Win7 auf P3B-F : Und es geht doch
Letzte Antwort: in PC im Eigenbau: Zusammenstellung und Konfiguration
FormatC (Igor) hat vor einem gutem Jahr mal aufgeschrieben, was man beachten muss, wenn man ein Windows 98 auf moderner Hardware ohne Virtualisierungslösung starten will:
http://www.tomshardware.de/Spiele-Performance-Windows-D...
Ich hatte vor kurzem das Vergnügen einen alten Windows 98 basierten Rechner auf Windows 7 zu upgraden. Also genau das Umgekehrte von dem was FormatC gemacht hat. Es war recht amüsant, deshalb notier' ich's hier kurz. Interessant ist's für Computer-Veteranen, die vielleicht noch den ein oder anderen Tipp entnehmen können oder bei dem ein oder anderen Schmunzeln müssen: "Genau so ist's mir auch schon ergangen!". Für alle anderen, die keinen Bezug zu der Hardware haben ist das folgende stinklangweilig.
Ausgangssituation:
. Asus P3B-F Mainboard mit legendärem i440BX Chipsatz
. 1GHz Coppermine Pentium III über Socket-370 auf Slot-1 Adapter
. Elsa Erazor mit nVidia Riva128
. 384 MB RAM
. 60GB HDD PATA als eine Partition
. Windows 98 SE
Darauf sollte nun Windows 7 Professional. Es musste alles ziemlich schnell gehen - Austauschhardware gerade nicht zur Hand. Kurzerhand musste das Win7 auf die gleiche 60GB Platte. Damit's nicht zu leicht wird sollte Windows 98 auch weiterhin bootbar bleiben.
0. Schritt - Windows Upgrade Advisor : Das Programm habe ich nicht ausgeführt. Kann dazu nix sagen.
1. Schritt - Partitionieren : Keine Ahnung welche Partitionierungsmöglichkeiten die Windows 7 Installations-DVD besitzt. Ich hatte keine große Zeit das auszuprobieren, sondern nahm Bewärtes kostenloses: GParted Live CD 0.7.1-1. Die Windows 98 SE Partition um gut die Hälfte geschrumpft und eine neue NTFS Partition für Win7 angelegt. Das Schrumpfen der Win98 Partition dauert natürlich seine Zeit. Dabei geht der Bildschirmschoner an und leider zermüllten die GParted Live CD Programme (bzw. das zugrunde Linux System) den Framebuffer Inhalt in diesem Zustand bzw. er wurde nicht korrekt wieder hergestellt. Man konnte quasi nichts mehr lesen am Bildschirm und man wusste daher nicht wann der Prozess des Schrumpfens zu Ende ist. Letzten Endes hat GParted seinen Job aber absolut sicher durchgeführt.
2. Schritt - Win 7 Installieren : DVD rein, nach der Sprachwahl ein unerwarteter Fehler "Gerätetreiber fehlt" in etwa so:
http://www.windows-7-forum.net/windows-7-installation-u...
Hier hat mir das schlaue Asus BIOS einen Streich gespielt: Es gab' einen DVD-Brenner und ein DVD-Rom. Ich hab' nun die Windows DVD in eines der beiden Laufwerke gelegt und gebootet. Was ich nicht wusste: Im Asus BIOS war genau das andere Laufwerk in der Bootreihenfolge eingetragen. Lange Rede kurzer Sinn: Das Asus BIOS kann vom DVD-Laufwerk booten, auch wenn's nicht in der Bootreihenfolge steht. Allerdings macht es dort wohl ein Laufwerksrenaming auf BIOS Software Interrupt Ebene, was die Windows 7 DVD zum Stolpern bringt. Bootreihenfolge geändert - Problem behoben. Wie ich darauf kam? Eingebung.
3. Schritt - Win 7 aktivieren : Och nö - das Windows 7 hat keine Treiber für die verbaute Realtek 8029 mit Koaxial + Twisted Pair. Und eine 8139 natürlich gerade nicht zur Hand. Sowas blödes aber auch. Security Updates sollten ja auch noch rein. Lösung: Bei Realtek Version 5.08 vom Windows 2000 Treiber dafür herunterladen (ggf. an einem anderen PC) und über USB oder DVD-Rom anfüttern. Netz. fertig.
4. Schritt - Win 7 konfigurieren : Okay, die 1280 x 1024 Auflösung kann bei 4MB RAM auf der Erazor nur mit 16-Bit Farbtiefe statt 32-Bit laufen. Gut, gebongt.
5. Schritt - Win 98 in Bootmenü : Win7 baut das natürlich nicht vollautomatisch ins Bootmenü ein. Schön wär's. Mit EasyBCD 2.0.2 aber nur ein kurzer Handgriff. Läuft. Fertig.
Dabei bemerkte ich, dass ich einen kleinen blöden Fehler zuvor gemacht hab':
Der Rest der Installation war problemlos (bei der Gelegenheit auch Microsoft Security Essentials 2.0 ausprobiert).
Ergebnis:
- läuft soweit eigentlich sehr gut
- natürlich nicht sooooo schnell. Also werden wohl aus den 384MB noch 1GB (= 4x 256MB) per SDRAM gemacht.
- neue Grafikkarte wäre gut: Aero-fähig (WDDM Treiber), AGP-Slot, DVI-Ausgang, mehr Onboard RAM für 32-Bit Farbtiefe. Tipps für eine AGP Grafikkarte sind gerne willkommen. Ggf. muss sie sogar AGP-Port Overclocking abkönnen, da ich vermute, dass der FSB bei dem System von 100MHz auf 133MHz angehoben wurde.
- eine Realtek 8139 o.ä. für den Fall der Fälle werde ich möglicherweise auch einbauen
http://www.tomshardware.de/Spiele-Performance-Windows-D...
Ich hatte vor kurzem das Vergnügen einen alten Windows 98 basierten Rechner auf Windows 7 zu upgraden. Also genau das Umgekehrte von dem was FormatC gemacht hat. Es war recht amüsant, deshalb notier' ich's hier kurz. Interessant ist's für Computer-Veteranen, die vielleicht noch den ein oder anderen Tipp entnehmen können oder bei dem ein oder anderen Schmunzeln müssen: "Genau so ist's mir auch schon ergangen!". Für alle anderen, die keinen Bezug zu der Hardware haben ist das folgende stinklangweilig.
Ausgangssituation:
. Asus P3B-F Mainboard mit legendärem i440BX Chipsatz
. 1GHz Coppermine Pentium III über Socket-370 auf Slot-1 Adapter
. Elsa Erazor mit nVidia Riva128
. 384 MB RAM
. 60GB HDD PATA als eine Partition
. Windows 98 SE
Darauf sollte nun Windows 7 Professional. Es musste alles ziemlich schnell gehen - Austauschhardware gerade nicht zur Hand. Kurzerhand musste das Win7 auf die gleiche 60GB Platte. Damit's nicht zu leicht wird sollte Windows 98 auch weiterhin bootbar bleiben.
0. Schritt - Windows Upgrade Advisor : Das Programm habe ich nicht ausgeführt. Kann dazu nix sagen.
1. Schritt - Partitionieren : Keine Ahnung welche Partitionierungsmöglichkeiten die Windows 7 Installations-DVD besitzt. Ich hatte keine große Zeit das auszuprobieren, sondern nahm Bewärtes kostenloses: GParted Live CD 0.7.1-1. Die Windows 98 SE Partition um gut die Hälfte geschrumpft und eine neue NTFS Partition für Win7 angelegt. Das Schrumpfen der Win98 Partition dauert natürlich seine Zeit. Dabei geht der Bildschirmschoner an und leider zermüllten die GParted Live CD Programme (bzw. das zugrunde Linux System) den Framebuffer Inhalt in diesem Zustand bzw. er wurde nicht korrekt wieder hergestellt. Man konnte quasi nichts mehr lesen am Bildschirm und man wusste daher nicht wann der Prozess des Schrumpfens zu Ende ist. Letzten Endes hat GParted seinen Job aber absolut sicher durchgeführt.
2. Schritt - Win 7 Installieren : DVD rein, nach der Sprachwahl ein unerwarteter Fehler "Gerätetreiber fehlt" in etwa so:
http://www.windows-7-forum.net/windows-7-installation-u...
Hier hat mir das schlaue Asus BIOS einen Streich gespielt: Es gab' einen DVD-Brenner und ein DVD-Rom. Ich hab' nun die Windows DVD in eines der beiden Laufwerke gelegt und gebootet. Was ich nicht wusste: Im Asus BIOS war genau das andere Laufwerk in der Bootreihenfolge eingetragen. Lange Rede kurzer Sinn: Das Asus BIOS kann vom DVD-Laufwerk booten, auch wenn's nicht in der Bootreihenfolge steht. Allerdings macht es dort wohl ein Laufwerksrenaming auf BIOS Software Interrupt Ebene, was die Windows 7 DVD zum Stolpern bringt. Bootreihenfolge geändert - Problem behoben. Wie ich darauf kam? Eingebung.
3. Schritt - Win 7 aktivieren : Och nö - das Windows 7 hat keine Treiber für die verbaute Realtek 8029 mit Koaxial + Twisted Pair. Und eine 8139 natürlich gerade nicht zur Hand. Sowas blödes aber auch. Security Updates sollten ja auch noch rein. Lösung: Bei Realtek Version 5.08 vom Windows 2000 Treiber dafür herunterladen (ggf. an einem anderen PC) und über USB oder DVD-Rom anfüttern. Netz. fertig.
4. Schritt - Win 7 konfigurieren : Okay, die 1280 x 1024 Auflösung kann bei 4MB RAM auf der Erazor nur mit 16-Bit Farbtiefe statt 32-Bit laufen. Gut, gebongt.
5. Schritt - Win 98 in Bootmenü : Win7 baut das natürlich nicht vollautomatisch ins Bootmenü ein. Schön wär's. Mit EasyBCD 2.0.2 aber nur ein kurzer Handgriff. Läuft. Fertig.
Dabei bemerkte ich, dass ich einen kleinen blöden Fehler zuvor gemacht hab':
Spoiler
Die Win 7 Installation schreibt ihren Bootloader in die Win98 Partition! Warum? Weil die Win98 Partition aktiv war. Win7 sichert zwar den Win98 Bootloader (den man verdammt nochmal auch braucht um Win98 überhaupt zu booten) in eine Datei namens bootsect.bak oder manchmal auch bootsect.dos, aber knallt sich selbst in die Win98 Partition. Damit sind die beiden Partitionen im Prinzip nicht mehr unabhängig. Ein SYS C: im gebooteten Win98 reicht schon und macht damit den Bootloader von Win7 kaputt. So kann man dann immer eine Windows Installation repararien (Win98/Win7) um die andere zu zerstören.
Das nächste Mal würde ich in Schritt 1 also auch die aktive Partition auf Win7 setzen. Damit schreibt Win7 dann auch seinen Bootloader dahin wo's hingehört. Und anschließend ggf. ein 3rd Party Bootloader (z.B. GRUB) falls Win7 damit nicht zurecht kommt. Alle Hintergründe zu dem Thema gibt's hier:
http://www.programmerworld.net/articles/windows/osboot....
Das nächste Mal würde ich in Schritt 1 also auch die aktive Partition auf Win7 setzen. Damit schreibt Win7 dann auch seinen Bootloader dahin wo's hingehört. Und anschließend ggf. ein 3rd Party Bootloader (z.B. GRUB) falls Win7 damit nicht zurecht kommt. Alle Hintergründe zu dem Thema gibt's hier:
http://www.programmerworld.net/articles/windows/osboot....
Der Rest der Installation war problemlos (bei der Gelegenheit auch Microsoft Security Essentials 2.0 ausprobiert).
Ergebnis:
- läuft soweit eigentlich sehr gut
- natürlich nicht sooooo schnell. Also werden wohl aus den 384MB noch 1GB (= 4x 256MB) per SDRAM gemacht.
- neue Grafikkarte wäre gut: Aero-fähig (WDDM Treiber), AGP-Slot, DVI-Ausgang, mehr Onboard RAM für 32-Bit Farbtiefe. Tipps für eine AGP Grafikkarte sind gerne willkommen. Ggf. muss sie sogar AGP-Port Overclocking abkönnen, da ich vermute, dass der FSB bei dem System von 100MHz auf 133MHz angehoben wurde.
- eine Realtek 8139 o.ä. für den Fall der Fälle werde ich möglicherweise auch einbauen
Mehr über : win7 p3b
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Zitat :
Also werden wohl aus den 384MB noch 1GB (= 4x 256MB) per SDRAM gemacht. Der alte BX-Chipsatz verträgt 1GB nur mit registered DIMMs. Keine Ahnung ob das Asus P3B-F den verträgt. Sonst gehen nur 4x 128MB = 512MB .
Nachtrag:
Laut Crucial gehen auch 256MB unbuffered Dimms {mit max. 128MBit Chips}.
Als neuere Grafikkarte brauchst du leider eine die 3,3V am AGP verträgt {=Schlitz vorne}, die gibt es kaum noch. Da bleiben nur einige von Nvidia mit zwei Schlitzen am AGP-Kontakt {die somit 1,5V und 3,3V am AGP abkönnen}. Daß Höchste ist da wohl eine Nvidia 7950 [für 100€
]. Vielleicht nimmt man da lieber eine für den lahmen PCI-Slot, sogar eine moderne ATI HD4350 mit DX10.1 gibt es da {die aber dafür nicht mehr unter Win98SE läuft}.Nachtrag 2:
Die Modernsten 3,3V-taugliche (zwei Schlitz) AGP-Karten die noch offiziell unter Win98SE laufen sind die GeForce 6200 {die 6600 habe ich nicht mit 2 Schlitzen gefunden}.
Mike42 sagte:
Der alte BX-Chipsatz verträgt 1GB nur mit registered DIMMs. Keine Ahnung ob das Asus P3B-F den verträgt. Sonst gehen nur 4x 128MB = 512MB.Was ich also gemacht habe ist folgendes: Mir 4x 256MB Infineon Markenram besorgt (beidseitig, 16 Chips, sonst wird nur die Hälfte erkannt). Die waren früher sehr gut und hatten einen großen Toleranzbereich. Mit Memtest86 wird geschaut ob 1GB stabil läuft. Falls nein, werden's 768MB bzw. sogar nur 512MB (unwahrscheinlich).
Für Win98 wird der Speicherausbau per .ini Eintrag auf 512MB reduziert, sonst bootet mir das nicht mehr bzw. läuft instabil:
http://www.heise.de/ct/hotline/Zu-viel-Speicher-310654....
Mike42 sagte:
Als neuere Grafikkarte brauchst du leider eine die 3,3V am AGP verträgt {=Schlitz vorne}Für die GeForce 6200 gibt's noch aktuellen Treibersupport. Nach meinen Recherchen gibt's bei der aber zwei Probleme: 1. Das sind reine PCIe GPUs, die einen AGP<->PCIe Chip drauf haben und der macht AGP Übertaktung nur selten mit. 2. Obwohl sie den AGP Doppelschlitz haben laufen manche 6200er wohl überhaupt nicht bei 3,3V.
nVidia 7950: zu heiß
ATI HD4350: Treibersupport auf Rechner ohne SSE2 ungewiss. Treibersupport für Win98 ungewiss.
Ein leises Netzteil wird noch verbau. Entweder ein be quiet! Pure Power 350W oder Straight Power 400W. Die haben auch die vier abtrennbaren Pins am 24 Pin Stecker und noch ein paar Molex Stecker für die Platten dran.
Gestet wird der Kram alles erst Ostern u. dann aktualisier' ich den Fred nochmal.
folgend Upgrades wurden durchgeführt:
1 GB SD-Ram
Wie berichtet 4x 256MB Infineon Markenram gekauft. Läuft memtest86+ problemlos und ebenso in Windows 7. Für Windows 98 habe ich folgende Einstellungen in der System.ini vorgenommen:
[Vcache]
MaxFileCache=524288
[386Enh]
MaxPhysPage=30000
Damit sind in Windows 98 genau 768 MB addressierbar und in Win7 eben die vollen 1GB.
Da auf dem Mainboard ein Slot 1 -> Socket 370 Adapter steckt, stand der CPU Kühlkörper + Lüfter dem Ramvollausbau zunächst im Weg. Ein Lüfter in den Dimensionen 60x60x15 oder sogar 60x60x10 ist hier eine mögliche Lösung:
http://www.ebmpapst.com/de/products/compact-fans/axial-...
GeForce 5200
Aero und DVI out war das Ziel. Letzteres natürlich kein Problem. Aero geht dann mit dem letzten offiziellem v96.85 Forceware Treiber:
http://www.nvidia.de/object/winvista_x86_96.85_de.html
Das ein oder andere Mal hatte ich Refresh-Probleme im Firefox 4.x. Falls das zu nervig wird, dann muss halt auf Aero Basic umgestellt werden.
Unter Win98 liefen die Forceware v81.98 soweit ohne Probleme:
http://www.nvidia.de/object/win9x_81.98_de.html
Ach ja: Durch das FSB Overclocking liegen auf dem AGP statt 66MHz bis zu 89MHz an.
be quiet! Pure Power 350W L7
Pünktlich eine Woche vor dem geplaten Systemupgrade explodierte das integrierte Netzteil. Das war noch aus einem Gehäuse + Netzteil Bundle. Es ist eine Schande, dass diese Combos teilweise genauso teuer sind wie ein Gehäuse ohne Netzteil. Auf Anandtech fand' ich dazu zuletzt eine treffende Bemerkung:
http://www.anandtech.com/show/4282/nettop-and-miniitx-b...
Ebenso ist übrigens eine Schande, dass es keine effizienten Netzteile < 300 Watt gibt (PicoPSU ist bekannt).
Das neue Netzteil passte soweit und funktionierte, bis auf den kleinen Schönheitsfehler, dass es -6,14V auf der -5V Rail lieferte:
http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=89054...
Ansonsten sind neue Netzteile mit grob gegittertem Luftauslass und 12cm Lüfter natürlich eine willkommene Lautstärkeentlastung.
SATA
Nachdem das neue Netzteil sowieso SATA Stom-Adapter hatte, hab' ich auch gleich noch eine SATA Platte eingebaut. Damit muss ein Backup nicht mehr langsam über USB 1.0 oder LAN durchgeführt werden.
Silicon Image 3512/3112A/3114 SATA Controller war gerade nicht günstig auf e-Bay zu bekommen. Also wurd's ein VIA 6421A. VIA Treiberinstallation wie immer bei VIA eigentlich eine Katastrophe. Mei: Es läuft.
Den Onboard U-DMA Controller hätte ich bei der Gelegenheit eigentlich gleich ausmustern sollen. UDMA Mode 2 (33 MB/s) lief ohnehin nicht wegen FSB Overclocking [genauer: lief schon, aber mit 5 MB/s wg. Fehlerkorrektur]. Also war's nur UDMA Mode 1 (16,7 MB/s).
1 GB SD-Ram
Wie berichtet 4x 256MB Infineon Markenram gekauft. Läuft memtest86+ problemlos und ebenso in Windows 7. Für Windows 98 habe ich folgende Einstellungen in der System.ini vorgenommen:
[Vcache]
MaxFileCache=524288
[386Enh]
MaxPhysPage=30000
Damit sind in Windows 98 genau 768 MB addressierbar und in Win7 eben die vollen 1GB.
Da auf dem Mainboard ein Slot 1 -> Socket 370 Adapter steckt, stand der CPU Kühlkörper + Lüfter dem Ramvollausbau zunächst im Weg. Ein Lüfter in den Dimensionen 60x60x15 oder sogar 60x60x10 ist hier eine mögliche Lösung:
http://www.ebmpapst.com/de/products/compact-fans/axial-...
GeForce 5200
Aero und DVI out war das Ziel. Letzteres natürlich kein Problem. Aero geht dann mit dem letzten offiziellem v96.85 Forceware Treiber:
http://www.nvidia.de/object/winvista_x86_96.85_de.html
Das ein oder andere Mal hatte ich Refresh-Probleme im Firefox 4.x. Falls das zu nervig wird, dann muss halt auf Aero Basic umgestellt werden.
Unter Win98 liefen die Forceware v81.98 soweit ohne Probleme:
http://www.nvidia.de/object/win9x_81.98_de.html
Ach ja: Durch das FSB Overclocking liegen auf dem AGP statt 66MHz bis zu 89MHz an.
be quiet! Pure Power 350W L7
Pünktlich eine Woche vor dem geplaten Systemupgrade explodierte das integrierte Netzteil. Das war noch aus einem Gehäuse + Netzteil Bundle. Es ist eine Schande, dass diese Combos teilweise genauso teuer sind wie ein Gehäuse ohne Netzteil. Auf Anandtech fand' ich dazu zuletzt eine treffende Bemerkung:
Zitat :
Even though we’re not comfortable with the stock PSU, you can always use it short term and hope for the best, but we’d suggest looking for better alternatives if possible.http://www.anandtech.com/show/4282/nettop-and-miniitx-b...
Ebenso ist übrigens eine Schande, dass es keine effizienten Netzteile < 300 Watt gibt (PicoPSU ist bekannt).
Das neue Netzteil passte soweit und funktionierte, bis auf den kleinen Schönheitsfehler, dass es -6,14V auf der -5V Rail lieferte:
http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=89054...
Ansonsten sind neue Netzteile mit grob gegittertem Luftauslass und 12cm Lüfter natürlich eine willkommene Lautstärkeentlastung.
SATA
Nachdem das neue Netzteil sowieso SATA Stom-Adapter hatte, hab' ich auch gleich noch eine SATA Platte eingebaut. Damit muss ein Backup nicht mehr langsam über USB 1.0 oder LAN durchgeführt werden.
Silicon Image 3512/3112A/3114 SATA Controller war gerade nicht günstig auf e-Bay zu bekommen. Also wurd's ein VIA 6421A. VIA Treiberinstallation wie immer bei VIA eigentlich eine Katastrophe. Mei: Es läuft.
Den Onboard U-DMA Controller hätte ich bei der Gelegenheit eigentlich gleich ausmustern sollen. UDMA Mode 2 (33 MB/s) lief ohnehin nicht wegen FSB Overclocking [genauer: lief schon, aber mit 5 MB/s wg. Fehlerkorrektur]. Also war's nur UDMA Mode 1 (16,7 MB/s).
7oby hat den Thread editiert
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