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HTPC-Vorschlag: flüsterleise, Audio 7.1fähig (HDMI), evtl. Touchscreen

Letzte Antwort: in PC im Eigenbau: Zusammenstellung und Konfiguration

Hallo an alle Multimedia-Experten,

bin gerade dabei, für mein Wohnzimmer den Multimediabereich neu zu starten - die bisherigen Komponenten stossen leider doch an die Grenze des Machbaren (über Toslink lassen sich halt z. B. keine FLAC 5.1 oder gar 7.1-Dateien wie Dolby TrueHD übertragen).

Nachdem ich jetzt einen Receiver gekauft habe, möchte ich auch den Abspieler entsprechend anpassen. Bisher steht ein Dell XPS420 mit E8500 (3.16 GHz / 4 GB Speicher) im Wohnzimmer, der leider nach den 2 Jahren schon entsprechend lauter geworden ist und meine Nerven arg strapaziert. Ja, ich habe ihn bereits öfter ausgesaugt, aber er lief teilweise 24/7, und die Lüfterlager könnten schon etwas ausgeleiert sein.

Ich habe im Haus noch ein Selbstbau-NAS, was über Gigabit-LAN angebunden ist und entsprechend für Musik und Audio-Streaming zur Verfügung steht.

Meine Anforderungen daher:

1) leise
2) leise
3) leise.

Mir ist klar, dass ich dann bei der Leistung Abstriche machen muss - falls ich mal Videobearbeitung machen will und z. B. eine Videodatei für unterwegs neu rendern, muss ich dann halt auf einen anderen Rechner ausweichen. So kann der Dell sich dann noch sein Gnadenbrot verdienen. Spiele - nein. Bin kein Gamer. Evtl. noch die Möglichkeit, im Internet zu surfen, mal Mail abzurufen oder so Zeugs.

Im wesentlichen soll das Gerät für Video, Audio, YouTube

weitere Punkte:

4) muss über HDMI 1.3 bis zu 7.1-Ton übertragen können (als Bitstream). Bitte auch mit guter Qualität, um den Receiver auszunutzen. Habe in dieser Woche zwei Tage damit verschwendet, um während des Abspielens einen Downmix einzurichten (auf Stereo oder auch AC-3); das klappt nicht, daher ist Ton als Bitstream über HDMI Pflicht, egal wie.
Hierfür habe ich bereits eine Auzentech HomeTheater HD bestellt, die hoffentlich noch in dieser Woche eintrudelt. Als Grafikkarte deshalb möglichst Nvidia, weil Auzentech mit denen zusammenarbeitet und das Signal von der Grafikkarte direkt abgreifen kann, ohne erst ein HDMI-Kabel zur Grafikkarte zu führen.

5) soll möglichst CUDA beim Abspielen unterstützen (arbeite mit CoreAVC und MPC HC).
Grafikkarte habe ich auch schon neu bestellt: eine GV-N98TSL-1GI. Hoffe mal, dass das ein guter Kompromiss war (noch nicht zu alt, aber vom Strombedarf und der Abwärme her noch verkraftbar für einen HTPC in kleinerem Gehäuse).

6) WLAN brauch' ich nicht, nur für Notfälle. Ich habe GBit-LAN, das dürfte eh jedes Mainboard mitbringen.

Solange ich noch keinen HTPC habe, können beide Karten im GTX260 werkeln.

7) 2. Anzeigemöglichkeit für HTPC-Bildschirmausgabe separat
Mein momentaner Aufbau sieht so aus, dass ich einen Plasmafernseher mit FullHD habe, der auch pixelgenau 1920x1080 anzeigt - für Video also kein Problem, aber für Audio (mein gesamter CD-Vorrat und was man sonst noch so hat :ange:  liegt auf dem NAS) brauche ich wahrscheinlich noch einen Mini-Monitor - vielleicht als Touchscreen im HTPC integriert?
Möchte jedenfalls für Musik nicht immer den Fernseher anwerfen - sonst kann ich mir noch ein Kraftwerk für den Strom zulegen und brauche auch einen neuen Fernseher, wenn der Rest der Familie nicht auf eingebranntes (Stand-)bild bei Audiowiedergabe achtet.
Bisher hatte ich übrigens als Provisorium noch einen PC-Monitor auf dem Boden stehen (!) - das geht natürlich garnicht auf Dauer. Immer über Remote Desktop reingehen mit dem Arbeitslaptop ist auch schlecht, zumal sich Videos so nicht starten lassen (zumindest nicht auf dem Fernseher).

Bin aber auch bereit, darauf zu verzichten und wieder was zu improvisieren, wenn sonst das Gehäuse zu teuer, zu hässlich oder zu gross wird.

8) sollte vom Design her schon was hermachen
Muss schon wegen des neuen Receivers auf der Couch schlafen, darf daher meine Frau nicht noch mit einem hässlichen PC-Gehäuse verärgern.

Das waren so die Hauptanforderungen.

9) Evtl. noch: Fernsehen - am besten übers Internet, um die 18 € fürs Kabel nicht mehr zahlen zu müssen. Machen wir momentan schon für Nachrichten (ist im Fernseher integriert).
Ich habe als Anschluss 100 Mbit | 2,5 Mbit - Vorschläge für passende Möglichkeiten zum Fernsehempfang über Internet sind daher hochwillkommen, Bandbreite ist da.

10) iTunes zum Synchronisieren der Telefone und zum Abspielen von Musik vom iPhone im Haus wäre nicht schlecht.

11) BlueRay-Spieler integriert?
Ich hab schon einen Standalone-Player, aber auch internationale BluRays mit "falschen" Ländercodes - bisher hatte der XPS 420 dafür herhalten müssen. Kann ich aber auch drauf verzichten.

Gesamtkosten sollten niedrig bleiben. Sonst kann ich gleich auf Fertigteile zurückgreifen (der neue Mac mini erfüllt die Bedingungen übrigens auch, nur Minibildschirm wäre separat).

Warte echt gespannt auf Vorschläge! Habe schon bestimmt 20 Stunden auf Recherche verschwendet und hoffe, hier mal ein paar gute Tipps zu bekommen - bin momentan eher verwirrt von all den Infos...

PS: Ihr könnt auch kreativ die Vorgaben über den Haufen werfen und was vorschlagen, was eurer Meinung nach zum Nutzungsprofil passt. Wie gesagt: Hauptsächlich Audio vom NAS, evtl. ab und an mal 'ne CD, sonst Filme vom NAS, oft mit "Heimkino"-Spezifikation (FLAC 5.1 oder ähnlich), vielleicht 1 x / Woche DVD oder (zunehmend) BluRay. 2. BluRay für "andere" Ländercodes wäre praktisch, Standalone-Player bereits vorhanden.

emk2203
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Beste Lösung

Als Steuerung wäre vielleicht Soundgraph's neues Finger VU interessant.
Das ist ein USB Touchscreen Controller, die Oberfläche ist wie bei modernen Smartphones, und man hat nicht das Cloning-/Auflösungs-Problem von Mehrschirmsetups. IMHO auch besser als OrigenAE's Monitor oder ähnliches.

http://www.soundgraph.com/products-en

Von Mini-Monitoren in HTPCs halte ich nichts mehr, es sei denn, man sitzt wirklich in Reichweite. Die neuen LCD's sehen billig aus, vorallem, wenn sie hinter klaren Abdeckungen sind und sind bescheiden abzulesen. Ein VFD würde mir noch gefallen, wenn man noch Gehäuse bekommt, die eins haben.
HTPC-Cases für mich nur noch ohne Display.

Ich werde zweigleisig fahren: Audio und Videoanwendungen getrennt

Für die Audiowiedergabe ohne Fernseher kann ich Logitechs Squeezebox Controller empfehlen. Da hat man alles im Blick.
AV-Receiver mit Netzwerkanschluss sind ein Witz dagegen. Ich habe das Duet-Set mit Receiver gewählt, dann braucht der HTPC nicht gestartet werden. Alternativ kann ein Softwareplayer auf den HTPC. Einen reinen Audioserver betreibe ich auch.
Damit geht dann auch Multiroom - ein Luxus, der mir für Videostreaming noch zu teuer/aufwändig ist.

Die Videosammlung kommt auf den HTPC.

Wenn ich bei Null anfinge, würde ich wohl den Soundgraph-Monitor, mit USB-Verlängerung auf dem Beistelltisch. Oder Kabellos alles mit Toucheingabemonitor Steuern? HFX hat jetzt ein Pad, das das kann.
Und irgendwer hat doch mal ein HTPC mit iPod als Fernbedienung entwickelt, gibt es das schon?
Ich find's nicht wieder...

Auch interessant:
http://www.reel-multimedia.com/de/
Fix und fertig halt.

Ein Luxx-Thread über Finger VU und HTPC-Steuerung mit iPod:
http://www.hardwareluxx.de/community/f89/fingervu-436-m...

Was wirklich Edles hat Chieftec in der Mache:
http://www.pc-max.de/artikel/unterwegs/chieftec-htpc-ge...
letzten Endes jedoch unpraktisch.

IMHO ist die Steuerung das letzte große HTPC-Manko Fernbedienungen reichen nicht, Maus und Tastatur sind zu umständlich. Ich bin vom Display in der Hand jedenfalls begeistert (Sonos/Logitech Squeezebox)
Als Gelegenheits-/Notfallmaus eignen sich Logitechs diNovo Mini und der Glide TV Navigator.

Be inspired...
Experte in PC im Eigenbau

Unabhängig von deinen Ausführungen ist ne olle 9800gt eine totale Fehlbesetzung.
Die Karte ist zwar passiv gekühlt, geht aber zulasten deiner gehäusetemperatur und frisst nur unnötig Strom.
Eine GT2x0 oder sowas wäre perfekt gewesen.
Du solltest deine Bestellung stornieren.

Was machen deine Programme mit CUDA?
Wenn es nur um die reine Wiedergabe geht (encodieren soll der PC ja eh nicht), reicht ne G210 für ~ 30€ (passiv).

EDIT: die g210 hat außerdem einen eigenen Audiocontroller für HDMI Audio und keinen SPDIF eingang zum Durchschleifen mehr

muetze2k sagte:
Unabhängig von deinen Ausführungen ist ne olle 9800gt eine totale Fehlbesetzung.
Die Karte ist zwar passiv gekühlt, geht aber zulasten deiner gehäusetemperatur und frisst nur unnötig Strom.
Eine GT2x0 oder sowas wäre perfekt gewesen.
Du solltest deine Bestellung stornieren.

Was machen deine Programme mit CUDA?
Wenn es nur um die reine Wiedergabe geht (encodieren soll der PC ja eh nicht), reicht ne G210 für ~ 30€ (passiv).

EDIT: die g210 hat außerdem einen eigenen Audiocontroller für HDMI Audio und keinen SPDIF eingang zum Durchschleifen mehr

Heißt das, die GT220 oder GT240 brauchen weniger Strom als die 9800GT?

CUDA sollte eigentlich den Prozessor vom Decodieren entlasten. Möchte ja nicht, dass es an den spannendsten Stellen ruckelt...

G210 klingt natürlich interessant mit der Audio-Option. Wusste ich so noch nicht.

Wenn das Ding leise bleibt, wäre ich übrigens durchaus bereit, die Kiste auch zum encoden zu benutzen - dann ist ein bisschen Reservepower bei CPU und Karten OK.

EDIT: Habe gerade die Asus ENGT240 gesehen - die dürfte dann die beste Wahl sein. Könnte mich in den A... beissen :fou:  - weil irgendwo ein Depp geschrieben hatte, dass die 2xx und 4xx Serien zuviel Leistung für passive Kühlung brauchen, habe ich die bei der Auswahl aussen vor gelassen.

Noch mehr Tipps? War ja schon gut, dass ich hier nochmal gepostet habe, statt nur zu lesen...
Experte in PC im Eigenbau

Die GT240 dürfte dann auch genug Power für Cuda haben wenn du encodieren willst.
Rechnet man hier: Klick den Wirkungsgrad vom Netzteil runter, so bleibt eine Differenz von ca. 23W im Idle und ca. 45W unter Volllast im Vergleich 9800GT/gt240 (zu Gunsten der gt240).
Davon abgesenen braucht die Grafikkarte kein Cuda für die HD Beschleunigung.
Sowohl NVidia als auch ATI haben ihre eigenen Verfahren zur Videobeschleunigung bei der Wiedergabe.

Zitat :
Solange ich noch keinen HTPC habe, können beide Karten im GTX260 werkeln.

Was meinst du damit?

Ansonsten fehlt mir momentan leider die Zeit um was zusammenzustellen.
Heut Nachmittag vlt. ...

muetze2k sagte:
Die GT240 dürfte dann auch genug Power für Cuda haben wenn du encodieren willst.
Rechnet man hier: Klick den Wirkungsgrad vom Netzteil runter, so bleibt eine Differenz von ca. 23W im Idle und ca. 45W unter Volllast im Vergleich 9800GT/gt240 (zu Gunsten der gt240).
Davon abgesenen braucht die Grafikkarte kein Cuda für die HD Beschleunigung.
Sowohl NVidia als auch ATI haben ihre eigenen Verfahren zur Videobeschleunigung bei der Wiedergabe.

Zitat :
Solange ich noch keinen HTPC habe, können beide Karten im GTX260 werkeln.

Was meinst du damit?

Ansonsten fehlt mir momentan leider die Zeit um was zusammenzustellen.
Heut Nachmittag vlt. ...

Wäre toll, wenn ich noch ein paar Tipps bekomme. Bereits der erste hat mir sehr geholfen (habe die Bestellung der Grafikkarte gleich rückgängig gemacht, hoffe, es hat noch geklappt).

Bin jetzt bei der GT240 aber noch bei weiteren Fragen: Es gibt DDR5 mit 512 MB (sollte für einen HTPC eigentlich reichen, auch bei 2 Displays) oder DDR3 mit 1 GB.

Silent gibt es leider nur die DDR3-Version. Aufgrund meiner Erfahrung mit Grakas wollte ich ja nur noch passive Karten nehmen (die Lüfter der Grafikkarten sind entweder von Anfang an am lautesten oder werden es spätestens nach ein paar Monaten Betrieb).

Oder klappt das jetzt mittlerweile auch bei Grafikkarte-Lüftern, dass die leise sind und bleiben?

Dann würde ich nämlich die ASUS GT240 mit DDR5 nehmen - die gefällt mir am besten. Aber wie gesagt - Ziel ist ja ein System, was so leise wie möglich ist.

Bei meinem letzten Satz hatte ich mich vertippt, weil ich vor lauter Grafikkartentests lesen statt XPS420 GTX420 geschrieben hatte - meinte damit, dass ich die Hardware auch erstmal in meinem anderen Rechner laufen lassen kann, bevor ich einen tollen HTPC fertig habe.

Zitat :
die g210 hat außerdem einen eigenen Audiocontroller für HDMI Audio und keinen SPDIF eingang zum Durchschleifen mehr


Korrigiert mich, wenn ich hier falsch liege, aber ich dachte die nvidia unterstützt kein HD Bitstream?

Schon mal an ein Clarkdale-System gedacht? Das bietet die einzige integrierte Grafiklösung mit Bitstream, kann also Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio verlustlos übertragen.
Ansonsten müsstest du eine Radeon 5000 als dedizierte Grafik dazunehmen.
Experte in PC im Eigenbau

Willst du eigentlich einen komplett neuen Rechner zusammenbauen? Wenn nicht könnte man deinen alten noch "ausschlachten". CPU+RAM, evtl. auch das Board, behalten. Dazu einfach einen leisen Lüfter (und. ggf. ein neues Board) kaufen und das Ganze in eine schönes Gehäuse packen, fertig.
Experte in PC im Eigenbau

Anonymous sagte:
Zitat :
die g210 hat außerdem einen eigenen Audiocontroller für HDMI Audio und keinen SPDIF eingang zum Durchschleifen mehr


Korrigiert mich, wenn ich hier falsch liege, aber ich dachte die nvidia unterstützt kein HD Bitstream?

Schon mal an ein Clarkdale-System gedacht? Das bietet die einzige integrierte Grafiklösung mit Bitstream, kann also Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio verlustlos übertragen.
Ansonsten müsstest du eine Radeon 5000 als dedizierte Grafik dazunehmen.


Stimmt, jetzt hab ichs auch gelesen.
Bitstream (z.B. für Dolby True HD) gibs nur bei der 5000er Serie von ATI oder bei der Intel Clarkdale Generation.

Mit der 9800GT hätte das per durchgeschleiftem SPDIF außerdem auch nicht funktioniert.
Experte in PC im Eigenbau

Bevor sich hier ne Konfig zusammenstellen lässt, wäre ne Info über den zu wählenden Weg interessant.
Sprich:
- der neue PC soll auch encodieren oder er soll nur HTPC (HDTV/Musik/...) sein
- auf Cuda kann verzichtet werden oder nicht (für Videowiedergabe überflüssig)
- was darf es kosten
- Touchscreen?
- ...

bitti1 sagte:
Willst du eigentlich einen komplett neuen Rechner zusammenbauen? Wenn nicht könnte man deinen alten noch "ausschlachten". CPU+RAM, evtl. auch das Board, behalten. Dazu einfach einen leisen Lüfter (und. ggf. ein neues Board) kaufen und das Ganze in eine schönes Gehäuse packen, fertig.

Nee, also mit ausschlachten habe ich keine guten Erfahrungen. Ich lass den Rechner dann lieber zum Rendern (wenns mal gebraucht wird) vollständig oder verkaufe ihn.

Lieber neues Gehäuse, neues Board, neue CPU - was bleibt dann noch zum Behalten? Die Festplatte vielleicht, aber ich kann mir auch eine 2.5"-Platte im Gehäuse vorstellen (soll ja klein, schick und wohnzimmertauglich sein).

daimonion81 sagte:
[Fullquote mit diversen nützlichen Tipps gelöscht]

Danke erstmal für die super-Tipps - bin leider erst jetzt dazu gekommen, ausführlich zu antworten (das Geld für den HTPC will ja auch verdient werden...) :heink: 

Das FingerVU sieht interessant aus, aber treibt den Preis schon in die Höhe. Wenn es allerdings auf ein absolutes Edel-Teil hinausläuft, wäre ich bereit, so ca. 1.500 - 2.000 € springen zu lassen. Dafür muss ich dann aber erstmal sparen - also frühestens Weihnachten 2010.

Dann muss die Kiste aber auch die nächsten 5 - 10 Jahre einsatzbereit sein und einfach das Geld wert sein.

Squeezebox habe ich mal gehört, muss ich mir mal ansehen.

Ich werde mal alle deine Tipps recherchieren, das kommt aber meinen Vorstellungen schon recht nahe (auch mit deinen Überlegungen dahinter).

muetze2k sagte:
Bevor sich hier ne Konfig zusammenstellen lässt, wäre ne Info über den zu wählenden Weg interessant.
Sprich:
- der neue PC soll auch encodieren oder er soll nur HTPC (HDTV/Musik/...) sein
- auf Cuda kann verzichtet werden oder nicht (für Videowiedergabe überflüssig)
- was darf es kosten
- Touchscreen?
- ...

Hallo muetze2k, danke für deine Geduld - der PC soll nur dann enkodieren, wenn das ohne Abstriche bei der Wohnzimmertauglichkeit (Design + lautlos) machbar ist.

Momentan habe ich eine ATI5450 passiv im Rechner und vermisse CUDA nicht, könnte also auch drauf verzichtet werden.

Kosten: für eine absolute Wahnsinnslösung, bei der Besuchern die Kinnlade auf die Knie fällt und die auch in 5 - 10 Jahren noch ihren Zweck erfüllt, maximal 1.500 - 2.000 €. Sobald Kompromisse gemacht werden müssen: maximal 999 €. Für Feld-Wald- und Wiesenlösung: max. 500 €.

Touchscreen: s. o., wenn das Ding wirklich einen Nutzen bringt, gerne auch mit Touchscreen. Wenn das Ding aber in der Praxis unbequem ist - vielleicht auch normaler Screen. Was habt ihr denn so im Einsatz?

Anonymous sagte:
Zitat :
die g210 hat außerdem einen eigenen Audiocontroller für HDMI Audio und keinen SPDIF eingang zum Durchschleifen mehr


Korrigiert mich, wenn ich hier falsch liege, aber ich dachte die nvidia unterstützt kein HD Bitstream?

Schon mal an ein Clarkdale-System gedacht? Das bietet die einzige integrierte Grafiklösung mit Bitstream, kann also Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio verlustlos übertragen.
Ansonsten müsstest du eine Radeon 5000 als dedizierte Grafik dazunehmen.

Was wäre denn die bessere Lösung, Clarkdale oder Radeon 5000?

Bei Clarkdale muss ich keine zusätzliche Karte nehmen, habe aber eher schwache Grafikperformance.
Wenn Platz und Steckplatz da sind, wäre die Radeon 5000 doch die bessere Lösung, oder?

Haribo_74 sagte:
Als Gehäuse mit TFT-Touchscreen kämen vielleicht die OrigenAE in frage.

OrigenAE S16T oder OrigenAE S21T, preislich natürlich ziemliche Schwergewichte.


Die Dinger sehen schon gut aus - das S21T hatte ich mir schon mal angesehen, das S16T kannte ich noch nicht.

Bevor ich soviel Geld für ein Gehäuse ausgebe, würde ich aber schon wissen wollen, wie sich das in der Praxis bewährt. Funktioniert z. B. der motorisierte Touchscreen einwandfrei und auch noch 1 Jahr nach Inbetriebnahme? Wenn es soviel kostet, muss es sich im Regal auch mit Edel-Hifi-Komponenten vergleichen lassen.

Passt das, oder sieht's dann doch trotz hohem Preis billig aus? Welche Software nimmt man dafür? Ist das überhaupt praktisch - aufstehen, 3 m zum Regal laufen, auf dem Touchscreen rumfieseln (nächster Film oder so), dann wieder zur Couch... da würd ich gern mal nen echten Praxisbericht hören.
Experte in PC im Eigenbau

Hey emk2203 - es gib auch eine Editierfunkton!

Wenn du auch mal ein Spielchen wagen willst bist du mit einer ATI 5xxx Karte bestens bedient. Als schickes Gehäuse wäre das Antec Fusion zu empfehlen.
Experte in PC im Eigenbau

DU kannst getrost nen Clarkdale nehmen, sprich i5 irgendwas (Dual Core).
Die grafikperformance ist ebend nur wenn es ums Spielen geht ungenügend.
Alternativ ne ATI 5xxx, das spart Geld da man bei CPU und RAM einsparungen machen kann (AMD).

Ich finde es wirtschaftlich eher weniger Sinnvoll 1500-2000€ für so einen PC rauszuwerfen. Der PC wird in 10 Jahren entweder Kaputt oder so gnadenlos veraltet sein, dass er deinen evtl. gewachsenen Anfordungen schon Jahre vorher nicht mehr genügt. Je nach dem, für eine so lange Zeit was zu planen kann schnell in die Hose gehen.

Die Sache mit dem Touchscreen ist ganz nett, du musst nicht immer den großen TV anschalten um was zu sehen. Es ist jedoch teuer und ne Fernbedienung nützt dir evtl. auch nichts da du mangels Bildschirmgröße eh nicht erkennst was du machst (sofern der PC nicht nur nen Meter vor dir steht).

Das sollte man alles bedenken.

muetze2k sagte:
DU kannst getrost nen Clarkdale nehmen, sprich i5 irgendwas (Dual Core).
Die grafikperformance ist ebend nur wenn es ums Spielen geht ungenügend.
Alternativ ne ATI 5xxx, das spart Geld da man bei CPU und RAM einsparungen machen kann (AMD).

Ich finde es wirtschaftlich eher weniger Sinnvoll 1500-2000€ für so einen PC rauszuwerfen. Der PC wird in 10 Jahren entweder Kaputt oder so gnadenlos veraltet sein, dass er deinen evtl. gewachsenen Anfordungen schon Jahre vorher nicht mehr genügt. Je nach dem, für eine so lange Zeit was zu planen kann schnell in die Hose gehen.

Die Sache mit dem Touchscreen ist ganz nett, du musst nicht immer den großen TV anschalten um was zu sehen. Es ist jedoch teuer und ne Fernbedienung nützt dir evtl. auch nichts da du mangels Bildschirmgröße eh nicht erkennst was du machst (sofern der PC nicht nur nen Meter vor dir steht).

Das sollte man alles bedenken.
Na ja, wenns nix bringt, werde ich das Geld auch nicht rauswerfen - aber wenn ich mir so anschaue, was ein z. B. OrigenAE S21T kostet - da ist man schon mal mit 850 € dabei. Dann noch RAM, Mainboard, Platte, evtl. auch nen BluRay-Laufwerk - da wären die 1.500 wohl schnell erreicht.

Und das steht im Wohnzimmer - das muss schon gut aussehen.

Übrigens: Der Rechner, auf dem ich schreibe, ist ein Laptop von 2005. Im Büro habe ich auch noch einen Desktop von 2002, mit dem ich problemlos arbeite. Ausserdem noch 2 Laptops von gleichfalls 2002 (da hängen jeweils SCSI-Scanner dran, falls sich noch jemand an diese Steinzeittechnologie erinnert).

Ich habe bisher lieber immer einmal richtig Geld in die Hand genommen und dafür länger was davon gehabt. Meine Anlage, die ich jetzt erneuert habe, war auch z. T. von 1990. Ich würde auch nicht auf solchen Quatsch wie 3D aufspringen (wer hört denn z. B. Musik nur mit Kopfhörer? Ist das gleiche wie die 3D-Brille!), daher halte ich 8 Jahre Nutzdauer schon für realistisch. Was soll denn nach TrueHD bei Audio und FullHD bei Video noch gross kommen?

Momentan habe ich übrigens noch ne WDTVLive, die zwar nicht viel gekostet hat, aber dafür auch nicht funktioniert. Ergebnis: Meine Frau motzt ständig, ich probier dauernd rum und letztendlich wird doch der PC angeworfen.

Lieber Geld ausgeben und dann Ruhe im Stall als ständig Probleme... ;) 
Experte in PC im Eigenbau

emk2203 sagte:
Lieber Geld ausgeben und dann Ruhe im Stall als ständig Probleme... ;) 

Kann man so nicht sagen. Z.B. sieht auch ein Antec Fusion total schick aus, kostet keine 850 Euro da es auch nicht so einen Schnickschnack wie Touchscreen braucht.

emk2203 sagte:
Die Dinger sehen schon gut aus - das S21T hatte ich mir schon mal angesehen, das S16T kannte ich noch nicht.

Bevor ich soviel Geld für ein Gehäuse ausgebe, würde ich aber schon wissen wollen, wie sich das in der Praxis bewährt. Funktioniert z. B. der motorisierte Touchscreen einwandfrei und auch noch 1 Jahr nach Inbetriebnahme? Wenn es soviel kostet, muss es sich im Regal auch mit Edel-Hifi-Komponenten vergleichen lassen.

Passt das, oder sieht's dann doch trotz hohem Preis billig aus? Welche Software nimmt man dafür? Ist das überhaupt praktisch - aufstehen, 3 m zum Regal laufen, auf dem Touchscreen rumfieseln (nächster Film oder so), dann wieder zur Couch... da würd ich gern mal nen echten Praxisbericht hören.



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