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[Tagebuch] Silverstone LaScala LC18 Umbau/Aufbau

Letzte Antwort: in Modding, Gehäuse & Netzteile

Hallo zusammen,

da es hier ja auch einen Bereich gibt, wo "Tagebücher" von Mods/Cons vorgestellt werden, stelle ich mein Projekt auch mal vor:

Das schwarze SilverStone LaScala LC18 Aluminium-Desktop-Chassis mit 7"-Touchscreen in der Front ist die Ausgangsbasis. Namen hat das Projekt (noch) keinen.

Bilder zum Original und technische Daten gibts hier: http://geizhals.at/deutschland/a303876.html (das soll nicht Inhalt des Threads werden)

Neben einer Volldämmung, Staubfiltern, entkoppelten Lüftern und Festplatten (das Gehäuse wurde u.A. gewählt, wegen der großen Aufnahmekapazität für 3,5" HDDs) und später Wasserkühlung kommen recht gute Komponenten zum Einsatz, einige davon sind auf den Bildern sichtbar und somit wird im Laufe des Threads immer klarer, was verbaut wird (eine Anfangsaufstellung mache ich nicht, soll ja spannend bleiben. :D  ).

Einige Komponenten werden im Laufe des Fertigstellens auch ausgetauscht, weil entweder aktuell auf dem Markt das "gewünschte" nicht verfügbar ist oder kein Geld da ist. :D 

Ich habe weder Sponsoren noch habe ich das Tagebuch in anderen Moddingpages veröffentlicht, eine "Kopie" des Tagebuchs gibt es lediglich in einem Hundeforum(!), so dass es wohl auch nicht zu Interessenkonflikten kommen sollte. ;)  Die Bilder sind natürlich allesamt mir und selbstgemacht.

Gut, dann fangen wir einmal an.




Fakten vor dem ersten Bild: Alugehäuse mit Touchscreen in der Front (der gerade umgebaut/repariert wird, der Hersteller hat einen Knopf ruiniert.. :fou:  ). Verbaut war eine recht billige, vorgeschnittene Dämmung.

Dämmung = Lautstärke- und Vibrationsübertragung wird deutlich gedämmt. Wärme natürlich auch, deshalb muss eine effektive Kühlung verbaut werden. Anfänglich nur eine "kleine" Wasserkühlung für die CPU, wird das nach dem Umbau auf das "Nachfolgerboard" in 2-3 Monaten ca. auf eine Komplettwasserkühlung ausgebaut, da das Board, was ich verbauen möchte, noch nicht auf dem Markt ist.



Nach dem "Herausreissen" der alten Dämmung (was bei einem Alugehäuse nicht sonderlich angenehm ist, aber mit etwas Mühe funktioniert), sieht es so aus:



Erstes testweises Zuschneiden von Dämmmatte und Verkleben derselbigen (Diese Dämmmatte ist dreilagig: Bitumenpappe zur Körpervibrationsminderung, Akustikschaumstoff zur Schalldämmung und ein Stoffüberzug/Finish - BeQuiet-Dämmset):




Das Linke ist btw. ein "Überbleibsel" der alten Dämmung, lediglich dünne Bitumenpappe, diese muss drinbleiben da das Netzteil sonst höhenmässig nicht mehr passt. Da passt nur Pappe zwischen. ;) 

Weiteres Zuschneiden und Verkleben, extrem passgenau arbeiten und Ausfransen möglichst vermeiden:




Boden und Seitenteile gedämmt:



Hier ein Bild von dem Unterteil des Festplattenkäfigs. Dieser ist entkoppelt (durch Gummidämpfer) montiert und die Lüfter sind ebenfalls durch doppelte Entkopplung (Gummiecken sowie Latex-Dämpfungsring) entkoppelt. Feste Montage ist dank passender M3x30mm Schrauben kein Problem.




Erster Versuch mit dem Staubfilter, der allerdings wieder verworfen wurde, weil der Staub so innerhalb des Lüfters gefangen würde, was nicht dem Sinn der Sache entspricht (sieht aber gut aus.. :D  ):




Hier sieht man schön die präzise Dämmung um die Lüfter herum. Diese sind, wie auch die Festplatten-Lüfter, doppelt entkoppelt (was eine sehr frickelige Arbeit war, da sehr eng!):




Nun sind die Staubfilter innen befestigt, was ein Hinausblasen (und damit Verschmutzen) durch die Lüfter verhindert. Da beim Lufteingang (unter den Festplattenlüftern) auch Staubfilter zum Einsatz kommen, ist dies kein Problem, da wenig Staub innen angesammelt wird:




Der Finger- und Lüfterschutz an der Aussenseite (08-15-Gitter, dienen nur zum Finger-Abhalten und soll möglichst wenig Luftverwirbelung erzeugen):




Die Dämmung der Rückseite intern, wo ein Anschlusskabel für den Front-Monitor verläuft:



Testeinbau, nichts was dauerhaft so bleibt aber zum Testen sehr ordentlich ;)  :



Die fertigen, verschraubten hinteren Lüfter (M4 x 40er Schrauben):



Von innen (Staubfilter, um den Staub innen zu halten und absolut stabile, dennoch entkoppelte und gedämmte Montage):




Die Luftansauglöcher, fertig montiert mit Staubfiltern (diese halten den Staub aussen, sind ohne Demontage von innen mit Kompressor zu reinigen und sind aus Aluminium, also unverwüstlich) - zusammen mit dem schwierigsten Stück Dämmmatte, was ich jemals zugeschnitten habe. :D  :




Was man auf dem letzten Bild nicht sieht, sind die (Aus)Schnitte an der Unterseite der Dämmmatte, damit sie Platz für hineinzudrehende Schrauben, Nieten, Aussparungen für höhere Aluplatten usw. bietet. Sie passt jedoch perfekt (und der "Käfig", welcher dort drauf montiert wird, hat zu jeder Seite ca. 0,3mm Abstand zu den Gittern! :D  ).

So, das war der aktuelle Stand, weiter gehts in den nächsten Tagen (da der Rechner nebenbei immer mal wieder im Testaufbau läuft, dauert alles etwas länger).
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Experte in Gehäuse & Netzteile

Hui! Schön!

Da bin ich auch mal gespannt, speziell auf die WAKÜ freu ich mich.

Warum verbaust du Staubfilter bei den hinausblasenden Lüftern? Meiner Meinung nach sind Filter nur bei intake-Lüfter wünschenswert.

Edit: ne GTX480 in nem HTPC-Style PC.. :)  Wird sie auch "unter Wasser" kommen?

Danke. ;) 

Leise wird er werden, da mache ich mir keine Sorgen.

Ich bin aktuell auf der Suche nach einem Ersatz-Knopf für die Frontpanel-Steuerung... dummerweise kenne ich die genaue Bezeichnung nicht.

Es ist ein Taster, hat 4 Pin-Kontakte und einen sich nach oben verjüngenden Tastknopf (der einige mm lang ist, geschätzt 7-8 mm). Ich mache nachher mal ein Bild und hoffe, dass einer von Euch vielleicht die genaue Bezeichnung kennt. Das Umlöten ist kein Problem aber das Teile-Suchen führt manchmal in den Wahnsinn. :D 

Dass unter dem Mainboard gedämmt wurde, ist eigentlich hauptsächlich ein "Test" gewesen. Lustigerweise funktioniert der "Test" problemlos und die Mainboardtemperaturen steigen trotz der einseitigen "Komplettisolierung" nicht mehr als 1 - 3 °C höher als ohne Dämmung (selbst mit dem testweise montierten AMD-Kühler und ohne zusätzliche aktive Boardkühlung ohne OCing im problemlosen Bereich).

Das spricht dafür, dass die Wärme wirklich effektiv über die Vorderseite abgeleitet wird und auch platinenverlötete Komponenten wie MOSfets z.B. keine großartige Wärme auf die Rückseite übertragen (wir reden hier von Temperaturen unter 50 °C).

Da auf der Rückseite auch keine wirklich wärmeproduzierenden Komponenten verlötet sind, gibt es keine ICs, welche unbemerkt überhitzen könnten.

Ja, die GTX 480 wird auch unter Wasser gesetzt, allerdings erst in 2 - 3 Monaten (wenn sie nicht vorher verkauft und auf eine aktuellere, vielleicht stromsparendere Lösung gesetzt wird, so nVidia sich bequemt.. :D  ).

Die Staubfilter verhindern, dass der Staub welcher trotz Staubfiltern an den Intakes "durchkommt" resp. bei einem später vielleicht verbauten Radiator anfällt, durch die Lüfter wieder nach draußen geblasen wird. Einerseits ist er weitaus schwerer von Lüfterblättern "abzupusten" als von Staubfiltern und andererseits mag ich Staub hinter dem Rechner auch nicht soo besonders. ;) 

Da die Reinigung bei mir schmerzlos mit 8 Bar Kompressor vonstatten geht (Lüfter festklemmen und los gehts - alles wie neu in 5 Minuten), ist die Lösung mit den Staubfiltern ideal. Einmal bei offenem Gehäuse von hinten hineinpusten (Lüfter festklemmen nicht vergessen!) und der Staub ist weg.
Experte in Gehäuse & Netzteile

Jo, da haste recht, Taster gibts verdammt viele, aber ein Bild wird helfen. ;) 

4Pin, also einfach zwei Schließer? oder einen Schließer und einen Öffner?
Das von der Optik den gleichen zufinden könnte schon etwas schwieriger werden, mal schaun was das für einer ist.

Das geht ja wirklich von der Wärmeentwicklung 1-3° ist ja nichts, das sind ja schon bald die Raumtemperatur schwankungen. ;) 

Bei der Hitze draußen sind die Raumtemperaturschwankungen um einiges höher (genauso wie meine Laune - ich mags kalt!). ;) 

Zu den Öffnern/Schließern kann ich dir erst etwas sagen, wenn ich ihn ausgelötet habe. Zumindest sind mir Taster mit einem so hohen Knopf (der sich dazu noch verjüngt) noch nicht untergekommen, die Grund-Bauform des Tasters jedoch schon..

So, ich melde mich mal zurück. ;) 

Das Tagebuch hier kann leider geschlossen werden (kann auch aufbleiben, ist mir wurscht, so kann man immer noch Fragen stellen, immerhin).

Wieso? Nun, weil ich letztendlich, nach gut 9 Monaten Gefrickel ohne die "perfekte" mir gerecht werdende Lösung doch dazu entschieden habe, viel Geld rauszuwerfen, um endlich (endlich) mal eine problemlose Ruhe zu haben.

Auf gut Deutsch: Ich habe ein neues Projekt mit einem EVGA SR-2... (das alleine ist schon krank genug) und einem Lian Li P80R (der als Rot-Schwarz-Mod endet, muss nen 2. Tagebuch aufmachen für das Ding).

Das Problem an dem Case, um das es in diesem Thread hier ging resp. geht, war die Größe. Ja, auf die Größe kommt es manchmal doch an! :D 

Folgendes Problem: Das Asus Crosshair IV Extreme, welches vielleicht mit viel Glück irgendwann 2022 released wird (jaja, die Lucid Hydra Chips und die Realisierung von Träumen - das kann dauern..) wird vermutlich nicht hineinpassen, da entweder doch länger als ATX-Standard in der Finalversion oder alternativ zu breit.

Damit ist die AMD-Plattform für mich gestorben, ich stehe auf nV-Grafikkarten und möchte mir ein 2way SLI realisieren.

So, nun habe ich also das SR-2 hier herumidlen auf meinem Schreibtisch.. wo ist das Problem, mag man fragen? Simpel: Das, was bei dem Case oben die komplette Grundfläche des Gehäuses ist, ist bei EVGA die Grundfläche... vom Mainboard. ;) 

Es wird nicht passen. Und selbst wenn ich es passend machen würde, wäre es sinnlos, zwei Xeons samt Wasserkühlung, 6 Festplatten, 2 SSDs und 2 Highendgrafikkarten in den Desktop zu quetschen. Hirnrissig, auf gut Deutsch.

Nun, ich habe das schöne SilverStone LaScala fertiggemoddet, den Taster an der Front repariert (Reichelt hatte tatsächlich den Taster im Angebot und ich hab nun 30 Taster in verschiedenen Höhen hier daheim rumfliegen, weil ich raten musste wie hoch er ursprünglich war), dem LCD schöne Auto-RGB-Fader LEDs für Power On und Standby spendiert und das ganze Ding fertig gedämmt.

Nun ist es wieder, absolut sauber und ohne Kratzer, entstaubt und gut verpackt in der OVP und wartet auf den Weltuntergang 2012. :D 

Wer also zufälligerweise ein perfekt gedämmtes SilverStone LaScala LC18 in Schwarz mit BeQuiet-Dämmmatten (3lagig mit Stoffoberfläche), vier Noiseblocker Multiframes, Staubfiltern an den Ein- und Ausgängen und absolut neuwertigem LCD-Touchscreen inkl. Pen haben will: 350 Eur und es ist euch (dann einfach eine PN schreiben, gehört in den Thread hier eigentlich nicht rein). Lege die Vollalu-Griffe (Serverrackmontage, das Ding kann man ins Rack montieren) dann auch noch gratis dazu..

Der neue Thread zum Lian Li kommt die Tage, muss erstmal Zeit und Platz finden, was zu tun (und ne Goldquelle, um den Mist zu finanzieren.. Hexacore Xeons für 1500 das Stück, yes Baby, da wird man arm.. wo sind die 4,8 GHz Engineers Samples von eBay.com auf einmal hingekommen?!).

So, hier mal ein paar praktisch "abschließende" Bilder des guten Stücks:



















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