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PC bootet nicht - Nur alle Lüfter drehen - Board defekt?

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Letzte Antwort: in Motherboards, Chipsätze & RAM
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19. Juni 2011 23:00:21

Guten Abend,

ich benötige einmal fachmännische Hilfe.

Ich besitze einen Scaleo Rechner (Siemens Fujitsu Scaleo Pi2662) mit Intel Core 2 Quad Q6600, 2x2 GB RAM Corsair und Nvidia Grafokkarte 9500 GS, sowie 2 x 1TB HDDs.
Der Rechner ist knapp 3 Jahre alt, sehr gepflegt und wurde nie übertacktet.

Vor knapp 1 1/2 Jahren bekam der Rechner auf Garantie ein neues Board (Vor-Ort Einbau) das das alte Board defelt war. Die Bios Batterie war bereits nach weniugen Tagen leer, rechner hatte Startschwierigkeiten.

Seit nunmehr 3 Wochen stehe ich vor folgendem Problem:

Ich drücke den Power Knopf, doch der Rechner fährt nicht hoch.

Normalerweis sollte es so sein:
Die Lüfter drehen ganz kurz (1-2 Sek) sehr hoch, werden dann sofort ganz langsamn und ruhig und der Rechner bootet völlig einwandfrei.

Seit 3 Wochen ist es aber wie folgt:

Ich drücke den Power Knopf und alle Lüfter (Gehäuselüfter und CPU Lüfter, sowie Grafikkarten-Lüfter) drehen voll auf und bleiben auf Hochtouren, doch der Rechner bootet nicht.
Ich muss dann den Powerknopf drücken und festhalten, damit der rechner ausgeht.
Das wiederhole ich dann einige mals, manchmal 1-2 mal, oft aber deutlich mehr.
Dann, irgendwann, bootet der Rechner völlig normal und läuft danach auch absolut stabil, über viele Stunden.

Diese Startschwierigkeiten habe ich vor allem dann, wenn der Rechner längere Zeit ausgeschaltet war, über Nacht, oder einieg Stunden (1-2) am Tage.

Das ist seit 3 Wochen so.

Angefangen hat es so:
Ich starte vor 3 Wo. den Rechner und stelle fest, dass die Bios Batterie, die knapp 18 Monate alt ist, leer ist, da ich die Time-Set Meldung bekommen habe und die zeit und das Dateum bei jedem Start einstellen musste.
Also habe ich die BIOS Batterie gewechselt.
Ab dem kommenden Morgen habe ich die geschilderten Probleme.

Ich habe die BIOS Batterie gerade noch einmal geprüft und stelle fest, dass sie nur noch 2,65 Volt hat - als sehr schwach ist. Das ist doch auch nicht normal, oder?

Ich habe dann verschiedenes geprüft:

Habe dann alles duchgetetstet:
1. CMOS Batterie getauscht und CMOS Clear Reset gemacht.
2. alle Kabel geprüft, ob richtig stecken.
3. RAM entfernt und anderen RAM eingebaut
4. Grafikkarte entfernt und neu eingesetzt
5. Alle Kabel vom Rechner entfernt, die in USB Ports hinten stecken
6. Rechner ohne Grafikkarte gestartet
7. Grafikkarte und Board auf optische Defekte - geplatzte Elkos etc. geprüft - Nichts

Dann habe ich ein neues Netzteil eingebaut: bequiet Straight Power 550 Watt. Dann lief der Rechner einige Tage, bis alles wieder von vorne anfing.

Dann ein anderes (Ersatz-NT) eingebaut, ein SuperFlower 550 Watt. Damit lief es dann ebenfalls wenige Tage, bevor wieder alles von vorne anfing.

Am NT kann es wohl auch nicht liegen.

Wenn ich nach mehrmaligem Versuch durch Druck auf den Power Knopf den rechner zum booten übereden konnte, ist der Boorvorgang auch ncht so, wie ich ihn kenne (habe ich oben beschrieben):
Der Rechner bootet, die Lüfter laufen von Beginn an einfach ganz leise und ruhig.

Ich kenne es eigentich immer so, vom ersten Tag an, dass nach Druck auf dem Power Knopf, der Lüfter (vermutlich CPU) kurz für 1-2 Sek. hochdreht, um dann sofort ganz ruhig und lautlos zu drehen, während der PC bootet.

Wenn der PC jetzt als irgendwann doch einmal bootet, macht er das so nicht mehr.

Das eingebaute Board ist das selbe, dass auch vor 18 Monaten eingebaut wurde, als es defekt war: EliteGroup G31T-M2. Ist ein OEM Board, extra für Fujitsu hergestellt.

Liege ich richtig, wenn ich jetzt sicher davon ausgehen kann, dass es erneut ein defektes Board ist?
Und das dadurch diese geschilderten Probleme beim booten entstehen?

Vielen Dank für Eure Hilfe

Gruß

nonac
20. Juni 2011 09:39:48

Hi,
Wurde das Netzteil alleine eingebaut? Alle Verbindungen sitzen richtig?
Im Bios mal "load setup defaults" einstellen und speichern.
Batteriewechsel würde ich nochml versuchen.
Gruß

20. Juni 2011 11:59:28

Hallo,

das Netzteil wurde eingebaut, nachdem es meine erste Vermutung war, dass es evtl. daran liegen könnte.
Dann lief es einige Tage, bis das Problem wieder vorhanden war.

Die Bios Batterie habe ich schon mehrfach getauscht., Gestern nzuletzt. Die Bios Batterie zuvor war 5 TAge drin und hatte nurn noch knapp 2.65 Volt. Das ist dich auch nicht nbormal oder?

So ähnlich war es vor 18 Monaten, da hielt die Bios Batterie nur 1 Tag und war leer.
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20. Juni 2011 12:28:55

Hi,
wird der Rechner bei Nichtgebrauch komplett vom Netz genommen?
Hatte sowas bei einem FS, fast baugleich, der solche Zicken machte.
Normal ausgeschaltet, keine Probleme mehr.
Gruß
20. Juni 2011 19:13:47

Hallo,

also allein die Tatsache das es ständig Deine Bios Batterien leer saugt, macht mich schon stutzig. Aus meiner Erfahrung heraus, hält so ne Batterie für gewöhnlich zwischen 3-5 Jahre. Durch die ständigen Bios Resets, die Du hierbei verursachst, ist es natürlich auch logisch das hierbei ein etwaig vorhandenes Lüftermanagement welches über das Bios gesteuert wird, jedesmal durcheinander bringst.

Du schreibst, die Lüfter drehen nicht mehr hoch. Diesen Eindruck habe ich in der Vergangenheit nur immer gehabt, wenn ein Lüfter nicht lief und folglich nicht mehr gedreht hat. Da Du aber offenbar den Rechner auch komplett zerlegst und sein Innenleben zu kennen scheinst, schliesse ich das mal aus?

Ich sehe hier zwei mögliche Ursachen:

1., Der Power Schalter oder dessen Verkabelung hat einen Wackelkontakt

Dies erklärt zwar nicht, warum die Lüfter langsam laufen aber eventuell gab es durch das Batteriegetausche und die Bios Umstellungen hier einen weiteren Fehler, der zugleich aufgetreten ist, sich aber an dieser Stelle nicht klar differenzieren lässt.

2., Das Motherboard wie Du bereits vermutest hast

Die ständig leer gesaugte Batterie ist meiner Ansicht nach sowieso schon sehr verdächtig und total nervig. Hiervon abgesehen kann keine andere Komponente mehr in Frage kommen, die für die langsam drehenden Lüfter verantwortlich ist oder Stress beim Einschalten macht. Auf dem Mainboard läuft nun einmal alles zusammen und auch ein defekter Ram oder eien defekte Grafikkarte oder Harddisk äussert sich anders, als die Lüfter langsam drehen zu lassen.

Um den etwaigen defekt des Power Schalters auszuschliessen, könntest Du ja mal die verkabelung mit dem Reset knopf tauschen wenn das bei Deinem Gehäuse möglich ist. Ich vermute aber zu 80% das Mainboard...

Ich würde in Deinem Fall auf einen Wackelkontakt im Powerschalter oder dessen Verkabelung tippen oder wie Du selbst schon vermutest, den Fehler beim Mainboard suchen. So am Rande erwöhnt, ist ein leise drehender Lüfter ja nicht gleich als Mangel anzusehen, wohl aber
21. Juni 2011 01:22:07


Hallo,

vermutlich ist es nicht so einfach, ich weiß es nicht mehr.

Das mit den ruhig anlaufenden Lüftern bei normalen, funktionierenden booten ist ja auch in Ordnung, wenn der Rechner booten würde.

Irgendwie hat der PC diese Bootprobleme aber auch nur dann, wenn er kalt ist, oder über Nacht, oder 1-2 Stunden ausgeschaltet war.

Ich beschreibe einmal, was ich gemacht habe, um es irgendwie weiter einzugrenzen:

Null-Mehode durchgeführt.

Vorangegangen ist, dass mein Rechner nicht bootet, sondern nun alle Lüfter drehen hochtourig, sonst passiert aber nichts.

Mich würde hier jetzt interessieren, wie Ihr das Ergebnis der Null-Methode einstuft.

1. Grafikkarte und RAM ausgebaut, alle Kabel vom Board abgeogen (SATA, Front Card Reader, Front USB, Front Audio, Front Firewire)
Nur CPU mit Kabel angeschlossen gelassen und den Power Taster angeschlossen gelassen.

2. Rechner mit Speaker eingeschaltet: Beep-Beep-Beep (in schneller Folge) sonst nichts.

3. Rechner aus und RAM dazu gesteckt und Rechner eingeschaltet: Beep und Rechner will normal booten.

4. Rechner aus und Grafikkarte dazu gesteckt, Grafik-Kabel zum Monitor angeschlossen: Beep und Rechner will normal booten. Es kommt ein Bild.
Darauf steht dann: Reboot and Select proper Device. Vermutlich weil ja kein Boot Laufwerk angeschlossen ist, keine HDDs.

5. Rechner aus und alle restlichen Kabel wieder auf das Board gesteckt: SATA für Laufwerk und HDDs, Front USB und Audio wieder auf das Board gesteckt.

6. Rechner eingeschaltet: Nur Lüfter drehen hochtourig und kein Beep, kein booten, nichts. So wie der Fehler seit Tagen ist.
Mehfach den Power Konpf gedrückt um den Rechner zunächst wieder auszuschalten um danach wieder einzuschalten. Nach dem 5 myl bootet der Rechner dann völlig normal und läuft ab dem Moment auch absolut fehlerfrei und stabil, wie immer.

Da geht es dann noch weiter:

nun habe ich, nachdem der PC nicht bootet, nur die Lüfter drehen hochtourig, kein Beep, folgendes gemacht:

Zuvor alle hinteren Kabel ab, Alle USB Stecker, die hinten stecken ab, Grafikkabel ab, nur Stromanschluss und Lautsprecher dran.

Board:

1. alle Kabel zu den Front Anschlüssen und die 3 SATA Kabel ab = PC bootet

2. SATA Kabel zu HDD und DVD Laufwerk dram = PC bootet

3. Audio Front dran = PC bootet

4. USB Front wieder dran = PC bootet

5. FireWire (1394a) Front wieder dran = PC bootet

6. Front Card Reader dran = PC bootet NICHT

7. Front Card Reader wieder ab = PC bootet

8. Front Card Reader wieder dran = PC bootet ( warum nur????)

9. 15 Minuten gewartet - PC bootet

10. Grafikkabel wieder dran, alle hinteren USB Kabel wieder dran = PC bootet nicht

11. Alle hinteren Kabel sofort wieder ab = PC bootet nicht

12. Kabel hinten einzeln wieder dran - zwischendurch versucht = PC bootet nicht

13. Front Card Reader Kabel wieder vom Board entfernt = PC bootet


Ich breche noch zusammen..... Kann das nun tatsächlich mit dem Front Card Reader Panel zusammenhängen, dass der rechner derartige Bootproblem hat? Das kann doch nicht wahr sein - oder?

Wie ist das ganze nun aus der Sicht von Euch Experten zu werten?

Und dann dachte ich, ich komme der Sache näher, doch:

Leider ist es nicht so einfach, wie ich erhofft habe.

Habe die Hinweise von Hanne nochmals durchgeführt:

Alle Stecker auf dem Board genau auf richtigen Sitz geprüft und dann nochmals den Stecker des Front Card Reader, der im übrigen zusammen mit dem WLAN Modul auf diese Buchse im Board steckt, aufgesteckt.

Das WLAN Modul kann man davon entfernen, ist praktisch so ein Y-Stekcer daran, der in einen Stecker übergeht, der dann auf dem Board sitzt.

Diesen Stecker als mit Front Card Reader und WLAN Modul wieder dran.

Rechner eingeschaltet = bootet nicht - nur Lüfter drehen hochtourig

Rechner wieder aus.

Front Card Reader Stecker vom Board abgezogen - Rechner eingeschaltet = bootet nicht - nur Lüfter drehen hochtourig

Rechner wieder aus

Dann nur das WLAN Modul von diesem Y-Stecker entfernt - Rechner eingeschaltet = bootet nicht - nur Lüfter drehen hochtourig

Rechner wieder aus

Dann wieder alles zusammengesteckt und wieder auf das Board gesteckt - Rechner eingeschaltet = bootet nicht - nur Lüfter drehen hochtourig

Dann einfach ca. 1 Minute so laufen lassen, dann erneut am Power Konopf ausgeschaltet und kurz danach wieder eingeschaltet = bootet nicht - nur Lüfter drehen hochtourig

Das habe ich dann noch 2-3 mal versucht, dann plötzlich bootet der Rechner so als wäre nichts geschehen und ich sage es immer wieder: Danach läuft er absolut einwandfrei und vollkommen fehlerfrei.

Was kann und wird das nur sein....? Der Front Card Reader scheidet ja somit auch aus.
Ich gebe es langsam auf, was soll ich denn sonst noch machen? Habe doch alles versucht, um es einzugrenzen.

Man muss doch aus dem ganzen eine eindeutige Schlußfolgerung ziehen können, oder?

Ist es vielleicht einfach nur das Netzteil, wie schon so oft?

Das letzte Corsair hielt 8 Monate, dass bequiet danach (Straight Power E8 500W) eine einzige Woche, dann kam das hier geschilderte Problem.
Dann das SuperFlower eingebaut und auch das lief eine Woche ohne jeglich Probleme, bis dann auch dieses Problem beim booten kam.

Komisch auch, dass es vor allem dann ist, wenn der Rechner kalt ist, oder länger als 1-2 Stunden ausgeschaltet war.

Deutet das sicher auf das Netzteil hin?



8. November 2011 18:50:17

hi,

da ich seit ein paar wochen da gleiche problem habe würde mich interessieren, ob du dsa problem in der zwischenzeit lösen konntest?

LG
20. Januar 2012 11:19:28

Hallo Zusammen,

bin beim Googeln über diesen Artikel gestolpert. Ich habe exakt das gleiche Problem mit meinem PC. Ich hatte auch zuerst Boot Probleme und dann ging gar nichts mehr bis auf die Lüfter. Habe die letzten Tage jetzt massiv im Internet gesucht und alles mögliche probiert und konnte feststellen dass ein Netzwerkteil Tausch funktioniert hat und ich war schon dabei mir ein neues Netzteil zu kaufen.

Jetzt habe ich Euren Artikel gelesen und einfach mal die Bios Batterie ausgetauscht, und - oh wunder, mein altes Netzteil kann jetzt den PC wieder booten. wtf?

Habt ihr schon rausgefunden woran es liegt dass es die Bios Batterie immer leer zieht? Ich werde den Netzteil Kauf erst mal zurück stellen.
2. Juli 2012 22:31:11

Hallo Leute

Ich bin leider gerade etwas am verzweifeln:( 
Am Samstag habe ich ein paar neue Komponenten in meinem M40 Gehäuse verbaut.
ein neues Main Board von Gigabyte, einen i3 Prozessor von Intel, sowie 8gb RAM von g.skill.

Da Problem ist folgendes:
Der PC bootet nicht mehr. Heute ist Montag, den Umbau habe ich am samstag vorgenommen.
Bis vor eine guten stundie Lied das System. Ich habe Windows 7 neu installiert und von der alten Festplatte Daten auf einer externen Platte gesichert.
Die alte Plage nun formatiert und wollte jetzt weiter machen.
In der zwischen Zeit ein paar Minuten etwas tv geschaut und der pc ging in den stand by
Modus...okay ist ja eigentlich nicht schlimm...das doofe ist nur, mein pc macht nichts mehr ???

Hat jmd einen Rat ???

Ich wollte den pc wiede aufwecken aber er ging nur an.
Weder die funktionstaszen meiner Tastatur noch die LED meiner Maus leuchten auf.
Der Rechner geht nur an und summt vor sich hin.
Ich bekomme weder ein Signal auf dem Monitor noch ertönt ein beep.
Und das nach dem standby ???
Bin gerade etwas ratlos :( 


~~~~~~~~~~~~~~~~~

Guten Morgen,

das gute nun aber jetzt - Dienstag morgen ...
ich habe heute früh meinen Rechner auf gut glück einfach mal angemacht ... und ihr glaubt es nicht, er lief ganz normal an, gebootet und der Desktop kam, Maus und Tatstur wurden auch sofort angesteuert.
Aber das Witzige war - er zeigte mir auch die aktiven Fenster von gestern abend - 2x Internetexplorer, Systemsteuerung und Formatierung an.

Kann das einer erklären ?
4. Januar 2013 22:56:01

Liegt meiner meinung nach an einem zu schwachen oder Billigen Netzteil. So das er nicht alles Versorgen kann.
Mal Grafikkarte, wenn vorhanden, ONBOARD benutzen. Oder die Grafikkarte auf jeden fall mit dem Netzteil verbinden. CPU hat auch einen extra stecker, ist dieser Verbunden?
Oder mal eine Billige 64 mb graka versuchen.

Habt ihr vllt ein Messgerät, dass zwischen pc und Steckdose gesteckt wird? Damit mal messen.
10. Mai 2013 15:50:50

hey, habe seit langer zeit das selbe problem... mein pc ist nun gute 2 jahre alt... habe nun vorhin meine biosbatterie gemessen, da das problem so jedes halbe jahr mal auftritt, und was zeigt mein messgerät : 3,04V !! ich bin am verzweifeln ! irgendwann behebt sich das problem zwar auf magische weise von selbst, aber ich würde einfach gern wissen was die ursache ist !

jedoch hat mein pc meiner vermutung nach eine weitere macke ! vor ca. einem halben jahr ist mein pc schon beim booten auch 80° C aufgeheizt, und beim ausführen von word auf 120°! neuer lüfter drauf problem gelöst... allerdings glaube ich nicht das mein cpu das ganz unbeschadet überstanden hat :) 

Mein Setup:
AMD Phenom II X4 965
ati radeon hd 5770 1gb
2x2GB GeIL DDR3 Ram
Motherboard: asus mva den rest hab ich gerade nicht im kopf bin grad unterwegs
10. Mai 2013 21:22:01

hallo, ich habe meiner ansicht nach eine für mich plausible lösung gefunden :
habe heute mittag im fachgeschäft ein neues 530W netzteil geholt, mein pc ging jedoch immernoch nicht an... da der pc beim booten nicht "peept" habe ich daraus geschlossen das der cpu nicht in betrieb ist... neben meinem cpu, so ist es zumindest auf meinem board, sind 2 stecker für die stromversorgung des prozessors. dort war nur ein stecker eingesteckt (es wird für meinen phenom eigentlich auch nur einer benötigt !) nun habe ich den 2ten stecker hinzugestckt und meinen pc gebootet ! auch mit dem alten netzteil, jedoch ebenfalls nur mit beiden steckern in betrieb, was in den letzten jahren nicht der fall war ! nun ist meine überlegung folgende:
zum Starten aller elektrischer geräte wird eine gewisse stromspitze benötigt, da diese anscheinend vom alten und vom neuen netzteil nur mit beiden steckern geliefert wird, gehe ich davon aus das mit der zeit das board beträchtlich schlechter wird... ob das wirklich die ursache ist weiß ich nicht, aber so wäre jetzt mein gedankenansatz. Da an meinem board sowieso die onboard soundkarte defekt ist und ich noch garantie habe werd ich mein board mal einschicken, mal sehen obe es wirklich am board liegt
10. Mai 2013 23:46:15

Deine Überlegungen gehen schon in die richtige Richtung.
Manche Bretter benötigen - je nach verwandter CPU - nur einen 4 Pin -
bzw. haben auch nur einen 4 Pin Port an Board. Andere hingegen laufen -
egal was drauf ist, nur mit beiden = 2X4. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen.

Wenn das Brett mit einmal 4 gelaufen ist, dann war und ist das so okay.
Wenn er jetzt mit 2 mal 4 läuft, dann ist das auch gut genug. Es ist jedenfalls kein Fehler, beide zu stecken, wenn 2 Ports auf dem Board sind und das PSU auch diese anbietet. Unsere letzten Abits sind, egal welche CPU, entweder nur mit 8 gelaufen. Oder halt nicht. Wenn man sowas konfiggert = zusammenstellt, soll man das wissen. Da steht reichlich Erfahrung oben an!
Wer und wie, was mit wem usw..

Haltbarkeit von Mainboards: Je nach Qualität und hungriger CPU Bestückung laufen die Geräte zwischen 15 TSD - bummelig 35 TSD Stunden. Abhängig ist das zum einen von der Kühlung, CPU, Overclocking, Qualität des Netzteils und ausreichender Bestückung mit hochwertigen Leiterbahnen, sogenanten Layers.

Um es kurz zu machen. Eine 4 Kern CPU mit Hyperthreading wie eine 3770K mit nem billigen 39,95 Netzteil auf nem 79,50 Brett Einsteiger unterzubringen geht so ziemlich daneben an jedem Sinn vorbei. Soviel guten Strom (nicht unbedingt die Menge ist gemeint) kann das billige PSU nicht aufbringen, während eine hungrige CPU und entsprechende Graka unter "Schieß sie alle tot" unter Vollauslastung die Leiterbahnen der Platine leerfrißt wie eine große Jugendgruppe einen kleinen Eisladen bei Hitzefrei...



Sinnvoll ist die Nutzung eines Bretts, bzw PC - je nach Nutzung zwischen 3 - 5 Jahren. Danach ist es ratsam, sich in Teilen - besser als am Stück - über die elektronische Bucht davon zu trennen. Intern handeln die Moboanbieter ihre Laufzeiten, was allerdings der Endkunde nicht mitbekommt. Als Systemhaus weiß man sowas, und rät auch dem User, keine funktionierenden Bretter einzuschicken.
Egal ob da Garantie drauf ist - oder halt nicht.

Viel Erfolg und Grüße!
10. Mai 2013 23:55:01

Ich denk mal, dass irgend was mit der Stromversorgung vom MB nicht stimmt. Also dases über den 4-Pin einfach zu wenig Saft bekommt. Versuch einfach mal RMA.
11. Mai 2013 00:42:35

Jo, es ist so ziemlich alles möglich...
22. September 2013 09:49:16

Ich hatte dieses tricky Problem ebenso. Nach langem suchen und konsequentem Ausschlussverfahren war es letztendlich das Netzteil, welches das Board nicht mehr stabil mit Spannung versorgte. Falls alle Netzteilstecker fest verbunden sind und Kontakt haben, ist ein neues Netzteil zu 99% die Lösung. Natürlich wäre es auch möglich, dass der Gegenpart, sprich die Steckkontakte auf dem Mainboard nen Wackler haben, was aber eher eine besonders seltene Ausnahme sein sollte
22. September 2013 10:11:41

Du beschreibst - konsequentes Ausschlußverfahren - etwas völlig richtiges. Denn - warum wohl haben Computerbastler ein Arsenal von Altteilen im Keller? Weil sie - alles Siegestrophäen - damit herausgefunden haben, welches Bauteil jetzt nicht wirklich defekt war. Das hilft aber nach 2,5 Jahren dem TE auch nicht mehr über den Berg.