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Übertakten von Q6600 ; Verständnisfragen

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Letzte Antwort: in Prozessoren
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21. Oktober 2011 01:38:19

Servus Community,

ich habe demnächst vor meinen Core 2 Quad Q6600 zu übertakten.
Den Q6600 Übertaktunsguide habe ich auch schon gelesen und ihn als Leitfaden beim Übertakten auserkoren. Doch wie dass immer so ist, stöbert man im Netz und findet noch so einige andere Leitfäden und beim Lesen dieser Leitfäden sind ein paar Fragen aufgetaucht.

Hier erstmal meine derzeitige Systemkonfiguration:

Mainboard: Gigabyte EP35-DS3 Rev.2.1
Ram: 2x2 GB DDR2 800
Prozessor: Intel Core 2 Quad Q6600; G0 Stepping
CPU Kühler: Noch der Boxed Kühler, bestellt wird wahrscheinlich der Scythe Mugen 3
GPU: XFX Radeon HD 6950 1GB
PSU: Antec High Current Gamer 620
Gehäuse: Lancool K-58

Und nun zu den eigentlichen Frage:

In einigen Leitfäden wird davon gesprochen bestimmte Werte im Bios fest einzustellen bzw. zu deaktivieren, dass sind:
- PCI Takt: 33 MHZ
- PCI-E Takt: 100 MHZ
- Ram Takt bzw. Teiler auf die niedrigste Stufe
- EIST deaktivieren
- Spread Spectrum deaktivieren
von diesen Einstellungen die vorm Übertakten vorgenommen werden sollen, wird im großen Q6600 Übertaktungsguide nicht gesprochen. Sind diese Einstellungen wichtig und was bewirken die überhaupt?

Und dann nochmal eine Frage zum RAM Takt und FSB. Habe ich dass richtig verstanden, dass bei Anhebung des FSB der RAM-Takt automatisch mit angehoben wird? Und wenn ja, sollte dann im Nachhinein der RAM-Takt immer wieder durch setzen des Teilers im Bios an den original Takt des RAM`s angepasst werden?

Wird mein Gehäuse mit den integrierten Standartlüftern (Vorne, Unten 140mm ; Hinten, Oben 120mm) und der derzeitigen Systemkonfiguration (mit montierten Scythe Mugen 3) überhaupt mit der entstehenden Hitze fertig? Mache mir ein wenig Sorgen dass die GPU im Zusammenspiel mit dem übertakteten Q6600 für ordentlich Wärme sorgen dürfte.

Was vielleicht auch mal ganz interessant wäre, ist die Frage ob man einen übertakteten Q6600 @3.00 GHZ mit einem Prozessor der neueren Generation (I3,I5,I7) in Sachen Performance vergleichen könnte.

Sage schon mal Danke für die Antworten.
21. Oktober 2011 08:34:05

An die Leistungen der iCore-CPUs wirst du mit 3GHz nicht ran reichen und auch mit höheren Taktraten nicht in allen Bereichen. Darum gehts ja aber auch nicht. Du übertaktest ja nicht um an die Leistung der nächsten CPU-Generation heran zu kommen sondern weil dir die Leistung DEINER nicht mehr ausreicht! (So sollte es zumindest sein)

Möglicherweise hast du recht, die PCI und PCIe-Frequenzen wurden schon so oft durchgekaut, dass es nicht mehr erwähnt wurde. Fakt ist aber dass diese zu fixieren sind auf 33 bzw 100MHz!

Zum RAM-Teiler hat FormatC sich sehr wohl geäußert. Den RAM-Teiler auf die kleinste Stufe zu stellen ist eine Art Sicherheitsvorkehrung bei der Stabilitätskontrolle. Wenn du aber weißt wie die RAM-Teiler arbeiten und wie du mit dem angelegten FSB auf die RAM-Frequenz kommst, brauchst du sie nicht auf minimum zu stellen sondern kannst sie mit den speicherspezifischen Einstellungen betreiben. Der RAM-Takt ist direkt abhängig vom FSB! Änderst du den, verändert sich auch der RAM-Takt. Das geht je nach Einstellung mit schiedenen Multiplikatoren einher. Hier ist Verständnis wichtig um die richte Entscheidung zu treffen.
Infos hier: =>Etwas Theorie fürs Übertaken

Spread Spectrum zu deaktivieren ist ja schon fast selbstverständlich. Wenn du manuell übertakten willst, machen solche eingebauten Mini-Turbo-Funktionen keinen Sinn. Meistens sind diese Einstellungen ja bei Standard-Takt schon instabil.

Das Thema Overclocking und EIST hat FormatC in einem anderen Thread ausführlich klein gekaut, der für die Theorie und das Verständnis des übertaktens auch wirklich nicht verkehrt ist.
=>Die VID bei Intel-CPUs - Mythos oder Stunde der Wahrheit?
Im letzten Bereich des Eröffnungsposts findest du die Infos die du benötigst.

Zu deinen Temperaturängst kann ich dir nur sagen, behalte sie streng im Auge beim übertakten. Wenn der Luftstrom stimmt solltest du keine keine Probleme mit dem Mugen haben. Bei einem Luftstau hilft aber natürlich auch der beste Kühler nicht.

Ich hoffe soweit ist dir erstmal geholfen.
21. Oktober 2011 23:40:31

Hi Deni1s,

vielen Dank für die Antworten.

Ist es denn richtig dass nach anheben des FSB der RAM-Takt immer an den original RAM-Takt angepasst werden muss? Also bei DDR2-800 an die 800MHz?
Und wenn ja, warum macht man dass? Wird durch einen überhöhten RAM Takt dass System instabil oder schädigt man damit den RAM?
Genau die gleiche Frage stellt sich mir beim den PCI und PCI-E Frequenzen. Warum müssen die fest eingestellt werden?

Und dann habe ich noch ne Frage zur Lüfterei. Der Mugen 3 verfügt über PWM und wird ja am Motherboard angeschlossen. Wird die Temperatur durch dass Mainboard und Temperaturfühler geregelt oder muss man die Einstellungen im BIOS in irgendeiner Form selber definieren?
Gleiche Frage gilt für den Sys Fan und den Power Fan, habe da beide Gehäuselüfter drüber laufen.

Ich befürchte die letzte Frage war ultra dämlich, bin mir aber dabei nicht ganz sicher. Und weiterhin hoffe ich dass die Fragen davor nicht zu aufwendig sind um beantwortet zu werden. Im Endeffekt interessiert mich schon ein wenig dass Zusammenspiel der Komponenten und warum man diese Einstellungen vornehmen muss.

Danke schon mal für die Antworten.
22. Oktober 2011 14:22:46

am besten ist es halt den ram 1:1 laufen zu lassen.

wenn du jetzt ddr2 800er ram hast und den ram teiler 1:1 einstellst fährst mit 400 fsb 800 mhz ramtakt.

also du musst das dann mal 2 nehmen ;) 
is aber eig. eh alles im guide von format c erklärt