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Fragen rund um neuen Budget-Rechner für Office & Co.

Letzte Antwort: in PC im Eigenbau: Zusammenstellung und Konfiguration

Hallo zusammen,
wie so manch ein anderer hier im Forum auch wünsche ich mir seit geraumer Zeit etwas mehr Leistung bei meines Desktop-Rechner und stehe nun vor der Frage wie ich nun am besten ans Aufrüsten/Umrüsten oder evtl. sogar Abwracken (?) herangehen soll.

Derzeitiger Rechner:
(ich bin keineswegs verwöhnt)
Grundgerüst: Athlon XP 3000+ auf MSI-Board, 1GB RAM
Grafik: MSI Radeon 1950 Pro (PCI-Express, passiv gekühlt)
Optisches LW: Philips DVD-Brenner (IDE)
HDD: 2x Samsung 400 GB (IDE)
Netzteil: 350W Fortron
Sonstiges: W-LAN-Karte (PCI)
Gehäuse: Silverstone Sugo SG03
Monitor: Fujitsu Siemens 17“

Die Anforderungen: Win XP/Win 7, Internet, MS-Office, Photoshop Lightroom, so Energieeffizient wie möglich! So leise wie möglich! Preis/Leistung zählt!
Was vom Alten bleiben sollte ist in jedem Fall das kompakte Silverstone Gehäuse, wenn sinnvoll auch die Laufwerke. Festplattenkapazität reicht mir, der Brenner kann alles was ich brauch. Der Rest steht entsprechend zur Disposition.

Budget: Vorgestellt hatte ich mir 150 Euro für das Grundgerüst (CPU, Mainboard, Speicher). +/- ein paar Euro sind kein Problem, der Rest kommt separat.

Erster Ansatz:

(1) Grundgerüst: Ich hab mich die letzten vier Jahre nicht im Geringsten mit PC-Hardware beschäftigt und bin im Grunde komplett raus. Gelesen habe ich in den letzten Tagen viel Gutes über die Intel E5200 CPU. Ich denke die passt ganz gut zu meinen Anforderungen (auch weil gut übertaktbar und dafür Leistungsreserve vorhanden). Andererseits habe ich mich fast schon mit dem Asus M3N78-VM Mainboard angefreundet. Inkl. brauchbarer Onboard-Grafik hat es denke ich alles was ich brauch. Leider Sockel AM2 und damit nix für den Intel…
Problem: AMD oder Intel? Bleibe ich beim E5200 bräuchte ich ein passendes Board Vorzugsweise MSI oder ASUS. Mit Gigabyte habe ich in der Vergangenheit leider EXTREMSTE (!!) Negativerfahrungen gemacht. Bleibe ich beim Asus Board bräuchte ich eine AMD CPU. Ich würde mich über Empfehlungen und Erfahrungen in beide Richtungen freuen wenn möglich gleich mit passendem RAM. 4GB sollten dicke reichen... Oder Ist das evtl. sogar totaler Quatsch was ich hier plane?

(2) Laufwerke: Ich habe reichlich IDE aber keine SATA Geräte. Nun könnte ich mir gut verstellen die alten weiter zu nutzen. Da ich auf dem neuen Board wahrscheinlich (?) nur einen DIE Anschluss haben werde, muss ich mich zwischen HDD und DVD-ROM entscheiden. Warum? Die Festplatten liegen nebeneinander unten im Gehäuse, der Brenner sitzt oben. Brenner und Festplatte bekomme ich so nie zusammen an ein IDE Kabel.
Problem: Neue Festplatte(n) oder neues DVD-Rom (Blue-Ray ist mir derzeit noch zu teuer). Günstigste Lösung: DVD neu, HDDs lassen. Eine solide Festplatte leise und Stromsparend kosten denke ich mindestens das doppelte, wie ein SATA DVD-Brenner, oder? Was macht mehr Sinn?

(3) Grafik: Ich möchte einen neuen Bildschirm, denke 20-22 Zoll. Kommt meine alte Grafikkarte/die neue Onbard-Grafik damit klar? Was können die aktuellen Onboard-Chips? Brauch ich die alte Radeon 1950 im neuen Rechner überhaupt noch?

(4) Kann ich den alten CPU-Lüfter wenn es denn ein AMD-System werden sollte weiter nutzen? Es handelt sich um einen 5-Euro Artic-Cooling Kühler mit Aluminiumkühlkörper ( ohne Kupfer) der hervorragende Dienste leistet und vor allen sehr sehr Leise ist…

(5) Netzteil: Das Fortron ist die einzige Komponente die derzeit wirklich noch Lärm macht. Ich denke mehr als 350 – 400 Watt brauche ich ohnehin nicht. Gibt es inzwischen günstige „Leisetreter“ in der Leistungsklasse mit abnehmbaren Kabeln? Ich hab im Silverstone Gehäuse leider nur begrenzt Platz…

Für konstuktive Antworten und die viele Mühe die sicher dahinter steckt schon mal besten Dank im Voraus.
Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen.

Viele Grüße
-Flo
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Beste Lösung

Experte in PC im Eigenbau

Moin.

Onboard-Grafik ist angesagt; die X1950 Pro ist eine Gamer-Grafikkarte und gehört nicht in so ein System. AMD hat die brauchbarsten Onboard-Grafikchips, also fällt die Wahl hier nicht schwer. Gerade in so einem kleinen Gehäuse ist es gut, wenn man etwas rausnehmen kann. Eventuell interessiert sich sogar noch jemand bei Ebay für die passive Grafikkarte. Immerhin war die mal das non-plus-ultra.
Dazu dann ein moderner Dualcore-Prozessor und 2GB DDR3-RAM.

Hier ist deine Einkaufsliste

MSI 785GM-E51, AM3: 62€ bei hardwareversand.de oder Gigabyte GA-MA785GMT-UD2H: 79€ bei K&M (Gigabyte ist wirklich gut... hör' dich mal um)
AMD Athlon II X2 240: 52€ bei K&M
G.Skill F3-10600CL9S-2GBNT: 31€ bei K&M (Eventuell halt doppelt, wenn du 4GB RAM haben willst)
ToPower SilentEZ 400 Watt: 35€ bei K&M

Ein IDE-Anschluss auf dem Mainboard unterstützt zwei IDE-Geräte, d.h. du kannst Brenner und eine der Festplatten übernehmen. Ich persönlich habe eine schlimme Aversion gegen jegliche IDE-Geräte, erst recht in engen Gehäusen, aber das ist ja dein PC. :D 

Der alte CPU-Kühler müsste eigentlich auch auf dem AM3-Sockel montierbar sein. Wenn nicht, empfehle ich dir einen Scythe Shuriken Rev. B.

Aetius

Besten Dank Aetius für den Beitrag. Preislich gefällt mir das schon mal sehr gut.

Das mit den IDE-Geräten ist nur leider nicht ganz so einfach. Die Festplatten liegen unter dem Mainboard, das DVD darüber. - Es gibt keine Möglichkeit das DVD runter bzw. die Festplatten hoch zu nehmen. Da die beiden Pfostenbuchsen am den IDE Kabeln die ich kenne nie ~35cm auseinander liegen kann ich entweder ein oder zwei Festplatten unten im Gehäuse anschließen oder das DVD oben. In eine Richtung werde ich wohl immer investieren müssen. Die Frage ist entsprechend neue Festplatte oder neues DVD?

4GB RAM wären sicher schön. Zunächst wird aber wohl Win XP installiert werden. Hab gelesen das XP nur max 2 GB verträgt??? damit würde ich erst einmal nur einen 2 GB-Riegel kaufen und später bei bedarf aufrüsten...

Außerdem noch eine Frage zum Mainboard: Auf den ersten Blick können die beiden von dir vorgeschlagenen das Gleiche, sehe ich das richtig? Wie ist denn die Onbard-Grafik à la "ATI Radeon HD 4200 - Shared Video Memory" einzustufen? bzw. was spricht dagegen die alte Radeon 1950 drin zu lassen? Den Platz hätte ich, Hitzeprobleme habe ich (bisher zumindest) keine. Sobald die Onbard-Lösung die bessere ist, macht es natürlich wenig Sinn, solange die 1950 jedoch einen Vorsprung vor der Onbard-Version hat...

Gruß
-Flo



Experte in PC im Eigenbau

Zitat :
Hab gelesen das XP nur max 2 GB verträgt???

certe, verum est quod legitur.... aber in diesem Fall ist es Blödsinn. Windows XP läuft hervorragend mit 4GB RAM, kann allerdings nur ~3,5GB davon nutzen. Wenn's jetzt DDR2-RAM wäre, würde ich dir dazu raten, gleich 4GB zu kaufen, weil der Preis nicht mehr sinken wird, aber da es DDR3-RAM ist, halte ich es für Sinnvoll, erstmal nur 2GB zu kaufen. WindowsXP braucht lange nicht so viel Arbeitsspeicher wie Windows Vista. Ob du Windows 7 für einen Office-PC brauchst, wage ich stark zu bezweifeln. Derzeit gibt's nichts, das auf Windows XP nicht läuft.

Zitat :
Auf den ersten Blick können die beiden von dir vorgeschlagenen das Gleiche, sehe ich das richtig?

Jap. Von den Funktionen und der Leistung her sind die auf Augenhöhe. Gleiches Chipset, in etwa gleiche Ausstattung. Gigabyte-Boards sind immer ein bisschen teurer als MSI-Boards, was auf die geringfügig höhere Qualität zurückzuführen ist.

Den Grafikchip auf den 785G-Boards schätze ich in etwa gleich stark ein wie die X1950 Pro. Was aber den Ausschlag gibt, sind die vielen neuen Features, welche von der neuen HD4200 unterstützt werden sowie der Stromverbrauch der X1950Pro. Eventuell kannst du die Gehäuselüfter komplett weglassen, wenn du die Grafikkarte rausnimmst.

Bezüglich der IDE-Geräte wäre es am logischsten, einen neuen DVD-Brenner zu kaufen und die alten Festplatten als Master und Slave anzuschließen. So'n Brenner kostet nur 20€ im Vergleich zu 40€ für eine ordentliche Festplatte. Einen wirklich leisen DVD-Brenner kenne ich allerdings nicht.

Aetius

Hmm... dann ist die 1950 Pro wohl in absehbarer Zeit arbeitslos. Schade das PC-Hardware so schnelllebig ist. Die Karte hat mir viel Spaß gemacht.

Das SilentEZ Netzteil gefällt mir auf den ersten Blick übrighens sehr gut. Abnehmbare Kabel zu dem Preis? Kann das gleichzeitig auch leise sein? - Denke das ist einen Versuch wert.

Ich muss allerdings nochmal auf das Mainboard zurück kommen. Ich weiß gar nicht mehr wo, aber ich bin heute früh auf ein ITX-Board gestoßen, dass mir nicht mehr aus dem Kopf gehen will:

ZOTAC GeForce 9300-ITX S775 Mini-ITX

Im Grunde gleiches Szenario nur Intel Prozessor und andere Chipsatz. Ich hab einiges zu dem Board gefunden. Vor allem die Größe ist genial:

Leider bringt das Mini-Ding inkl Mini-Gehäuse (wenn schonn, denn schon) auch Nachteile mit sich: Nur SATA, schlechte(re) Erweiterungsmöglichkeiten, höherer Invest...
Nichts vernüftiges habe ich zum Thema Grafik gefunden. Was bringt die GeForce 9300 On-Board Grafik?

Grüßle
-Flo
Experte in PC im Eigenbau

Zitat :
Was bringt die GeForce 9300 On-Board Grafik?

Etwa so viel wie die HD4200. Genug für deine Zwecke, möchte ich meinen.

Zitat :
Das SilentEZ Netzteil gefällt mir auf den ersten Blick übrighens sehr gut.

Das ist eben die Budget-Lösung. Für den Preis ist es unschlagbar, aber ein Enermax LibertyEco 400 Watt ist dem Topower natürlich überlegen. Dafür muss man dann aber auch gleich den doppelten Preis bezahlen.
Technic3D beschreibt das Geräusch als "angenehm leise".
http://www.technic3d.com/article-773,4-topower-silent-e...
Gamer Network spricht von einer "geringen Lautstärke"
http://www.gamer-network.com/index.php?area=vbcmsarea_c...
Orthy.de nennt das Teil sogar "quasi unhörbar" (bezieht sich auf den Silent-Modus)
http://www.orthy.de/index.php?option=com_content&task=v...

Da du schon ein micro-ATX-Gehäuse hast, finde ich, dass sich die ITX-Plattform nicht lohnt. Du musst dann eine neue Festplatte und einen neuen Brenner kaufen...das wird dann insgesamt recht teuer.

Aetius

Ich gebe auch mal noch meinen Senf dazu. Folgendes habe ich anzumerken:

Zitat :
Den Grafikchip auf den 785G-Boards schätze ich in etwa gleich stark ein wie die X1950 Pro.

Das ist so definitiv nicht der Fall. Im 785G wird die Grafik von einem angepassten RV620 berechnet, also dem Chip der HD3450. Und besagte Karte kann es von der Spielleistung her nicht im Ansatz mit der X1950 Pro aufnehmen. Vergleiche dazu die örtlichen Grafikkarten-Charts. Wenn es dir um Spiele ginge, solltest du die alte Karte behalten. In den ganzen anderen Bereichen, also vor allem Featureset und Stromverbrauch, ist aber natürlich die neue HD4200 vorzuziehen, weswegen du in einem Office-Rechner mit den von Aetius genannten Vorschlägen auch goldrichtig liegst. Ich wollte das hier nur gesagt haben, damit du nicht enttäuscht bist, wenn du doch mal ein Ründchen spielen möchtest.

Dann, das Netzteil betreffend: Aetius, bist du dir sicher, dass das ToPower auch was taugt? Betreffend Laufstärke und den Features scheint es ja ganz gut zu sein, aber betreffend Effizienz sind die Tests ja schon nicht mehr so positiv. (Ich finde einfach, 80+ sollte allmählich Standard werden.) Und wie sieht es betreffs Langzeitstabilität aus? Darüber lässt sich aus den üblichen Netzteiltests so gut wie nie was ableiten, da die Netzteile bei einem Testzyklus kaum auch nur auf 100 Betriebsstunden kommen dürften. Und in dem Zusammenhang liegt bei diesen Billigprodukten ja meist überhaupt erst der Hase im Pfeffer. Hast du, was das betrifft, irgendwelche Erfahrungsberichte parat? Denn ich traue dem Ding irgendwie noch nicht so richtig über den Weg. Gegenvorschlag meinerseits wäre ein BeQuiet Pure Power der neuen L7-Serie, wobei die 300W-Variante bei den Komponenten bereits genügen dürfte. Vorteile: Effizienz (80+, zudem passt die Maximalleistung besser zum System), Kosten, bewährter Hersteller mit i.d.R. überzeugender Qualität. Nachteil: kein Kabelmanagement.

Die Frage bezüglich µATX oder ITX sehe ich wie Aetius: Wenn du mit deinem jetzigen Gehäuse zufrieden bist, ist die geringere Größe so einen Rattenschwanz, wie ihn eine Umstellung auf ITX, wie bereits erwähnt, mit sich brächte, kaum wert.

Betreffend die Sache mit den IDE-Geräten: Natürlich ist es wesentlich billiger, den DVD-Brenner zu ersetzen, aber für die tägliche Arbeit am PC wäre es nichtsdestoweniger ein größerer Vorteil, die Festplatte(n) zu ersetzen, da es bei denen vom Durchsatz her echte Vorteile bieten kann, auf S-ATA umzusteigen, während DVD-Laufwerke davon in dieser Beziehung überhaupt nichts haben. Es ist eben eine Kostenfrage, und sicherlich ist das Preis/Leistungsverhältnis insgesamt besser, wenn das optische Laufwerk ersetzt wird. Aber ich finde einfach, dass IDE-Festplatten auf einem modernen Unterbau irgendwo "deplatziert" und nicht mehr zeitgemäß sind.

So, den Rest hat Aetius ja geklärt. Dann hoffe ich, dass ich mehr Klarheit als Verwirrung mit meinem Post gebracht habe. ;) 
Experte in PC im Eigenbau

Ich schmeiß noch das OCZ mit 400 Watt in den Ring, sowohl normal (StealthXStream), aber auch modular (ModXStream) zu haben.
Oder das kleine 400 Watt Corsair, aber fixe Kabel wieder, das gilt auch für das Xigmatek 400 Watt.
Experte in PC im Eigenbau

Zitat :
Aetius, bist du dir sicher, dass das ToPower auch was taugt?

Hm, ich hab mir die Bilder angesehen... das sieht nicht nach Pfusch aus, was da im Netzteil drin ist. ToPower ist übrigens mittlerweile einer der wichtigsten Netzteilhersteller überhaupt; die sind in den letzten Jahren sehr stark gewachsen. Sicher bin ich mir aber nicht, nein. Wie gesagt, es ist eine Budget-Lösung. Gefragt war ein günstiges, leises Netzteil mit Kabelmanagement und das ist genau das, was dieses SilentEZ bietet. Die Effizienz ist zwar nicht berauschend, aber schlecht ist sie nun auch nicht.

Bezüglich der X1950 Pro: Sicher, wenn es um Gaming geht, ist sie jeder Onboard-Lösung überlegen, vor allem, weil sie eigenen Speicher hat, auf den sie deutlich schneller zugreifen kann als die HD4200 auf den RAM. Hier geht es aber nicht um Gaming, deshalb ist die Onboard-Lösung sinnvoller, da sind wir uns ja einig.

Aetius

Bonjour alle miteinander,

besten Dank für die Anmerkungen zum Netzteil. Also spätestens nach den drei von Aetius eingebrachten Tasts war ich eigentlich recht überzeugt. Über den Wirkungsgrad lässt sich sicher streiten, aber für 35 Euro inkl. abnehmnbarer Kabel?

Bei bequit habe ich in den letzten Tagen mal gelesen, dass die 300 Watt Modelle einen "klackenden" Lüfter haben? Empfehlung: das 350 Watt Modell der "Straight Power Serie" statt "Pure Power". Ist da was dran?
Preislich rangiert dass 350 Watt Straight Power dann knapp unter 45 Euro, was jetzt nicht unbedingt ein Beinbruch wäre. Leider ohne Kabelmanagement.
Wenn ich das Richtig sehe ist das OCZ mir Kabelmanagement aber auch schon für unter 45 Euro zu haben. Das wäre dann doch der optimale Komprimiss, oder? Also preisgünstig, Wirkungskrad 80+ und Kabelmanagement...

Zur Grafik: Danke für deine Einschätzung Myxir. Ich habe in der Vergangenheit in der Tat das ein oder andere mal gespielt und genau aus diesem Grund vor einiger Zeit die 1950 Pro nachgerüstet. Für den Fall, das ich mal in Versuchung geraten sollte kann ich die Karte ja im Schrank lassen und ggf. auch noch einbauen. Starcraft 2 wäre später sicher interessant, aber ob de Kiste das dann packt?

Laufwerke: ich glaube hier bin ich relativ anspruchslos. Ein LG DVD sollte schon genügen. Ich schau mal was die Bucht her gibt. Nur bei Festplatten bin ich etwas im dunkeln unterwegs. Hab mit Samsung in meiner IDE Vergangenheit immer sehr gute Erfahrungen gemacht. Wie sieht das heute aus? Immernoch solide und vor allem leise?

Beste Grüße
-Flo

Moment 'amal, Update Netzteil:

Die be quiet pure power 'Geräte haben keine PCIE Stecker? Also diesen 6-Pol für die Grafikkarte? Das wäreneben dem klackenden Lüfter aber eine unglückliche Einschränkung falls ich doch mal minimalistisch spielen wollen sollte und entsprechend ein Grafikkärtchen nachgerüstet wird... Da kann ich ja gleich beim meinen fast schon gruselig-alten Fortron bleiben. Ich meine, die 1950 Pro braucht zwar keine separate Stromversorgung aber machen wir uns nix vor, state of the art ist die Karte ohnehin nicht mehr - und wer weiß schon was die Zukunft bringt. Wenn ich mir also für 5 Euro alle Möglichkeiten in Richtung Grafikkarte offen halten kann geb ich die gerne aus.

Das Topower hat wenn ich das richtig sehe übrigens sogar zwei dieser 6-Pol PCIE-Steckerlein. Sehr sympatisch wie ich finde... Wenn es das Netzteil jetzt tatsächlich wird berichte ich bei Gelegenheit auch gerne mal von meinen Eindrücken.

Grüßle
-Flo

ps:
das be quiet straight power 350W Netzteil hat abnehmbare Kabel???
http://www1.hardwareversand.de/_/articledetail.jsp?adp=...

Uiuiui. Vertan sprach der Hahn, würde ich da mal sagen. Macht aber im Großen und Ganzen nix, denn der HErsteller findet zumindest einen 6-Pol. Einer reicht doch pro Grafikkarte, oder? SLI oder ähnliche Spielchen habe ich nicht vor zu betreiben. Geht mit den Maonboards wenn ich das richtig sehe ja auch gar nicht. Also mit einem 6-Pol wäre ich sicher gut bediehnt...

Gruß
-Flo

ps: Verdammte Axt! 8-Pol PCIE Stecker gibts auch noch? Da soll nochmal einer durch das Steckergewirrwar durchblicken... Wofür brauche ich denn nun schon wieder 8-Pol PCIE-Stecker?
Experte in PC im Eigenbau

Kommt ganz darauf an, wieviel Saft die Karte braucht, eine 4870X2 etwa hat großen Durst:
http://www.pcgameshardware.de/aid,655276/PCGH-Test-Rade...

Die schluckt dann 373 Watt:
http://ht4u.net/reviews/2009/leistungsaufnahme_graka/in...

Wenn du ein NT mit nur einem PCIe-Stecker hast (egal, ob 6pol oder 8pol), ist mit der Radeon 4850 bzw der Geforce GTX250 Schluß, wobei es da schon die eine oder andere Karte gibt, die mit zwei PCIe-Kupplungen daherkommt. Zwar kann man mittels Adapter was machen, aber das sollte auch bei genau diesen Karten enden, die darüber brauchen zu viel Strom.
Experte in PC im Eigenbau

Weitere Information zur be Quiet! Pure Power-Serie:

Zunächst kamen zwei Modelle auf den Markt, eines mit 300 und eines mit 350 Watt. Diese erfüllten den ATX 2.2-Standard, hatten aber keine PCIe-6-Pin-Stecker. Für viele war das ein Ausschlusskriterium. Außerdem gab es tatsächlich Qualitätsprobleme (u.A. klackernde Lüfter), so dass be Quiet! sich gezwungen sah, nachzubessern. Die neue Pure-Power-Serie (L7) erfüllt den ATX 2.3-Standard, scheint Qualitativ in Ordnung zu sein und hat auch PCIe-6-Pin-Stecker. Davon gibt's jetzt eine 300-, 350-, 430- und eine 530-Watt-Version. Kabelmanagement haben sie aber ebensowenig wie die Straight-Power-Serie. Deshalb habe ich sie nicht erwähnt.

Zitat :
Ich schau mal was die Bucht her gibt.

Davon rate ich dir ab. Neue Hardware kauft man nicht bei Ebay. Da gibt's erstens zu viele Betrüger, zweitens kann man sich nicht auf die RMA eines Powersellers verlassen und drittens sind die Preise bei den renommierten Versandhäusern besser. Auch bei gebrauchter Hardware auf Ebay sollte man Vorsichtig sein.

@Derfnam: Nun, eine HD4870X2 in einen Office-PC zu stecken, ist aber auch ein bisschen seltsam.

Aetius

@ Derfnam: Das ist mir klar. Ich bin mir aber recht sicher, dass ich auch in absehbarer Zeit keine Drang spüren werde so energehungrigen Karten zu verbauen. Ein Stecker am Netzteil wäre allerdings trotzdem nicht schlecht. Damit erhalte ich mir zumindest die Möglichkeit den Rechner bei Bedarf in einem gewissen Rahmen ausbauen zu können.

@ Aetius: Das Stimmt, ebay ist ein heißes Pflaster - Ich habe das selbst schon mehrfach am eigenen Laib erlebt. Und was die Powerseller angeht gebe ich dir auch Recht, die Preise sind speziell beim Sofort-Kauf meist alles andere als günstig. Insgesamt bin ich allerdings doch überzeugter Nutzer dieser Plattform. Ich kaufe und verkaufe recht gerne dort. Wenn man gewisse Regeln einhält kann man durchaus das ein oder andere echte Schnäppchen machen. Dass ein gewisses Risiko mitschwingt und man oft auf Garantie verzichten muss ist mir selbstverstädnlich auch klar...

Hallo allerseits, da bin ich wieder...

...zurück aus den Weiten des Internets mit neuen Ansätzen und Ideen:

http://www.amazon.de/Konverter-S-ATA-IDE-ATAPI-PATA/dp/...

Das wäre meiner Ansicht nach eine 8-Euro Lösung, die einen neuen Brenner einsparen könnte. Sinnvoll? Darüber lässt sich sicher streiten, oder? Kann man mit der Lösung leben wenn man eine CD/DVD pro Monat brennen will.

Ich will jetzt zwar nicht den Pfennigfuchser spielen. Ein neues LW ist nicht viel teuer. Das alte läuft aber doch noch gut. Warum also tauschen?

Grüßle
-Flo

@ Grafikkarten-Netzteil-Diskussion:
Ich muss doch mal ein wenig relativieren. Karten bis einschließlich HD4670 benötigen keinen Stromanschluss. Es ist davon auszugehen, dass auch deren Nachfolger, vermutlich HD5670, keinen solchen benötigt. Wenn du dich also in, sagen wir mal, einem halben Jahr entschließen würdest, eine Grafikkarte nachzurüsten, lägst du schätzungsweise leistungsmäßig auf dem Niveau einer HD4770, ohne einen separaten PCIe-Stromanschluss zu benötigen. Wenn wir jetzt noch miteinbeziehen, dass bereits die HD4670 die X1950 Pro, mit deren Leistung du ja offensichtlich bis jetzt zufrieden warst, in Grund und Boden rechnet und außerdem viel mehr Grafikleistung, als sie die heutige HD4770 bietet, schon fast wieder limitiert werden würde durch den Dual-Core-Prozessor, ergibt sich für mich die Schlussfolgerung, dass bereits ein PCIe-Stromanschluss am Netzteil (mehr als) genug wäre, geschweige denn noch ein weiterer bzw. ein achtpoliger nötig wäre. Immerhin sprechen wir ja auch irgendwo von einem Office-PC. Just my 2 Cents.

@ Netzteil allgemein:
Schau an, ich wusste wirklich nicht, dass ToPower mittlerweile ein ziemlich renommierter Hersteller ist. Das ist eine ziemlich positive Sache, was Rückschlüsse auf die Qualität des SilentEX betrifft. Normalerweise bauen nämlich die OEMs nur relativ zuverlässige Netzteile in ihre Rechner, natürlich aus Garantiegründen. Insofern habt ihr mich überzeugt, dass man es damit zumindest mal versuchen kann. Die Sache mit der Effizienz würde mir als potentieller Käufer aber trotzdem noch sauer aufstoßen. Daher würde ich wohl, wenn Kabelmanagement Pflichtprogramm ist, in Richtung von Derfnams ModXStream 400W gehen. Musst aber letztendlich du selbst wissen.

@ IDE-Adapter:
Ich habe hier eine ziemlich stark gefärbte Meinung, das will ich mal vorausschicken. Diese schließt mit ein, dass ich derartigen Bastellösungen so gar nicht zugetan bin. Nachdem die Bewertungen bei Amazon aber doch recht positiv und die geforderte Bandbreite sowieso nicht eben riesig ist, sage ich mal neutral betrachtend: Ja, wenn du den Brenner sowieso nicht so oft brauchst, müsste das OK sein. Aber es ist und bleibt eben, wie gesagt, eine Bastellösung, Schwierigkeiten nicht ganz ausgeschlossen. Außerdem finde ich, es sollte jedem klar sein, dass die Zeiten von IDE vorbei sind. Das, was die Boardhersteller zur Zeit noch machen, also dass sie immerhin noch einen IDE-Kanal zur Verfügung stellen, ist wohl mittlerweile auch die längste Zeit so gewesen. Auf Boards <µATX gibts das Ding schon gar nicht mehr und AMD ist auch der letzte Chipsatz-Hersteller, der den IDE-Kanal noch in der Southbridge integriert. Irgendwann wirst du umstellen müssen, wenn du es nicht heute tust, wirst du es eben morgen müssen. Ich schreibe das jetzt nicht, um dich durch Umstieg auf S-ATA die Wirtschaft ankurbeln zu lassen, aber dir muss klar sein: Wenn dein Brenner heute noch funktioniert, funktioniert der vielleicht auch in 10 Jahren noch. Dann ist er eben von guter Qualität. Trotzdem ist er irgendwann einfach technisch überholt und gehört nicht mehr in einen dann aktuellen Rechner. Das heißt, du kannst im Prinzip auch gleich neu kaufen (finde ich), denn irgendwann wirst du es sowieso müssen.

So, jetzt hab ich wieder viel unnötigen Mist da rein geschrieben ... aber das muss auch mal sein. :D 

Hallo zusammen,

etwas ruhig war's in den letzten Tagen... Ich hab erst mal einen neuen Monitor bestellt. 21,5", HP mit Full HD Auflösung. Die onboard-Grafik sollte das im Normalbetrieb - also Office und Co. - packen, oder? Dass ich für Crysis in FullHD etwas größere Geschütze auffahren muss ist mir klar. Ich hab Crysis allerdings noch nie gespielt und derzeit auch nicht das Bedürfnis...

Ich fasse mal zusammen:
Im preisleistungsbereich wird's ein AMD-Dual-Core-Rechner, Board von MSI alternativ Gigabyte mit Onboarg-Grafik, zunächst 2GB RAM. Netzteil ist das ToPower derzeit Favorit, die IDE HDDs bleiben zunächst, das optische IDE LW ebenfalls. Das werde ich per USB anschließen. Da ohnehin seltenst in Benutzung werde ich mal schauen ob mir das nicht reicht. In absehbarer Zeit wird's sicher auch mal ein Blue-Ray-Player. Und dann kann ich mich immr noch auf SATA einlassen. Gehäuse ist vorhanden, vielleicht investiere ich noch in einen Card-Reader...

Die IDE-Adapter vergessen wir (trotz der guten Bewertungen bie Amazon). Diese Fummellösungen waren offenbar noch nie optimal. Zukunftsweisend sind Sie jedenfalls in keinem Fall und Platz für zusätzlichen "Kruscht" habe ich strenk genommen eh keinen im Sugo Gehäuse.

Was mich allerdings tzotzdem noch interessiert:
Thema Intel: Gibt es keine günstigen Sockel 775 Boards mit Onboard-Grafik (alro rund 60-70 Euro)?? Ich muss gestehen, dass mit das ITX-Board von Zotac die letzten Tage irgendwie nicht so recht aus dem Kopf gehen wollte, weil es mal abgesehen von IDE-Controller alles bietet was ich haben möchte, und das auf kleinstem Raum. Im Bereich vergleichbarer u-ATX-Lösungen habe ich im Budget-Bereich allerdings rein gar nichts finden können. MSI, Asus, Gigabyte - alles geutlich teurer als die vergleichbare AMD-Plattform (ab 90 Euro). Habe ich da nicht richtig gesucht? Alle dorei Webseiten der besagten Protagonisten haben mich ehrlich gesagt nicht umgehauen. Wer soll durch das Wirrwahr an Hauptplatinen denn nch durchsteigen??

Grüße
-Flo

Na also. Dann machs so. Das hört sich soweit gut an.

Zum Thema Intel und IGPs: Es gibt natürlich auch bei Intel entsprechende Budget-Mainboards mit integrierter Einheit auf µATX, das fängt bei ca. 40€ an, wenn man sich auf jene mit Digital-Ausgang beschränkt. Nur leider taugen bei diesen Boards die IGPs für alles, was über Office und vielleicht noch normale DVD-Filme hinausgeht, circa nullkommagarnichts. HD-Video-Beschleunigung kann man getrost vergessen (das kann maximal die X4500HD einigermaßen, aber von irgendwelchen nennenswerten Bildverbesserungssystemen, wie es sie bei NV und ATi schon lange gibt, auch im IGP-Bereich, hat selbst das Ding noch nicht viel gehört), von Spielen muss ich wohl nicht erst reden: Selbst wenn die theoretische Performance noch einigermaßen ausreichend ist (was auch schon selten genug der Fall ist bei einem einigermaßen aktuellen Game), macht einem der Intel-Treiber oft/meist einen eleganten Strich durch die Rechnung. Sowas wie 3D-Funktionalität haben Intels IGPs im Grunde nur auf dem Papier.
Die einzigen IGPs für den Sockel 775 mit einer annehmbar guten Leistung kommen von NVidia mit der GeForce 9000er integrierten Serie. Die sind aber verdammt rar und teuer. Das fängt erst bei gut 80€ an, und dann hat man trotz allem noch keine Mehrleistung im Vergleich zur AMD-Plattform. Wenn man noch die bei ähnlicher Grundleistung merklich teureren Intel-Prozessoren mit rein rechnet, lohnt es sich schlichtweg nicht im Ansatz, hier ein 775er-System zu bauen.
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