Der alte 3,06 GHz P4 mit Prescott-Kern (Pentium 4, Modell 519 bzw. 524) hat nur einen FSB von 533 MHz, das heißt der FSB-Takt beträgt schlappe 133 MHz! Der niedrigste im BIOS einstellbare Wert für den FSB-Takt liegt jedoch bei 200 MHz (FSB 800). Damit kannst Du die manuelle Einstellung knicken, da das Board mit dieser hornalten CPU einfach nicht richtig kann.
FSB-Takt 133 MHz x Multiplikator 23 = 3,06 GHz
Stellst Du jetzt auf <manuell> liegt der FSB-Takt bereits bei 200 MHz. Rechne mal:
FSB-Takt 200 MHz x Multiplikator 23 = 4,6 GHz
Du siehst, die CPU würde das nie im Leben schaffen. Der RAM übrigens auch nicht. Du hast Glück, dass das Board den alten Knödel im <auto> Modus laufen lässt. Mich würde echt interessieren, mit welcher Taktfrequenz und welchem Multiplikator der dann läuft. Aktuelle Boards sind nämlich für diese alten Museums-CPUs nicht mehr geeignet, obwohl der Sockel der gleiche ist. Falls Dir CPU-z normale Werte anzeigt, hast Du per Zufall eines der wenigen Boards erwischt, die diese alten CPUs noch aufnehmen können. Wobei die Lauffähigkeit eher Zufall ist und weniger vom Hersteller beabsichtigt sein dürfte. Aber gut zu wissen, dass.
Du kannst ja mal spaßenshalber den FSB-Takt auf 200 stehen lassen und dafür den Multiplikator manuell auf 15 begrenzen (macht 3 GHz). Wenn Du den RAM noch ordentlich anpasst, könnte es durchaus laufen. Aber immer schön auf die Temperaturen achten!