Probleme damit.


Bestes Feriggemisch kommt aber von Innovatek
Anonymous
29. Juni 2009 22:04:18

6.8) RAM


Die RAM´s per Wasser kühlen sehe ich als nicht notwendig an solange man noch einen einigermaßen guten Luftzug im Gehäuse hat. Nur bei Extrem-Overclocking ist dies ratsam.

Die Ramkühler sind nicht ganz billig und man muss RAM´s ,,nackt,, verwenden,was schwierig wird weil fast alle Speicher schon mit Kühlkörpern verkauft werden und die Garantie bei Demontage erlischt.

Viel mehr kann man auch garnicht dazu sagen,ausser das das Kühlen der Rams auch einfacher und billiger mit Luftkühlern geht und die runtergeregelt auch leise sind.


Gute Produkte wären von:


*Innovatek
*MIPS
*Aquacomputer




6.9) Festplatten

Die Festplatte mit Wasser zu kühlen empfehle ich auch nur bei schlecht belüfteten Gehäusen. HDD-Kühler sind sehr teuer.
Der Kühler besteht meist aus einer oder zwei Metallplatten in welche Kanäle gefräst sind. Durch diese fließt dann das Wasser mit einem geringen Strömungswiderstand.
Man sollte man ein übriges 5,25" Laufwerk frei haben, da die HDD an der am besten an der Seite gekühlt wird. Abraten tue ich dabei mehrere Festplatten übereinander zu legen,wie es bei manchen HDD-Boxen der Fall ist,da die Platten Schwingungen abgeben und sich Ihre Lebenszeit gegenseitig verkürzen.
Die meisten Boxen dämmen und entkoppeln die Festplatten noch zusätzlich,was der Lautstärke zu Gute kommt.

Beste Hersteller hierfür wären:


*Watercool
*Aquacompuer



6.10) Netzteil (wassergekühlt)

Vorweg lehne ich ein wassergekühltes Netzteil ab,denn es ist das schwierigste Vorhaben in der ganzen Wasserkühlung. Nur wenn man absolut genug Erfahrung hat kann man sich ranmachen dies unter Wasser zu setzen,denn es fließen 230v hindurch und damit ist nicht zu spaßen!!!
zwei große Probleme bringt es dazu noch mit sich. Es gibt keine passenden Wasserkühler zu kaufen,man muss sich diese selbst herstellen (fräsen) und das NT gibt sehr viel Wärme ab. Nur leistungsstarke Systeme können damit umgehen.

Wenn man dennoch gern ein fast lautloses NT im PC haben möchte kann man auf ein fertig vorgerüstetes NT das von Innovatek ist und Cool Power Pro 850PSUheisst zurückgreifen,es hat 850Watt und kostet 400€
Es gibt noch andere wassergekühlte (schwächere) Netzteile,aber bei denen passt das P/L-Verhältnis genauso wenig.




6.11) Temperaturmesser und Durchflussanzeige


So wichtig es ist die Temperaturen der Hardware im System auszulesen,so wichtig ist es bei der Wakü die Wassertemperatur zu überwachen.
Die Zwei gängigsten Versionen sind Inline-Sensoren , wo der Sensor im Schlauch mit eingeschraubt wird. Und Einschraub-Sensoren die man in den AGB mit einschraubt,wenn man denn einen freien G1/4-Anschluss frei hat.
Weglassen kann man solch einen Sensor wenn man z.B. die AquastreamXT-Pumpe hat,da die schon eingebaute Sensoren hat und man die Temperatur bequem per Software ermittelt.

Die Durchflussanzeige ist für mich nur Spielerei. Ich hab mal 2 Verschiedene getestet und war sehr enttäuscht. Da diese In der Regel Inline-Anzeigen sind,sind sie im System verbaut,wo man sie nicht sieht. Dann können sie Durchflussbremsen sein. Einziger Vorteil war für mich der eingebaute Filter. Also, ab und an einen Blick auf die Temperaturen und man smerkt schnell genug ob die Pumpe nicht mehr läuft oder es irgendein anderes Problem gibt.

Hier mal ein Link zu den Thermometern: KLICK

Und zu den Durchflussanzeigen: KLICK
Anonymous
29. Juni 2009 22:16:10

6.12) Lüfter

Lüfter sind genauso wie bei einer Luftkühlung das Elementare an der WaKü. Allerdings gelten einige andere Regeln.
Wichtig ist, man sollte sich zuallererst im klaren sein, was man für eine WaKü möchte, wie laut sie sein darf, möchte ich damit normal oder bis ans Limit übertakten, solche Dinge.
Dann kommt dazu, wieviel Platz ich direkt unter dem Radiator (oder darüber, je nachdem ob der Radi außen oder innen verbaut ist und die Lüfter saugen oder blasen) und was für einen Radiator ich hab.
Die Lüfter Verhalten sich bei Gegendruck durch die Lamellen natürlich anders als normal im Gehäuse verschraubt, sie können z.B. Geräusche entwickeln durch die Luftströmungen. Auch der Druck variiert je nach Lüfterbauart, je mehr Druck ein Lüfter schon bei geringer Drehzahl
liefert, desto mehr Luft bekommt er auch durch die Rillen des Radiators und umso mehr Kühlleistung wird erreicht.
Deshalb sollte man auch nicht beim Lüfter anfangen zu sparen, kann leicht eine nervenaufreibende Sache werden.
Sofern man den Platz dafür hat sind natürlich 38mm Lüfter vorzuziehen. Auch sollte darauf geachtet werden, den Lüftern genügend Spielraum nach oben zu lassen. Es wird euch nichts helfen wenn die Lüfter schon auf 12V laufen und die Temperatur weiter steigt. Als Maß seien hier mal ca 1.200 U/Min gegeben.


Hier mal ein paar Empfehlungen an Lüftern für Radiatoren in 120mm.

25mm:

Noctua NF-P12

Scythe S-Flex 1200

Yate Loon D12SL

Noiseblocker MF12-S2

38mm:

Yate-Loon-D12SL-12D

SilenX iXtrema Pro 14 u. 18dBA (je nach geforderter Leistung, Achtung db Angaben von SilenX sind mit vorsicht zu geniesen ;) )

noch nicht getestet:
Feser Triebwerk mid Version (saugend zu montieren!!, Achtung 120x120x55 MM)
Be Quiet BQT T12025-LF




6.13) Lüftersteuerung & Pumpensteuerung
Anonymous
29. Juni 2009 22:27:08

6.14) Werkzeug


Wer von Euch hat schonmal versucht ein Auto ohne geeignetes Werkzeug zu reparieren oder das Mainboard des PC´s ohne Schraubendreher auszubauen?!
Niemand? Klar,weil es nicht funktioniert. Worauf ich eigentlich hinaus will,ist das auch eine Wasserkühlung sich nicht nur mit den Fingern und Basteldrang installieren lässt. In folgenden Stichpunkten will ich auf das Grundwerkzeug und die Hilfsmittel eingehen die eigentlich zwingend wichtig sind für Ein/Um und Ausbau der WaKü.

Fangen wir mal an..


*Schere / Schlauchschneider

Irgendwie muss man den Schlauch ja in Stücke schneiden.
Aber keine Kinder-Bastelschere verwenden,da diese bei festem Schlauch nachgeben und unsauber und gar schief abschneidet.
Ich bevorzuge dieses Modell: Hazet Universalschere Schere 2158
Die Hazet ist sehr stabil,sehr scharf und macht absolut saubere und gerade Schnitte,was natürlich negativ auf den Preis fällt. Aber für ein Allroundtalent womit man alles fast alles schneiden kann ist das Geld auch für die Zukunft gut angelegt.

Man könnte auch einen Schlauchschneider nehmen,aber dieser darf dann aber auch nur für Schläuche verwendet werden und so oft kommt es allgemein im Haushalt eher selten vor,dass man Schlauche zurechtstutzen muss.


*Schlauchklemme / Kugelhahn

Gerade wenn man nur Eine Kompnente zusätzlich in den Kreislauf einbindet ist es mühselig das komplette Wasser aus der WaKü abzulassen,vor Allem die Neubefüllung/Entlüftung nervt dann schnell. Hier haben sich bei mir Schlauchklemmen bewährt. Einfach je eine Klemme Vor und Hinter das zu wechselnde Bauteil oder die Stelle an der eine neue Komponente eingefügt werden soll über den Schlauch stülpen,zuklemmen und in Ruhe das Teil einbauen. Danach muss nurnoch das neue Bauteil entlüftet werden.

Eine andere Möglichkeit wären Kugelhähne. Diese müssen allerdings von vorn herein in den Kreislauf integriert werden, was aber eher kompliziert ist, weil man manchmal etwas in die Kühlung einfügt was vorher noch garnicht geplant war. Vor und hinter die Grafikkarte sind die Hähne jedoch eine gute Investition, da diese ja öfters gewechselt wird.


*Maulschlüssel

Eigentlich nicht gern gesehen,aber von mir ständig in Benutzung ist der Maulschlüssel.
In der Regel soll man die Überwurfmuttern der Schraubtüllen mit blosser Hand festziehen. Das ist oft ein richtiger Krampf. Gerade wenn man PVC-Schlauch verwendet der im kalten Zustand fest ist und sich der erste Gewindegang oft nur mit Mühe aufdrehen lässt. Zum Anderen muss man ja viel Anschlüsse schon vor der Verschlauchung setzen und dann sind die Anschlüsse im Gehäuse meist so blöd gelegen,dass man nur mit einem längeren Maulschlüssel vernünftig rankommt ohne sich beim Aufdrehen der Überwurfmutter die Finger zu brechen.
Und Letzter, aber genauso wichtiger Grund ist die Dichtheit. Lieber 2-3 Gewindegänge fester verschraubt als später Wasser im System,weil die Finger zu schwach waren. Vor allem wenn man erst einmal Kühlflüssigkeit an den Fingern hat und das Schmiermittel in der Flüssigkeit alles zum Glitschen bringt.
Ich kann jetzt nicht den richtigen Schlüssel nennen,weil es verschieden Größen der Überwurfmuttern gibt. In meinem Fall (8/10) , Anschlüsse von Aquatuning ist es ein 17er Maulschlüssel der passt.

Es gibt sogar ein tolles Werkzeug von Aquatuning dafür: KLICK

Ich hätte aber vorm Kauf besser lesen sollen,denn bei 8/10 passt es nicht. Aber Bierflaschen lassen sich super damit aufmachen :) 



*Bohrmaschine,Dremel,Stichsäge & Co.

Gerade bei Gehäusen die noch nicht für Radiatoren vorgerüstet sind,aber z.B. ein Tripple-Radi drin oder dran seinen Platz finden soll kommt man vor Blecharbeiten nicht dran vorbei.
Vor dem Anfangen aber unbedingt das Gehäuse und die zu verbauenden Komponenten gründlich ausmessen und Schablonen anfertigen. Wenn einmal Löcher drin sind,aber die falsch gesetzt wurden ist der Frust groß und es gibt nur für die wenigsten Gehäuse Ersatzteile. Wer aber ein LianLi besitzt und dem das Blechschneiden zu kompliziert ist ,der kann für viele LianLi-Modelle vorgeschnittene Gehäuse-Deckel nachkaufen und bei evtl.Verkauf des Case´s es dann so wieder im orig.Zustand verkaufen. Bei zerschnittenen oder gar verpfuschten Gehäusen ist ein Weiterverkauf fast unmöglich oder sie gehen für einen Spottpreis weg. Denn die Garantie ist beim ersten Schnitt oder Loch erloschen. Bei meinem Antec1200 hab musste ich insgesamt 2 kleine Löcher für den AGB am Heck bohren die ich später aber wieder mit Dichtmasse zuschmieren kann ohne das jemand etwas bemerkt. Den Dual und den Tripple konnte ich ohne jegliche Bohrmaßnahmen sauber drin verbauen.

Also,vor Einsatz schweren Gerätes gut überlegen was man tut.. Oder das Case gleich selber bauen oder halt ein altes was eh nur rumsteht komplett modden.



*Lineal,Bleistift,Rechter Winkel,Zirkel

Brauch ich wohl nicht näher drauf eingehen. Was gerade werden soll muss gemessen und angezeichnet werden ;) 



*Schraubendreher (versch.Größen)

Vor Einbau der Komponenten muss man in der Regel das Case drauf vorbereiten in dem man z.B. den HDD-Käfig für den Radiator versetzt. Wenn man das Case vor Einbau der WaKü z.B. lackieren will muss man es komplett zerlegen und da ist der Schraubendreher der Beste Freund.

Ich benutze mitlerweile solch ein Ding.
Sehr entspanntes Arbeiten sag ich nur...





All diese Dinge sind eigentlich in einer gut sortierten heimischen Werkstatt zu finden und müssen nicht gekauft werden. Und wenn, dann findet man sowas natürlich im nächsten Baumarkt für wenig Geld. Die Investition in vernünftiges Werkzueg ist nicht nur beim PC sinnvoll sonder auch für den gesamten Haushalt.






Anonymous
29. Juni 2009 22:40:28

6.15) Gehäuse (Case)


Gut verpackt ist halb gewonnen! Eine gute WaKü fordert auch zwingend das richtige Case. Wo kein gescheiter Radiator rein oder ran passt ist schnell schluss mit dem Traum von guten Temperaturen.
Dazu kommt, dass ein Case auch trotz einer guten WaKü immernoch einen gescheiten Airflow besitzen sollte. Denn es sind ja nie alle Bauteile eines PC´s gekühlt. Chiprückseiten, RAM (wenn nicht auf Wasser) , evtl. die HDD´s , die PSU fordern auch nach Umbau auf Wasser immernoch Luft zum atmen.
Die Auswahl an Gehäusen ist mitlerweile so riesig, dass es gerade Anfängern immer wieder schwer fällt vorweg das richtige Case für ihre Ansprüche zu finden. Oder viele wissen auch garnicht was aus ihrem Case zu machen ist bzw. was da so alles reinpassen kann. Vernünftige Ausstattung, gute Qualität und ein nicht zu utopischer Preis spielen natürlich auch mit. Jeder sollte sich vor dem Kauf schlau machen ob gebastelt werden muss oder nicht. Wer ein Design-Schmankerl haben will, der muss aber auch damit leben können evtl. dass Case umzubauen. Flex & Co. lassen grüßen :) 
Die meisten hochwertigeren Gehäuse von namenhaften Herstellern besitzen mitlerweile Schlauchdurchlässe, jedoch in der Regel zum Anschluss eines Single-120er Radi´s^^


Die Qual der Wahl ist eigentlich garkeine Qual. Wenn man weiß was man will, bzw.hat.

Den Rest erledigt Google , Online-Shops und vorallem belesene Foren-User ;) 

Hier mal ein paar Links zum Thema:

CaseUmbau Case-Test´s on Mass!

Caseking-Onlinshop Wer hier keins findet ist selber schuld!

MountainMods Für absolute Enthusiasten die ihr Case 1. selbst konfigurieren und 2. das nötige Kleingeld haben.



Für weitere Links bin ich ganz Ohr :) 
Anonymous
29. Juni 2009 22:53:41

PLATZHALTER
Anonymous
23. Juli 2009 09:42:43

7) Intern oder Extern


Wenn man ein sehr kleines Gehäuse besitzt oder einem der ganze Aufwand des Einbauens missfällt, dann kann man auch auf eine komplett externe Wakü zurückgreifen. Doch vorsicht ! Diese Geräte sind nicht dafür ausgelegt ein komplettes System zu kühlen,eher nur die CPU oder auch bei größeren Systemen CPU+GPU.
Dazu sind diese Geräte vergleichsweise teuer. Für das selbe Geld bekommt man schon
eine um Längen stärkere interne Lösung.
Ein Pluspunkt ist das Design. Neben einem schicken HTPC im Wohnzimmer ein Kühlturm in schicken Design macht schon was her.
Von den externen Geräten laufen 2 Schläuche in den PC. Ein Zulauf und ein Ablaufschlauch. Das hindert natürlich stark die Mobilität des PC´s. Da man eine Zweite Person brauch die wenns denn mal z.B. auf Lan-Party geht die Kühlung hinterherträgt.

Relativ gute Geräte wären:

*Zalman Reserator XT
*Aquaduct



8) Komplettsystem oder Eigenbau


Der Eigenbau gewinnt natürlich auf ganzer Linie! Hier kann jeder User nach seinen eigenen Wüschen/Vorstellungen und natürlich auch im Design frei entscheiden welche Komponenten er verbaut. Preislich kann es etwas teurer werden,jedoch hat man so jede Komponente frei nach Qualität und Leistung entschieden.
Beim Komplettsystem ist dagegen Vorsicht geboten. Die schlechtesten Set´s vertreibt die Firma Thermaltake. Neben schlechter Qualität ist die Erweiterbarkeit schier bei Null! Finger Weg!
Gute Sets dagegen bringen Alphacool und Innovatek auf den Markt.
Hier kann entschieden werden in welcher Leistungsklasse und auch Preisklasse sich das Set hält.Im Großen und Ganzen verbauen beide Firmen gute Qualität mit guten Komponenten zum guten Preis.Die Sets sind komplett vollständig,man kann sofort loslegen und die Anlage in Betrieb nehmen.
Einziger Nachteil daran ist, dass es in jedem Set auch eine Schwachstelle gibt. Entweder ist der Radi nicht der Beste, oder die Lüfter taugen nichts.
Aber irgendwo müssen die Firmen ja einsparen um die Set´s so günstig anbieten zu können.


Hier die Links zu den Guten ;)  Ich hab gleich die teuersten gewählt,da diese sinniger Weise die Beste Kühlleistung haben,aber dennoch preislich interessant sind.

Alphacool

Innovatek

Letztere Möglichkeit wäre Ein Case inkl. vormontierter Wasserkühlung zu kaufen. Dies ist aber nur zu empfehlen für absolut handwerklich unbegabte User. Aquatuning bietet solche Gehäuse an,lässt sich das Vormontieren aber auch gut bezahlen und die Komponenten sind nicht die Besten. Zu allem Überfluss durfte ich bei einem Kumpel schon bei einem nagelneuen Case einen kaputten Schlauchwinkel sehen wodurch der Lieferkarton schon nass war,weil die Kühlungen sogar schon befüllt ausgeliefert werden.


Ein Video zum Einbau der Komponenten hab ich auch noch. Leider ist dieser User ziemlich rabiat mit seiner Hardware. Bitte geht vorsichtiger mit Eurer um!



Anonymous
23. Juli 2009 09:42:56

9) Zusammenstellung in 3 Klassen (inkl.Kaufberatung)


Vorweg!

Wer meint er will unbedingt eine Wasserkühlung haben,die aber so billig wie möglich. Der sollte sich das Ganze sofort aus dem Kopf schlagen und mit einem Guten Luftkühler glücklich werden.
Eine einigermaßen vernünftige Wakü BEGINNT bei 250€. Ich führe zwar gleich Set´s auf die sogar unter 150€ liegen. Diese sind aber nicht vernünftig sondern zweckerfüllend. Was das bedeutet sollte Jedem klar sein.
Wer bei Einzelnen Komponenten meint sparen zu müssen,der kann ganz schnell die Quittung dafür bekommen. Entweder ist die Qualität,also Verarbeitung der Bauteile miserabel oder die Kühlleistung stimmt nicht, oder es ist einfach zu laut.
Eine ausgewogen gute Wakü muss 1.gut kühlen 2.leise sein 3.vernünftig verbaut sein und darf natürlich immer 4.gut aussehen.







IN ARBEIT :) 
Anonymous
23. Juli 2009 09:43:07

10) Schlusswort


So,das wars fürs Erste... Ich werde mich in Zukunft weiter um den Guide kümmern und ihn auch gegebenfalls erweitern. Denn wie überall werden die Wakü´s weiter entwickelt und ständig kommen neue Komponenten auf den Markt. Ich hoffe Kollege Levi88 und Ich, Doller12194 konnten Euch einen guten Einblick in die Thematik geben. Und vielleicht konnten Wir ja jetzt den Ein oder Anderen zu den Wakü´s locken :) 


Ich möchte ein Dickes Dankeschön an Levi88 geben, der mir so tatkräftig unter die Arme gegriffen hat!

Ein Dickes Danke an die Moderatoren von Toms Hardware, besonders an nForce für die Unterstützung beim online stellen.


Desweiteren ein Danke an Dexgo.de , den Effizienzgurus , den Eiskaltmachern , Aquatuning und allen anderen Site´s zu denen ich verlinkt habe.



Levi , Meinerseits und ich hoffe auch alle anderen WaKü-User werden hier versuchen alle Fragen zu beantworten, Kritik gerne entgegen nehmen und versuchen eventuelle Verbesserungen umzusetzen.
Bis Dann!


Greetz!








ps. Der Guide ist doch völlig umsonst wenn es eigentlich einfacher geht, wie die Jungs in dem Video hier beweisen... ;) 

ABER BITTE NICHT NACHMACHEN!!!



Anonymous
26. Juli 2009 20:25:19

Updates hinzugefügt:

-GUIDE mit Diskussionsthread zusammengefügt
-Only GPU-Kühler bei den GPU-Waterblocks
-Delta-T bei den Thermischen Gesetzen vereinfacht
-Vorwort beim Einkaufsführer hinzugefügt
-Radiator Leistungsrechner bei Punkt Radiatoren hinzugefügt
-Werkzeug und Zubehör & Modding-Punkte in Planung



Besten Dank an nForce fürs Zusammenführen!

Greetz
26. Juli 2009 20:55:19

Hat zwar nicht so geklappt wie erhofft, aber schaut ganz jut aus ;) 
27. Juli 2009 18:16:06

Bloss gut dass der Punkt falsch ist.
Je Näher du an die Raumtemperatur willst, desto mehr müssen die Lüfter drehen.
Bei einem delta T von 30 Grad können die Lüfter sogar stehen und es reicht.

Also nicht je kleiner sondern je größer das Delta T wird, umso weniger müssen die Lüfter drehen ;) .
Anonymous
27. Juli 2009 20:55:07

hmm..Kollege!

Aber wenn die Wassertemperatur steigt. aber die Raumtemp nicht,dann muss ich hochregeln..

Irgendwie sehen wir das Thema aus anderer Sicht...

Oh,mann wieder umschreiben?!

27. Juli 2009 21:09:46

Naja das Delta T beschreibt doch (in diesem Falle) den Unterschied von Raum zu Wassertemperatur.
Wir haben 20 Grad Raumtemperatur.
Je größer die Wassertemperatur ist, desto größer das Delta.

Nun hast du ein und denselben Tripleradi.

Deine Zielwassertemperatur beträgt 25 Grad. Die Lüfter müssen schnell und viel drehen um auf die Zieltemperatur zu kommen (und sie zu halten!!) Der Kühleffekt ist bei gerade mal 5 Grad unterschied nciht hoch also muss in derselben Zeit mehr Luft durch die Rippen geblasen werden um mehr Kühlung zu erreichen.

Deine Zielwassertemperatur beträgt 40 Grad. Die Lüfter laufen sehr langsam doch durch den hohen Temperaturunterschied wird das Wasser dennoch leicht weit genug runtergekühlt, um die Zieltemperatur zu erreichen.

PS: Ich hab ca 35 Grad.. das siehst du doch shcon im Sommer wies ist.
Im Sommer müssen die Lüfter mehr und schneller drehen um die selben Temps zu kriegen wie im Winter :) .

PPS: Als nächstes kaufst du dir mal ne Lüftersteuerung.. GTX 260ger SLI Q9550 s aber kein Geld für ne aquaaero oder zumindest eine FoM Micro xD.
Anonymous
28. Juli 2009 09:07:09

Jetzt hat es Kling gemacht! :) 

Aber ich hoffe bei uns Beiden..

Denn ich gehe nicht wie Du von dert Zieltemperatur aus.
Logisch,das wenn ich von 30° Wasser auf 25° herunter will,sich die Lüfter schneller drehen müssen und das auchweiter!

Ich gehe von der festen Einstellung aus.

Kommen wir mal zu meiner Kühlung als Bespiel.

Ich hatte gestern Abend eine Wassertemp von 29,8° und Lufttemp von 22,7° ergibt einen wie ich finde Traumwet von 7,1°... Meine Lüfter sind ALLE per Cooltek-Steuerung komplett runtergeregelt. Auf wieviel Umdrehungen kann ich nicht genau sagen. ich geh in dem Fall von 5v aus.
Ich regel sie nicht einmal nach stundenlanger Volllast hoch,da die Temperaturen ainfach herrlich sind.Und auch bei 27° Raumtemp denk ich noch nicht ans hochregeln....

Anders als vorher beim E8500 und knapp 27° Lufttemp. das Delta war deutlich größer und die Lüfter mussten schneller drehen um wieder auf meinen Wunschwert zu kommen.

Wie du siehst reden wir eigentlcih nur ganz ganz knapp aneinander vorbei Kollege ;) 

Zitat :
PPS: Als nächstes kaufst du dir mal ne Lüftersteuerung.. GTX 260ger SLI Q9550 s aber kein Geld für ne aquaaero oder zumindest eine FoM Micro xD.


Wie du siehst ist ne Steuerung bei mir eher rausgeschmissenes Geld.. wenn ich regeln muss mach ich den Seitendeckel auf und dreh bissel an meinen Beiden Coolteks höher. Fertig...


Greetz

ps.. Ich werde mir trotzdem Gedanken machen den Punkt nochmal umzuschreiben um unsere Beiden Gedankengänge umzusetzen!

Anonymous
30. Juli 2009 14:35:23

Update hinzugefügt:


(Punkt 6.13 ,,Werkzeug,, in den Guide augenommen)


Besten Dank an Avaka für den Tipp den Punkt mit aufzunehmen ;) 
1. August 2009 15:55:40

Hehe, was des Werkzeug angeht, ich behelf mir mit nem Teppichmesser.

Und ich habe durchaus auch schon mit eben diesem Teppichmesser ein Mobo ausgebaut XD.

Was deinen Schraubenzieher anbelangt, ich hasse diese Biteinsätze. Des dauert zu lange des rauszusuchen ;) . Aber ich hab auch ein gut sortiertes Werkzeug :p .

Im übrigen wäre eventuell noch zu empfehlen, einen Entsprechenden Maulschlüsselaufsatz für einen kleinen Drehomomentschlüssel zu nehmen für die Gefühlslosen unter uns.
Und ja ich zieh die auch fest und nach fest kommt ab.
Als Anzugsdrehmoment sollten 8-10 Nm genügen.
Anonymous
1. August 2009 22:15:44

Zitat :


Hehe, was des Werkzeug angeht, ich behelf mir mit nem Teppichmesser.

Und ich habe durchaus auch schon mit eben diesem Teppichmesser ein Mobo ausgebaut XD.

Was deinen Schraubenzieher anbelangt, ich hasse diese Biteinsätze. Des dauert zu lange des rauszusuchen ;) . Aber ich hab auch ein gut sortiertes Werkzeug :p .

Im übrigen wäre eventuell noch zu empfehlen, einen Entsprechenden Maulschlüsselaufsatz für einen kleinen Drehomomentschlüssel zu nehmen für die Gefühlslosen unter uns.
Und ja ich zieh die auch fest und nach fest kommt ab.
Als Anzugsdrehmoment sollten 8-10 Nm genügen.


Levi! Du bist echt genial ;) 


Ich will jetz nich zu schleimend wirken aber... Respekt :lol: 


Man,oder besser Ich merke immerwieder das Du der Schrauber bist.. Und ich der aus dem Ersatzteillager :D 


Zu geil...


..Teppichmesser,Board ausbauen---aber mit Drehmoment festziehen... Hazet lässt grüßen.......... Ich werd weich ey...



Danke,für den Input. Aber mein Werkzeugschrank ist ebenso aufgeräumt wie mein Lager@Work. Und da tummelt sich die Ein oder Andere Rafinesse ;) 
Unter anderm auch mein stets aufgeräumter Technolit-Bitsatz...

THX





2. August 2009 00:27:44

*grins*
Hehe manchmal heiligt der Zweck die Mittel :p .

Ich bevorzuge aber nachwievor einen 5,5er Kreuzschlitz fürs Board.. ^^

Ich hab schon jemanden gesehen, der es geschafft hat ne Geenkwelle zu schrotten indem er die Mutter (die mit fast 300 Nm in diesem Falle angezogen wird) abgerissen hat.. Ich würd garnet die Kraft herbekommen.
Ich weiß, dass manche Leute definitiv einen Nullpunkt an Fingerspitzengefühl haben (mein Lehrling u.a. lol) da sind die paar Euronen fürn Drehmoment mit Sicherheit eine bessere Investition, als die Zeit, nen neuen Kühler einzubauen weil jmd. des Gewinde ausgerissen hat (rettbar oder unrettbar stellt sich dann erst noch raus xD).

Das Teppichmesser benutze ich selbstverständlich zum Schlauch abschneiden oder Kabel abisolieren.. das mit dem Board war nur eher Notfall ^^.
Anonymous
6. August 2009 15:12:06

Beim Delta-T hab ich einen Satz hinzugefügt. Ich hoffe,Du bist jetzt zufrieden ;) 

MfG
9. August 2009 19:05:51

Naja ;) .

Habe nun heute endlich den Passiv Radi montiert und die Velo unter Wasser gelegt..
geil O.o.
Allerdings lasse ich die Noctuas dennoch laufen (auf 4V ca), mal sehen ob und wann ich das abändere :) .
Anonymous
10. August 2009 20:54:37

Mit welcher Box bändigst du deine Velociraptor? oder etwa zusammen mit deinen 320ern in der 3er Box?

Hab meinen Raptoren wegen dem Lärm verbannt.. hatte Ihn im Scythe Himuro. Vor allem beim defragmentieren( was mein PC zeitgesteuert macht) wurds mir zu blöd. Und die Velo´s sollen nicht viel leiser sein..oder etwas doch?


hui... Konvekt o Matic Ultra ;)  Nice...
11. August 2009 07:21:20

Die Velo war überraschenderweise relativ leise.
Ungefähr vergleichbar mit den bereits gedämmten WD RE2, die aufgrund der Zugriffsoptimierung auch da keine Leisetretter waren.
Aber trotzdem ist eine alte mit einer Velo nie zu vergleichen.
Es ist jede Platte in einer einzelnen Box und für sich gedämmt, Platten aufeinander zu legen (mit Kontakt) macht die Platten durch gegenseitige Schwingungen kaputt.

Was bei der Velo etwas seltsam ist, ist das andere Zugriffsgeräusch. Ich höre sie zwar raus, allerdings nur beim Zugriff und wirklich sehr leise.
Meine Mom hörts garnicht ^^. Muss sagen in Bezug auf die Leistung vollkommen okay. Das Enermax NT ist lauter..

Das mans nicht ganz rausbekommt war mir aber auch klar. War bis jetzt bei keiner Platte möglich.
Anonymous
11. August 2009 12:59:49

Zitat :
Die Velo war überraschenderweise relativ leise.
Ungefähr vergleichbar mit den bereits gedämmten WD RE2, die aufgrund der Zugriffsoptimierung auch da keine Leisetretter waren.


hmm.. dann haben sie sich nach den Raptoren scheinbar auch dem Problem angenommen. Da juckt es mich ja wieder zum Dinosaurier zu greifen. Denn die 10000upm waren schon was feines....

Hättest du alle Platzten in eine Box gehaun hätte ich mich auch gewundert,deswegen frag ich ;) 


Zitat :
War bis jetzt bei keiner Platte möglich.



Doch, bei meiner Seagate Momentus 7200.4 (2,5er Format) @ Scythe Quitedrive 2.5 @ Scythe Himuro....

nichts,absolut nichts zu hören... schnell genug ise auch. Nur nich so schnell wie ein Raptor :( 

Anonymous
11. August 2009 13:50:53

look:

http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=60909...


meine meinung:

für das Geld lieber nen vernünftigen LuKü.
weil, eine richtige wakü ist erweiterbar und vor allem nach meinen Wünschen konfiguriert.

das Ding ist preislich zwar interessant,aber nur für CPU und versaut einem die Gehäusetemps...

is nich mein Ding...
11. August 2009 17:13:03

Ich red auch von einem normalen Teil.
Ich höre jede Platte unter einem Quiet drive.
Mag aber sein, dass des daher kommt weils so ähnlich klingt wie ne Kette XD.

Wenn du einen guten Kühler suchst, warte auf den neuen von Noiseblocker.
Die sind grundsätzlich silent.. aber der neue soll auf höhe eines U12P sein :) .
Also schon sehr interessant.
Anonymous
25. August 2009 14:21:30

Bin grad an meinem HTPC bei...

Da kommt standardgemäß die HDD hochkant (liegt also auf der Seite) ins Gehäuse (Sharkoon Rush)

Irgendwie is mir die Methode nichts...

Ich könnte sie aber auch unters 5.25er Laufwerk quetschen. Nur da bekommt sie nichts vom Luftstrom ab. Oder investier ich in ne 2,5er + Quitedrive?

Wat meinst??!
Anonymous
25. August 2009 14:24:39

Fitting-Video im Punkt Anschlüsse hinzugefügt
25. August 2009 17:37:24

nimm a 2,5er, es gibt keine 3,5er die ruhig läuft.
26. August 2009 11:32:15

Warum hast du nicht das LianLi V351 genommen?

Hab gerad meinen PC neu unter Wasser gesetzt. Nun mit HK3.0, Dualstar HDD und logischerweise MB und Grafik. Und einem TFX 480er anstatt 240er + Passivradiator.

Bin aber ein wenig entäuscht (ist eigentlich das falsche Wort, aber dachte dT<6° wären im idle drinnen). Bei 4 mal 400rpm hab ich ein Delta Luft Wasser in idle von ~6,5° und zuvor 8,5° (aber ohne die HDD´s)..
Was solls, wenigstens ist nun die CPU unter Last um einiges kühler..
26. August 2009 11:54:41

Zum Thema Schlauchklemme hab ich da noch einen Heimwerkertrick.
Für eine Klemme nehme man 2 kürzere Bleistifte (oder generell Stäbe, Material relativ egal, nur hart sollte es sein) und 2 Kabelbinder.
Nun legt man die beiden Stifte übereinander, dazwischen kommt der zu quetschende Schlauch rein (logischerweise um 90° versetzt), fixiert die beiden Stifte miteinander auf beiden Seiten mit dem Kabelbinder.
Anonymous
26. August 2009 13:59:44

@levi.. Jup, ich denke auch das es ne 2,5+ quitedrive wird. aber etwas später. da gehen ja auch wieder 100€ bei drauf.

@airwalker

weil ich das Rush für knapp 40,- inkl. Versand bekam (neu)
Wollte an allen Ecken sparen,aber trotzdem ne super Konfi bekommen.
Z.B. E2160 für 25€ inkl. Verand. Corsair TX400w neu inkl. für 40€ usw............

Die HK3.0 sind echt nich schlecht oder? hm...aber mein nexxxos x2 hält wohl noch einige zeit^^

Was machst mit den alten Radis? Der HTPC soll ja nach Fertigstellung irgendwann unter Wasser :) 


Danke für den Tipp mit den McGyver-Schlauchklemmen. Natürlich weis ich das man es auch so machen kann, aber aufgeführt hab ich die Baumarktvariante für alle anderen User ausser Uns ;) 
Wobei ich meine Klemmen für´n Euro das Stück gekauft hab. Aus Vollmetall..
26. August 2009 14:25:32

die beiden aktiven 120er sind schon weg, der Eigenbau Passivradiator (4 Fischerprofile 40cm in Konvekt-O-Matic Manier) ist noch zu haben.

T_Luft 28,5° (jaja, der Sommer in Wien); T_wasser 35° ; T_Core 40-42° ; T_CPU 35°, T_System 36° ; T_pwm 42° und die T_GPU mit 47° in idle. unter Last gehen die Kerne auf ~51° hoch.
Anonymous
27. August 2009 11:35:39

Deine Temps sind doch in Ordnung!

Ausser die Cores würden mich ein bissel nerven. Ich hab im Idle so meine Schmerzgrenze und die liegt bei 40°


Was würdest für den Radi haben wollen?
27. August 2009 11:42:49

Hab da wohl eine mieße CPU erwischt.. Den Rest machen wir lieber per PM.
Anonymous
28. August 2009 13:33:46

mise CPU muss nicht sein. Spannungen gecheckt? sicher...


naja, mein E8500 war auch deutlich heißer als mein neuer Q9550s^^
Anonymous
28. August 2009 13:45:36

Zitat :
naja, mein E8500 war auch deutlich heißer als mein neuer Q9550s^^

Wir echt mal Zeit das die S-Klasse billiger wird, die I5 sind doch auch schon Lieferbar ^^

GDD back ;) 
28. August 2009 16:38:20

Ja. Hab ja noch einen Q9550 C1 auf FSB 400 (3,4Ghz) mit VID 1,25V unter Last.