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MLC SSD an Raidcontroller

Letzte Antwort: in Festplatten, optische Laufwerke und Controller
9. Januar 2009 12:45:48

Hi, ich wollt mal fragen, ob jemand schonmal Erfahrungen hat mit SSDs an einem Raidcontroller?

Der 9690 hat ja 512 MB Cache.. ich muss aber trozdem den Cache von der SSD anlassen schätze ich, da nur dieser die Daten möglichst gleichmässig auf die SSD verteilt... ist das ganze nicht kontraproduktiv?

Wie läuft das ganze ab? Sinkt die Performance oder steigt sie sogar in den Problemzönchen?

Was meint ihr dazu?

Ansonsten dürfte es wohl besser sein, den Onboardcontroller zu verwenden, Raid 1 auf die SSDs und Raid 5 auf die HDDs O.o. Oder wie würdet ihr das tun?

Mehr über : mlc ssd raidcontroller

9. Januar 2009 22:01:34

Offiziell steht in der KB von 3Ware, daß SSDs noch nicht (offiziell) unterstütz würden.

Interessiert an den Ergebnissen wäre ich allerdings schon.

Zusammenfassend: Ich habe keine Ahnung. ;) 
Anonymous
11. Januar 2009 19:36:03

Warum RAID1 und nicht RAID0 auf den SSDs?

In diesem Test sind SSDs im RAID0 and einer LaCie PCIe Card 4E. In der grau hinterlegten Tabelle unten rechts sieht man keine Abhaengigkeit von der stripe size, jedoch bei diesem Test (Bild oben rechts) mit einem Adaptec ASR-2405, der einen onboard cache von 128MB hat, ist eine deutliche Abhaengigkeit zu erkennen. Als Benchmark wurde in beiden Faellen CrystalMark verwendet, im ersten Test kamen Samsung SLC-SSDs zum Einsatz und im zweiten Intels X25-M. Ich wuerde vermuten, die Abhaengigkeit von der stripe size laesst sich am ehesten auf den Einfluss des Caches und dessen Handling durch den Controller zurueckfuehren.

Die Skalierung im RAID0 mit bis zu 6 SSDs am ICH10R sieht man hier und 8 SSDs an einer Adaptec RAID 5805 hier. Bei dieser Skalierung und der Moeglichkeit, dass Controller-Cache und -Logik eher stoeren, werden sich Firmen wie 3ware fuer die Zukunft etwas einfallen lassen muessen.
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11. Januar 2009 22:21:24

@toudoku:
Nunja, auch wenn SSDs keine mechanischen Teile beinhalten, so kann trotzdem eine SSD mal ausfallen. Daher kann RAID-1 durchaus sinnvoll sein. Bei einem Produktivsystem in einem Unternehmen würde ich IMMER RAID-1 für das System verwenden. Ganz egal, ob nun SSD, HDD oder sonst etwas. Das RAID-1 soll einen "unnötigen" Ausfall verhindern. Dafür, also für ein simples RAID-1, reicht auch der beim Serverboard vorhandenen onboard SCSI / SAS Controller vollkommen aus.

Privat muß man halt abschätzen, was man möchte. Spätestens ab vier Laufwerken würde ich aber auch dort auf RAID-5 oder ähnliches gehen. Die Ausfallwahrscheinlichkeit steigt dann eben doch in einen Bereich, in dem es besser ist den Ausfall eines Laufwerks abfangen zu können.

Ich habe selbst genug Festplatten gesehen, bei denen die Mechanik anscheinend noch OK ist, die elektronik aber versagt hat. Bei meinem letzten Festplattenausfall hat sich dabei etwas sehr kurioses ereignet: Die Festplatte meldet sich nun als Mammoth-Gerät am RAID-Controller. *lach*
Tja, Festplatten mit Persönlichkeitsstörungen.... ;) 
Soetwas, oder etwas ähnliches, könnte genau so gut bei einer SSD vorkommen.

(Ich sage absichtlich "die SSD". In anlehnung an HDD, da das letzte D für das gleiche Wort steht. *g*)

Ansonsten zur Skalierung:
Die Ergebnisse finde ich nun nicht so umwerfend. Soetwas sollte ich auch mit Festplatten an meinem Controller hinbekommen, wobei ich gerade "Benchmarkprobleme" habe, da offensichtlich einige Benchmarks nicht sinnvoll mit dem Controller arbeiten wollen...
Anonymous
12. Januar 2009 12:51:01

Fuer einen Server o.ae. ist RAID1 natuerlich unabdingbar, fuer einzelne PCs wuerde ich OS und Grundinstallation auf die SSDs packen. Das kann man in kuerzester Zeit zurueckspielen. Fuer grosse Datenmengen ist das P/L-Verhaeltnis der SSDs noch nicht gut genug.
12. Januar 2009 13:26:33

Volle Zustimmung.

Ich überlege inzwischen, ob ich meine alte 74GB Raptor durch eine SSD ersetzen sollte. Hauptgrund: Akute Platzprobleme in meinem privat genutzten 19" 3HE Gehäuse. Die Raptor ist nur SATA-I und somit inkompatibel zum 9690SA-8i (SATA-II und SAS only). ...
Privat denke ich mir halt auch: "Wenn die Systemplatte abraucht, dann installiere ich halt neu." Downtime ist da auch mehr als Ärgerlich genug, aber kostet üblicherweise nichts (außer Nerven).
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