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Silverstone Fortress FT01: Neue Midi-Gehäuse Serie

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Die Beizeichnungen finde ich etwas ungewöhnlich und auch unglücklich gewählt.
Ein Lüfter, einsaugend sollte ein Zulüfter oder ANsaugend sein,
aussaugen kann man ein Tetrapack mit Strohhalm - bei einem Lüfter würde ich eher von einem Ablüfter oder ABsaugen sprechen.

Das Gehäuse kommt meinen Idealvorstellungen weit entgegen, Netzteil unten, dezent schwarz, geräuschgedämmt, genug Platz, gute Kabelführung, Luftfilter, HotSwapPlatten - nur der Preis macht Kopfschmerzen. Vielleicht gibts ja bald einen Nachbau, andererseits wird silverstone oft kopiert selten errreicht ;-)

Perfekt wäre das PC-A05 mit 2 120ern im Deckel und paar verfeinerungen wie durchgängige 5,25" Schächte bis zum Netzteil.

Dann ein passives NT, Ninja, Accelero S1 alle ohne Lüfter und hinten als auch vorne ein 120er bei ~400-600 RPM und im Deckel noch 2 120er bei 400-600 RPM. ;) 

Das Netzteil nach unten zu verlegen macht durchaus Sinn - dort kann es nämlich kalte Luft ansaugen. Wenn es oben eingebaut wird, kann sich das Netzteil ja nur mit der von anderen Komponenten bereits erwärmten Luft kühlen.

Dass der obere Lüfter - ich lehn mich jetzt mal aus dem Fenster - offensichtlich falschherum eingebaut wurde, sollte aber kein Problem darstellen; vier Schrauben lösen, Lüfter umdrehen, Schrauben wieder reindrehen, fertig ;) 

Also bislang sehe ich auch keinen grossen Sinn darin ein Netzteil unten im Gehäuse zu verbauen.

Für einen guten Luftstrom sollte die kühle Luft meiner Erfahrung nach von vorne unten bzw. im Bereich des vorderen Gehäusebodens eingesogen werden (und nicht erst von hinten aus dem Boden wie bei diesem Gehäuse). Nur so werden die Festplatten auch mitgekühlt.

Abgeführt werden sollte die Luft logischerweise am oberen hintenren Ende (Insoweit zumindest ist dieses Silverstone Modell ja eigentlich auch schön konzipiert).

Alle restlichen Öffnungen gehören verschlossen um überhaupt erst einen vernünftigen Luftstrom zu gewährleisten! Dann genügt ein gutes leises Netzteil um oben die Luft abzusugen und ggf. ein zweiter langsamer 120er Lüfter am Heck.

Zusätzlich einbasende Lüfter bringen dann auch nicht viel mehr Kühlung wenn der Luftstrom gut konzipiert ist und machen daher nur unnötig mehr Lärm.

Unterm Strich finde ich das Belüftungskonzept zu konfus und undurchdacht. Nur leider kommt es mir gerade darauf an dass der Rechner kühl UND lautlos ist. Vor allem hat das Ding viel zu viele (unnütze) Lüfter. Lieber eine klar Linie im Konzept fahren als drei halbe Konzepte zusammenschustern. Ansonsten aber ein sehr schönes und funktionelles Gehäuse!

Das Netzteil saugt die Luft nicht aus dem Gehäuse raus sondern saugt die Luft ausserhalb des Gehäuses ein. Das gilt nur wenn das Netzteil unten ist. Das Belüftungskonzept ist völlig richtig so. (Bis auf den Lüfter, der oben die Luft reinbläst anstatt rausbläst.
Es gilt immer unten vorne Luft rein und hinten bzw. oben Luft raus. Wenn der Minisog da ist, kann auch gerne etwas Luft durch die kleinen Löcher rein kommen. Dann kann man sich auch ein paar Lüfter sparen.

Moin

@Idleking
Nichts desto trotz haben die meisten Mainboards ihren Stromanschluss oben (von der Seite aus gesehen im Towergehäuse) und mir missfällt es irgendwie, ein dickes Kabel quer durch das ganze Gehäuse zu ziehen, auch wenn die Stränge vom Netzteil mittlerweile lang genug sind ;) 

Selten so einen Blödsinn zum Thema Kühlung gelesen. Durch diesen tollen Überdruck wird nur ein Luftstau unter der Grafikkarte erzeugt. Außerdem wird die Hitze des CPU-Kühlers nicht abgeführt, sondern nach unten ins Gehäuse gedrückt. Und alle diese Verwirbelungen sollen auch noch Staub verhindern? Blödsinn...

Nun, das mit dem Überdruck ist schonmal eine gute Idee um Staub draussen zu halten. Wenn alle einblasenden Lüfter einen Filter haben, kann durch kleine Öffnungen im Gehäuse nur noch gefilterte Luft nach draussen entweichen, aber nicht eindringen. Was selbstverständlich viel besser ist als durch einen Unterdruck von überall her staubige Luft einzuziehen.

Die CPU-Kühlung würde ich aber anders angehen. Der Rückwand-Lüfter (links) sollte gefilterte, kühle Frischluft auf den CPU-Kühllörper blasen. Dessen eigener Lüfter hängt auf der gegenüberliegenden Seite (rechts) und zieht die Luft quasi aus den Kühlrippen. Mit weniger als 1000 Upm ist so ein leider uns doch starker Kühlerdurchsatz gewährleistet. Der Deckenlüfter ist arbeitslos. Die Luft entweicht dort, wo ihr Öffnungen geboten werden. Also am besten an den Slotblechen der Grafikkarten.

Die

Ehm ja. Aber der Überdruck muss erstmal erzeugt werden, dafür muss eben mehr Luft ins Gehäuse gepumpt werden. Und trotz Filter, mehr Luft bedeutet mehr Staub. Dann lieber den klassischen Luftstrom, bei dem eben nur soviel Luft ins Gehäuse gepumpt/gesaugt wird, wie es nötig ist.

@chill out: Ich denke du hast das Prinzip nicht richtig verstanden. Entweder ich plaziere einen Lüfter vor jeder Stelle, die einen Luftstrom benötigt. Das

Oder aber ich erzeuge einen generellen Überdruck und die Luft entweicht dort aus dem Gehäuse, wo man Ihr die Möglichkeit dazu bietet. Also an den Öffnungen.

Natürlich habe ich das Prinzip nicht verstanden, denn ich finde es ja auch unlogisch. Denn erstens entweicht die Luft so unkontrolliert, dass die Wärme nicht aus den Ecken gekratzt wird, zweitens kann die Behauptung mit der Staubfreiheit nicht mit dem Kühlungssystem begründet werden, denn die Luftfilter halten den Staub draußen, der erhöhte Luftstrom drückt eher noch mehr Staub rein. Drittens sollte der CPU-Lüfter die Wärme möglichst schnell nach draußen befördern, sie wird aber vom Deckellüfter ins Gehäuse gedrückt.

Aber bei dem Gehäuse sind Staubfilter vor den einsaugenden Lüftern. Also kommt kein Staub rein.

Zweitens ist der einsaugende Lüfter im Deckel perfekt um noch die Heatpipe-Kühler um den CPU Sockel zu kühlen. Der Überdruck im Gehäuse presst die Luft ja dann an den Löchern und dem hinteren Lüfter raus.

Find das Konzept schon genial, beser als in meinem jetzigen Case.

Das ist die falsche Argumentation. Silverstone begründet die Staubfreiheit mit dem Kühlungskonzept, nicht mit dem Luftfilter. Denn den haben andere ja auch. Fakt ist, dass auch ein Luftfilter nicht 100% reine Luft bringt. Und da ja deutlich mehr "halbreine" Luft ins Gehäuse gepumpt wird, wird damit logischerweise auch mehr Staub herein gepumpt.

Der heatpipe-Kühler wird bei Standard-Belüftung auch durch den Luftstrom gekühlt, teilweise zusätzlich durch den CPU-Kühler, wenn er aufs MB bläst oder mit einem Spoiler arbeitet. Beim Silverstone wird aber nur bedingt kühle Luft auf den heatpipe-Kühler geblasen, denn erstmal wird ja die Luft durch den CPU-Kühler aufgeheizt. Und damit auch der Rest im Gebälk.

Na wenn ich mein jetziges Gehäuse sehe, wo an allen Laufwerksschächten von Innen Staub hängt (bestimmt Unterdruck dann bei mir) - fände ich es schon von Vorteil Überdruck im Case zu haben.
Die Lüfter in diesem gehäuse sollen ja sehr Leise sein, also 180 mm mit 700 U/Min. Bei meinem könnte ich nur zwei 92mm einsaugend einbauen um Überdruck zu erzeugen, zwei 80er aussaugend und NT mit 120er. Das wäre aber viel zu laut.
Momentan hab ich 1x92 einsaugend und 1x80 aussaugend und 1x120mm aussaugend am Netzteil. Das reicht aber anscheinend für Überdruck nicht aus, da sich ja Staub an den Laufwerksschächten sammelt.

Ich glaube, so richtig ausreichenden Überdruck, damit die Luft rausgepresst wird, ist nicht so einfach in jedem Gehäuse realisierbar, und Silverstone bietet mit dem Case eine Komplettlösung an, ohne rummodden zu müssen.

Das Argument mit dem CPU Kühler kann ich gut verstehen, müsste man dann einen passenden für sein System und dieses Kühlungsdesign kaufen. Wobei ich grad dran denke, dass der Überdruck und die rausgepresste Luft vielleicht sogar Passiv-CPU Kühlung möglich macht.
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