Wenn Du die nur austauschen wollen würdest, da sie 16MB Cache hat, dann lass es.
Beachte dabei vor allem so nette Details, daß wesentlich teurere High-End-Server-Festplatte oftmals auch "nur" 16MB Cache haben.
Wenn Cache dermaßen wichtig wäre, dann hätten diese Platten garantiert heute schon 128MB oder mehr.
In einem Desktop wird die Cache-Größe nicht sonderlich entscheidend sein.
Wenn Du irgendwann "sowieso" die Platte austauschen willst, da sie Dir zu langsam oder zu klein geworden ist, dann solltest Du vielleicht danach ausschau halten, wieviel Cache die neue Platte haben wird. Aber nur wegen dem Cache eine neue Platte zu kaufen ist nicht so sinnvoll. Die Unterschiede sind ehr homöopathischer Natur.
Wir reden ja auch nicht mehr von Unterschieden wie damals: 2MB oder 8MB. ... oder noch weiter davor: 256kB oder 1MB.
Die stagnierende gebremste Entwicklung der Cache-Größen sehe ich als sicheres Anzeichen dafür, daß es sich einfach nicht richtig lohnt den Cache weiterhin zu vergrößern.
Bei SSDs sieht das etwas anders aus, da mit den großen Caches die enorm hohen Schreiblatenzen der MLC-Chips (nicht selten höher als bei Festplatten!) abgefangen werden müssen.
----
Und, wie ffcmad richtig schrieb, ist es natürlich bei RAID-Controllern eine andere Sache. Wenn man natürlich ein Platten-Array im Hintergrund hat, das "ein paar hunder MB/s" lesen und schreiben kann und das mit hohen IO-Raten, dann braucht man auch etwas mehr Pufferspeicher. Der ist dann aber auch nicht auf den Platten, sondern auf dem Controller.
Manche RAID-Controller deaktivieren sogar den Platten-Cache, andere verwenden Write-Journaling um weiterhin den Plattencache nutzen zu können.
Alles so eine Sache... ein weites Feld und viele Ansätze.