Dell PowerEdge T310, ausreichend für kleinen Handwerksbetrieb?
Letzte Antwort: in Rund ums Netzwerk: LAN, WLAN & Sicherheit
Hi Leute!
Ich muss für ein kleines Unternehmen einen Server kaufen und habe zwei Angebot die preislich sehr weit auseinander liegen. Das eine ist von Dell mit einer Minimalanforderung, das zweite von einem Netzwerktechniker, der was besseres von HP vorschlägt. Die Ausgangssituation ist folgende:
Im Büro sitzen 2 Leute an PC´s und der Chef hat ein Laptop. Die Daten werden zur Zeit hin und hergespielt und es gibt einmal in der Woche eine Sicherung, da werden die Daten auf CD gebrannt.
Auf einem PC und am Laptop läuft eine Handwerkssoftware mit Datenbank dahinter (Hersteller empfiehlt SBS 2008, mind. 1 GB Prozessor und mind. 512 RAM), sonst läuft noch Windows Office. In Zukunft muss es aber möglich sein, dass die Monteure Daten über PDA´s an den Server schicken und ein externer Mitarbeiter von einem Heimarbeitsplatz aus auf die Daten am Server zugreifen kann. Sonst wird noch ein Webshop eingerichtet, damit ca. 30 Artikel direkt über das Internet von unseren Kunden bestellt werden können und für Spezialkunden gibt es einen Kundenlogin über unsere Homepage, damit sie den Fortschritt der Baustellen (Rechnungen) jederzeit einsehen können. Obwohl ich denke, dass der Zugriff von den Kunden nicht ausufern wird.
Und das Outlook soll auch zentral geregelt werden.
Das Angebot von Dell ist preislich sehr gut, nur reicht derServer für all diese Anforderungen dann aus, ohne dass er zu langsam wird?
Dell:
PowerEdge T310
Intel Xeon X3430 Prozessor (2,4GHz, 8MB Cache, Turbo)
T310 EMEA1 Liefer Dokumente Ohne Netzkabel
4GB Arbeitsspeicher (2x2GB Single Rank RDIMMs) 1333MHz
500GB SATA 7,2K 3,5Zoll Festplatte Hot Plug
PERC S300 Interner Software-Controller für Hot Plug-
Festplattenkonfiguration 3Gbit/s
16x DVD+/-RW Laufwerk mit SATA Kabel
Europa Zusätzliches Netzkabel 220V
Nicht-redundante Stromversorgung (1 Netzteil) 375W
iDRAC6 Embedded BMC
Microsoft SBS 2008 SP2, Standard Edition, Medien enthalten, (ist da der SQL server eh dabei???)
5 CALs enthalten, Deutsch
PE T310 Elektronische Systemdokumentation und
OpenManage DVD
Dell PowerEdge Hardware Vor-Ort Installationsservice nicht
ausgewählt
C14 Hot-Swap - R5 for PERC S300, Min. 3 Max. 4 SAS/SATA
Hot Plug Drives
PowerEdge Order - Austria
Base Warranty
3Yr Basic Warranty - Next Business Day - Minimum Warranty
No Warranty Upgrade
2.076,84 Euro
Und für das VPN: 1 ASA5505-BUN-K9 ,CISCO ASA 5505 10-USER BUNDLE 305,65 305,65 SR
Der Netzwerktechniker (den wir eventuell mit der Implementierung beauftragen werden, bekrittelt die SATA Platten und dass 4 GB Arbeitsspeicher zu wenig wären).
Was denkt ihr, reicht der Dell-Server für die oben angeführten Aufgaben aus???
Schon vorab: herzlichen Dank!
Ich muss für ein kleines Unternehmen einen Server kaufen und habe zwei Angebot die preislich sehr weit auseinander liegen. Das eine ist von Dell mit einer Minimalanforderung, das zweite von einem Netzwerktechniker, der was besseres von HP vorschlägt. Die Ausgangssituation ist folgende:
Im Büro sitzen 2 Leute an PC´s und der Chef hat ein Laptop. Die Daten werden zur Zeit hin und hergespielt und es gibt einmal in der Woche eine Sicherung, da werden die Daten auf CD gebrannt.
Auf einem PC und am Laptop läuft eine Handwerkssoftware mit Datenbank dahinter (Hersteller empfiehlt SBS 2008, mind. 1 GB Prozessor und mind. 512 RAM), sonst läuft noch Windows Office. In Zukunft muss es aber möglich sein, dass die Monteure Daten über PDA´s an den Server schicken und ein externer Mitarbeiter von einem Heimarbeitsplatz aus auf die Daten am Server zugreifen kann. Sonst wird noch ein Webshop eingerichtet, damit ca. 30 Artikel direkt über das Internet von unseren Kunden bestellt werden können und für Spezialkunden gibt es einen Kundenlogin über unsere Homepage, damit sie den Fortschritt der Baustellen (Rechnungen) jederzeit einsehen können. Obwohl ich denke, dass der Zugriff von den Kunden nicht ausufern wird.
Und das Outlook soll auch zentral geregelt werden.
Das Angebot von Dell ist preislich sehr gut, nur reicht derServer für all diese Anforderungen dann aus, ohne dass er zu langsam wird?
Dell:
PowerEdge T310
Intel Xeon X3430 Prozessor (2,4GHz, 8MB Cache, Turbo)
T310 EMEA1 Liefer Dokumente Ohne Netzkabel
4GB Arbeitsspeicher (2x2GB Single Rank RDIMMs) 1333MHz
500GB SATA 7,2K 3,5Zoll Festplatte Hot Plug
PERC S300 Interner Software-Controller für Hot Plug-
Festplattenkonfiguration 3Gbit/s
16x DVD+/-RW Laufwerk mit SATA Kabel
Europa Zusätzliches Netzkabel 220V
Nicht-redundante Stromversorgung (1 Netzteil) 375W
iDRAC6 Embedded BMC
Microsoft SBS 2008 SP2, Standard Edition, Medien enthalten, (ist da der SQL server eh dabei???)
5 CALs enthalten, Deutsch
PE T310 Elektronische Systemdokumentation und
OpenManage DVD
Dell PowerEdge Hardware Vor-Ort Installationsservice nicht
ausgewählt
C14 Hot-Swap - R5 for PERC S300, Min. 3 Max. 4 SAS/SATA
Hot Plug Drives
PowerEdge Order - Austria
Base Warranty
3Yr Basic Warranty - Next Business Day - Minimum Warranty
No Warranty Upgrade
2.076,84 Euro
Und für das VPN: 1 ASA5505-BUN-K9 ,CISCO ASA 5505 10-USER BUNDLE 305,65 305,65 SR
Der Netzwerktechniker (den wir eventuell mit der Implementierung beauftragen werden, bekrittelt die SATA Platten und dass 4 GB Arbeitsspeicher zu wenig wären).
Was denkt ihr, reicht der Dell-Server für die oben angeführten Aufgaben aus???
Schon vorab: herzlichen Dank!
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Das System sollte ausreichen.
Aber würde 2. Festplatte für Daten und 8 MB RAM vorschlagen.
Alles (System, Programme und Daten) auf nur 1 Platte ist
a. sehr riskant bei Datensicherung nur 1x pro Woche
b. bremst das doch sehr wenn alles über nur eine Festplatte läuft.
Auf die 1. HDD dann System + Programme, plus eine Partitiom für automatische Datensicherung der wichtigsten Daten Nachts.
Auf die 2. Daten und ev. Webshop, Homepage, Datenbank (abhängig von den Zugriffszahlen).
Aber würde 2. Festplatte für Daten und 8 MB RAM vorschlagen.
Alles (System, Programme und Daten) auf nur 1 Platte ist
a. sehr riskant bei Datensicherung nur 1x pro Woche
b. bremst das doch sehr wenn alles über nur eine Festplatte läuft.
Auf die 1. HDD dann System + Programme, plus eine Partitiom für automatische Datensicherung der wichtigsten Daten Nachts.
Auf die 2. Daten und ev. Webshop, Homepage, Datenbank (abhängig von den Zugriffszahlen).
VIELEN DANK! das mit den 8 MB RAM werde ich sicher machen!
Wegen Festplatte: meinst du damit zwei Festplatten, wobei zusätzlich noch die eine die andere spiegelt, oder 2 Festplatten, die zusätzlich noch gespiegelt werden (also dann insgesamt 4) oder bin ich da vollkommen falsch?
(ps. eine tägliche Datensicherung wäre sicher besser als einmal die Woche!!! danke für den tip!)
Wegen Festplatte: meinst du damit zwei Festplatten, wobei zusätzlich noch die eine die andere spiegelt, oder 2 Festplatten, die zusätzlich noch gespiegelt werden (also dann insgesamt 4) oder bin ich da vollkommen falsch?
(ps. eine tägliche Datensicherung wäre sicher besser als einmal die Woche!!! danke für den tip!)
Hallo, die Anfrage ist noch aktuell, die Kaufentscheidung ist noch nicht gefallen. Es muss nur dringend eine Lösung gefunden werden, da das hin und herspielen der Daten von den einzelnen Computern einfach nicht mehr tragbar ist. Das Budget für Hardware (Server und Router) und Implementierung (Server aufsetzen und das Netzwerk installieren) liegt zw. 4.000 und 6.000 Euro. Ich würde mich freuen, wenn noch wer wer helfen kann!!
Fragen und Diskussion sind willkommen:
Als grobe Zusammenfassung für die Anforderung:
Vor Ort drei Arbeitsplätze, ein Heimarbeitsplatz kommt hinzu. Onlinezugriff für begrenztes Publikum.
Das sind sehr geringe Anforderungen. So wie sich mir das bisher darstellt, wäre ein Small Business Server völlig Oversized. Du musst bedenken, dass hier nicht nur die Software selber teuer ist. Jegliche Zusatzsoftware, die benötigt wird, kostet ca. das Zehnfache normaler Ausgaben, gemeint sind Virenschutzsoftware, Datensicherungssoftware, Festplattenverwaltungstools und ähnliches. Für mich sieht das hier so aus, als würdet ihr mit einem Windows 7 Professional als Serversoftware deutlich besser fahren. Zur Datensicherung dann ein Acronis True Image Home, als Antivirensoftware das kostenlose Microsoft Security Essentials, dass auch von Betrieben mit bis zu 10 Arbeitsplätzen verwendet werden darf.
Beim Server würde ich selber etwas bauen. Da kommt man meiner Meinung nach zu deutlich besseren Ergebnissen, als die vorgegebenen Lösungen. Service halte ich für ein geringes Argument, da ihr so oder so jemanden braucht, der sich um Eure Anlage kümmert - der macht letztlich dann den Service.
In Eurer Größenordnung lässt sich recht günstig ein leistungsstarker, sparsamer und ausfallsicherer Server bauen, der auch sehr gut erweiterbar ist. Hier mal eine Beispielkonfiguration:
Gehäuse
Sharkoon Rebel 12 Economy 70 €
Dieses Gehäuse bietet Platz für 18 Laufwerke und ist damit auch für zukünftige Erweiterungen bestens gerüstet.
Mainboard
ASUS P8H67-V 125 €
CPU
Intel Core i5-2400 170 €
Letztlich gnadenlos überdimensioniert, allerdings damit auch zukunftssicherer. Jedenfalls ist hier dann auch kein Engpass zu fürchten und das System läuft sehr energieeffizient.
CPU-Kühler
Thermalright HR-02 60 €
Dieser übergroße CPU-Kühlkörper hilft, dass selbst bei einem Lüfterausfall die CPU noch ausreichend gekühlt wird, so dass der Server nicht direkt abschaltet.
Kühlerlüfter
Scythe Slip Stream PWM Adjustable 8 €
Arbeitsspeicher
G.Skill RipJaws DIMM Kit 8GB 75 €
ODD
LG GH22NS50 15 €
Netzteil
be quiet! Straight Power E8 400W 55 €
USV
BE700G-GR 70 €
Unverzichtbar: unterbrechungsfreie Stromversorgung und Überspannungsschutz. Ganz wichtig: Alle mit dem Server irgendwie verbundenen Geräte hier anschließen, auch das Netzwerkkabel hier durchschleifen.
Betriebssystem
Windows 7 Professional 64Bit 120 €
Festplattensystem
System und Software
2x Western Digital RE4 250GB je 55 € = 110 €
im RAID 1 (Spiegel) am Mainboardcontroller
Daten
2x Western Digital RE4-GP 2000GB je 195 € = 390 €
Im RAID 1 (Spiegel) am separatem Controller. Da nur wenige Arbeitsstationen dranhängen, wird kein RAID5 oder eine ähnliche Performancesteigernde Konfiguration nötig sein. Allerdings würde es Sinn machen, am Anfang eine (oder mehrere) kleine Partition(en) für die Daten anzulegen, die relativ schnell sein sollen. Dies wäre zum Beispiel die Datenbank der kaufmännischen Software oder ähnliches. Natürlich können für Sachen, die besonders schnell sein sollen, noch weitere Festplatten eingebaut werden. So kann zum Beispiel ein Spiegel aus 2 kleinen SSDs oder VelocyRaptoren für den Webserver sinnvoll sein. Auch kann mit einem aktiven Controller und einer weiteren Festplatte auf einen RAID5 aufgerüstet werden. Ob bestimmte Datenbereiche mehr Performance brauchen, wird im Betrieb deutlich. Ich denke, dass dies zunächst einmal nicht der Fall sein wird.
Datensicherung
3x Western Digital Caviar Green 2TB je 80 € = 240 €
Am Mainboardcontroller. Tägliche Inkrementelle Sicherungen auf eine, wöchentliche und monatliche inkrementelle Sicherungen auf die zweite, mindestens monatliche inkrementelle Sicherungen auf die Dritte als Außerhaussicherung.
Controller
Adaptec 1430SA 80 €
Zubehör
Sharkoon QuickPort XT USB3.0 23 €
zur Außerhaussicherung
Sharkoon Quick Protect 4 €
zum Schutz der Außerhaussicherungsplatte
Acronis True Image Home 33 €
Sicherungssoftware
Das produktive Ersatzteillager
Die Ausfallsicherheit kann weiter erhöht werden, indem man eine Arbeitsstation anschafft, die möglichst viele baugleiche Komponenten enthält, wie sie auch im Server zum Einsatz kommen. Fällt im Server ein solches Element aus, kann es sofort ersetzt werden, ohne dass man erst noch auf Ersatzteile warten muss. Unten stehend ein Beispiel für solch eine (sehr hochwertige) Arbeitsstation:
Gehäuse
Lian Li PC-A05NB 75 €
Mainboard
ASUS P8H67-V 125 €
CPU
Intel Core i5-2400 170 €
CPU-Kühler
Scythe Mugen 2 35 €
Arbeitsspeicher
G.Skill RipJaws DIMM Kit 8GB 75 €
HDD
Intel X25-V G2 40GB 80 €
ODD
LG GH22NS50 15 €
Netzteil
be quiet! Straight Power E8 400W 55 €
Als grobe Zusammenfassung für die Anforderung:
Vor Ort drei Arbeitsplätze, ein Heimarbeitsplatz kommt hinzu. Onlinezugriff für begrenztes Publikum.
Das sind sehr geringe Anforderungen. So wie sich mir das bisher darstellt, wäre ein Small Business Server völlig Oversized. Du musst bedenken, dass hier nicht nur die Software selber teuer ist. Jegliche Zusatzsoftware, die benötigt wird, kostet ca. das Zehnfache normaler Ausgaben, gemeint sind Virenschutzsoftware, Datensicherungssoftware, Festplattenverwaltungstools und ähnliches. Für mich sieht das hier so aus, als würdet ihr mit einem Windows 7 Professional als Serversoftware deutlich besser fahren. Zur Datensicherung dann ein Acronis True Image Home, als Antivirensoftware das kostenlose Microsoft Security Essentials, dass auch von Betrieben mit bis zu 10 Arbeitsplätzen verwendet werden darf.
Beim Server würde ich selber etwas bauen. Da kommt man meiner Meinung nach zu deutlich besseren Ergebnissen, als die vorgegebenen Lösungen. Service halte ich für ein geringes Argument, da ihr so oder so jemanden braucht, der sich um Eure Anlage kümmert - der macht letztlich dann den Service.
In Eurer Größenordnung lässt sich recht günstig ein leistungsstarker, sparsamer und ausfallsicherer Server bauen, der auch sehr gut erweiterbar ist. Hier mal eine Beispielkonfiguration:
Gehäuse
Sharkoon Rebel 12 Economy 70 €
Dieses Gehäuse bietet Platz für 18 Laufwerke und ist damit auch für zukünftige Erweiterungen bestens gerüstet.
Mainboard
ASUS P8H67-V 125 €
CPU
Intel Core i5-2400 170 €
Letztlich gnadenlos überdimensioniert, allerdings damit auch zukunftssicherer. Jedenfalls ist hier dann auch kein Engpass zu fürchten und das System läuft sehr energieeffizient.
CPU-Kühler
Thermalright HR-02 60 €
Dieser übergroße CPU-Kühlkörper hilft, dass selbst bei einem Lüfterausfall die CPU noch ausreichend gekühlt wird, so dass der Server nicht direkt abschaltet.
Kühlerlüfter
Scythe Slip Stream PWM Adjustable 8 €
Arbeitsspeicher
G.Skill RipJaws DIMM Kit 8GB 75 €
ODD
LG GH22NS50 15 €
Netzteil
be quiet! Straight Power E8 400W 55 €
USV
BE700G-GR 70 €
Unverzichtbar: unterbrechungsfreie Stromversorgung und Überspannungsschutz. Ganz wichtig: Alle mit dem Server irgendwie verbundenen Geräte hier anschließen, auch das Netzwerkkabel hier durchschleifen.
Betriebssystem
Windows 7 Professional 64Bit 120 €
Festplattensystem
System und Software
2x Western Digital RE4 250GB je 55 € = 110 €
im RAID 1 (Spiegel) am Mainboardcontroller
Daten
2x Western Digital RE4-GP 2000GB je 195 € = 390 €
Im RAID 1 (Spiegel) am separatem Controller. Da nur wenige Arbeitsstationen dranhängen, wird kein RAID5 oder eine ähnliche Performancesteigernde Konfiguration nötig sein. Allerdings würde es Sinn machen, am Anfang eine (oder mehrere) kleine Partition(en) für die Daten anzulegen, die relativ schnell sein sollen. Dies wäre zum Beispiel die Datenbank der kaufmännischen Software oder ähnliches. Natürlich können für Sachen, die besonders schnell sein sollen, noch weitere Festplatten eingebaut werden. So kann zum Beispiel ein Spiegel aus 2 kleinen SSDs oder VelocyRaptoren für den Webserver sinnvoll sein. Auch kann mit einem aktiven Controller und einer weiteren Festplatte auf einen RAID5 aufgerüstet werden. Ob bestimmte Datenbereiche mehr Performance brauchen, wird im Betrieb deutlich. Ich denke, dass dies zunächst einmal nicht der Fall sein wird.
Datensicherung
3x Western Digital Caviar Green 2TB je 80 € = 240 €
Am Mainboardcontroller. Tägliche Inkrementelle Sicherungen auf eine, wöchentliche und monatliche inkrementelle Sicherungen auf die zweite, mindestens monatliche inkrementelle Sicherungen auf die Dritte als Außerhaussicherung.
Controller
Adaptec 1430SA 80 €
Zubehör
Sharkoon QuickPort XT USB3.0 23 €
zur Außerhaussicherung
Sharkoon Quick Protect 4 €
zum Schutz der Außerhaussicherungsplatte
Acronis True Image Home 33 €
Sicherungssoftware
Das produktive Ersatzteillager
Die Ausfallsicherheit kann weiter erhöht werden, indem man eine Arbeitsstation anschafft, die möglichst viele baugleiche Komponenten enthält, wie sie auch im Server zum Einsatz kommen. Fällt im Server ein solches Element aus, kann es sofort ersetzt werden, ohne dass man erst noch auf Ersatzteile warten muss. Unten stehend ein Beispiel für solch eine (sehr hochwertige) Arbeitsstation:
Gehäuse
Lian Li PC-A05NB 75 €
Mainboard
ASUS P8H67-V 125 €
CPU
Intel Core i5-2400 170 €
CPU-Kühler
Scythe Mugen 2 35 €
Arbeitsspeicher
G.Skill RipJaws DIMM Kit 8GB 75 €
HDD
Intel X25-V G2 40GB 80 €
ODD
LG GH22NS50 15 €
Netzteil
be quiet! Straight Power E8 400W 55 €
Danke für die rasche Antwort. Das Problem ist, dass sich in der Firma keiner wirklich mit PC´s auskennt und der Hersteller von der Handwerkersoftware den SBS von Microsoft explizit empfiehlt (SQL Datenbank ist nötig). Zur Zeit läuft die Software am PC sehr langsam und hängt sich immer wieder auf, aber ohne die Software kann das Office nciht arbeiten und keine Abrechnungen machen.
Mit den Folgekosten für die Software hast du sicher recht und das habe ich noch nicht bedacht.
Im Haus kann keiner einen Server bauern und ich bin für die Ausschreibung (EDV-Dienstleister und Hardware) zuständig (unter den Blinden ist eben der einäugige König :-) ). Ich bin mir nicht sicher, ob es billiger ist, jemanden damit zu beauftragen, einen Server zu bauen, als einen fertigen zu kaufen, der (hoffentlich) alles drinnen hat, was dann gebraucht wird.
Mit den Folgekosten für die Software hast du sicher recht und das habe ich noch nicht bedacht.
Im Haus kann keiner einen Server bauern und ich bin für die Ausschreibung (EDV-Dienstleister und Hardware) zuständig (unter den Blinden ist eben der einäugige König :-) ). Ich bin mir nicht sicher, ob es billiger ist, jemanden damit zu beauftragen, einen Server zu bauen, als einen fertigen zu kaufen, der (hoffentlich) alles drinnen hat, was dann gebraucht wird.
Als SQL-Datenbank müsste es genauso der SQL-Server Express tun, der kostenlos ist und quasi eine leicht beschnittene Version des großen MSQL-Servers ist. Dies wird Dir der Softwarehersteller sicher bestätigen.
Zusammenbauen lassen kannst Du Dir den Server grundsätzlich auch bei Deinem Händler. Wird dann irgendetwas zwischen 20 und 50 € kosten. So ein Ding ist in einer Stunde zusammengebaut - wenn man noch eine Stange Zigaretten dabei raucht und zwei Kannen Kaffee dazu trinkt.
Ihr werdet aber definitiv jemanden brauchen, der sich um Euren IT-Kram kümmert. Den Server zusammenzubauen ist wirklich das kleinste Problem. Eine solide Installation und Konfiguration des Servers und eine vernünftige Einbindung der Clients ist bereits aufwändiger, die ganze Onlinegeschichte noch mehr. Ihr müsst Euch jemand geeigneten suchen - das kann auch gut ein örtlicher Händler sein, der dann sowohl die Hardware beschafft als auch den Rest erledigt. Wartung ist auch ein Thema. Wichtig ist, dass Ihr jemand vertrauenswürdigen findet.
Auf was für einen PC läuft die Software gerade - und welche Software ist das?
Um Dauerhaft nicht verarscht zu werden, macht es auch Sinn, wenn einer in der Firma sich etwas mehr mit der Sache beschäftigt.
Zusammenbauen lassen kannst Du Dir den Server grundsätzlich auch bei Deinem Händler. Wird dann irgendetwas zwischen 20 und 50 € kosten. So ein Ding ist in einer Stunde zusammengebaut - wenn man noch eine Stange Zigaretten dabei raucht und zwei Kannen Kaffee dazu trinkt.
Ihr werdet aber definitiv jemanden brauchen, der sich um Euren IT-Kram kümmert. Den Server zusammenzubauen ist wirklich das kleinste Problem. Eine solide Installation und Konfiguration des Servers und eine vernünftige Einbindung der Clients ist bereits aufwändiger, die ganze Onlinegeschichte noch mehr. Ihr müsst Euch jemand geeigneten suchen - das kann auch gut ein örtlicher Händler sein, der dann sowohl die Hardware beschafft als auch den Rest erledigt. Wartung ist auch ein Thema. Wichtig ist, dass Ihr jemand vertrauenswürdigen findet.
Auf was für einen PC läuft die Software gerade - und welche Software ist das?
Um Dauerhaft nicht verarscht zu werden, macht es auch Sinn, wenn einer in der Firma sich etwas mehr mit der Sache beschäftigt.
Hi,
ASUS P8H67-V 125 €
Intel Core i5-2400 170 €
G.Skill RipJaws DIMM Kit 8GB 75 €
Sorry, aber die Zusammenstellung von 1Hz ist ein SPIELRECHNER, kein Server!
CPU kann keinen ECC-Speicher, Board kann keinen ECC-Speicher, Speicher ist bunter Uebertakterspeicher, aber kein Serverspeicher.
Mit dem Geraet soll, wenn ich das recht verstanden habe, GELD verdient werden. Datenfehler oder Ausfaelle kosten also u.U. mehr, als die Kiste wert ist. Von daher wuerde ich, insbesondere angesichts der Kenntnisse vor Ort, zu einem echten Server raten. Das Dell-Angebot aus dem ersten Posting ist da gar nicht schlecht, ich wuerde es nur auf mindestens 2 Platten aufruesten (aber das wurde oben schon diskutiert). Zudem ist in dem Preis eine "Next Business Day" Garantie drin - wenn die Kiste nicht tut, steht am naechsten Tag der Dell-Techniker bei dir vor Ort und zwar drei Jahre lang und auch dann, wenn du gerade im Urlaub ist und keiner sich traut, aus kaputtem Server und der "Notfallarbeitsstation" was zu bauen.
Wenn Selbstbau, dann mit den richtigen Bauteilen. Da empfiehlt sich derzeit die Xeon X34xx-Serie, also z.B. der X3430 oder je nach Geld auch noch etwas mehr. Dazu dann ein SERVERBOARD von Intel, Tyan, Supermicro oder auch Asus (bei mir laeuft ein Asus P7F-E mit Xeon X3470 und 16 GB ECC-RAM problemlos im Dauereinsatz) und dazu passender Speicher (da du keinen Vollausbau brauchst, tun es auch UDIMM ECC statt RDIMM ECC - gibt es als ValueRAM von Kingston recht guenstig).
Viele Gruesse,
Jan
Zitat :
ASUS P8H67-V 125 €
Intel Core i5-2400 170 €
G.Skill RipJaws DIMM Kit 8GB 75 €
Sorry, aber die Zusammenstellung von 1Hz ist ein SPIELRECHNER, kein Server!
CPU kann keinen ECC-Speicher, Board kann keinen ECC-Speicher, Speicher ist bunter Uebertakterspeicher, aber kein Serverspeicher.
Mit dem Geraet soll, wenn ich das recht verstanden habe, GELD verdient werden. Datenfehler oder Ausfaelle kosten also u.U. mehr, als die Kiste wert ist. Von daher wuerde ich, insbesondere angesichts der Kenntnisse vor Ort, zu einem echten Server raten. Das Dell-Angebot aus dem ersten Posting ist da gar nicht schlecht, ich wuerde es nur auf mindestens 2 Platten aufruesten (aber das wurde oben schon diskutiert). Zudem ist in dem Preis eine "Next Business Day" Garantie drin - wenn die Kiste nicht tut, steht am naechsten Tag der Dell-Techniker bei dir vor Ort und zwar drei Jahre lang und auch dann, wenn du gerade im Urlaub ist und keiner sich traut, aus kaputtem Server und der "Notfallarbeitsstation" was zu bauen.
Wenn Selbstbau, dann mit den richtigen Bauteilen. Da empfiehlt sich derzeit die Xeon X34xx-Serie, also z.B. der X3430 oder je nach Geld auch noch etwas mehr. Dazu dann ein SERVERBOARD von Intel, Tyan, Supermicro oder auch Asus (bei mir laeuft ein Asus P7F-E mit Xeon X3470 und 16 GB ECC-RAM problemlos im Dauereinsatz) und dazu passender Speicher (da du keinen Vollausbau brauchst, tun es auch UDIMM ECC statt RDIMM ECC - gibt es als ValueRAM von Kingston recht guenstig).
Viele Gruesse,
Jan
Das, worüber Du redest, ist sicher sinnvoll - wenn da jede Menge Arbeitsstationen dran hängen. Was hier vorliegt ist noch nicht mal ein Small Business Server - da würde ich die Kirche im Dorf lassen. Jedenfalls habe ich schon eine ganze Menge Server in dieser Größenordnung und deutlich drüber mit normalen PC-Komponenten gebaut - und die Dinger sind super stabil. Jedenfalls stabiler als das DELL-Dingens.
Was die Ersatzteilversorgung angeht - daher das produktive Ersatzteillager. So schnell ersetzt kein noch so guter Service fehlerhafte Komponenten.
Der Speicher ist auch kein bunter Übertaktungsspeicher, sondern JEDEC.
Was die Ersatzteilversorgung angeht - daher das produktive Ersatzteillager. So schnell ersetzt kein noch so guter Service fehlerhafte Komponenten.
Der Speicher ist auch kein bunter Übertaktungsspeicher, sondern JEDEC.
Hi,
Naja - das Dell-Ding hat auch kein ECC.
Stimmt nicht. Schau mal in das erste Posting:
4GB Arbeitsspeicher (2x2GB Single Rank RDIMMs) 1333MHz
...da steht zwar nichts von ECC, aber Registered RAM (RDIMM) gibt es nur als ECC (wuerde anders ja auch keinen Sinn machen, Consumerboards koennen kein RDIMM und professionelle Boards brauchen zwingend ECC).
Der Speicher ist auch kein bunter Übertaktungsspeicher, sondern JEDEC.
Speicher mit Kuehlkoerpern, die verhindern, dass man problemlos sieht, welche Chips verbaut sind, ist nicht fuer ernsthafte Anwendungen gedacht, sondern fuer eine moeglichst gute Uebertaktbarkeit. JEDEC-Konform ist er natuerlich trotzdem, aber das ist nicht der primaere Zweck.
Jedenfalls habe ich schon eine ganze Menge Server in dieser Größenordnung und deutlich drüber mit normalen PC-Komponenten gebaut - und die Dinger sind super stabil. Jedenfalls stabiler als das DELL-Dingens.
Letzteres glaube ich schlichtweg nicht - oder hast du dieses spezielle Modell irgendwo im Einsatz und damit Probleme gehabt?
Ansonsten hoffe ich fuer deine Kunden, dass du sie ueber die Risiken von Non-ECC-Speicher aufgeklaert hast. Kleine Lektuere:
http://www.cs.toronto.edu/~bianca/papers/sigmetrics09.p...
Das waren dazu noch ECC-Rechner! Alles, was da ein korrigierbarer Fehler war, waere bei Nicht-ECC-Systemen ein richtiger Fehler, den man anhand von verfaelschten Daten erst nach langer Zeit merkt, wenn man Pech hat.
Was die Ersatzteilversorgung angeht - daher das produktive Ersatzteillager. So schnell ersetzt kein noch so guter Service fehlerhafte Komponenten.
...und wenn derjenige, der das kann, Urlaub hat, steht der Laden. Ebenso, wenn das Problem ueber seine Faehigkeiten geht.
Wir haben auf Arbeit mehrere Dell- und IBM-Server (alle mit ECC natuerlich)... laufen seit vielen Jahren ohne jedes Problem. Natuerlich tun das auch viele PC, aber die erlebte Fehlerquote ist da deutlich hoeher.
Ich bleibe dabei: Professionelle Anwendungen, bei denen die Daten einen wirklichen Wert darstellen, sind ohne ECC-Speicher und passende Hardware ein NO-GO. Wie wichtig der fragliche Server und die entsprechenden Daten fuer die Firma sind, kann aber nur der Threadersteller sagen.
Viele Gruesse,
Jan
Zitat :
Naja - das Dell-Ding hat auch kein ECC.
Stimmt nicht. Schau mal in das erste Posting:
Zitat :
4GB Arbeitsspeicher (2x2GB Single Rank RDIMMs) 1333MHz
...da steht zwar nichts von ECC, aber Registered RAM (RDIMM) gibt es nur als ECC (wuerde anders ja auch keinen Sinn machen, Consumerboards koennen kein RDIMM und professionelle Boards brauchen zwingend ECC).
Zitat :
Der Speicher ist auch kein bunter Übertaktungsspeicher, sondern JEDEC.
Speicher mit Kuehlkoerpern, die verhindern, dass man problemlos sieht, welche Chips verbaut sind, ist nicht fuer ernsthafte Anwendungen gedacht, sondern fuer eine moeglichst gute Uebertaktbarkeit. JEDEC-Konform ist er natuerlich trotzdem, aber das ist nicht der primaere Zweck.
Zitat :
Jedenfalls habe ich schon eine ganze Menge Server in dieser Größenordnung und deutlich drüber mit normalen PC-Komponenten gebaut - und die Dinger sind super stabil. Jedenfalls stabiler als das DELL-Dingens.
Letzteres glaube ich schlichtweg nicht - oder hast du dieses spezielle Modell irgendwo im Einsatz und damit Probleme gehabt?
Ansonsten hoffe ich fuer deine Kunden, dass du sie ueber die Risiken von Non-ECC-Speicher aufgeklaert hast. Kleine Lektuere:
http://www.cs.toronto.edu/~bianca/papers/sigmetrics09.p...
Das waren dazu noch ECC-Rechner! Alles, was da ein korrigierbarer Fehler war, waere bei Nicht-ECC-Systemen ein richtiger Fehler, den man anhand von verfaelschten Daten erst nach langer Zeit merkt, wenn man Pech hat.
Zitat :
Was die Ersatzteilversorgung angeht - daher das produktive Ersatzteillager. So schnell ersetzt kein noch so guter Service fehlerhafte Komponenten.
...und wenn derjenige, der das kann, Urlaub hat, steht der Laden. Ebenso, wenn das Problem ueber seine Faehigkeiten geht.
Wir haben auf Arbeit mehrere Dell- und IBM-Server (alle mit ECC natuerlich)... laufen seit vielen Jahren ohne jedes Problem. Natuerlich tun das auch viele PC, aber die erlebte Fehlerquote ist da deutlich hoeher.
Ich bleibe dabei: Professionelle Anwendungen, bei denen die Daten einen wirklichen Wert darstellen, sind ohne ECC-Speicher und passende Hardware ein NO-GO. Wie wichtig der fragliche Server und die entsprechenden Daten fuer die Firma sind, kann aber nur der Threadersteller sagen.
Viele Gruesse,
Jan
@ Jan
Das mit dem Speicher hatte ich schon gesehen und korrigiert.
Wie gesagt - meine Kisten laufen und laufen und laufen ... ECC kommt einen da schon teuer zu stehen, meiner Meinung nach zu teuer für einen Betrieb in der Größenordnung. Wie reden über peer-to-peer.
Was den Service angeht - die werden sowieso jemanden brauchen. Es muss ja auch jemand den ganzen Kram implementieren und warten - von der Online-Geschichte nicht zu schweigen. Letztlich würde - wer immer das dann ist - den Server schon lange wieder am laufen haben, bevor Dell eintrudelt. In diesem Fall hieße das immerhin, dass die Firma einen Tag stillsteht - nicht akzeptabel, meiner Meinung nach.
Aber selbst wenn ECC - würde ich das immer noch eher selber bauen - dann eben mit entsprechenden Teilen. Schau Dir mal die Preise an - wenn da noch Festplatten hinzu kommen - vom Controller nicht zu schweigen. Das Dell-Dingens ist zu teuer - vor allem, sobald man Optionen zieht. In Großbetrieben sieht so etwas oft ganz anders aus, aber hier ... Da ist bisher noch nicht mal eine Datensicherung drin - und zu wenig Speicherplatz.
Was die Kühllösung bei Dell angeht - fang mal an, Lüfter auszustecken - und schau, wie lang die Dells noch laufen. Und was die Controller angeht ... naja ...
Wenn Ihr Dell und IBM-Server im Betrieb habt - seid Ihr bestimmt nicht der richtige Maßstab ... wieviel Arbeitsplätze habt Ihr? 3 bis 4? Wohl kaum ...
@ haegel
Der SQL-Server ist übrigens nicht im Standard SBS-Server enthalten. Da kannst Du noch mal gut drauflegen. Standardmäßig ist da auch nur der kleine kostenlose SQL-Server bei.
Das mit dem Speicher hatte ich schon gesehen und korrigiert.
Wie gesagt - meine Kisten laufen und laufen und laufen ... ECC kommt einen da schon teuer zu stehen, meiner Meinung nach zu teuer für einen Betrieb in der Größenordnung. Wie reden über peer-to-peer.
Was den Service angeht - die werden sowieso jemanden brauchen. Es muss ja auch jemand den ganzen Kram implementieren und warten - von der Online-Geschichte nicht zu schweigen. Letztlich würde - wer immer das dann ist - den Server schon lange wieder am laufen haben, bevor Dell eintrudelt. In diesem Fall hieße das immerhin, dass die Firma einen Tag stillsteht - nicht akzeptabel, meiner Meinung nach.
Aber selbst wenn ECC - würde ich das immer noch eher selber bauen - dann eben mit entsprechenden Teilen. Schau Dir mal die Preise an - wenn da noch Festplatten hinzu kommen - vom Controller nicht zu schweigen. Das Dell-Dingens ist zu teuer - vor allem, sobald man Optionen zieht. In Großbetrieben sieht so etwas oft ganz anders aus, aber hier ... Da ist bisher noch nicht mal eine Datensicherung drin - und zu wenig Speicherplatz.
Was die Kühllösung bei Dell angeht - fang mal an, Lüfter auszustecken - und schau, wie lang die Dells noch laufen. Und was die Controller angeht ... naja ...
Wenn Ihr Dell und IBM-Server im Betrieb habt - seid Ihr bestimmt nicht der richtige Maßstab ... wieviel Arbeitsplätze habt Ihr? 3 bis 4? Wohl kaum ...
@ haegel
Der SQL-Server ist übrigens nicht im Standard SBS-Server enthalten. Da kannst Du noch mal gut drauflegen. Standardmäßig ist da auch nur der kleine kostenlose SQL-Server bei.
Hi,
ECC kommt einen da schon teuer zu stehen, meiner Meinung nach zu teuer für einen Betrieb in der Größenordnung.
Meinst du?
Mal ein Vergleich... der Bequemlichkeit wegen alles mit ALternate-Preisen und Aepfel mit Aepfeln, also Selbstbau gegen Selbstbau.
4 GB Kingston ValueRAM DDR3 1333 ohne ECC: 47 Euro
das gleiche mit ECC unregistered: 62 Euro
Macht 32 Euro Unterschied bei 8 GB
Dein Board kostet da 142 Euro, das Entry-Serverboard Intel S3420GPV liegt bei 162 -> 20 Euro mehr.
Deine CPU kostet 188, der Xeon X3430 kostet 200 -> 32 Euro Unterschied (ist kein Sandy Bridge, aber die kommen fuer Entrylevel-Server auch erst in ein paar Wochen/Monaten). Zwar ist dieser Xeon deutlich langsamer, aber das ist fuer den Zweck egal. Notfalls kann man fuer 100+ Euro mehr auch auf den X3470 ausweichen, der sollte sogar schneller als der i5 2400 sein (der X3470 entspricht dem i7 870, der in vielen Tests vor dem 2400 liegt).
Macht also 64 Euro Unterschied. Wenn das fuer einen Betrieb, der einen Rechner um die 1000 Euro kauft, zu teuer ist, soll er zumachen. Von daher... bau deine Server lieber auf diese Weise!
Aber selbst wenn ECC - würde ich das immer noch eher selber bauen - dann eben mit entsprechenden Teilen.
Stimme ich dir zu, ebenso, dass man jemanden braucht, der sich damit auskennt (mit dem SW-Teil, nicht unbedingt der HW). Wenn Selbstbau, dann natuerlich auch mit der HW und man muss sich im Klaren sein, was im Worst Case passiert und wer verantwortlich ist. Im Dell-Fall kann man das bequem auf Dell schieben, ansonsten... viel Spass.
Von daher kann ich den Selbstbau nur empfehlen, wenn man sich WIRKLICH aller Konsequenzen bewusst ist.
Das Dell-Dingens ist zu teuer
Da ist der Service mit dabei!
Was die Optionen angeht... da muss natuerlich mehr Speicher, mehr Platten und am besten ein redundantes Netzteil rein. Aber: Man kauft Dell-Server nicht im Webshop. Man ruft als Businesskunde da an und verhandelt mit denen -> bringt teilweise drastische Preisreduzierungen.
Was die Kühllösung bei Dell angeht - fang mal an, Lüfter auszustecken - und schau, wie lang die Dells noch laufen.
Hast du mal in einen Dell-SERVER reingeschaut? Vergleich das nicht mit irgendwelchen Desktops! Wenn ich in unseren Dell-Servern einen oder mehrere Luefter abziehe, gibt es eine Fehlermeldung (direkt am Geraet und per Software), zudem drehen die anderen Luefter etwas hoeher. Den Rechner interessiert das nicht weiter. Groessere Server haben zudem stets paarweise Luefter, so voreinander gebaut, dass da 100% Redundanz vorhanden ist. "Silence" ist das dann nicht mehr... wenn sowas startet, muss man bruellen, um sich zu verstaendigen (die Software dreht die dann aber runter, wenn sie laeuft).
Btw... auch eine interessante Frage: Wo soll die Kiste stehen? Arbeitet da jemand oder ist das ein Serviceraum (Kopierer, Drucker, etc), wo es nicht superleise sein muss?
Wenn Ihr Dell und IBM-Server im Betrieb habt - seid Ihr bestimmt nicht der richtige Maßstab ... wieviel Arbeitsplätze habt Ihr? 3 bis 4? Wohl kaum ...
Sehr viel mehr sind es nicht, aber wir sind auch kein Betrieb, sondern eine Forschungsgruppe an einer Uni. Insofern hast du schon recht, dass wir kein Massstab sind, aber auf der anderen Seite machen wir auch keinen wirklichen finanziellen Verlust, wenn so eine Kiste mal ein paar Tage steht (zumal wir genug Redundanz haben). Gerade bei einem kleinen Betrieb ist das deutlich uebler.
Viele Gruesse,
Jan
Zitat :
ECC kommt einen da schon teuer zu stehen, meiner Meinung nach zu teuer für einen Betrieb in der Größenordnung.
Meinst du?
Mal ein Vergleich... der Bequemlichkeit wegen alles mit ALternate-Preisen und Aepfel mit Aepfeln, also Selbstbau gegen Selbstbau.
4 GB Kingston ValueRAM DDR3 1333 ohne ECC: 47 Euro
das gleiche mit ECC unregistered: 62 Euro
Macht 32 Euro Unterschied bei 8 GB
Dein Board kostet da 142 Euro, das Entry-Serverboard Intel S3420GPV liegt bei 162 -> 20 Euro mehr.
Deine CPU kostet 188, der Xeon X3430 kostet 200 -> 32 Euro Unterschied (ist kein Sandy Bridge, aber die kommen fuer Entrylevel-Server auch erst in ein paar Wochen/Monaten). Zwar ist dieser Xeon deutlich langsamer, aber das ist fuer den Zweck egal. Notfalls kann man fuer 100+ Euro mehr auch auf den X3470 ausweichen, der sollte sogar schneller als der i5 2400 sein (der X3470 entspricht dem i7 870, der in vielen Tests vor dem 2400 liegt).
Macht also 64 Euro Unterschied. Wenn das fuer einen Betrieb, der einen Rechner um die 1000 Euro kauft, zu teuer ist, soll er zumachen. Von daher... bau deine Server lieber auf diese Weise!
Zitat :
Aber selbst wenn ECC - würde ich das immer noch eher selber bauen - dann eben mit entsprechenden Teilen.
Stimme ich dir zu, ebenso, dass man jemanden braucht, der sich damit auskennt (mit dem SW-Teil, nicht unbedingt der HW). Wenn Selbstbau, dann natuerlich auch mit der HW und man muss sich im Klaren sein, was im Worst Case passiert und wer verantwortlich ist. Im Dell-Fall kann man das bequem auf Dell schieben, ansonsten... viel Spass.
Von daher kann ich den Selbstbau nur empfehlen, wenn man sich WIRKLICH aller Konsequenzen bewusst ist.
Zitat :
Das Dell-Dingens ist zu teuer
Da ist der Service mit dabei!
Was die Optionen angeht... da muss natuerlich mehr Speicher, mehr Platten und am besten ein redundantes Netzteil rein. Aber: Man kauft Dell-Server nicht im Webshop. Man ruft als Businesskunde da an und verhandelt mit denen -> bringt teilweise drastische Preisreduzierungen.
Zitat :
Was die Kühllösung bei Dell angeht - fang mal an, Lüfter auszustecken - und schau, wie lang die Dells noch laufen.
Hast du mal in einen Dell-SERVER reingeschaut? Vergleich das nicht mit irgendwelchen Desktops! Wenn ich in unseren Dell-Servern einen oder mehrere Luefter abziehe, gibt es eine Fehlermeldung (direkt am Geraet und per Software), zudem drehen die anderen Luefter etwas hoeher. Den Rechner interessiert das nicht weiter. Groessere Server haben zudem stets paarweise Luefter, so voreinander gebaut, dass da 100% Redundanz vorhanden ist. "Silence" ist das dann nicht mehr... wenn sowas startet, muss man bruellen, um sich zu verstaendigen (die Software dreht die dann aber runter, wenn sie laeuft).
Btw... auch eine interessante Frage: Wo soll die Kiste stehen? Arbeitet da jemand oder ist das ein Serviceraum (Kopierer, Drucker, etc), wo es nicht superleise sein muss?
Zitat :
Wenn Ihr Dell und IBM-Server im Betrieb habt - seid Ihr bestimmt nicht der richtige Maßstab ... wieviel Arbeitsplätze habt Ihr? 3 bis 4? Wohl kaum ...
Sehr viel mehr sind es nicht, aber wir sind auch kein Betrieb, sondern eine Forschungsgruppe an einer Uni. Insofern hast du schon recht, dass wir kein Massstab sind, aber auf der anderen Seite machen wir auch keinen wirklichen finanziellen Verlust, wenn so eine Kiste mal ein paar Tage steht (zumal wir genug Redundanz haben). Gerade bei einem kleinen Betrieb ist das deutlich uebler.
Viele Gruesse,
Jan
Vielen Dank für die vielen Infos!!!
Meiner Meinung nach ist selberbauen für uns riskant, da ich nicht beurteilen kann, ob die Teile, die vom Techniker dann einbaut werden auch wirklich gut sind oder nicht. Zur Zeit bin ich noch auf der Suche nach einer EDV-Firma "des Vertrauens" die leistbar, gut und nicht 100 km vom Firmenstandort weg ist (wir sind in Österreich, nahe der slowenischen Grenze, also Wien kommt da nicht in Frage und bei uns sind die Techniker eher dünn gesäht).
Dell gefällt mir persönlich, da ich seit jahren Dell verwende und auch in meiner vorigen Firma (über 100 Leute) alles über dell gelaufen ist und auch sonst nix wirklich schlechtes gehört habe.
Das mit dem SQL-Server ist mir im Angebot auch aufgefallen, das muss Dell noch nachbessern.
Meiner Meinung nach ist selberbauen für uns riskant, da ich nicht beurteilen kann, ob die Teile, die vom Techniker dann einbaut werden auch wirklich gut sind oder nicht. Zur Zeit bin ich noch auf der Suche nach einer EDV-Firma "des Vertrauens" die leistbar, gut und nicht 100 km vom Firmenstandort weg ist (wir sind in Österreich, nahe der slowenischen Grenze, also Wien kommt da nicht in Frage und bei uns sind die Techniker eher dünn gesäht).
Dell gefällt mir persönlich, da ich seit jahren Dell verwende und auch in meiner vorigen Firma (über 100 Leute) alles über dell gelaufen ist und auch sonst nix wirklich schlechtes gehört habe.
Das mit dem SQL-Server ist mir im Angebot auch aufgefallen, das muss Dell noch nachbessern.
Der Server kann in einem Nebenzimmer laufen, ob laut oder leise ist kein Problem.
Wenn die Rechner mal wirklich 24 Stunden nicht laufen sollten, wäre das zwar nicht gut, aber der Schaden wäre überschaubar, da die Leistung auf der Baustelle von den Monteuren erbracht wird und die unabhängig vom Computer arbeiten.
Wenn die Rechner mal wirklich 24 Stunden nicht laufen sollten, wäre das zwar nicht gut, aber der Schaden wäre überschaubar, da die Leistung auf der Baustelle von den Monteuren erbracht wird und die unabhängig vom Computer arbeiten.
Tipp vom Techniker Nehmt den Dell Server min raid 1 gut wäre raid 10 und ne usv davor der RAM, genügt der Speicherplatz auch . Mann sollte ja immer bedenken Laufzeit max 4 Jahre und aufrüsten kann man immer wenn der betrieb größer wird. Und zu den it Geschäften schau lieber bei der wko online nach viele Geschäfte machen keine massiv Werbung ( bin davon einer in NÖ ) hör dich lieber mal im normal Feld um ob jemand ne gute Firma kennt.
Ich kann dir auch nur raten was von Dell oder IBM zu nehmen.
Eventuell bei IBM auch noch den X3650 mit ins Auge fassen.
Wir hatten für ein paar Kunden auch selbstgebastelte Kisten von einem Linux-Systemhaus hier und ich muss sagen es gab nur Probleme.
Wenn du bei den Großen etwas kaufst, kannst du sicher sein, dass alles 100%ig abgestimmt ist, es tausend andere Systeme mit den gleichen Komponenten gibt und immer fachkundige Hilfe auf Abruf bereit steht.
Allerdings, wie die anderen schon sagten, ist es sicher nicht verkehrt jemanden zu haben, der sich in die Materie einarbeitet, bzgl. der Hardware aber vor allem auch bzgl. der Software.
Eventuell bei IBM auch noch den X3650 mit ins Auge fassen.
Wir hatten für ein paar Kunden auch selbstgebastelte Kisten von einem Linux-Systemhaus hier und ich muss sagen es gab nur Probleme.
Wenn du bei den Großen etwas kaufst, kannst du sicher sein, dass alles 100%ig abgestimmt ist, es tausend andere Systeme mit den gleichen Komponenten gibt und immer fachkundige Hilfe auf Abruf bereit steht.
Allerdings, wie die anderen schon sagten, ist es sicher nicht verkehrt jemanden zu haben, der sich in die Materie einarbeitet, bzgl. der Hardware aber vor allem auch bzgl. der Software.
1. Nimm einen fertigen Server von DELL, Fujitsu, etc. möglichst mit vor Ort Garantie, da das Teil ja produktiv läuft. Die Hardware ist für den Dauerbetrieb ausgelegt, robust und bei Problemen hast Du einen professionellen Service.
2. Unbedingt mit einem RAID (1 reicht) + automatisiertem Backup (gut wäre Band, notfalls tun es auch zwei MiniNAS, die irgendwo in anderen Räumen stehen) arbeiten.
Ich habe es bei der Fa., die ich nebenbei betreue folgendermaßen gemacht (ist jetzt für Euch etwas zu groß, soll aber als Beispiel dienen):
Zwei identische Server mit je 4 SATA-Platten im RAID 5 (jeweils RAID 5 + Hotfix, natürlich eigener Batteriegestützter RAID-Controller)
Beide mit SRV2003. Daten liegen auf Server 1 mit Schattenkopie auf eigene Partition 2x pro Tag.
Jeden Abend werden die gesamten Daten per Robocopy auf Server 2 kopiert, wo ebenfalls Schattenkopien eingeschaltet sind (so kann man ohne große Probleme bis zu 3 Monaten zurück)
Jede Nacht werden dann die gesicherten Daten von Server 2 auf ein Band gespielt, die Bänder werden in einem anderen Stockwerk aufbewahrt. Beide Server sind Domänencontroller , DNS-Server und sind identisch als Druckserver konfiguriert (ist aber nur immer einer aktiv) Natürlich laufen die Geräte über eine USV (kleine APC, ca. 600 €) und werden bei Stromausfall selbstständig heruntergefahren.
Hört sich jetzt sehr aufwändig an, hat aber inkl. Bandlaufwerk ca. 8000€ gekostet. Da ich nur einmal pro Woche vor Ort bin, muss eine gewisse Redundanz vorhanden sein, so dass bei einem Defekt entweder erst mal alles weiterläuft (RAID) oder mit wenigen Handgriffen durch einen kurzen Noteinsatz durch mich zum Laufen gebracht werden kann (Schattenkopien, 2. Server).
Immer dran denken: Wenn die Daten weg sind brennt die Hütte!
Edit: SATA-Platten gibt es inzwischen genauso zuverlässige zu kaufen wie die SCSI/SAS-Platten. Nicht umsonst bieten sie die Firmen für Ihre professionellen Server an. Selbst eine Netapp gibt es inzwischen mit SATA-Platten (und das soll was heißen!). Einziger Nachteil: Die Geschwindigkeit beim gleichzeitigen Zugriff von vielen Usern. Wenn ein paar Dutzend User gleichzeitig auf die Daten zugreifen haben natürlich SAS-Platten mit 15000 U/min, möglichst gleich 20 Stück auf mehrere RAID aufgeteilt Ihren Vorteil - nur das ist ja nicht Eure Anforderung! Also: 8 GB ja, SATA-Platten auch ja, aber nur im RAID.
2. Unbedingt mit einem RAID (1 reicht) + automatisiertem Backup (gut wäre Band, notfalls tun es auch zwei MiniNAS, die irgendwo in anderen Räumen stehen) arbeiten.
Ich habe es bei der Fa., die ich nebenbei betreue folgendermaßen gemacht (ist jetzt für Euch etwas zu groß, soll aber als Beispiel dienen):
Zwei identische Server mit je 4 SATA-Platten im RAID 5 (jeweils RAID 5 + Hotfix, natürlich eigener Batteriegestützter RAID-Controller)
Beide mit SRV2003. Daten liegen auf Server 1 mit Schattenkopie auf eigene Partition 2x pro Tag.
Jeden Abend werden die gesamten Daten per Robocopy auf Server 2 kopiert, wo ebenfalls Schattenkopien eingeschaltet sind (so kann man ohne große Probleme bis zu 3 Monaten zurück)
Jede Nacht werden dann die gesicherten Daten von Server 2 auf ein Band gespielt, die Bänder werden in einem anderen Stockwerk aufbewahrt. Beide Server sind Domänencontroller , DNS-Server und sind identisch als Druckserver konfiguriert (ist aber nur immer einer aktiv) Natürlich laufen die Geräte über eine USV (kleine APC, ca. 600 €) und werden bei Stromausfall selbstständig heruntergefahren.
Hört sich jetzt sehr aufwändig an, hat aber inkl. Bandlaufwerk ca. 8000€ gekostet. Da ich nur einmal pro Woche vor Ort bin, muss eine gewisse Redundanz vorhanden sein, so dass bei einem Defekt entweder erst mal alles weiterläuft (RAID) oder mit wenigen Handgriffen durch einen kurzen Noteinsatz durch mich zum Laufen gebracht werden kann (Schattenkopien, 2. Server).
Immer dran denken: Wenn die Daten weg sind brennt die Hütte!
Edit: SATA-Platten gibt es inzwischen genauso zuverlässige zu kaufen wie die SCSI/SAS-Platten. Nicht umsonst bieten sie die Firmen für Ihre professionellen Server an. Selbst eine Netapp gibt es inzwischen mit SATA-Platten (und das soll was heißen!). Einziger Nachteil: Die Geschwindigkeit beim gleichzeitigen Zugriff von vielen Usern. Wenn ein paar Dutzend User gleichzeitig auf die Daten zugreifen haben natürlich SAS-Platten mit 15000 U/min, möglichst gleich 20 Stück auf mehrere RAID aufgeteilt Ihren Vorteil - nur das ist ja nicht Eure Anforderung! Also: 8 GB ja, SATA-Platten auch ja, aber nur im RAID.
Zur Datensicherung habe ich in obiger Konfig einen Vorschlag gemacht, der günstig, automatisiert und bereits sehr sicher ist.
http://www.computerbase.de/news/hardware/prozessoren/in...
http://www.computerbase.de/news/hardware/prozessoren/in...
Hallo,
... nur Probleme bei Linux wundert mich nicht.
Was fuer eine unqualifizierte Bemerkung!
Ohne einen Windows vs Linux Krieg lostreten zu wollen, sei dazu angemerkt, dass es bei JEDEM System auf die Leute ankommt, die damit umgehen. Ein professionelles Linux auf professioneller Hardware betrieben und installiert von Leuten, die das verstehen, laeuft absolut problemlos. Selbiges gilt auch fuer Windows Server, allerdings ist die Menge derer, die sich mit BEIDEM hinreichend gut auskennen, recht klein. Entsprechend kommen dann eben solche Bemerkungen in die eine oder die andere Richtung.
In unserem Serverraum laufen etwa 40 Maschinen, davon EINE mit Windows Server 2003 R2, alle anderen mit Gentoo Linux. Um auf dem Windows Server irgendwas zu administrieren, liegt der Aufwand meist etwa bei dem drei- bis zehnfachen dessen, was auf Linux noetig ist. Dazu sei aber fairerweise gesagt, dass unsere Expertise deutlich mehr bei Linux liegt. Ich habe beispielsweise vor 13 Jahren Windows von meinen Rechnern geworfen und nutze es nur noch hoechst sporadisch - es ist klar, dass man dann mit Linux wesentlich besser klarkommt.
Umgekehrt wuerde das gleiche gelten, aber das liegt eben weder an Linux noch an Windows und damit ist obiges schlichtweg unqualifiziert.
Eventuell bei IBM auch noch den X3650 mit ins Auge fassen.
Auch eine sehr gute Wahl. So ein Ding (aus der Vorserie, die noch Harpertown-Xeon statt Gainestown hatte) laeuft auf Arbeit zusammen mit einer X3655 (gleicher Rechner, nur eben AMD-Technik) als redundanter Server fuer zwei Poolraeume mit zusammen 36 Arbeitsplaetzen sowie fuer etwa 20 Experimentiersysteme. Beide Rechner laufen seit Sommer 2008 durch (unter Gentoo Linux) und haben nie Anlass auch nur fuer das kleinste Problem gegeben. Zu beachten ist aber, dass das 19Zoll-Geraete sind... weiss nicht, ob sowas geplant ist.
Von den von 1Hz verlinkten Sandy-Bridge-Xeons wuerde ich abraten! Sowas kauft man erst als Server, wenn es wenigstens sechs Monate auf dem Markt ist und die Boards sich als gut erwiesen haben.
Lynnfield oder Gainestown waeren meine CPUs, den Lynnfield natuerlich als Xeon X34xx. Eine Dual-Gainestown-Maschine haette uebrigens den Vorteil, dass man sie recht guenstig mit einer CPU kaufen kann und bei Bedarf (wenn die Firma uebermaessig waechst oder so) eine zweite nachruesten kann.
Dem, was puri zu SATA und RAID gesagt hat, schliesse ich mich an.
Viele Gruesse,
Jan
Zitat :
... nur Probleme bei Linux wundert mich nicht.
Was fuer eine unqualifizierte Bemerkung!
Ohne einen Windows vs Linux Krieg lostreten zu wollen, sei dazu angemerkt, dass es bei JEDEM System auf die Leute ankommt, die damit umgehen. Ein professionelles Linux auf professioneller Hardware betrieben und installiert von Leuten, die das verstehen, laeuft absolut problemlos. Selbiges gilt auch fuer Windows Server, allerdings ist die Menge derer, die sich mit BEIDEM hinreichend gut auskennen, recht klein. Entsprechend kommen dann eben solche Bemerkungen in die eine oder die andere Richtung.
In unserem Serverraum laufen etwa 40 Maschinen, davon EINE mit Windows Server 2003 R2, alle anderen mit Gentoo Linux. Um auf dem Windows Server irgendwas zu administrieren, liegt der Aufwand meist etwa bei dem drei- bis zehnfachen dessen, was auf Linux noetig ist. Dazu sei aber fairerweise gesagt, dass unsere Expertise deutlich mehr bei Linux liegt. Ich habe beispielsweise vor 13 Jahren Windows von meinen Rechnern geworfen und nutze es nur noch hoechst sporadisch - es ist klar, dass man dann mit Linux wesentlich besser klarkommt.
Umgekehrt wuerde das gleiche gelten, aber das liegt eben weder an Linux noch an Windows und damit ist obiges schlichtweg unqualifiziert.
Zitat :
Eventuell bei IBM auch noch den X3650 mit ins Auge fassen.
Auch eine sehr gute Wahl. So ein Ding (aus der Vorserie, die noch Harpertown-Xeon statt Gainestown hatte) laeuft auf Arbeit zusammen mit einer X3655 (gleicher Rechner, nur eben AMD-Technik) als redundanter Server fuer zwei Poolraeume mit zusammen 36 Arbeitsplaetzen sowie fuer etwa 20 Experimentiersysteme. Beide Rechner laufen seit Sommer 2008 durch (unter Gentoo Linux) und haben nie Anlass auch nur fuer das kleinste Problem gegeben. Zu beachten ist aber, dass das 19Zoll-Geraete sind... weiss nicht, ob sowas geplant ist.
Von den von 1Hz verlinkten Sandy-Bridge-Xeons wuerde ich abraten! Sowas kauft man erst als Server, wenn es wenigstens sechs Monate auf dem Markt ist und die Boards sich als gut erwiesen haben.
Lynnfield oder Gainestown waeren meine CPUs, den Lynnfield natuerlich als Xeon X34xx. Eine Dual-Gainestown-Maschine haette uebrigens den Vorteil, dass man sie recht guenstig mit einer CPU kaufen kann und bei Bedarf (wenn die Firma uebermaessig waechst oder so) eine zweite nachruesten kann.
Dem, was puri zu SATA und RAID gesagt hat, schliesse ich mich an.
Viele Gruesse,
Jan
Der Sandy-Link war nur zur Info - abwarten ist da richtig.
Was das Linux-Ding angeht, stimmt das vollkommen. In der Hand eines Meisters kein Thema - teils wirklich geniale Plattform. Untersuchungen zeigen aber, dass Linux teurer ist als Windows.
Ein kleines Unternehmen sollte jedenfalls tunlichst die Finger von Linux lassen. Das einzige, wozu das taugt, ist den Kunden in Abhängigkeit zu treiben, was manch einer leider tut. Eigentlich kann man das nur machen, wenn sicher gestellt ist, dass man im Haus immer einen zur Verfügung hat, der das beherrscht.
Was das Linux-Ding angeht, stimmt das vollkommen. In der Hand eines Meisters kein Thema - teils wirklich geniale Plattform. Untersuchungen zeigen aber, dass Linux teurer ist als Windows.
Ein kleines Unternehmen sollte jedenfalls tunlichst die Finger von Linux lassen. Das einzige, wozu das taugt, ist den Kunden in Abhängigkeit zu treiben, was manch einer leider tut. Eigentlich kann man das nur machen, wenn sicher gestellt ist, dass man im Haus immer einen zur Verfügung hat, der das beherrscht.
Hi,
Untersuchungen zeigen aber, dass Linux teurer ist als Windows.
Interessanterweise kommt das Ergebnis solcher Untersuchungen immer darauf an, wer die Untersuchung bezahlt - es gibt natuerlich Ergebnisse in beide Richtungen, die zudem von etlichen Rahmenbedingungen abhaengen. Verallgemeinerungen sind hier schlichtweg Unsinn und somit sind dies auch Studien, die solche Allgemeinplaetze ablassen. Ich kann dir kostenlos drei Studien machen, die in verschiedene Richtungen gehen:
Beispiel 1: Unsere Fachgruppe. Wenn wir all das mit Windows tun wuerden (bzw. es versuchen wuerden, manches wuerde nur mit enormen Aufwand oder gar nicht gehen), was wir mit Linux tun, wuerde das ungeachtet der Tatsache, dass wir dank MSDN AA fuer Forschungszwecke zumindest das OS kostenlos haben, den Aufwand gegenueber der Linuxloesung dramatisch erhoehen.
Beispiel 2: Im Fall des Threaderstellers wuerde auch ich zu Windows raten, zumal die Frage nicht einmal steht, da die Branchensoftware (?) ohnehin nur fuer Windows verfuegbar ist. Eine Linuxloesung waere hier vermutlich sowohl von den Anschaffungs- als auch den laufenden Kosten deutlich teurer.
Beispiel 3: Mein System zu Hause... mit Linux kann ich den Lynnfield-Xeon problemlos als Dualseat (ein Rechner, 2 Grafikkarten, 2 Monitorsaetze und 2 Maeuse, 2 Tastaturen) fuer meine Frau und mich nehmen und brauche keinen zweiten schnellen Rechner. Mit Windows muesste ich zum einen das OS bezahlen, als auch einen zweiten Rechner (+ noch eine Lizenz), oder ich muesste in ebenfalls kostenpflichtige Dualseat-Software fuer Windows investieren. Dazu kaeme noch, dass ich mir das Windows-Wissen erst aneignen muesste, waehrend ich es fuer Linux habe.
EDIT:
Ein kleines Unternehmen sollte jedenfalls tunlichst die Finger von Linux lassen. Das einzige, wozu das taugt, ist den Kunden in Abhängigkeit zu treiben, was manch einer leider tut. Eigentlich kann man das nur machen, wenn sicher gestellt ist, dass man im Haus immer einen zur Verfügung hat, der das beherrscht.
Prinzipiell stimme ich dir hier zu, nur gebe ich zu bedenken, dass die Sache mit der Abhaengigkeit auch bei MS-Loesungen gilt. Vorteil hier ist nur, dass die MS-Welt wesentlich homogener ist (sprich: Es kann auch eine andere Bude helfen), waehrend es bei Linux mit etlichen Distributionen und diversen Alternativ-Loesungen losgeht (und da hat jede Bude was eigenes), die man nur sinnvoll ueberblicken kann, wenn man selbst sehr tief drinsteckt. Letzteres ist aber leider zunehmend ein Problem... ich habe schon zu viele Leute gesehen, die mal ein Ubuntu installiert haben (was einfacher geht als ein Windows zu installieren) und glauben, sie haetten Linux verstanden.
Fuer den Threadersteller hast du natuerlich recht, aber die Frage steht ja nicht, er will ja Windows und das will ich ihm auf keinen Fall ausreden. Ich gehoere NICHT zur "Alle muessen Linux nutzen"-Fraktion, nur weil ich es seit Ewigkeiten verwende (mein erstes Linux lief 1994 auf einem 486DX2-80 mit 12 MB RAM).
Viele Gruesse,
Jan
Zitat :
Untersuchungen zeigen aber, dass Linux teurer ist als Windows.
Interessanterweise kommt das Ergebnis solcher Untersuchungen immer darauf an, wer die Untersuchung bezahlt - es gibt natuerlich Ergebnisse in beide Richtungen, die zudem von etlichen Rahmenbedingungen abhaengen. Verallgemeinerungen sind hier schlichtweg Unsinn und somit sind dies auch Studien, die solche Allgemeinplaetze ablassen. Ich kann dir kostenlos drei Studien machen, die in verschiedene Richtungen gehen:
Beispiel 1: Unsere Fachgruppe. Wenn wir all das mit Windows tun wuerden (bzw. es versuchen wuerden, manches wuerde nur mit enormen Aufwand oder gar nicht gehen), was wir mit Linux tun, wuerde das ungeachtet der Tatsache, dass wir dank MSDN AA fuer Forschungszwecke zumindest das OS kostenlos haben, den Aufwand gegenueber der Linuxloesung dramatisch erhoehen.
Beispiel 2: Im Fall des Threaderstellers wuerde auch ich zu Windows raten, zumal die Frage nicht einmal steht, da die Branchensoftware (?) ohnehin nur fuer Windows verfuegbar ist. Eine Linuxloesung waere hier vermutlich sowohl von den Anschaffungs- als auch den laufenden Kosten deutlich teurer.
Beispiel 3: Mein System zu Hause... mit Linux kann ich den Lynnfield-Xeon problemlos als Dualseat (ein Rechner, 2 Grafikkarten, 2 Monitorsaetze und 2 Maeuse, 2 Tastaturen) fuer meine Frau und mich nehmen und brauche keinen zweiten schnellen Rechner. Mit Windows muesste ich zum einen das OS bezahlen, als auch einen zweiten Rechner (+ noch eine Lizenz), oder ich muesste in ebenfalls kostenpflichtige Dualseat-Software fuer Windows investieren. Dazu kaeme noch, dass ich mir das Windows-Wissen erst aneignen muesste, waehrend ich es fuer Linux habe.
EDIT:
Zitat :
Ein kleines Unternehmen sollte jedenfalls tunlichst die Finger von Linux lassen. Das einzige, wozu das taugt, ist den Kunden in Abhängigkeit zu treiben, was manch einer leider tut. Eigentlich kann man das nur machen, wenn sicher gestellt ist, dass man im Haus immer einen zur Verfügung hat, der das beherrscht.
Prinzipiell stimme ich dir hier zu, nur gebe ich zu bedenken, dass die Sache mit der Abhaengigkeit auch bei MS-Loesungen gilt. Vorteil hier ist nur, dass die MS-Welt wesentlich homogener ist (sprich: Es kann auch eine andere Bude helfen), waehrend es bei Linux mit etlichen Distributionen und diversen Alternativ-Loesungen losgeht (und da hat jede Bude was eigenes), die man nur sinnvoll ueberblicken kann, wenn man selbst sehr tief drinsteckt. Letzteres ist aber leider zunehmend ein Problem... ich habe schon zu viele Leute gesehen, die mal ein Ubuntu installiert haben (was einfacher geht als ein Windows zu installieren) und glauben, sie haetten Linux verstanden.
Fuer den Threadersteller hast du natuerlich recht, aber die Frage steht ja nicht, er will ja Windows und das will ich ihm auf keinen Fall ausreden. Ich gehoere NICHT zur "Alle muessen Linux nutzen"-Fraktion, nur weil ich es seit Ewigkeiten verwende (mein erstes Linux lief 1994 auf einem 486DX2-80 mit 12 MB RAM).
Viele Gruesse,
Jan
Auch da kann ich nur zustimmen. Der Einsatzzweck entscheidet über Sinn oder Unsinn sowie über die Kosten. Wie gesagt, in der Hand eines Meisters sicher fein, im wissenschaftlichen Zusammenhang auch sehr häufig der bessere Ansatz ... mit den Untersuchungen, die je nach Zweck ergebnisorientiert sind, hast Du natürlich auch recht. Hingegen, wer meint, Windows sei teurer, weil hier Lizenzen zu zahlen sind, der dürfte tendenziell irren.
Hi,
Hingegen, wer meint, Windows sei teurer, weil hier Lizenzen zu zahlen sind, der dürfte tendenziell irren.
Kommt auf die Anwendung und die Menge der Rechner an, aber prinzipiell hast du recht. Solange man nur ueber das OS (und nicht anfaengt mit MS Office vs. OpenOffice, was eine sinnlose Diskussion ist, zumal OO auch auf Windows geht) redet, gleicht sich das in etwa aus, da auf der Windowsseite zwar die Lizenz steht, dafuer aber sowohl der Admin als auch der Rechner billiger sind - Windows laeuft halt auf jedem PC und man geht davon aus, dass sich die Leute damit zumindest grundlegend auskennen. Bei Linux spart man sich die Lizenz, zahlt aber eben mehr fuer den Admin (bzw. den Service) und muss normalerweise auch mehr fuer die HW ausgeben (wir kaufen nur HW, die 100% das tut, was wir unter Linux damit wollen, das schliesst gerade bei der Peripherie vieles aus, insbesondere billigen Kram).
Mit dem richtigen Knowhow skaliert ein professioneller Linux-Ansatz problemlos ueber sehr, sehr viele Rechner - bei Windows geht das zwar auch, treibt den Aufwand aber ein ganzes Stueck hoeher (und braucht auch Knowhow).
Von daher: Soll jeder tun, was er fuer richtig haelt.
Viele Gruesse,
Jan
Zitat :
Hingegen, wer meint, Windows sei teurer, weil hier Lizenzen zu zahlen sind, der dürfte tendenziell irren.
Kommt auf die Anwendung und die Menge der Rechner an, aber prinzipiell hast du recht. Solange man nur ueber das OS (und nicht anfaengt mit MS Office vs. OpenOffice, was eine sinnlose Diskussion ist, zumal OO auch auf Windows geht) redet, gleicht sich das in etwa aus, da auf der Windowsseite zwar die Lizenz steht, dafuer aber sowohl der Admin als auch der Rechner billiger sind - Windows laeuft halt auf jedem PC und man geht davon aus, dass sich die Leute damit zumindest grundlegend auskennen. Bei Linux spart man sich die Lizenz, zahlt aber eben mehr fuer den Admin (bzw. den Service) und muss normalerweise auch mehr fuer die HW ausgeben (wir kaufen nur HW, die 100% das tut, was wir unter Linux damit wollen, das schliesst gerade bei der Peripherie vieles aus, insbesondere billigen Kram).
Mit dem richtigen Knowhow skaliert ein professioneller Linux-Ansatz problemlos ueber sehr, sehr viele Rechner - bei Windows geht das zwar auch, treibt den Aufwand aber ein ganzes Stueck hoeher (und braucht auch Knowhow).
Von daher: Soll jeder tun, was er fuer richtig haelt.
Viele Gruesse,
Jan
Dein Meinungsbild ist mir auf jeden Fall sehr sympathisch, da Du keinen Glaubenskrieg draus machst. Linux zu "beherrschen" ist schon hübsch, man kann viel damit machen, was unter Windows dann eher schwierig wird oder nicht geht - allein, ich hab's vor langem drangegeben, da man einfach nicht alles können kann. Ich finde es aber immer wieder wirklich faszinierend ...
Hallo,
sorry, aber ich finde hier wird mir Kanonen auf Spatzen geschossen.
Ein kleiner Handwerksbetrieb mit 2 1/2 Arbeitsplätzen...
Selbst wenn der Betrieb wächst, wächst das Büro i.d.R nicht so schnell, dass man mit irgendwelchen Servern für 2000 EUR + X starten muss.
Ein Dell PowerEdge T110 oder ein Lenovo ThinServer TS200V in einer Preislage von 500 Euro - 1000 Euro reicht locker - auch in Zukunft - aus.
Wichtig sind 2 Festplatten im RAID1 für eine Ausfallsicherheit, und damit im Notfall schnell weitergearbeitet werden kann.
Eine USV ist unsinn, ein Handwerksbetrieb geht nicht Pleite, wenn ein Techniker inkl. Ausfallzeit innerhalb einer Stunde eine PSU tauschen muss...
Wichtig ist eine externe, nahezu tägliche Datensicherung auf ein Bandlaufwerk oder ein Tandberg RDX QuikStor, diese Sicherungen gehören in einen feuerfesten Tresor innerhalb der Firma oder in einen Tresor im Hause des Chefs/EDV-Beauftragten.
Als Betriebssystem kommt sehrwohl GNU/Linux, z. B. Debian in Frage, da ihr anscheinend nur eine "Datenablage" braucht. Sowas geht mit Samba wunderbar. Es kann sogar eine Domänenstruktur mit eigenen Logins realisiert werden.
Nur wenn ich spezielle Branchensoftware einsetzt, die MS Windows oder den Microsoft SQL Server haben MUSS, würde ich zu einem Microsoft Windows Small Business Server 2008 SP2 raten, da sind auch gleich 5 CALs enthalten, Kostenfaktor, ca. 650 EUR inkl. MwSt.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass einige meiner Firmenkunden von meinen Vorgängern "normale" PCs als Server verkauft bekommen haben, aber diese laufen auch heute noch recht zuverlässig. Auch mit 10 Usern, die gleichzeitig in einer Warenwirtschaft mit Zugriff auf eine Firebirddatenbank (GNU/Linux-Server) arbeiten!
P.S.: Vom "Server" Eigenbau ist eher abzuraten (siehe c't aus den vergangenen Monaten), die Komponenten die man von HP, IBM, Dell, SUN, Lenovo bekommt sind einfach besser aufeinander abgestimmt und der Service stimmt.
CPU/RAM (ECC), PSU (2. PSU), dauerbetrieb Festplatten, etc. man muss einiges beachten, denn Server und Desktop sind zwei Welten.
Viel Erfolg!
Gruß,
Matthias
sorry, aber ich finde hier wird mir Kanonen auf Spatzen geschossen.
Ein kleiner Handwerksbetrieb mit 2 1/2 Arbeitsplätzen...
Selbst wenn der Betrieb wächst, wächst das Büro i.d.R nicht so schnell, dass man mit irgendwelchen Servern für 2000 EUR + X starten muss.
Ein Dell PowerEdge T110 oder ein Lenovo ThinServer TS200V in einer Preislage von 500 Euro - 1000 Euro reicht locker - auch in Zukunft - aus.
Wichtig sind 2 Festplatten im RAID1 für eine Ausfallsicherheit, und damit im Notfall schnell weitergearbeitet werden kann.
Eine USV ist unsinn, ein Handwerksbetrieb geht nicht Pleite, wenn ein Techniker inkl. Ausfallzeit innerhalb einer Stunde eine PSU tauschen muss...
Wichtig ist eine externe, nahezu tägliche Datensicherung auf ein Bandlaufwerk oder ein Tandberg RDX QuikStor, diese Sicherungen gehören in einen feuerfesten Tresor innerhalb der Firma oder in einen Tresor im Hause des Chefs/EDV-Beauftragten.
Als Betriebssystem kommt sehrwohl GNU/Linux, z. B. Debian in Frage, da ihr anscheinend nur eine "Datenablage" braucht. Sowas geht mit Samba wunderbar. Es kann sogar eine Domänenstruktur mit eigenen Logins realisiert werden.
Nur wenn ich spezielle Branchensoftware einsetzt, die MS Windows oder den Microsoft SQL Server haben MUSS, würde ich zu einem Microsoft Windows Small Business Server 2008 SP2 raten, da sind auch gleich 5 CALs enthalten, Kostenfaktor, ca. 650 EUR inkl. MwSt.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass einige meiner Firmenkunden von meinen Vorgängern "normale" PCs als Server verkauft bekommen haben, aber diese laufen auch heute noch recht zuverlässig. Auch mit 10 Usern, die gleichzeitig in einer Warenwirtschaft mit Zugriff auf eine Firebirddatenbank (GNU/Linux-Server) arbeiten!
P.S.: Vom "Server" Eigenbau ist eher abzuraten (siehe c't aus den vergangenen Monaten), die Komponenten die man von HP, IBM, Dell, SUN, Lenovo bekommt sind einfach besser aufeinander abgestimmt und der Service stimmt.
CPU/RAM (ECC), PSU (2. PSU), dauerbetrieb Festplatten, etc. man muss einiges beachten, denn Server und Desktop sind zwei Welten.
Viel Erfolg!
Gruß,
Matthias
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