Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Gaming-Rechner 1000 Euro Preisgrenze, Qualifizierte Meinungen gefragt

Letzte Antwort: in PC im Eigenbau: Zusammenstellung und Konfiguration

Hallo zusammen,

Ein Freund hat mich gebeten, dass ich für ihm einen neuen Rechner zusammenstellen soll, um max. 1000 Euro, wobei aber ein i7-2600K und eine GTX 560/570 ein must have is. Diese zwei Komponenten müssen und werden eingebaut sein, jedoch, der ganze Rest soll dann nicht die 1000 Euro Grenze übersteigen.

Das ist aber gar nicht so einfach, weil ich finde, eine SSD ist in einem modernen Gaming System Pflicht. Und die ist eben der teure Knackpunkt für 80GB 164,90.

Wir beziehen unsere gesamte Hardware von http://nre.at

So, jetzt brauch ich Eure Hilfe:

Ich hab mir das so vorgestellt...


  • Gehäuse: Midi Sharkoon T9 Value grün mit Sichtfenster: --> 54,99

  • CPU i7-2600 K: --> 269,90

  • Mainboard: ASUS S1155 P8P67-M Pro Rev 3.0 (B3), DDR3 --> 114,99

  • GraKa: Gainward GeForce GTX 560 Ti Phantom, 2048MB --> 258,99

  • SSD: Intel SSD 320 80GB, SATA2, Retail --> 164,99

  • Mechanische SATA: Western Digital Caviar Black 1000GB, 64MB --> 119,00

  • RAM: DIMM DDR3 8GB PC3-12800 CL8 Corsair Vengeance --> 65,90

  • Netzteil: Netzteil 600W - be quiet! Straigth Power E8-600W --> 96,58 (Absichtlich so hoch angesetzt, da es im Sommer heiß wird, und wenn das Netzteil nicht immer mit 100% Leistung laufen muss, wirds dementsprechend nicht so heiß, es kocht nicht im Rechner und bleibt kühl, nur aus dem Grund so hoch die Watt angesetzt. Außerdem bietet es dann immer noch Übertaktungspotential oder Anschlussmöglichkeiten für andere Komponenten. ) Und die 20 Euro Mehrpreis für eine bessere Temperatur sind nicht der Rede wert.

  • Laufwerk: LG GH22LS DVD+/-RW/RAM 25,99



  • So, das wars, dazu kommen noch Kosten für den Zusammenbau und Installation in etwa von 90,00, macht unterm Strich 1261,24.
    Diese 261,24 Euro sind zu viel, wie kann ich sparen? Bitte nicht bei der CPU und bei der GraKa, da dies seine beiden Heiligtümer sind die unbedingt drinnen sein müssen, da lohnt es gar nicht zu diskutieren.

    Mfg.
    Falconmind
  • falconmind hat den Thread editiert
    Werbung stört? Dann Mitgliedskonto eröffnen
    Experte in PC im Eigenbau

    Die SSD und den i7 weglassen, bringt in nen Gaming-Rechner eh nix. Die Black kannst auch einsparen. Blue mit 500 GB rein. Dafür kannst Geld für nen vernünftigen CPU-Kühler hinlegen. Ein mATX Board würde ich auch nicht nehmen.

    Also der i7 ist Pflicht, sagst du.
    Die SSD sollte auch in einem modernen Rechner stecken, sagst du weiterhin. Die SSD wäre vielleicht noch abhängig davon, was gespielt wird, ob die Spiele auf der SSD liegen sollen oder nur das System und keine Programme. Ich würde für das Geld aber einen anderen Hersteller nehmen. Die OCZ Agility 3 mit 120 Gb war etwa in dem Dreh bei eurem Shop.
    Du könntest sicherlich günstigeren ValueRAM, CL9 mit 1333 MHz, nehmen.
    Mechanische Festplatten sind seit letzter Woche extrem teuer, aber die Black musst du uns nochmal begründen. Du hast keinen Nutzen angegeben, der de 64 Mb Cache erfordert.
    Das Gehäuse ist relativ günstig.
    Der Preis vom Board auch angemessen.
    Die GTX 560 Ti hingegen ist ziemlich teuer. Wozu 2 Gb VRAM? Werden denn größere Auflösungen als FullHD angestrebt oder DualHead gespielt?
    Wir wäre es, wenn wir das Ganze noch bei einem anderem Shop durchspielen? Z.B. Versand aus Deutschland.
    Andererseits muss ich AlterSack zustimmen. Wenn du SSD und i7 beibehalten willst, dann müsste man überall noch etwas knausern. Sei es ein günstigeres ASRock Board, evtl. Z68, oder ein Netzteil mit 450-500 Watt. Wenn wir das alles hochrechnen, dann sollten wir unter 1100 EUR liegen. Aber es bedarf erstmal deiner Zustimmung.
    dfx hat den Thread editiert

    Danke für Eure Antworten,

    Deswegen bin ich ja hier, damit ich sehe, was zu viel des guten ist.

    Also um z.B. BF3 auf Ultra-Einstellungen zu spielen (was ja sein Wunsch ist) würde also eine 1GB 260er auch ausreichen?

    Eventuell kann ich ja ihm ja von einem i5 überzeugen, der soll ja im Moment angeblich besser sein als der i7, da der i7 derzeit noch unnötige Funktionen bietet, die von den Games nicht supportet werden, richtig? Ja die Festplatte, könntet ihr mir ja eine preiswertere vorschlagen, es gibt keinen Grund warum ich die gewählt habe.

    Beim Netzteil bleiben wir mal bei den 600 Watt zwecks Wärmeentwicklung.
    Auf der SSD würde primär das Betriebssystem + das bevorzugte Game eben liegen.


    Also zusammengefasst:

    i5-2600K ja, aber warum nicht i7-2600K? --> Evtl. Zukunftsorientierung?
    260er --> 1024 MB --> Wie wirkt sich das auf die Leistung aus? Welchen Vorteil bietet mir 2048 GB im Gegensatz zu 1024? Bzw. kosten die zusätzlichen 1024 MB nur 20 Euro mehr, ich denke das ist es wert...

    Mfg.
    Falconmind
    falconmind hat den Thread editiert

    Also Anwendungen, z.B. zur Videobearbeitung (Cinebench), profitieren vom HyperThreading des i7, aber Spiele nutzen nur die physikalischen Kerne. Da gibt es Ausnahmen im Bereich der Simulationen. Das wird auch noch ein paar Jahre so bleiben. Sowohl der i7 als auch der i5 haben 4 physikalische Kerne. So sehr wird der Prozessor von modernen Spielen nicht belastet, aber wie gesagt, es gibt Ausnahmen, wo BF3 aber meines Wissens nicht drunterfällt.
    Bei der Grafikkarte können die 1024 Mb mehr sogar nachteilig wirken, wegen doppeltem Speichermanagement. Ansonsten hat es, wie gesagt, nur Vorteile wenn Auflösungen oberhalb von 1920*1200 angestrebt werden oder eben ein zweiter Monitor angeschlossen werden soll.

    http://gh.de/eu/?cat=WL-193395 (Oben links kann man zwischen Österreich, Dtl. und EU wählen)
    Hier ist mal deine Liste mit kleinen Änderungen an der Grafikkarte und dem Board. Allerdings fällt mir gerade eine Schwäche in der Zusammenstellung auf. Das Sharkoon Case hat vorn einen USB 3.0 Anschluss, der aber sowohl von deinem ASUS, als auch von meinem ASRock nicht bedient werden kann, weil die Pins intern fehlen.
    Experte in PC im Eigenbau

    Zitat :
    Also Anwendungen, z.B. zur Videobearbeitung (Cinebench), profitieren vom HyperThreading des i7, aber Spiele nutzen nur die physikalischen Kerne.

    Falsch.

    Zitat :
    Eventuell kann ich ja ihm ja von einem i5 überzeugen, der soll ja im Moment angeblich besser sein als der i7, da der i7 derzeit noch unnötige Funktionen bietet, die von den Games nicht supportet werden, richtig?

    Auch falsch.

    Ob physikalische oder echte Kerne ist 'nem Spiel Wumpe. Darum sieht der i3-2xx0 bei Spielen auch wesentlich besser aus, als man es für eine CPU mit nur 2 physischen Kernen erwarten würde {dank der 4 logischen Kerne}.

    Spiele sind bisher nur kaum auf mehr als 4 logische Kerne angewiesen. Auch wenn einige Spiele schon 6 oder 8 logische Kerne nutzen können, gewinnen sie bisher dadurch kaum Performance bzw. ein i5-2xx0 mit vier (echten) Kernen verliert kaum Spiele-Performance gegenüber dem i7-2600K mit 8 logischen und 4 echten Kernen.

    Video- und Bildbearbeitung und Rendering gewinnen aber durch die 8 logischen Kerne bis zu 23% Performace durch bessere CPU-Auslastung, während der um HyperThreading kastrierte i5 hier noch nicht mal die normalen 100% Leistung erreicht.

    Fazit: Beim Spielen ist ein i5-2500K einfach schnell genug! Auch wenn der i7-2600K noch ein ganz kleines Bißchen schneller ist.
    Bei anderen Anwendungen steht der i5 deutlich schlechter da (es sei denn das Programm nutzt nur 3-4 Threads).

    {In 1-2 Jahren kann sich das allerdings auch ändern.}
    Werbung stört? Dann Mitgliedskonto eröffnen