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Dual-/Triple-/Multi View, Monitoring, Screen, Head | Mehrere Bildschir

Letzte Antwort: in Monitore, Projektoren, Flachbildfernseher

Wie die meisten wohl wissen erreicht man eine "höhere Produktivität durch Multi-Monitor-Arbeitsplatz".
Dazu auch Interview mit Udo-Ernst Haner vom Fraunhofer-Institut: Displays können Arbeitsplätze revolutionieren und
Erfolgsfaktor - Visualisierung am Arbeitsplatz/Experiment: Wirkung von Multi-Display-Setting auf die Produktivität (Seite 13 & 14).

Und sehr wichtig dieser Artikel Softproofing: Vier Lösungen im Cross-Test an zwei Arbeitsplätzen
[Ziel des Tests ist es, das Farbwiedergabeverhalten zweier getrennter Arbeitsplätze zu simulieren. Dafür wurden je zwei gleiche, aber auch unterschiedliche Monitormodelle verwendet!
Erreicht man mit gleichen Monitoren visuell unterscheidbare Ergebnisse?
Erzeugen verschiedene Monitore Abweichungen zueinander?
Ist die Gefahr unterschiedlicher Darstellung gegeben?]

Da ich plane im ersten Quartal des kommenden Jahres einen neuen PC plus zwei unterschiedlich große Monitore zu kaufen (22 und 24 Zoll), habe ich intensiv recherchiert was man bei Multi Monitoring bzw. Dual View alles beachten muss. Ich las immer wieder, dass

1. beide (oder alle) Monitore die gleiche Auflösung haben sollten (müssen), damit man keine Kopfschmerzen etc. bekommt, bzw. weil unterschiedliche Auflösungen auf Dauer als unangenehm für die Augen empfunden werden.

2. beide Monitore gleich Groß sein sollten (gleiche Monitorgröße) und

3. es "für den idealen Effekt des Multimonitoring" sogar sinnvoll ist, den gleichen Monitortyp/das gleiche Modell auszuwählen (typgleiche Displays, sprich aus der gleichen Produktionscharge).

Das man die selbe Monitortechnologie verwenden sollte ist für mich schon selbstverständlich - ich habe auch keine Röhre mehr! Und Punkt 1 ist ebenso logisch. Aber was spricht gegen unterschiedliche Monitore (jeweils von anderer Firma), die die gleiche Auflösung haben oder beherrschen?? Also was spricht genau für Punkt 2 und 3?:

Logisch/klar ist für mich, dass wenn man mehrere nicht typgleiche Displays sehr dicht nebeneinander stehen hat, man minimale Helligkeits- und/oder Farbunterschiede deutlich sieht und diese auf Dauer nicht sehr "augenfreundlich" sind und evtl. nicht komplett ausgeglichen bekommt. Aber sind die Unterschiede bei Bildschirmen aus der gleichen Produktionscharge manchmal (wenn auch im besten Fall minimal) ebenso existent, sodass man auf jede Fall das "kleinere Übel" wählen sollte und besser Monitore des gleichen Typs kauft? Weil dann die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist oder höher ist, dass die Farben, die Helligkeit und der Kontrast bei allen Monitoren fast (oder idealerweise) gleich sind?

Erfahrungsberichten zufolge sei es angenehmer Monitore der gleichen Größe zu verwenden. Aber was genau ist angenehmer und was störend?

Ich las/lese weitere Meinungen und Erfahrungen aus dem Netz mit folgendem Tenor:

- Manche sagen gleich Größe sei nicht so wichtig, Hauptsache der Zweitmonitor hat ungefähr die gleiche Höhe wie der Hauptmonitor (die gleiche Auflösung & Helligkeit etc. ist selbstverständlich), sonst passt der Desktop nicht zusammen.

- Besser zwei gleich große Monitore, da sonst die verschiedenen Designs und Farbgebungen das Auge verwirren.

- Eine „heterogene Aufstellung“ (mehrere unterschiedlich große Displays) gefällt auf Dauer nicht/nervt irgendwann.

- Wenn man eine gleichmäßige Fläche haben will, dann muss man identische Monitore (von derselben Charge) holen.

- Einige sagen, dass zwei baugleiche Monitore immer am besten aneinander anschließen.

- Farbkalibrierung hin oder her, ich arbeite lieber mit zwei (od. mehreren) gleichen Monitoren, da es sich leichter mit gleichen Monitoren abgeglichen arbeiten lässt.

- Dennoch: Zwei zu große Monitore können auch ins Gegenteil umschlagen, wenn man den Kopf ständig schwenken muss um den kompletten Desktop zu überblicken!

- Mehrere Monitore mit unterschiedlicher Größe sind aus ergonomischer Sicht nicht zu empfehlen da sich beim Sichtwechsel von einem Monitor zum anderen die Augen immer wieder neu anpassen müssen.

Da sind jetzt eure Erfahrungen gefragt. Nun die Umfrage...
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Privat habe ich einen 24"-TFT, auf der Arbeit 2 identische 19"-TFTs.
Beides hat so seine Vorteile. Privat sehe ich bisher keinerlei Vorteile von mehr Monitoren, auf der Arbeit bräuchte ich eigentlich noch einen dritten. 1x Lotus Notes, 1x SAP, 1x z.B. Browser. Die zwei Monitore sind wie gesagt identisch, trotzdem ist der Unterschied erstaunlich (Farbe, Dunkelheit). Dürfte allerdings an den Anschlüssen liegen (Analog, digital). Ich empfinde es als störend. Als Merkregel würde ich sagen, je gleicher desto besser.

Gegenargumentation zu Gudi ^^:

habe zu hause jeweils einen Fujitsu Siemens Scaleoview 19" und einen Samsung Syncmaster P2770HD.
Stehen beide nebeneinander, der 27"er ist mein hauptmonitor.

muss zugegeben, ich arbeite wenig damit...hauptsächlich spiele ich, surfe, schaue filme. Ab und zu arbeite ich allerdings an meinem buch und da ist der dualmonitor betrieb sehr hilfreich, zwecks recherche etc. .

die monitore sind logischerweise sehr ungleich. der scaleoview ist relativ alt und hat ne max. auflösung von 1280x1024, der syncmaster ne max. auflösung von 1920x 1080.

zwar arbeite ich wie gesagt nicht viel damit...trotzdem sitze ich privat teils bis zu 5-8 std täglich davor....und kopfschmerzen oder ähnliches hab ich bisher noch nicht bemerkt....

Moin

Ich habe hier zuhause auch zwei Monitore stehen, einen NEC 24WMGX³ und einen alten LG L1915SV. Der 24"er ist der Hauptmonitor, auf dem kleinen hab ich meistens Chatfenster wie Skype, IRC, usw. Vorteil ist: Ich sehe vorher, ob ich auf etwas antworten möchte oder ob derjenige im Chatfenster gerade uninteressanten Stuss schreibt *g*

Auch wenn man mal die Temperaturen beobachten möchte, ist so ein Live-Fenster auf dem zweiten Monitor besser, als im Nachhinein die Temperaturkurven zu vergleichen ("Die Spitze da, war das jetzt das Feuer mit den Schatten oder die Explosion kurz darauf?").

Man sollte schon versuchen, die beiden Monitore einigermaßen anzupassen, wenigstens auf Sicht. Natürlich klappt das bei meinen nur schwer, zum einen sinds andere Techniken (MVA-Panel beim NEC vs. TN-Panel beim LG), zum anderen ist der LG analog angeschlossen und der NEC digital und als drittes ist der NEC eben neuer. Hinzu kommt noch, dass der NEC für professionelles Arbeiten geeignet ist. Kurz: Man sieht die Unterschiede auch als Laie auf den ersten Blick, es ist mir aber egal ^^

Welche Größe es sein muss und ob sie bei beiden gleich sein muss kommt darauf an, was man damit macht. Früher hätte ich mir im Leben nicht zwei gleiche Monitore gekauft; Ich wollte etwas größeres mit höherer Auflösung und mehr Farbtreue, da ist es der NEC geworden. Der LG ist aber noch heile, so ich habe ihn stumpf daneben gestellt. Heute muss ich sagen: Geht der alte Monitor mal kaputt, würde ich mir einen billigen wieder danebenstellen. Vielleicht einen mit Pivot senkrecht. Ich möchte den großen Desktop nicht mehr missen.

Danke für eure Beiträge und Votes!

Ich bin derweil in die Thematik weiter eingedrungen und mittlerweile kann ich einige Trends sehen. U.a. auch die Umfragen (nicht nur diese hier) zeigen, dass viele doch nicht so dogmatisch sind was die Monitorgröße angeht. Als Zwischenfazit lässt sich also sagen, dass

1. Fast alle keinen Trend hin zu einem großen Monitor sehen, sondern die Zukunft weiterhin mehrere Monitore sein werden.

2. Die meisten den gleichen Monitortyp bevorzugen.

3. Was die Displaygröße angeht die Meinungen geteilt sind. Es gibt keine Mehrheit die eine gleiche Monitorgröße für zwingend erforderlich hält. Die Tendenz Richtung gleich großen Monitoren ist aber klar zu sehen!

Ich habe privat einen mittigen 24" (1920x1200)als Hauptschirm und zwei 15" TFTs (1024) als 2/3. Schirm. Auf die beiden kleinen lege ich eigene Anwendungen wie z.B. Outlook oder Info-Fenster, so stört mich der Unterschied zwischen den Monitoren nicht. Auf der Arbeit habe ich als Hauptschirm einen 24" und den internen Schirm meines Laptops als 2.Schirm (15,4", 1680x900). Da ich auch hier beide Schirme als getrennte Einheiten ansehe habe ich bisher keine Probleme damit. Das mag anders sein, wenn man einen Desktop über mehrere Bildschirme spannt und diese dann als Einheit ansieht.

Ich arbeite seit nun ca. 10 Jahre schon mit zwei Bildschirmen (seitdem die Anlagesignalqualität der Laptops einigermaßen passt) und hatte nie das Bedürfnis gleiche Monitore vor mir stehen haben zu müssen.

Privat verwende ich sein einigen Jahren mein 30'' Cinema Display. Hin und wieder ist ein älterer Dell zusätzlich an, hauptsächlich für Outlook und IM bzw. um mit einem Auge beim Zocken die Temperaturen der Hardware im Auge zu behalten.
Beruflich hab ich im Moment eine Reizüberflutung aus 2x 24'' und 2x 19'' Zoll stehen. Auf einem rennt das Servermonitoring, einer für Outlook und surfen, einer für unsere Helpdeskapp und der vierte für allfälliges.

Nach ein paar Monaten, kann ich jetzt sagen, dass ich in der Zukunft mehr aus optischen, als aus arbeitstechnischen Gründen zwei bis drei gleich große Monitore der selben Charge holen werde. Im Moment habe ich einen Dell 2209WA (astreiner TFT) und einen Samsung Syncmaster B2430L. Eventuell werden es dann zwei oder drei Dells (Dell U2410).
CAD-PC hat den Thread editiert
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