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PC Upgraden - gehen diese Komponenten?

Letzte Antwort: in PC im Eigenbau: Zusammenstellung und Konfiguration

Hallo zusammen

Ich möchte den PC eines Freundes aufmotzen, da dieser doch arg am Limit läuft.
Er hat folgenden PC: Link zum Hersteller
Nun möchte ich das Memory aufrüsten von aktuell 1GB auf min. 2GB wenn möglich 4GB. Gem. dem Datasheet ist für den SFF 533MHz PC2-4200er RAM aufgelistet, aktuell hat er aber 2x512 444MHz drin... sollte so hoff ich kein Problem sein dies zu ersetzen - oder geht das nicht weils 533er ist? Der Typ wäre ja identisch.
Dann möchte ich noch gerne die HD mit einer SSD austauschen resp. ergänzen. Meint ihr das BIOS kommt mit einer SATA-II SSD zurecht, oder ist das Unterfangen von vornerein zum scheitern verurteilt?

Thx für Eure Tipps...

Gruss
Del

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Na ja, es hängt vom Board ab, welcher Speicher passt.
Das mit der SSD ist auch so eine Sache. Das hängt vom Rechner selbst ab, wenn du die SSD aber nicht ganz ausschöpfen kannst, hast du mit dem Kauf auch nichts gekonnt. Und das wäre halt der Fall, denn so wie es aussieht, handelt es sich nicht gerade um einen moderen Rechner.
Wozu soll er denn eigentlich genutzt werden? Weiterhin kann ich aus den ganzen Tabellen nicht genau herauslesen, was denn jetzt genau verbaut ist. Allein bei der Grafik kommen 4-5 unterschiedliche Dinge in Betracht. Angaben zum Motherboard finde ich auch keine.
Experte in PC im Eigenbau

Eine SSD mit Indilinx Barefoot/Martini/Arowana Controller sollte schon noch passen und das System beschleunigen.
Bei Dem verwendeten Speicher müßte das System schon sehr altmodisch sein, und so oder so nicht gerade schnell.

Macht es nicht vielleicht mehr Sinn ein neues System zusammenzustellen?

Was für'n Prozessor ist denn in dem alten drin?
Experte in PC im Eigenbau

Selbst wenn, reichen auch 150MB/s noch für eine deutliche Beschleunigung durch die SSD.

Interessanter wäre, wie sehr der Prozessor noch mit aktueller Software klarkommt (und von der SSD profitieren kann). Dafür müßten Wir aber wissen, welche CPU verbaut ist!

Ja, das ist es ja. Also ich habe da Teils ATI X300 gesehen und dachte nur, dass es schon ziemlich alt ist, aber du hast recht, Mike, das ist vielleicht 5 Jahre oder so, da wäre noch etwas rauszuholen mit einer SSD, aber dann sollte sie eventuell auch gleich für ein neues System geeignet sein, finde ich. Ich tippe mal auf einen Pentium D oder Celeron, aber da durch die Seite zu suchen war mir vorhin etwas zu aufwendig.
Was den RAM angeht, glaube ich mittlerweile auch, dass es funktionieren könnte. Ob nun aber 2 oder 4 Gb hängt eventuell auch vom laufenden Betriebssystem ab. Wenn die Frage noch nicht deutlich genug gestellt war, dann würde mich noch der Einsatzzweck des Rechners interessieren. Mein letzter Blick auf die Preise des passenden RAM stellen aber in Frage, ob sich der Aufwand noch lohnt.
#1: Ich sehe gerade, dass alle Modelle entweder einen Pentium 4, Pentium D oder Celeron enthalten. Die Modelle, die 1 Gb RAM verbaut haben, beinhalten alle einen Pentium 4, bis auf 4 Ausnahmen. Da ist es dann ein Pentium D.
#2: Für Office und Surfen reicht das System so sicherlich noch. Wozu also überhaupt noch etwas erweitern? Wenn-dann würde ich nicht mehr als 2 Gb insgesamt eingebaut lassen und das Geld für die SSD besser sparen, je nachdem wann eine Neuanschaffung ansteht. Wenn ich davon ausgehe, dass die neue SSD für 70-80 EUR zu Buche schlägt, zzgl. 20-30 EUR für den RAM, dann ist das schon ein 'neues' Board + CPU + RAM. Natürlich dann nichts ordentliches, aber ob es sinnvoller als die SSD ist, mag ich gerade nicht abwägen.
dfx hat den Thread editiert
Experte in PC im Eigenbau

Und SATA 3Gb/s ist auch vorhanden. Ein Pentium 4 mit 3,4GHz und HyperThreading ist übrigens mit einem heutigen intel Atom vergleichbar (auch von den unterstützten Anwendungen her). Ein Pentium D eben mit einem DualCore Atom.
Da die Atoms immernoch von vielen gekauft werden, ist wohl nicht völlig Hopfen und Malz verloren {es sei denn es ist nur ein Celeron drin, oder ein Pentium 4 ohne HyperThreading}.

Danke schon mal für die vielen Anmerkungen/Tipps.
Also, das Gerät wird zum Surfen/Mailen und für Büroarbeit verwendet - plus iTunes. Also nix wirklich anspruchvolles.
Verbaut ist ein P4 3.2GHz und Anschlüsse sind ATA und SATA vorhanden - SATA wird wohl I sein...
Auf der Kiste ist Win7 64Bit drauf - was 4GB also ohne Probleme unterstützt. Das aktuelle Problem ist, dass er aufgrund von nur 1GB RAM, die ganze Zeit resp. sehr oft auf der HD rum raffelt - und das macht ihn sau lahm. Dazu kommt, dass die 80GB Disk so langsam aber sicher voll ist - iTunes lässt grüssen.
RAM plus ne günstige SSD (muss ja keine High-End Model sein - x-mal schneller ist sie trotzdem...) kosten so ca. 200 - 250 CHF also +/- 160 - 200€. Ein neues Gerät würde wohl gut das Vierfache kosten - da es SFF sein soll weil er auf dem Tisch steht. Halten "muss" es für etwa 2 Jahre, danach gibts nen neuen.
Also wenn möglich würd ich gern 4GB plus 60 - 80GB SSD rein stecken - die 2. HD dann als Datenplatte. Alternativ zu SSD hätt ich noch ne "alte" 160GB Disk die ich - wenn die SSD nicht geht oder nicht sinnvoll ist verbauen könnte.

Was nun?
Experte in PC im Eigenbau

Hier gibt's passenden Speicher:
http://www.crucial.com/eu/store/listparts.aspx?model=dc...
Es gehen nur 2x1GB oder 4x1GB DDR2-667 oder DDR2-533 . Laut Crucial-Infotext, kann man den DDR3-667-Modus nur nutzen wenn man maximal 2x 1GB verwendet, mit max 533MHz gehen dann angeblich 4x1GB. Der DDR3-667 alias PC2-5300 Speicher sollte auch mit 533MHz zu betreiben sein {auch wenn ich es bei 4 Modulen nicht garantieren kann}. Im Zweifel Crucial fragen!

Alternativ gibt es auch noch was passendes von Kingston:
http://www.ec.kingston.com/ecom/configurator_new/models...

http://www.guenstiger.ch/product_939845.html
http://www.guenstiger.ch/main.asp?suche=KTH-XW4200AN%2F...



Zu den anderen Teilen sage ich später was.


alterSack66 sagte:
Ich sags mal so: Selbst wenn die schnellste aufgeführte CPU da drinn steckt würde ich da nix mehr investieren, eine SSD kostet jedenfalls mehr als die ganze Kiste noch Wert ist. [:altersack66:25]


true story ^^

sorry aber am besten begraben das ding :D 

Experte in PC im Eigenbau

Das ist so nicht richtig. Ok, noch zwei Jahre Nutzung sind ambitioniert, aber das kriegt man mit den richtigen Teilen schon hin.

Ein Pentium 4 640 mit 3,2GHz und HyperThreading ist zwar die absolute Mindestanforderung für (effiziente) moderne Software, aber sie läuft damit noch!


Alternativ könnte man die CPU-Leistung sogar noch verdoppeln, indem man sich für 77,38€ neu oder 38,90€ gebraucht noch einen Pentium D 945 3,4GHz Dual-Core holt. {Auch wenn ich mich frage, ob das sein muß.}

Mit einer nachgerüsteten 25W-Low-Profile-Grafikkarte würden sogar aufwendigere Flash-Videos oder Blu-Rays {wenn man das Laufwerk und die richtige Software dazu hat} noch flüssig laufen. Welche moderne Karte für 36-56€ noch läuft {ohne das das Mainboard-BIOS sich sperrt}, müßte man aber per Trail-and-Error ausprobieren {wozu kann man den Kram zurück schicken}.


Wenn man iTunes etwas im Zaum hält, kommt man auch mit der halb so teuren OCZ Vertex Plus 128GB SSD aus. {Wobei 20% der SSD-Kapazität frei bleiben sollten, damit die SSD nicht lahmt.

So könnte man den Rechner für 200€ {ohne CPU-Upgrade} noch ganz erheblich beschleunigen. Und die SSD kann man im nächsten Rechner noch nutzen.


Das ein neuer leiser SSF-PC nicht teuer sein muß, wenn man ihn selbst zusammenbaut und die richtigen Teile kennt, ist ein anderes Thema.
Mike42 hat den Thread editiert
Experte in PC im Eigenbau

Nachtrag:
Ein neuer (U)SFF-PC würde bei 400-620€ liegen, alle inkl. SSD. Bei der 620€ Variante wäre nur ein intel Sandy Bridge 4 Kerner, ein H67-Board und eine erheblich schnellere SSD dabei. Ich denke ab 500-550€ wäre es eine gute Wahl, aber auch die 400€-Variante mit Athlon II X2 250 wäre schon deutlich schneller als der alte {wenn auch die Grafik noch nicht mit den nachrüstbaren 25W-LowProfile-Karten mithalten kann}. Der für 620€ würde am längsten halten. Aber Wir liegen eindeutig unter dem guten Vierfachen ;) .


So, jetzt liegt es an euch, ob ihr für 200-278€ den alten frisch machen, oder für 400-620€ einen neuen besorgen wollt ! {Ich persöhnlich hab' ein Herz für alte Hardware :love: . Mir wär' auch Ersteres recht.}

Mike42 hat den Thread editiert

Halllöle,

Danke für die tollen Tipps! Wir werden nun erst einmal folgendes machen... 2x1GB RAM kaufen und die 160GB Disk einbauen. So sollte schon mal das ewige geschreibe auf die disk wegfallen, was das arbeiten schon deutlich angenehmer macht. Ev. läuft die Kiste dann ja auch mti den 2x1GB plus den alten 2x512MB zusammen...

Eigenbau kommt hier nicht in Frage, erstens ist derjenige welcher den PC danach verwendet absoluter DAU in Sachen PC und ich hab auch nicht die Muse hier wieder x-Stunden zu verbraten.
So ein fertiges Komplett Gerät hat für solche Anwender den riesen grossen Vorteil, dass man bequem die Garantie auf 3 oder mehr Jahre mit On-Site Support kriegt. Geht was kaputt, wirds ersetzt und gut ist. Hinzu kommmt, dass ich mit den HP SFF Geräten stehts sehr gute Erfahrungen gemacht habe was die Lebensdauer angeht.
Und wie gesagt, für bisschen Surfen und Mailen tuts der noch...

Gruss
Del

P.S. Wenns interessiert werd ich berichten wenn das Kind geboren ist ;-)
Experte in PC im Eigenbau

Die Sache ist allerdings, das die von mit erwähnte 120GB-SSD nur die Hälfte der 160GB intel SSD kostet.


Zitat :
Ev. läuft die Kiste dann ja auch mti den 2x1GB plus den alten 2x512MB zusammen...

Das kannst Du Dir bei solchen reinen OEM-Boards abschminken. Dafür ist deren Speicherkompatibilität viel zu heikel und instabil.

2x 1GB lohnen sich auch nur, wenn es DDR2-667 alias PC2-5300 ist.
Für DDR2-533 alias PC2-4200 kann man auch gleich die von mir verlinkten speziellen 1GB-PC4200-Module 4x nehmen. Soviel kosten die ja schließlich nicht mehr.

Eine neue Grafikkarte für 38€ würde ich aber noch ausprobieren. Entweder das System bootet damit und sie läuft auf dem Board, oder das BIOS verweigert den Dienst, und Ihr schickt sie zurück.
Denn gerade moderne Anwendungen bei denen die CPU reichlich knapp ist, profitieren heutzutage von GPU-Beschleunigung. Zudem würde die Windows7-AeroGlass3D-Oberfläche damit laufen. Mit der alten Grafik läuft nur die Basic oder höchstens die lahme von Vista {die bei Win7 noch dabei ist}.
Mike42 hat den Thread editiert

Die 160er ist keine SSD - meine "alte" SATA Disk - ist somit gratis.
Ich werds zuest mit 2x1GB versuchen plus den 2x512MB wenns geht super, wenn nicht kauf ich noch 2x1GB dazu.
Damit hätten wir dann mit nahezu null investition immerhin etwas den Schmerz gelindert. Danach werd ich ihnen eintrichtern, dass in einem Jahr ein neuer her muss ;-)
Experte in PC im Eigenbau

Zitat :
Die 160er ist keine SSD - meine "alte" SATA Disk - ist somit gratis.

Das bringt fast nichts. Erst eine SSD kann der CPU richtig Beine machen.
Auch intel Atom Netbooks funktionieren nur wirklich gut, weil 'ne SSD drin ist!
Das Board beherrscht auch SATA II alias SATA 3Gb/s . Eine passende, preisgünstige und trotzdem flotte SSD wäre die:
OCZ Vertex Plus Series SATA II 2,5" SSD 120GB


Zitat :
Ich werds zuest mit 2x1GB versuchen plus den 2x512MB wenns geht super, wenn nicht kauf ich noch 2x1GB dazu.

Dann mußt Du aber auf jeden Fall den extra für die Boardserie herrgestellten:
Kingston KTH-XW4200AN/1G
nehmen.
Zudem solltest Du mehrere Stunden Speichertests fahren, um Dir der Kompatibilität sicher zu sein!


Ursprünglich sagtest Du doch, es seien 200€ für die Aufrüstung da. Da passen doch noch 120GB-SSD, neue performancebeschleunigende Grafikkarte und Speicher rein!

Ich kann Dir auch noch (sehr wahrscheinlich) passende Grafikkarten empfehlen.

Mike42 hat den Thread editiert
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