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Minimales Budget; innerhalb von 1-2 Jahren weiter aufrüsten

Letzte Antwort: in PC im Eigenbau: Zusammenstellung und Konfiguration

Hallo,
unterm Schreibtisch steht bei mir noch ein alter Rechner mit einem Pentium D 820. Ich denke, er hat einen Defekt am MB. Beim Hochfahren oder während der Arbeit bleibt er ohne ersichtlichen Grund einfach hängen (, max. nach 2h). Das geht seit etwa 2 Monaten so. Erst dachte ich, indem ich ihn innen von allem Staub befreie, mal die Grafikkarte ausbaue oder das System neu aufsetze ließe es sich lösen, aber es änderte nichts. Vorher hatte ich schon den Speicher getestet. Die Festplatte ist auch noch nicht gänzlich aus dem Rennen.
So, nun zum Topic. Ich kam auf den Gedanken, erstmal ein neues Board und Prozessor zu verbauen. Die 2 GB Arbeitsspeicher und eine Radeon 4850 1GB, oder sowas, wollte ich vorläufig übernehmen. Im Grunde sind da schnell Lösungen gefunden. Aber lassen sich diese dann auch im Laufe von 1-2 Jahren noch gut weiter ausbauen? Welche Möglichkeiten gibt es da?
Meine Wünsche in dem großen Zeitraum wären sicher mehr Arbeitsspeicher, eine SSD, 1-2 größere Festplatten, eine bessere Grafikkarte. Etwa in dieser Reihenfolge. Ein optionales Kriterium für die Auswahl wäre, ich hätte zum Arbeiten gerne meine Ruhe. Die Grafikkarte ist passiv gekühlt. Eigentlich dient sie zur Nutzung von teils überflüssigen 3D Spielereien. Ob nun Compiz in Linux oder Spiele in Windows. Was arbeiten angeht, hätten wir da relativ anspruchslose Programmierungsaufgaben, Bildbearbeitung und Textverarbeitung. Bei den Windows-Spielen wäre es traumhaft, wenn auch im Laufe des nächsten Jahres die minimalen Voraussetzungen für Guild Wars 2 erfüllt wären, um es mal anzuspielen. Diese sind noch nicht bekannt. Es ist die Rede von einem PC mittlerer Leistung.
Wie ich Linux und Windows im DualBoot betreiben möchte, wenn ich eine SSD habe, sollte erstmal ein nicht weiter erwähntes Randthema bleiben.
Ob ihr Euch nun daran orientieren mögt, es wäre mir Lieb, wenn das Limit von 150 EUR, was ich maximal ansetze, unterboten würde. Und sry, wenn ich gerade keine Lust habe rumzukriechen und rumzuschrauben, nur um genau zu sagen, was denn da noch in der Kiste ist. Zum NT sollte ich noch sagen, dass es mindestens 350, aber wahrscheinlich mehr Watt hat. Das musste ich schonmal tauschen, nachdem das alte Hops ging.
dfx
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Experte in PC im Eigenbau

Das bringt so nix, wenn dann musst du ein Board kaufen, das DDR3 braucht. Alles andere ist Unsinn. Also Board, CPU und Ram für 150 Euro. Edit was für ein Gehäuse? ATX oder mATX Mainboard?
alterSack66 hat den Thread editiert
Experte in PC im Eigenbau

Moinsen.
Um den PC jetzt weiter betreiben zu können, müßtest du an sich nix weiter tun als dir n neues Board zu besorgen. Wenn das denn tatsächlich defekt ist.
Jeder weiterer Euro, den du darin investiert, ist verlorenes Geld.

Boards gibt es ja noch und ein billiges mit G31-Chipsatz dürfte dir auch langen:
http://geizhals.at/deutschland/?cat=mbp4_775_ddr2&xf=31...

Mußt halt mal durchklicken und schauen, welches da noch lieferbar ist. Und eben checken wegen ATX oder µATX.

O.K.
Wenn-Dann DDR3 RAM: Daran hatte ich garnicht gedacht.
Das System weiter zu betreiben, wäre auch eine vorläufige Lösung, welche auch noch am günstigsten wäre.
Aus dem Augenwinkel betrachtet, ist es wohl ein gängiges ATX, kam wohl von CSL Computer. Das benutzen die heute noch.
Mit dem verlorenen Geld, das ist mir jetzt auch klar. Aber mir kam die Idee, nachdem ich schonmal geschaut habe, wo ich lande, wenn ich mir ein neues System zusammenstellen würde. Dann würd das wohl nichts mehr.
Experte in PC im Eigenbau

Man kann sich zwar durchaus ein taugliches So775-System aus gebrauchten Teilen zusammenbasteln, aber ein Neukauf wäre wirklich Geldverbrennung, weil du für komplett neue Hardware weniger zahlst als für die alten 775er Sachen.

Derfnam sagte:
Man kann sich zwar durchaus ein taugliches So775-System aus gebrauchten Teilen zusammenbasteln, aber ein Neukauf wäre wirklich Geldverbrennung, weil du für komplett neue Hardware weniger zahlst als für die alten 775er Sachen.

Ich hätte vielleicht die Möglichkeit ein Dell XPS mit Core 2 Quad zu kaufen. Allerdings ist mir das etwas zu laut, was wohl auch der Grund ist, warum es ausgemustert wird. So wie ich hier in einem anderen Thread gelesen habe, wäre der preisliche Rahmen dafür etwa 150-200 EUR.
Um dem Topic noch gerecht zu werden: Es gibt also nur die Möglichkeit gebraucht zu kaufen, wenn das Budget minimal sein soll. Damit wär ich wohl am Besten beraten.
Dann mal zu dem Zeitraum, indem ich es noch erweitern würde. Dabei aber von einem grundauf neuen System angesetzt. Sagen wir, relativ günstiges MB mit einem billigen CPU, den man ggf. später noch durch einen deutlich Besseren tauschen könnte. Dadurch lande ich zwangsläufig bei AMD, wenn nicht schon des Budgets wegen ;) .
Sollte ich einfach mal ins Blaue raten, ein MB und einen CPU aussuchen, wovon ich mir erhoffe, dass ich später alles in Erfüllung geht, was ich mir wünsche, oder habt ihr direkt einen Vorschlag? (150 EUR für MB+CPU+RAM)

#1: Also AMD Sockel FM1 fällt glaube ich flach. Dann wäre da AM3 mit einem Athlon II X2. Dazu ein MB von ASRock, Elitegroup oder MSI. Letztendlich noch 2x2GB Kingston DDR RAM 1333.

MB: ASRock N68-S3 UCC, GeForce 7025/630a (dual PC3-8500U DDR3)
http://geizhals.at/546657
CPU: AMD Athlon II X2 250 (C3), 2x 3.00GHz, boxed
http://geizhals.at/574114
RAM: Kingston ValueRAM DIMM 2GB PC3-10667E ECC CL9 (DDR3-1333)
http://geizhals.at/392093

#2: Sollte ich es dann für nötig halten, könnte ich im Laufe des nächsten Jahres den X2 gegen einen mehrkernigen austauschen, dazu noch einen besseren Lüfter holen, ggf. den RAM auf 2x4GB umbauen. Als Gehäuse dann vllt noch so etwas in der Art:
Gehäuse: Cooler Master Elite 310 weiß/blau
http://geizhals.at/deutschland/464729
(unscheinbar, vllt. geräuschdämmend)
dfx hat den Thread editiert
Experte in PC im Eigenbau

Das ist ebenso altes Geraffel, vom RAM mal ab. Der ist übrigens ECC, brauchst du nicht.
Mach gute 200.- draus und du bekommst direkt was richtig feines. Ups, seh grad, Österreich, das gibt nen Aufschlag:
i3-2100 - http://geizhals.at/580321 - 96.-
2x4 GB RAM (bei den Preisen wär das echt ne Sünde) - http://geizhals.at/448852 - 36.-
ASUS P8P67 LE Rev 3.0 - http://geizhals.at/616604 - 84.-
Alles bei Mylemon zu haben für 216.- plus Versand.
Wenn du dich versündigen magst und nur 2x2 GB nimmst - http://geizhals.at/338245 - , langen die 200.- knappstens. Aber echt nicht empfehlenswert.

Edith läßt nach der genauen Konfig des Dell fragen.
Derfnam hat den Thread editiert

Hallo,
ich krame jetzt doch mal den Thread nochmal hervor. Wir streichen jetzt mal die Bedingung der weiteren Aufrüstbarkeit. Es geht nun also nur noch darum den alten Kasten aufzurüsten, aber nicht bis Ultimo, sondern nur klein klein, so dass sich eine Lösung für 1-2 Jahre ergibt. Hier ein paar Bilder vom aktuellen Stand:

Derzeit ist wie ein Pentium D 820 auf einem Elitegroup RC410L/800-M2 V1.0, Radeon Xpress 200 (PC2-667 DDR2) verbaut. Das soll auf jeden Fall raus.

Aktuelle Spiele haben keinerlei Bedeutung. Und es geht rein nur um den Gebrauch in Verbindung mit Linux. Dazu habe ich mir folgendes überlegt:
AMD Athlon II X3 445, 3x 3.10GHz, boxed (52 EUR)
ASUS M4N68T-M LE V2, nForce 630a (dual PC3-10667U DDR3) (34 EUR)
Kingston ValueRAM DIMM Kit 4GB PC3-10667U CL9 (DDR3-1333) (20 EUR)

Beim MB war ich mir noch nicht ganz sicher, aber es sollte einfach das günstigste sein. Das Case hat vorn Sound und zweimal USB 2.0, was ich gern nutzen würde. Es gäbe wohl auch USB 3.0 Boards für 50 EUR, aber das braucht der Rechner nicht. Desweiteren sind die einzigen Laufwerke, die ich noch habe, IDE. Die kann ich wohl mit dem ASUS weiterhin verwenden.

Das ist ein Blick ins Case um zu zeigen, dass das verbaute Board ein µATX ist. Es ist aber ziemlich sicher ein Midi Tower in den auch ATX passen sollte. Allerdings waren die MATX rund 10 EUR günstiger. Deshalb auch wieder ein MATX. PCI Karten sollen auch keine weiteren rein.
Bei der Grafikkarte handelt es sich um eine Sapphire Ultimate Radeon HD 4650, 1GB DDR2, VGA, DVI, HDMI, die ich übernehmen würde. Allerdings sind im Case keinerlei Lüfter verbaut. Von Airflow kann eigentlich keine Rede sein. Es wären aber vier oder sechs Plätze für schätzungsweise 120 mm Lüfter verhanden.
Achso, ein Bild habe ich noch. Das ist vom Aufkleber auf dem Netzteil:

Was meint ihr? In der Summe käme ich auf knapp über 100 EUR. Das war eigentlich am Anfang so meine Vorstellung, und ich dachte man könnte auf dem AM3 Sockel aufbauend später noch etwas aufstocken. Aber davon bin ich jetzt ab. Der Rechner sollte nur möglichst günstig wieder einsatzfähig sein.

Ich schätze das NT würde reichen, aber ganz genau kann ich es so nicht sagen. Vertrauen hab ich in das Teil auch nicht. Es ist aber das Neuste am ganzen Rechner. Ich hab es eingebaut, nachdem beim Vorgänger gefühlte 10 Sekunden die Funken flogen. Das dürfte bald zwei Jahre her sein. Es scheint aber von 2006 zu sein. Da ist irgendein andere Aufkleber, der das nahelegt.
Mit der Diagnose, wo überhaupt das Problem liegt, komme ich auch nicht weiter. Aber es deutet nachwievor auf Probleme mit dem Board hin. Wenn er zu heiß würde, dann würde er sich wohl ausschalten. Die Grafikkarte hab ich ausgebaut, den RAM eben mit Memtest gecheckt. Da lief der Rechner seltsamerweise mal über eine Stunde durch. Möglicherweise könnten es noch die IDE Anschlüsse vom Board sein. Das einzige, was es sonst noch sein könnte, worauf du mich grad bringst, wäre das NT. Aber das wird doch wohl nicht rumspinnen?!

Derfnam sagte:
Möglich ist das sicher. Das isn Luftdurchzieher, wenn ich das richtig erkenne. Du darfst nicht vergessen, daß einzig das NT aktiv die Warmluft rausblies.

Hmm, stimmt. So wie ich gerlernt habe, wandert die warme Luft von der passiven GraKa und dem CPU, der auch schon teils warme Luft "weiterverwertet", nach oben und wird da in das NT eingesaugt, welches dann nochmal Durchlauferhitzer spielt. ;)  So ganz ohne Airflow ist der Kasten doch nicht.
Na ja, auf jeden Fall schreibe ich gerade von dem Kasten aus. Meine Analyse deutet ziemlich eindeutig auf einen der IDE Controller hin. Der Primary scheint hinüber zu sein, aber von dem Zweiten bin ich auch nicht so überzeugt, deshalb fass ich mich kurz.
Ich werd den Kauf wohl noch weiter hinauszögern und mal schauen, wieviel sich für den Zweck zu gegebener Zeit erübrigen lässt.
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