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Intel testet CPU-Upgrade per Software

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Solange es nur auf bestimmten Intel-Boards vorgesehen ist, wird das eh nur spezielle Firmenkunden interessieren. Ist aber eine super Idee, du kaufst dir ein billiges Modell und kannst es 1 Jahr später auf mehr Power upgraden. Ist nur die Frage, wie umfangreich die Software ist, wie stark sie das System belastet, ob alle Programme drauf anspringen, es Windows immer erkennt und unterstützt, auch nach Updates oder Neuinstallation.

Das Konzept von Hard- und Software-Leasing neu aufgekocht. Wenn es nach Intel und MS geht, mietet man am besten die Produkte, damit ist man schön gebunden. Was bei Handys und Flatrate geht, könnte ja da auch funktionieren. Neukunden bekommen dann wie bei Premiere & Co natürlich immer die besseren Angebote ;)  Produktionstechnisch sicher eine Meisterleistung, kriegst deinen 24-Kerner und darfst ihn dann über 6 Stufen und 3 Jahre lang Stück für Stück freischalten. 1x produziert, 6x abkassiert.

Tja... Frimen technisch sicher ein hit. Die einnahmen steigen ins unermessliche. Nur muss diese Frechheit der Kunde ("Ich") ausbaden. Hoffentlich bleibt AMD bei seinem Preiskonzept das sichert denen dann wieder ein bisschen mehr marktanteil :) 

Ich finde das Thema interessant, und auch die Redaktion hat sich schon die Köpfe heiß geredet.

Ich persönlich verstehe die Aufregung nicht.

1. Niemand wird gezwungen, sich eine CPU freizuschalten. Man kann auch von vornherein die CPU kaufen, die man will. Zum entsprechenden Preis. Dann kauft man den Sechskerner halt gleich, und zahlt ihn nicht auf Raten ab.... (Und außerdem richtet sich die Möglichkeit, wie 3DMann richtig meinte, wohl vor allem an den Business-Kunden. Oder wer kauft sich für daheim ein Intel-Board mit einem Pentium G6951?)

2. Dass Intel voll funktionsfähige aber eben "zurechtgestutzte" CPUs verkauft, um damit den Markt besser bedienen zu können, ist kein Geheimnis. So bekommt der Kunde halt den Prozessor, den er braucht/will.

3. Punkt 2 stellt ja keinen Betrug dar: Man zahlt für eine bestimmte Leistung, die man auch bekommt. Eine CPU mit HT und mehr Cache kostet mehr. Sind die Funktionen deaktiviert, zahlt man weniger. Wo ist das Problem?

4. AMD hier ins Gespräch zu bringen, zielt irgendwie am Thema vorbei. Die machen zwar etwas Ähnliches, das aber teilweise notgedrungen: Einerseits gibt es halt nach wie vor tatsächlich CPUs, deren Kerne oder Cache nicht funktionieren. Also: Aus X4 mach X2. Dass es auch umgekehrt geht, ist Glückssache und kein Feature. Außerdem bewirbt es AMD auch nicht als Feature.
Andererseits muss man halt genauso voll funktionierende CPUs als „kleinere“ Modelle verkaufen, um alle Nischen zu bedienen. Was ich sagen will: AMD macht das eben nicht aus Großzügigkeit, sondern weil es sein muss. (Und das sage ich als AMD-Fan, der Fusion kaum noch erwarten kann...)

Nunja ich sag ja nicht das es betrug ist... aber für mich sieht das so aus als wäre dies eine masnahme um CPU´s teurer zu gestalten... Weil es wieder ein grund ist den Preis vorhander bzw neuer CPU´s die den vollen funktionsumfang bieten zu erhöhen. Ist zwar kein Betrug weil: Intel darf ja seine Preise mehr oder weniger selbst wählen. Ich hoffe einfach das AMD weiter schritt halten kann (mehr oder weniger) weil wenn Intel alleiniger marktherrscher ist steigen die Preise dann ins unermessliche. Das ist dan ärgerlich für Endkunden wie auch für Buisness kunden.

PanicAja und zu Punkt 4:D a gibst ein sprichwort: "Wer A sagt muss auch B sagen."so verhällt es sich auch hier: "Wer Intel sagt muss auch AMD sagen."


Jein. Klar, bei einem Duopoly gehört "der Andere" auch immer ins Bild.
Aussagen wie "AMD macht dasselbe aber umsonst" sind aber eine falsche Darstellung der Lage. Das wollte ich damit ausdrücken.
Was ich damit meine, habe ich ja oben schon beschrieben. ;) 

Mal sehen, was das wird. Bis jetzt ist die ganze Sache nur heisse Luft, da das Freischalten nur auf von Intel produzierten Mainboards funktioniert. Wirklich Sinn machen könnte die ganze Sache allerdings in Servern mit 2 Sockeln aufwärts. Die CPU Preise sind hier teils deutlich höher. I.d.R. kauft man gleich deutlich mehr Leistung ein, als man am Anfang benötigt, was die zusätzliche Leistung aber ersteinmal brach liegen lässt. Mit der Upgrade Funktion könnte man die beschnitte CPU Ausführung nehmen und bei Bedarf mehr CPU Leistung freischalten oder gleich auf die nächste Architektur (sprich neuer Server) springen. Das erhöht in jedem Fall die Flexibilität, ohne das am Server geschraubt werden muss. Meine Prognose: Das wird sich im Servermarkt sicher durchsetzen.

meine Prognose: bleibt ruhig, solche Möglichkeiten werden mehr missbraucht als echt genutzt.

Denn meist ist der Kunde besser beraten nach 2 Jahren eine neue CPU zu kaufen anstatt ein Teures Upgrade, welches Funktionen freischaltet die nicht neuer sind als der Prozessor selbst.

Es ist wohl technisch komplexer, aber das Resultat ist ähnlich wie beim "Kerne Freischalten" auf AMD CPUs oder Grafik-Pipelines öffnen mittels Riva Tuner: eine Herausforderung an die Programmierer dies für Lau zu ermöglichen.

also fängt nun auch intel an sachen freizuschalten.... was sagen die eingefleischen intel fanboys dazu? naja egal man sieht nicht nur amd will beim kunden die möglichkeit erwecken dass man mehr aus der der cpu rausholen kann und ganz nebenbei altbestände und nicht ganz voll funktionsfähige cpus die sonst in den müll kommen verkaufen...

kaanWie sieht es aus beim Wiederverkauf der CPU, bleiben die freigeschalteten Sachen, oder muss man das Mainboard gleich mit verkaufen.Wie schaut es nach update einem Mainboard wechsel aus?


Genau die Fragen habe ich Intel per Mail gestellt. Wir warten noch auf die Antwort. Sobald wir was wissen, geben wir weitere Infos.
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