Brauche dringend Hilfe (Serverbau)
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Hallo Zusammen,
ich möchte mir gerne meine Server selber bauen!
Folgendes schwebt mir vor:
Das Gerät kommt in den Vorraum, d.h. dort ist es kühl und Lärmgeräusche würden nicht all zu sehr stören (muss deswegen aber nicht extra laut sein :-)).
An ihm soll dann ein WLan-Router (wahrscheinlich ASUS RT56U ** 1000Mbits/s) hängen und daran wiederum Modem, HTPC, etc..
Ich hätte mir gedacht, dass ich mal Linux mit Ubuntu und Samba versuche (könnt ihr das empfehlen oder soll ich doch lieber windows home server nehmen?)
Auf dem Server werden vor allem HD-Filme (1080), Musik und Bilder liegen, natürlich auch Sicherungen meiner Daten. Diese soll der Server ins Heimnetz weitergeben - zum HTPC oder anderen Wiedergabegeräten (Laptop mit beamer).
So jetzt meine Bitte an Euch Experten:
Kann mir bitte einer von euch ein paar Komp. nennen die ihr verwenden würdet!? (sind die dann unabhängig vom betriebssystem oder muss man da auf was acht geben)
Danke im Voraus!
MfG
ich möchte mir gerne meine Server selber bauen!
Folgendes schwebt mir vor:
Das Gerät kommt in den Vorraum, d.h. dort ist es kühl und Lärmgeräusche würden nicht all zu sehr stören (muss deswegen aber nicht extra laut sein :-)).
An ihm soll dann ein WLan-Router (wahrscheinlich ASUS RT56U ** 1000Mbits/s) hängen und daran wiederum Modem, HTPC, etc..
Ich hätte mir gedacht, dass ich mal Linux mit Ubuntu und Samba versuche (könnt ihr das empfehlen oder soll ich doch lieber windows home server nehmen?)
Auf dem Server werden vor allem HD-Filme (1080), Musik und Bilder liegen, natürlich auch Sicherungen meiner Daten. Diese soll der Server ins Heimnetz weitergeben - zum HTPC oder anderen Wiedergabegeräten (Laptop mit beamer).
So jetzt meine Bitte an Euch Experten:
Kann mir bitte einer von euch ein paar Komp. nennen die ihr verwenden würdet!? (sind die dann unabhängig vom betriebssystem oder muss man da auf was acht geben)
Danke im Voraus!
MfG
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Also als Heimserver kannst Du i.d.R. auch Komponenten hernehmen, wie Du sie auch in einem Heim-PC verwendest.
Home Server ist ein abgespeckter W2K3-Server. Vorteil: Lässt sich gut in Windows-Umgebungen einbinden und unterstützt das Mediastreaming zwischen Microsoft-Clients und -geräten prima (Windows Media Connect). da der WMP mittlerweile fast alle Formate wiedergeben kann, sollte der Hauptbereich abgedeckt sein!
Nachteil: Ich kann Dir nicht sagen, ob der Server 32 oder 64Bit ist, ich finde dazu keine Infos im Web.
Ein Linux richtig aufgesetzt mit einem Mediaserver (Twonky Media bspw.) und konfiguriertem Samba-Daemon wird Deine Ansprüche ebenfalls erfüllen und ist obendrein gratis.
Nachteil: Du wirst vieles von Hand konfigurieren müssen und nicht alle Geräte arbeiten optimal mit Linux zusammen. Speziell der Sambazugriff kann immer mal klemmen!
Für die Internetconnectivity musst den Server dann entsprechend konfigurieren, das er als Router fungiert. (Muss an dieser Stelle leider passen, da ich ein Linux noch nicht für ICS konfiguriert hab). Das wär das Gröbste.
Vom Plattenplatz her kannst ja über ein RAID 1+0 nachdenken, um Redundanz+Performance zu erzielen. Kostet aber etwas. Bei den heutigen HDD-Preisen aber nicht mehr so wild und die meisten MoBos haben einen SATA-RAID-Controller drauf, auf dem sich auch RAID1+0 konfigurieren lässt.
Und CPU-seitig kannst einen kleineren i5, mit ordentlich RAM an der Seite zusammenstellen. Twonky Media arbeitet recht ressourcensparend beim Streaming. Es wird jedenfalls nicht horrend viel CPU-Leistung benötigt!
Ich denke, 4GB RAM sind passabel, 8GB sind hier fast schon zuviel, aber zukunftsorientiert... man weiss ja nie.
Grafikkarte braucht nicht wild zu sein, das Teil ist ja ein reiner Datenknecht. Ergo ein MoBo mit ner integrierten Grafikkarte oder eine kleine AMD 5xxx oder NVidia 2xx/4xx
Bei Linux kannst nicht viel falsch machen, da es schon von haus aus auf 64bit rennt.
Allerdings liesse sich ein Windows Home Server wohl etwas schneller (und ggf. komfortabler?) einrichten.
Home Server ist ein abgespeckter W2K3-Server. Vorteil: Lässt sich gut in Windows-Umgebungen einbinden und unterstützt das Mediastreaming zwischen Microsoft-Clients und -geräten prima (Windows Media Connect). da der WMP mittlerweile fast alle Formate wiedergeben kann, sollte der Hauptbereich abgedeckt sein!
Nachteil: Ich kann Dir nicht sagen, ob der Server 32 oder 64Bit ist, ich finde dazu keine Infos im Web.
Ein Linux richtig aufgesetzt mit einem Mediaserver (Twonky Media bspw.) und konfiguriertem Samba-Daemon wird Deine Ansprüche ebenfalls erfüllen und ist obendrein gratis.
Nachteil: Du wirst vieles von Hand konfigurieren müssen und nicht alle Geräte arbeiten optimal mit Linux zusammen. Speziell der Sambazugriff kann immer mal klemmen!
Für die Internetconnectivity musst den Server dann entsprechend konfigurieren, das er als Router fungiert. (Muss an dieser Stelle leider passen, da ich ein Linux noch nicht für ICS konfiguriert hab). Das wär das Gröbste.
Vom Plattenplatz her kannst ja über ein RAID 1+0 nachdenken, um Redundanz+Performance zu erzielen. Kostet aber etwas. Bei den heutigen HDD-Preisen aber nicht mehr so wild und die meisten MoBos haben einen SATA-RAID-Controller drauf, auf dem sich auch RAID1+0 konfigurieren lässt.
Und CPU-seitig kannst einen kleineren i5, mit ordentlich RAM an der Seite zusammenstellen. Twonky Media arbeitet recht ressourcensparend beim Streaming. Es wird jedenfalls nicht horrend viel CPU-Leistung benötigt!
Ich denke, 4GB RAM sind passabel, 8GB sind hier fast schon zuviel, aber zukunftsorientiert... man weiss ja nie.
Grafikkarte braucht nicht wild zu sein, das Teil ist ja ein reiner Datenknecht. Ergo ein MoBo mit ner integrierten Grafikkarte oder eine kleine AMD 5xxx oder NVidia 2xx/4xx
Bei Linux kannst nicht viel falsch machen, da es schon von haus aus auf 64bit rennt.
Allerdings liesse sich ein Windows Home Server wohl etwas schneller (und ggf. komfortabler?) einrichten.
Windows Home Server kann kein RAID. Ist auch nicht nötig. Bei einem RAID (linux) müssten dann aber auch entsprechende Festplatten genommen werden, was das ganze recht teuer macht. Als reiner File-Server braucht es weder großartig Grafik, noch CPU noch RAM. Ein Windows Home-Server ist wirklich sehr komfortabel, was man von Linux nicht unbedingt behaupten kann.
Gehäuse
Xigmatek Asgard II 32 €
Mainboard
Gigabyte H67M-D2 85 €
CPU
Pentium G620T (2(+2)x2,2GHz, 3MB, 35W) 55 €
Arbeitsspeicher
Kingston ValueRAM (2x1GB, 1066 MHz, CL7) 23 €
ODD
keine (wird nur einmal bei Erstinstallation benötigt) 0 €
PSU
Seasonic S12II-330 43 €
Software
Microsoft Windows Home Server URP3 inkl. 10 Clients 87 €
HDDs
mind. 2x WD Caviar Green 2TB je 80 € = 160 €
Kann man jederzeit beliebig erweitern - der Home Server kümmert sich selbsttätig um die Verteilung der Daten. Natürlich können auch bereits vorhandene Festplatten verwendet werden - es sollten aber definitiv mehr als eine Festplatte im Server stecken. Allso alles aus den anderen Computern hier rein - in die Computer dann zum Beispiel eine kleine SSD.
Gehäuse
Xigmatek Asgard II 32 €
Mainboard
Gigabyte H67M-D2 85 €
CPU
Pentium G620T (2(+2)x2,2GHz, 3MB, 35W) 55 €
Arbeitsspeicher
Kingston ValueRAM (2x1GB, 1066 MHz, CL7) 23 €
ODD
keine (wird nur einmal bei Erstinstallation benötigt) 0 €
PSU
Seasonic S12II-330 43 €
Software
Microsoft Windows Home Server URP3 inkl. 10 Clients 87 €
HDDs
mind. 2x WD Caviar Green 2TB je 80 € = 160 €
Kann man jederzeit beliebig erweitern - der Home Server kümmert sich selbsttätig um die Verteilung der Daten. Natürlich können auch bereits vorhandene Festplatten verwendet werden - es sollten aber definitiv mehr als eine Festplatte im Server stecken. Allso alles aus den anderen Computern hier rein - in die Computer dann zum Beispiel eine kleine SSD.
http://freenas.org/FreeNAS
hab ich mal getestet, fand ich ganz gut....
Braucht so gut wie keine Hardware und kann ordentlich was.
Ist über Browser konfigurierbar....
Muss man sich aber nen bissel mit beschäftigen.
Nur mal so als Alternative genant ;D
Router- Alternative: http://geizhals.at/deutschland/a486889.html
hab ich mal getestet, fand ich ganz gut....
Braucht so gut wie keine Hardware und kann ordentlich was.
Ist über Browser konfigurierbar....
Muss man sich aber nen bissel mit beschäftigen.
Nur mal so als Alternative genant ;D
Router- Alternative: http://geizhals.at/deutschland/a486889.html
Hmm wobei die NAS mit Atom CPU recht teuer sind. Was im Augenblick aber recht günstig ist/sind sind die WHS von Acer (H340/341) und HP (Blödmarkt). Der Acer liegt mit 500GB im Augenblick bei 250€ inkl Atom und 2GB RAM. Ein NAS liegt preislich erheblich höher.
Vor allem sollte man das befüllen nicht vergessen, habe hier ein günstiges NAS und nen WHS. Beim NAS ca 10Mbit beim WHS 40-50Mbit.
Vor allem sollte man das befüllen nicht vergessen, habe hier ein günstiges NAS und nen WHS. Beim NAS ca 10Mbit beim WHS 40-50Mbit.
Nur zur Info http://www.qnap.com/de/pro_detail_feature.asp?p_id=113
http://www.tomshardware.com/de/Synology-DS509-plus-Thec...
Schaue mal rein!
http://www.tomshardware.com/de/Synology-DS509-plus-Thec...
Schaue mal rein!
Speicher: http://geizhals.at/deutschland/a291942.html 2Gb
2x HDD: http://geizhals.at/deutschland/a486924.html 4Tb
NT: http://geizhals.at/deutschland/a302786.html 250 W
MB: http://geizhals.at/deutschland/a584964.html Intel Atom D525, 2x 1.80GHz
hauste dir nen Linux oder das FreeNAS drauf und gut ist....
Haste alles was du brauchst.
2x HDD: http://geizhals.at/deutschland/a486924.html 4Tb
NT: http://geizhals.at/deutschland/a302786.html 250 W
MB: http://geizhals.at/deutschland/a584964.html Intel Atom D525, 2x 1.80GHz
hauste dir nen Linux oder das FreeNAS drauf und gut ist....
Haste alles was du brauchst.
Erstmal DANKE an alle für eure antworten!
meint ihr also das ein NAS (genau genommen dieser http://geizhals.at/a542942.html ) reichen würde?
da sind bereits 2x2TB drinnen und WHS ist auch schon dabei - hört sich doch gut an oder?
@1Hz - welche bedenken hättest du?
Danke!
meint ihr also das ein NAS (genau genommen dieser http://geizhals.at/a542942.html ) reichen würde?
da sind bereits 2x2TB drinnen und WHS ist auch schon dabei - hört sich doch gut an oder?
@1Hz - welche bedenken hättest du?
Danke!
Also die Frage ist soll das Ding "Vail" kompatibel sein oder nicht? Vail ist die Nachfolgesoftware der derzeitigen WHS Software. Der H341 ist nicht schlecht und reicht vom Prinzip her aus. Ich habe hier den HP x312, der von der Hardware recht ähnlich ist. Falls dir die Software egal sein sollte.... guck mal im (ich weiss nicht ob links gestattet sind) Netz bei Notebooksbilliger die schmeissen gerade den H340 mit 500GB billig raus. Du kannst ja nach Bedarf Platten nachschieben.
bluray sagte:
Nachteil: Ich kann Dir nicht sagen, ob der Server 32 oder 64Bit ist, ich finde dazu keine Infos im Web.
Die aktuelle Home Server Version ist nur als 32bit Version zu bekommen.
Der Nachfolger ("Vail") wird mit großer Wahrscheinlichkeit nur als 64bit Version auf den Markt kommen.
Aus meiner persönlichen Erfahrung mit dem WHS würde ich auf jeden Fall eine Dual-Core CPU nehmen.
Gerade bei mehrere verbauten Festplatten neigt der Dienst, welcher die Daten auf die Festplatten aufteilt (besonders bei aktivierten Duplizierung "quasi der Raid Ersatz") dazu, eine CPU voll auszulasten. Eine SingleCore CPU (hrad wenn es "nur" ein Atom ist, bremst dann den kompletten Server aus.
Ich habe mir meinen WHS selbst zusammen gebaut und konfiguriert. Bisher bin ich sehr zufrieden.
Der Vorteil, wenn du den Rechner selbst baust, ist natürlich, dass du den Server mit den Wünschen und Anforderungen mitwachsen lassen kannst.
Wenn du selbst baust, kann ich dir aus eigener Erfahrung nur davon abraten ein Board mit nvidia Chipsatz zu nehmen.
Denn alle (in meinem Fall 6 Sata Ports) funktionieren nur wenn AHCI oder RAID aktiviert sind. Die Textmodetreiber lassen sich aber leider nicht im Setup einbinden.
Wenn dann der Textteil der Installation kommt (wie bei WindowsXP) kommt es zu Exceptions.
Es ist zwar möglich die Treiber zum laufen zu bekommen aber nicht "mal eben".
Ich bin zur Zeit selber dabei, einen Server zu planen, der in den folgenden Monaten meinen kleinen Fileserver ersetzen soll. Das System wird auf einem Asus M4A78LT-M LE und einem AMD Athlon II X2 240e basieren. Zwei Festplatten werden im RAID1, 6 weitere im RAID6 laufen. Als Betriebssystem kommt Linux (Gentoo) zum Einsatz. Der Vorteil bei Linux ist unter anderem, dass es RAID-Funktionalität von Haus aus mitbringt, es ist dabei nicht auf einen Controller angewiesen.
Wenn du auf dem System wichtige Daten liegen hast (wie wichtig sind dir deine Backups und Filme?), würde ich an deiner Stelle ernsthaft über ein redundantes HDD-Array nachdenken, oder zumindest regelmäßig Backups fahren. Ich weiß von mir selber, dass ich sowas gerne mal schleifen lasse, weswegen ich die Daten zumindest gegen die gröberen Sachen absichere, indem ich sie eben spiegele.
Allzu viel kannst du nicht falsch machen, so lange du Qualitätskomponenten verbaust. Ordentlicher Arbeitsspeicher (ECC ist nicht zwingend notwendig, aber auch nicht verkehrt), keine zu fette CPU (Paritäten berechnen kann selbst ein Atom, wenn du GBit auslasten willst, solltest du aber schon etwas schnelleres nehmen). Ich weiß jetzt nicht, wie fordernd WHS ist, aber mit 2 GB RAM und einem etwas schmaleren Dualcore solltest du auf der sicheren Seite sein.
MfG Jimini
Edit: Linux ist zwar extrem komfortabel, wenn es mal eingerichtet ist (ich will allein schon die NFS-Shares auf den Clients in meinem LAN nicht mehr missen) aber ein Server ist etwas anderes als ein Desktop. Daher solltest du das Betriebssystem wählen, mit dem du dir ein Verwalten des Servers am ehesten zutraust. Linux lässt dir viele Freiheiten, legt aber ebenso die Verantwortung in deine Hände - da kann ein Vertipper aus Unachtsamkeit schonmal Frust nach sich ziehen.
Wenn du auf dem System wichtige Daten liegen hast (wie wichtig sind dir deine Backups und Filme?), würde ich an deiner Stelle ernsthaft über ein redundantes HDD-Array nachdenken, oder zumindest regelmäßig Backups fahren. Ich weiß von mir selber, dass ich sowas gerne mal schleifen lasse, weswegen ich die Daten zumindest gegen die gröberen Sachen absichere, indem ich sie eben spiegele.
Allzu viel kannst du nicht falsch machen, so lange du Qualitätskomponenten verbaust. Ordentlicher Arbeitsspeicher (ECC ist nicht zwingend notwendig, aber auch nicht verkehrt), keine zu fette CPU (Paritäten berechnen kann selbst ein Atom, wenn du GBit auslasten willst, solltest du aber schon etwas schnelleres nehmen). Ich weiß jetzt nicht, wie fordernd WHS ist, aber mit 2 GB RAM und einem etwas schmaleren Dualcore solltest du auf der sicheren Seite sein.
MfG Jimini
Edit: Linux ist zwar extrem komfortabel, wenn es mal eingerichtet ist (ich will allein schon die NFS-Shares auf den Clients in meinem LAN nicht mehr missen) aber ein Server ist etwas anderes als ein Desktop. Daher solltest du das Betriebssystem wählen, mit dem du dir ein Verwalten des Servers am ehesten zutraust. Linux lässt dir viele Freiheiten, legt aber ebenso die Verantwortung in deine Hände - da kann ein Vertipper aus Unachtsamkeit schonmal Frust nach sich ziehen.
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Sowas sollte man immer vorraetig haben.