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@redaktion: ich wünsch mir was...

Letzte Antwort: in PC im Eigenbau: Zusammenstellung und Konfiguration
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cool. das wird mein kleines Bastelprojekt für die nächsten Abende. Die Kollegen eines Printmagazins aus Hannover hatten ja am Wochenende mal einen Vorschlag vorgelegt. Nicht schlecht, aber das geht besser dachte ich. Mein Vorschlag als sticky kommt daher, da hier bei THG früher mit viel Akrebie wirklich stromsparende und effiziente Lösungen und Projekten recht weit getrieben wurden; nicht immer auf den letzten Euro schauend, sondern auch etwas Idealismus zulassend. Wenn wir hier alle etwas zusammentragen kann das über ein paar Tage/Wochen hin sicher einen netten Vorschlag bedeuten.

danke. ich bin jetzt leider bis heute Abend offline... Ich konnte den c't Artikel erst überfliegen, aber die sagen, dass zu wenig CPU (VIA...) sich auf die GB LAN Performance auswirkt. Ich fand bisher her auch diese "graue Maus" CPU (mit viel Passiv-Kühl Potential) attraktiv.
OS auf CF möchte ich in jedem Fall probieren.
Ohne es gleich kompliziert machen zu wollen - ich habe noch 2 OVP IDE Platten rumliegen (langsamdrehende Samsungs, glaube ich), die in einer ersten Ausbaustufe erstmal ihre Investition wieder einspielen sollten. Muss aber nicht sein. Sonst gehen die zu eBay.
Was meinst Du mit "ob das so clever ist"...? Meinst Du im Vergleich zu einer fertigen Hochglanz-NAS-Kiste? (die gerüchteweise erst im hochpreisigen Segment performant wird bzw. wo mir der Stromverbrauch und Krachlevel nicht klar ist)
danke erstmal

600 verglichen mit den Thecus und buffalos dieser zeit ist ja moderat. dazu gewänne ich die Flexibilität. ich muss z.B. nicht an Tag 1 gleich ein RAID 10 oder 5 einrichten, sondern kann erstmal 2 neue/alte IDE Platten durchnudeln (da spricht der Schotte...). Das Informieren ist bei beiden Varianten ähnlich, das Basteln sind 2 Stunden Spass. Etwas grauts mir vor einem nicht-MS Betriebssystem mit Vor- und Nachteilen und Bugs (und Nächten im FreeNAS o.ä. Forum). Ich bin da etwas eingerostet, nachdem ich mich seit einigen Jahren nicht mehr mit Systemkonfigurationen beschäftige...

Die Via EPIA Boards sind sündhaft teuer für mieserablen Linux + Windowstreibersupport. Über die schlechte Performance könnte ich ja gerade noch drüberweg sehen.

Mit gescheiten Netzteil sind auch mit deutlich günstigeren Komponenten 30 Watt drin. Und nicht so'n Ärger mit Treibern:
http://www.tomshardware.com/de/Intel-Atom-Core-2,testbe...

Dazu dann die (bzw. die 3-Platter EACS, da günstiger):
http://www.tomshardware.com/de/WD-10EADS-Caviar-Green,t...

jopp der atom kommt damit ^^

ich hab selbst das D945GCLF im Auto verbaut und das läuft einwandfrei...egal wie viel ich offen habe...hatte das Atom auch schon selbst zu hause kurzzeitig als Datenstorage genutzt und es war einwandfrei und einfach nur geil^^

Merkwürdige Zusammenstellungen... Das soll es auch noch Wert sein den Thread als Sticky zu markieren?
Das sind doch bisher (leider) nur halbgare Bastellösungen.

Wenn man sich schon mit den bereits fertigen und erprobten Komplettlösungen anlegen wollen würde, dann müsste man doch mindestens einen anständigen Controller anschaffen. Wenn schon ein Core2Duo bei RAID-5 Parity-Berechnung (Also Softraid über Chipsatz) zu 30% ausgelastet wird, dann frage ich mich ernsthaft, wie das von einem VIA Epia oder einem Atom geschafft werden soll. Denen geht dabei doch höchst wahrscheinlich die Puste aus!
Dabei ist mir natürlich schon bewußt, daß bis hierhin noch niemand von RAID-5 gesprochen hat. Ich mache das nun aber natürlich, da es bei vier Festplatten eine der sinnvollsten Lösungen im Alltag ist und die fertigen NAS-Lösungen dies ebenfalls anbieten.

Als nächstes: Wenn schon, dann sollte man doch lieber RAID-Edition Platten empfehlen, damit nicht alle Nase lang eine Platte aus dem RAID fliegt. Zumindest bei den standard-Samsungs und den WD BlackEdition Festplatten ist häufig nachzulesen, daß diese Platten häufig aus dem RAID springen. So etwas in einem Sticky eventuell unbedarfteren Usern zu raten halte ich für höchst zweifelhaft. Die erleben dann ihr blaues Wunder, wenn die angepriesene Lösung alle 3 Tage nach einem Rebuild schreit.
Ebenso die zu schwach scheinende Prozessorleistung (Gegenbeweise werden natürlich gern gesehen).

Es könnte für einige Leute also so aussehen, als wenn mann "ganz einfach" mit günstigen Komponenten etwas schaffen würde, was sonst nur mit dem Einsatz teurer Hardware realisiert werden kann.
"you get what you pay for" stimmt aber leider auch hier.

Das fängt ja schon damit an, daß von "RAID 10" geschrieben wurde, aber vermutlich nur "RAID 0+1" gemeint war. Ein kleiner aber wichtiger Unterschied.

Zudem frage ich mich ernsthaft, wie man stromsparender werden sollte als solch eine Lösung, die auf einem ARM oder PPC Prozessor aufbaut. Die Geräte sind recht spezialisiert, die Netzteile sind recht ideal für die Last optimiert im Gegensatz zu vielen normalen ATX-Netzteilen, die einfach so überall kaufen kann und die weit ab ihres idealen Lastbereiches laufen würden. Zusätzlich kann man teilweise auf diesen Kisten noch kleinere zusätzliche Dienste laufen lassen, DHCP ist dabei fast schon "normal".

---

Außerdem hätte sogar ich gern eine Erklärung, welche Abkürzung "RIP" ihr meint. Mir fallen da gleich mehrere ein (z.B. Routing Information Protocol), aber irgendwie keine, die zum Thema passt. Oder ist DHCP oder Streaming-Server gemeint?

Zitat :
Merkwürdige Zusammenstellungen... Das soll es auch noch Wert sein den Thread als Sticky zu markieren?
Das sind doch bisher (leider) nur halbgare Bastellösungen.

Nicht schimpfen, mitmachen. Ansonsten ist Deine Sorge eher grundlos, denn:
Zitat :
Bei entsprechender Qualität bietet sich aber genauso gut eine Aufnahme in die Eigenbauleitfäden oder halt ein eigener sticky an.
Und:
Zitat :
Macht Ihr mal... ;) 
Experte in PC im Eigenbau

Bei einem besseren Controller und einer guten Netzwerkkarte koennte man sich das Geld fuer die bessere CPU sparen. Teurer wuerde es trotzdem. Bei Einsatz von Verschluesselung wuerde auch trotz 3ware eine gute Mehrkern-CPU notwendig, abhaengig natuerlich von der Anzahl der Clients. Und auch ein Single-GB-LAN hat schon mit 2 Clients, die HD-Video abrufen, nicht mehr viel zusaetzlichen Spielraum. Eine zu klaerende Frage ist also, fuer welchen Einsatzzweck das NAS geignet sein soll.

@chill out: Nunja, einige Aspekte habe ich ja schon beigesteuert.

@Toudoku:
Ja, oder gleich aufsplitten in unterschiedliche Kategorien. Allerdings sehe ich ebenfalls nur sehr wenig echtes Einsparpotential und frage mich daher, ob es überhaupt lohnt die Idee weiter zu verfolgen.

Nur ein günstiges aber nicht unbedingt performantes Datengrab mit RAID-0+1, damit die Hardware schlank gehalten werden kann, hilft doch irgendwie niemandem, dafür wäre schon dabei der Stromverbrauch u.U. höher als der einer fertigen NAS-Lösung.

Beim besten Willen: Ich finde die Vorteile des Eigenbaus hierbei nicht.

Wer sich keine NAS-Kiste kaufen möchte, da sie ihm zu teuer ist, der sollte dann vielleicht lieber auf eine einzelne externe Platte ausweichen. Die gibt es auch schon mit Netzwerkanschluß und ein paar Zusatzfunktionen.
Damit gibt es bereits fertige Lösungen mit einer, mit zwei und mit vier Platten. Je nach Verwendungszweck und Geldbeutel in unterschiedlichen Ausführungen.
Vorteile gegenüber der selbstbastellösung: Die Kühlung ist, zumindest bei Markpenprodukten, durchdacht und hinreichend. Es gibt eine Herstellergarantie auf das komplette Paket und man bekommt in den zugehörigen Foren auch noch Hilfe bei speziellen Problemen mit den Geräten bzw Tipps und Tricks, wie man noch kleine Zusatzanwendungen zum Laufen bekommt.

Nachteile der Bastellösung: Man muß, wenn es denn klein und stromsparend sein soll, Handwerkliches Geschick mitbringen und in ein nicht dafür vorgesehenes Gehäuse die Bauteile einschrauben. Support gibt es von niemandem und die "Garantie" beschränkt sich auf die der Einzelteile oder es gibt sogar nur die Gesetzliche Gewährleistung.

Wenn es NAS-Gehäuse nun erst ab 600Euro aufwärts geben würde, dann wäre das ja vielleicht noch etwas anderes... Aber so?

Schnell gegooglet (vermutlich nichtmal die besten oder günstigsten Geräte):
TheCus N299 - zwei SATA-Festplatten, GbE, USB-Anschluß mit einer automatischen Kopier-Taste, RAID level: 0, 1, JBOD, optionaler WLAN-Adapter verfügbar, Media-Server, iTunes-Server, Photo-Web-Server, etc.

129,90 Euro.
(Siehe: http://www.integrate-computer.de/epages/61416610.sf/de_...)

Selbstbau zu dem Preis mit dem Komfort: Wohl annähernd unmöglich.

Wer mehr braucht als zwei Platten und RAID-1 könnte dann eine Stufe höher gehen:
Thecus N4100 PRO mit 2x 1TB Platten für 635 Euro. (Gehäuse allein dürfte also bei maximal 400 Euro liegen)
Der läuft mit einem sparsamen AMD Geode LX800 und bietet dennoch RAID 0, 1, 5, 6, 10 and JBOD.
Der dient sogar noch als Router, da er je einen WAN und LAN GbE-Port anbietet. Die ganzen Spezifikationen am besten selbst lesen:
http://www.integrate-computer.de/epages/61416610.sf/de_...

Klein, platzsparend, ordentlich, großer Funktionsumfang und ein durchaus guter Preis.

Das sind nur die ersten beiden Ergebnisse meiner 5-Sekunden-Suche!

Da möge mir gerne jemand sagen, wie man das im Eigenbau übertreffen möchte. Der Eigenbau wird höchstwahrscheinlich schon an den fehlenden Hot-Swap-Rahmen kränkeln oder allein dadurch schon relativ teuer oder groß oder beides.

Wer auf bessere Ideen kommt, der möge diese doch bitte hier schreiben! Ich sehe auf jeden Fall keinen Grund, egal ob finanziell (Anschaffungspreis), Stromverbrauch, Leistung oder Qualität, warum man da selbst anfangen sollte zu schrauben.

Das einzige, was für den Anschaffungspreis sinnvoll wäre, wäre einen bereits vorhandenen ausgedienten Zweitrechner, der über genügend Rechenleistung verfügt, mit ein paar Platten auszustatten. Das ist dann aber eine große Kiste, die erstmal anständig konfiguriert werden muß um auch nur halbwegs mit den oben genannten Lösungen mitzuhalten. "One-Button-Copy", so wie es die oberen unterstützen, fällt auch erstmal flach, Hot-Swap-Rahmen müssen entweder nachgekauft werden oder es wird darauf verzichtet, wobei letzteres zwangsweise Downtime bei einem Plattentausch bedeutet. Außerdem wäre der Stromverbrauch garantiert höher und somit natürlich auch die laufenden Kosten.

Also: Gute Ideen sind auch bei mir sehr willkommen. Dem Projekt gebe ich wegen der oben genannten Gründe allerdings keine Chance.
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