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Welchen Einfluss haben RAMs auf Performance eines i7-3930K Systems?

Letzte Antwort: in Motherboards, Chipsätze & RAM
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Hi,

da die Frage mit meinem ursprünglichen Kaufberatungsthread nicht mehr allzuviel zu tun hat mache ich mal nen extra Thread auf.
Vieleicht nochmal kurz vorweg, ich werde in kürze einen PC mit i7-3930K, ASUS P9X79 und 32GB RAM bestellen, deshalb interessiert mich:

Welchen einfluss haben die verschiedenen RAM Taktraten, Timings und Betriebsspannungen auf die Performance eines SandyBridge-E Systems?

Für 32GB DDR3-2200 zahlt man gut das 10fache von DDR3-1333, da wäre es schon schön zu wissen wofür eigentlich ;) 
Ich suche eher eine grundsätzliche Erklärung bzw. würde gerne verstehen wann/wie sich die verschiedenen Werte in der Praxis bemerkbar machen als eine Kaufempfehlung ala "nimm einfach den Speicher X vom Hersteller Y".

Bei Komplett-PCs ist mir aufgefallen das 32GB-Systeme immer mit DDR3-1333 RAMs laufen. In Systemen mit weniger RAM (8-16GB) werden dagegen 1600 oder 1866er RAMS eingesetzt. Warum ist das so? Reine Preisangelegenheit?

Gruß, Felix

Hab ich schon gesehen, versteh ich aber nicht :( 
Die Benchmarks zeigen imo eindeutig besseren Durchsatz wenn die Module höher getaktet sind, unten schreiben sie aber "Aktuell lautet unsere Empfehlung daher, sich für das DDR3-1600-Kit mit den niedrigsten Latenzen zu entscheiden, mit dessen Preis man noch leben kann."
Warum 1600 und nicht 1866/2000/2133?

Inwiefern sich die angesprochenen niedrigen Latenzen positiv auswirken würden weiß man auch nicht. Die Riegel im Test hatten ja scheinbar 9-11-10-28, nur den Takt haben sie Stufenweise runtergestellt.
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Moinsen.
Keine Geduld, wa^^?
Wir arbeiten aber auch schon an einem High-End Speicher-Roundup für die X79-Plattform, und dort werden wir prüfen, wir sinnvoll Speicherkits mit großem Übertaktungsspielraum für diese Systeme wirklich sind.

Zudem ist das doch eindeutig: ja, höherer Takt bedeutet nen besseren Durchsatz, aber 1600er mit niedrigen Latenzen und relativ günstig langt.

Wie du ja selber schreibst: das Preis/Leistungsverhältnis geht halt irgendwann komplett in den Keller.

Gut, das ist es bei so nem System möglicherweise sowieso schon, so daß das keine große Rolle mehr spielt, aber es ist ja jedem Käufer selbst überlassen, wofür er seine Kohle ausgibt.

Die RAM-QVL des entsprechenden Boards wurde heute veröffentlicht. Ich habe dann mal die in Frage kommenden Module (4GB pro Riegel und 8 DIMM support) rausgesucht und Preise verglichen:

DDR3-1600
G.Skill Sniper 9-9-9-24 1,25V = ca 160€
G.Skill RipJaws-X 9-9-9-24 1,50V = ca. 145€
Corsair Vengeance 9-9-9-24 1,50V = ca. 160€
ADATA XPG G Series 9-9-9-24 1,55-1,75V = ca. 160€
G.Skill RipJaws 7-9-7-24 1,60V = ca. 360€
ADATA XPG X Series 7-9-7-21 1,65V = ca. 360€

DDR3-1866
G.Skill Sniper 9-10-9-28 1,50V = ca. 200€
ADATA XPG G Series 9-11-9-27 1.55V-1.75V = ca. 220€

DDR3-2000
Transcend aXeRAM 9-11-9-24 1,60V = ca. 300€

DDR3-2133
G.Skill RipJawsZ 9-11-10-28 1,65V = ca. 350€


Laut dem THG-Test müsste ich jetzt die 1600er ADATA XPG X Series 7-9-7-21 nehmen aber sind die dann wirklich besser als 2133er G.Skill RipJawsZ 9-11-10-28 :??: 

Spannung ist auch so ne Geschichte... man liest immer niedriger wäre besser, aber inwiefern merkt man das?
"zuviel" Spannung kann doch eigentlich nicht sein wenn die Speicher vom Boardhersteller in exakt diesem Board getestet wurden (oder haben ASUS nur vergessen dazu zu schreiben das der Rechner in ein paar Monaten abraucht mit den 1,65V :D  )?
  • VoodooChile hat den Thread editiert

Laut Test sollst du noch warten, bis die den Speichertest gemacht haben. Chill, Chile^^.

Davon ab bietet sich der niedrigvoltige und sehr günstige Sniper-RAM an, denn den kannst du noch schön takten und zudem noch in Ruhe an den Latenzen rumfrickeln.

Der A-DATA wird schon mit der passenden Voltzahl laufen, allerdings mußt du die dann händisch im BIOS/UEFI fixieren.

Die 1. drei 1600er, bei ADATA hab ich die Befürchtung, dass die tatsächlich so hohe Spannungen brauchen um mit den angegebenen Werten zu laufen. Mindestens 40 Euro Aufpreis wär mir der andere Ram nicht wert.

@Derfnam
Ich muss im Moment mit meinem alten AMD Turion Notebook klarkommen, da fällt es schwer zu "chillen" (oder eigentlich auch nicht weil sich alles suuuper langsam aufbaut :no:  :kaola:  ;)  )

Also wenn ich statt auf den angekündigten THG-Test zu warten mal den von bit-tech.net anschaue sind die Ergebnisse doch so zu interpretieren das 2133er Takt generell mehr bringt als 1600er + extraniedrige Latenz. Wiederspricht halt der Empfehlung von THG...

Die Spannung hat dann deiner Meinung nach damit zu tun noch Potential fürs übertakten zu haben (wofür es aber keine Garantie gibt das es funktioniert)?
Die 2133er Module mit 1,65V könnte ich also nicht noch übertakten, hätte dafür aber die Garantie das sie mit dem angegebenen Takt&Latenzen zuverlässig laufen?


@alterSack66
Was wäre verkehrt daran wenn die RAMs mit 1,6V oder höher laufen? Im Board muss es doch möglich sein diese Spannungen einzustellen, sonst würde ASUS die entsprechenden Module nicht auf die QVL setzen... oder missverstehe ich den Sinn dieser Listen irgendwie :??: 
  • VoodooChile hat den Thread editiert
  • VoodooChile hat den Thread editiert

Als echten RAM werd ich von den 32GB nur 8-16GB (mal sehen was am besten geht) überlassen, der Rest als RAMDrive wo alle tempöraren Dateien, Arbeitsvolumes von Programmen (z.b. Audition CS 5.5) drin laufen.
Da sollte man höheren Durchsatz doch bemerken?

Glaub da ist ein SSD auf Dauer hilfreicher. Ob deine Programme jemals 16 GB oder mehr hochgezüchteten Ram brauchen kann ich nicht beurteilen. Bezweifle oder 3fle das aber sehr.

SSD kommt auch rein aber nicht sofort - ich hoffe die werden in den nächsten Monaten noch deutlich günstiger (sagen ja auch einige Speicherhersteller voraus). Für schnelle Modelle legt man z.Z. 3 oder mehr € pro GB hin, das lohnt sich imo noch nicht wirklich.
  • VoodooChile hat den Thread editiert

Ich denke mal mit nem System aus i7-2600K, 8-16 GB 1600er Ram und nen günstigeren Mainboard kommst du ziemlich genau so weit. Die letzen 10 % rausholen bringt nix, außer für Benchmarks. Das Geld kannst auch in [:altersack66:15] oder was auch immer investieren [:altersack66:25]

Derfnam sagte:
Solange mehr als 10.- pro GB beim RAM okay sind, geht's ja, ne?

Systemplatte brauch ich mindestens 240GB, das wäre also die aktuelle RevoDrive für fast 800€. Wenns die in nem halben oder nem Jahr für die hälfte gibt ärger ich mich ( Geld für [:altersack66:15] halber :D  )

Aber ob die Speicher jetzt 150€ oder 350€ kosten ist mir im Moment nicht soo wichtig, das liegt noch im Budget. Ich hoffe halt das man bei diesen fetten Programmen ala Adobe CS 5.5 und z.T. auch mehr als eins gleichzeitig offen nen Unterschied merkt.
Diese "Bedenkzeiten" wenn man irgendwelche Funktionen aktiviert die aus dem RAM nachgeladen werden müssen gehen echt garnicht :no:  Ich weiß dann meistens schon was ich als nächstes klicken wollen würde aber die Programme sind noch nicht so weit^^

du planst:
ne hammer cpu, ein hammer teures mainboard, hammer teuren ram
aber ne ssd ist dir zu teuer?

ich versichere dir in nem aktuellen rechner und wer nicht auf ewige ladezeiten steht dann is ne ssd eindeutig pflicht.

das ist wirklich ein unterschied wie tag und nacht

bin auch vor etwa nem jahr eig. nur testweise auf ne ssd umgestiegen und naja......hammermäßig der unterschied

überleg dir das eventuell nochmal wirklich mit i7-2600k passendes board und keinen überteuerten ram dafür ne ordentliche ssd rein

hast sicherlich mehr spaß damit

aber letztendlich musst eh du die knete hinlegen ;) 

HDDs werd ich erstmal die aus meinem alten Rechner übernehmen (2x VelociRaptor im Raid 0).
Und die ganzen 08/15 SATA SSDs sind was Übertragungsraten angeht nicht wesentlich schneller, es müsste schon was RevoDrive-artiges sein damit sich das Upgrade lohnt. Aber sowas werd ich mir jetzt-gleich-sofort nicht kaufen wenn Kingston&Co. schon ankündigen das Speicherzellen für SSDs im nächsten Jahr vieeel günstiger werden ;) 

RevoDrive, is klar. 240GB, auch klar. Warum 240 GB die Mindestgröße ist, entgeht mir zwar völlig, aber um auf ne frühere Frage zurückzukommen: normalerweise hat RAM mit ner niedrigen Betriebsspannung eben wegen selbiger noch Luft nach oben, was mögliche Übertaktversuche angeht. Und vorausgesetzt, der wurde auch mit 1,25V erfolgreich getestet (und das wird wohl so sein, ansonsten hat der in der Liste ja nix verloren, da das ja eine der Spezifikationen ist), denke ich, da ist noch gut was rauszuholen.

Ansonsten plant du hier was, was olle Jimis Spiel usw doch sehr entspricht: völlig abgefahren.

Und, ja, is Dylan, aber: There must be some kind of way out of here...

Derfnam sagte:
RevoDrive, is klar. 240GB, auch klar. Warum 240 GB die Mindestgröße ist, entgeht mir zwar völlig, aber um auf ne frühere Frage zurückzukommen: normalerweise hat RAM mit ner niedrigen Betriebsspannung eben wegen selbiger noch Luft nach oben, was mögliche Übertaktversuche angeht. Und vorausgesetzt, der wurde auch mit 1,25V erfolgreich getestet (und das wird wohl so sein, ansonsten hat der in der Liste ja nix verloren, da das ja eine der Spezifikationen ist), denke ich, da ist noch gut was rauszuholen.

Ansonsten plant du hier was, was olle Jimis Spiel usw doch sehr entspricht: völlig abgefahren.

Und, ja, is Dylan, aber: There must be some kind of way out of here...
240 ist halt Erfahrungswert was ich auf dem Systemlaufwerk bisher immer so drauf hatte. Und ein Teil davon werden mehr oder weniger statische Daten sein die ja bei SSDs nicht den größten Teil des Laufwerks darstellen sollten (wegen begrenzter I/O-zyklen der Speicherzellen).

Was denkst du könnte bei den 1,25V Sniper-RAMs drin sein? 1866 oder schnellere Timings? Oder beides?
Und bekomm ich dann kein Wärmeproblem? Die haben nicht mal nen Passivkühler drauf, nur dieses Plastik-sniperrifle-dings.


Der way out of here? Es wird wohl so enden das die Businessmen nicht etwa meinen Wine drinken sondern meine Money nehmen :D 

alterSack66 sagte:
So toll schein ein Raid 0 aus Raptoren nicht zu sein, dass du mit RevoDrives ran musst. http://www.overclock.net/t/498027/raid-0-benchmarks-ocz...
Performance wird offensichtlich auch stark vom Controller bestimmt. Mein Raid mit den VelociRaptors hatte in HDTune >250MB/s
  • VoodooChile hat den Thread editiert
  • VoodooChile hat den Thread editiert

Jungejunge, bei dir haben die Marketingexperten ja mal echt einen am Haken^^.
Heatspreader sind unnützer Blingiquark, braucht kein Mensch und vor allem kein RAM, sowas.

Die Krone dieses Blödsinns sind ja diese aufsetzbaren Miniquirllüfterbauten, weil: sowas wird ja nur in Gehäusen eingebaut, in denen null Luftzug herrscht.

Kurz: Reklame. Knotentest. Lochfraß. Quatsch.

Nur mal so:
http://gh.de/666998
http://gh.de/468462

Geht doch auch.

Was sind statische Daten? Laden die sich auf ;)  ?

sagte:
Was sind statische Daten? Laden die sich auf ;)  ?
Naja, eben Daten die (statisch) auf den selben Speicherzellen liegen und gelesen aber nicht ständig gelöscht/verschoben werden. Große Teile von Windows, Programminstallationen und sowas.

Hab mal gehört das sich Schreib-/Leseaktionen dann immer auf dem selben kleinen freien Teil der SSD abspielen was zu extraschnellem Tod der Zellen führt und die Kapazität immer weiter sinkt. Deshalb sollte man wenns geht um die 50% freien Speicher haben, bzw den Rest halt nur mit Sachen füllen die dann auch mal wieder weitergeschoben werden.

Klang eigentlich ganz logisch^^
  • VoodooChile hat den Thread editiert
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