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Irgendwas verursacht ein nervendes Geräusch

Letzte Antwort: in PC im Eigenbau: Zusammenstellung und Konfiguration

Hallo.
Ich hatte mich vor einiger Zeit bereits zum Thema gemeldet. Aus meinem PC ertönt ein nerviges "trööööt"-Geräusch, sobald ich spiele. Hab das Gehäuse aufgemacht und versucht, die Quelle zu lokalisieren. Vom MoBo oder NT kommts nicht. Bleiben Laufwerk, HDD oder irgendein Bauteil des Thermaltake-Gehäuses... Unter Windows 7 64 bit ist alles ruhig. Nur bei Spielen nervts. Ram mit Memtest gecheckt - alles okay. Ich habe das Gefühl, dass das Ding nervt, sobald etwas nachlädt. Bin mir aber nicht sicher, ob von HDD oder aus dem Laufwerk. Kennt jemand ein ähnliches Problem? Kann das überhaupt sein, dass die Geräte solche Störgeräusche von sich geben?
Hab zuerst gedacht, dass sei das MoBo, dass mir irgendeine Fehlermeldung gibt.
Übrigens: Die Performance bleibt stabil, keine Ruckler, keine sonstigen Störungen...
Bin genervt und würde mich freuen, wenn sich jemand mit emtsprechenden Erfahrungen meldet!
Vielen Dank!
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Hi,

Also wenn du mit DVD/CD spielst könnte es sein, der Laufwerk hat ein Fehler, wenn er versucht z.b die Movies von DVD/CD abzuspielen. Aber bei voll Installation ist das ausgeschlossen, man braucht dann DVD nur für Starten.

Also dann zu HDD: also ich würde es überwachen und dann schauen ob es HDD Fehler hat. Hier z.b ein toll dafür CrystalDiskInfo. Wenn es genau um Status geht von HDD, es gibt verschiedene Tools bei Hersteller von HDD. Einfach auf deren Homepage schauen.

Und jetzt zu Lüftern, einfach abklemmen und nach und nach anschließen.

Viel Erfolg
MfG

Hab mich per Hörrohr mal zur Geräuschquelle im vorderen Bereich des Gehäuses vorgetastet und die Lüfter abgeklemmt - Geräusch noch da. Ich teste heute mal HDD und Laufwerk und guck mir noch mal das Gehäuse an. Der Tipp mit dem Gehäuseteil ergibt Sinn, denn das hatte ich damals zerlegt.
Später mehr.

Hab jetzt mal alle Lüfter gereinigt. Geräusch noch da. Hab dann im Spiel (Dead Space) die DVD rausgeholt und sofort war das Geräusch weg und kam erstmal nicht wieder. Bin skeptisch, ob es tatsächlich am Laufwerk liegt und werde ggf. die Treiber neu installieren.

Moin,
wie ich schon geschrieben habe. Einige datei werden von DVD gelesen, oder das Spiel prüft ab und zu ob Original DVD drin ist. Neu Treiber zu installieren wird nicht helfen. Hie ist ein Tool (VSO Inspector) für prüfung. Bei Medianalyse glaube kanst du dein geräusch wieder hören.

Mfg

Tscha. Laufwerk ist es nicht. Der Arbeitsspeicher - oder die Speicherbänke - singen das Lied. Hab mal im Spiel drauf geachtet - immer wenn ne Zwischensequenz läuft oder der Vorspann (also was in den Speicher geladen wird) fängts an zu tröten. Hab eben zwei Durchläufe mit Memtest gemacht: das singen geht sofort los. Fehler wurden aber keine erkannt... Ich werde als nächstes die Riegel in die andern beiden Bänke stecken. Wenn das nicht hilft, geht das Board zurück - ist eh eins der ersten SB-Generation und die Hirnfabrik muss es tauschen :) )
Aber wie nervig ist das denn bitte!

Aaaalso: Hab die Riegel in die anderen Bämke gesetzt und die Spannung verändert (von 1,5 V auf 1,6 V) keine Veränderung. Sobald Memtest startet, geht nach ca. 2 Minuten das Getröte los.
Hab dann das gesamte BIOS durchforstet und bin dabei auf die CPU Temps gestoßen. Bei 70° gibt das MoBO einen Warnton aus (80°) ist die "ich schalte alles aus"-Grenze.
Im BIOS wurden gestern Abend nach ner Runde Dead Space (tröten setzt nach ca. 5 Minuten ein) und zwei Durchläufen mit Memtest 77° angezeigt...
Könnte also ne Warnung des MoBos sein, dass die CPU überhitzt.
Komisch, denn Gehäuselüfter hinten, vorne (je zwei 80mm) und ein Scythe Samurai auf der CPU sorgen für ziemlich gute Be- und Entlüftung. CoreTemp zeigt mir im Idle Temps von 31°-36° an (Quadcore) und unter Last maximal 55°...

1. Welche Messung ist zutreffend?
2. Wenn das BIOS Mist ausliest, kann ich das dann abstellen?

Vielen Dank!

El-Locko sagte:
Versuch mal ein BIOS Update zu finden.


Da das noch ein Mangelexemplar der ersten Serie ist, werde ich mir erstmal ein neues schicken lassen. Und sollte das rumzicken ein BIOS-Update machen bzw. die Fehlersuche fortführen.
Vielen Dank für die Hinweise!

Eigentlich sollte ich die folgenden Sätze nicht schreiben, da sie meine absolute Unfähigkeit belegen - aber in punkto Fehlerdiagnose lernt man nie aus:

Der Lüfter saß nicht richtig auf dem Heatspreader. Und der hatte tatsächlich ab und zu (beim Spielen) Temps jenseits der 70°.
Da CoreTemp nur die Kerne ausliest, gabs da unterschiedliche Angaben. Prime95 hat schließlich die Lösung gebracht - die Temps schossen hoch auf 99°, ich habs sofort ausgemacht und den Lüfter abgebaut.
Kaum Leitpaste auf der Platte...
Habs jetzt neu montiert und mit Prime gecheckt (parallel CoreTemp) und er geht nicht über 61°. Piepton ist ebenfalls nicht zu hören.

Der Exkurs war sehr lehrreich, denn jetzt weiß ich, dass mein Netzteil (600W) richtig dimensioniert ist, meine HDD sowie das DVD-Laufwerk in Ordnung sind und auch alle Speichermodule in allen Bänken ordentlich laufen. Und, dass mein i5 auch ohne ordentlich montierten Lüfter ordentlich Leistung abliefert ohne durchzubrennen.

An alle Selberbauer: Ruhig noch mal checken, ob auch wirklich alles sitzt.
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