The Elder Scrolls V – Sykrim – Ein Bericht aus dem hohen Norden
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Da nun schon ein paar Wochen ins Lande Himmelsrand gezogen sind, finde ich, dass es an der Zeit für einen kurzen Lagebericht ist.
Skyrim.
Ich muss gestehen, ich hatte eigentlich nicht wirklich mitbekommen, dass dieses Spiel in Erarbeitung war. Klar, ich hatte Oblivion gespielt - mehr oder weniger erfolgreich - Morrowind gesehen -ja, beim Zusehen hörte es leider auch schon auf - und fand beide auch nicht schlecht. Oblivion hatte ich, wie es der Zufall will, sogar in letzter Zeit wieder angefangen.
Eigentlich spiele ich eher Online, um genau zu sein World of Warcraft. Offline Rollenspiele stehen sonst nicht so hoch im Kurs bei mir. Auch, weil ich zum Beispiel über WoW eine Menge Freunde kennen gelernt habe und es eben schon sehr lange spiele. Raiden mit eingeschlossen. Die Zeit zwischen zwei Patches wird dabei zum Ende hin häufig etwas langweilig. Es ist einfach nicht besonders motivierend, wenn es genau 2 Instanzen gibt, in die man dann „zufällig“ reinkommt. Patch 4.3 kam ja dann auch erst am 30.11. Daher kam dann der Tipp „Guck mal, da könnte was für dich rauskommen“ zeitlich perfekt. Ich war ja eh schon wieder im TES-Fieber und Abwechslung brauchte ich auch. Genug Zeit und Gründe also um Skyrim ausgiebig auszutesten. Lange Rede, kurzer Sinn: Nach dem ersten Ansehen und Trailer gucken - ungefähr 20mal - und dem 3-teiligen Walk-Through war klar, das muss her.
Ich hatte große Erwartungen an das Spiel, gebe ich gern zu. Vor allem an die Grafik, die ich in den Videos ziemlich beeindruckend fand. Kurze Panikattacken, ob meine Grafikkarte und der Rest des Rechners das wohl schaffen würden, mit eingeschlossen. Anmerkung: er schafft’s :‘) Grafisch betrachtet sind meine Erwartungen übrigens auch durchaus erfüllt worden. Es ist einfach ziemlich genial, wie weit man bei klarer Sicht schauen kann und dann zu wissen, man kann da auch hinlaufen!
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Bis daaa hoch kann man laufen, sofern man einmal den Berg rumrundet hat. Da sind dann übrigens auch die Graubärte. Wohl wegen der tollen Aussicht.
Warum ich überhaupt Bedenken hatte? Gute Frage. Eigentlich spiel ich schon länger mit dem Gedanken, mir eine neue Grafikkarte zuzulegen. Meine, eine ATI Radeon HD 4850, kann leider keine Direkt X 11. Angeblich soll aber z.B. WoW gerade damit teilweise flüssiger laufen usw. Und als ich gesehen hatte, wie Skyrim aussieht, musste ich kurz überlegen. Die Veröffentlichung der Systemvoraussetzungen machte die Sache nicht besser, denn ich musste beim beiliegenden Link zu einer Auflistung von Grafikkarten und deren Leistung im Vergleich ordentlich nach meiner suchen. Sie stand dann doch ganz schön weit unten – und ja ich weiß, dass Skyrim nur Direct X 9 braucht. Was aber ja doch scheinbar nichts ausmacht, immerhin hat sich das Spiel selbst auf hoch eingestellt. Und am Ende, ich weiß, kann es ja durchaus auch an anderen Teilen hängen.
Das war alles ein paar Tage vorm Release. Und das nächste Hindernis sollte dann auch erstmal nicht eventuell ungenügende Leistung sein, sondern eher die Zustellung der Amazon-Lieferung, die ungünstiger weise mit Deutsche Post Brief erfolgte. Ungünstig, weil ich an die Packstation bestellt hatte und es dort bei Briefen einen Tag länger dauern kann. Hat es auch.
Dann lag es endlich hier und nach kurzer Auseinandersetzung mit einem DVD-Laufwerk, das nicht mehr so will wie ich, und dem rettenden Geistesblitz, dass man doch sicher bei Steam auch runterladen kann, lief es dann auch. Erschreckend, dass ich mir echt Gedanken gemacht hatte, es könne an der Grafikkarte scheitern, wo mein DVD-Laufwerk schon am Wochenende vorher Zicken gemacht hatte…
Nun zum Spiel selbst.
Ich mag das System des Spiels. Bei Oblivion fand ich es noch zu kompliziert, aber bei Skyrim ist es irgendwie… anders und doch ähnlich.
Man spielt entweder aus der Egoperspektive, heißt man sieht nur die Arme des Charakters, oder man scrollt raus und folgt ihr. Zugegeben, Egoperspektive ist für mich sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man sonst seinem Charakter immer quasi „aufn Kopp spucken“ kann. Ich fitz mich auch jedes Mal in WoW wieder rein ins „nicht mehr hektisch die Maus bewegen und hoffen, dass die Figur dann auch da hinguckt“ – sie tut es nicht und man starrt irgendwann in den Himmel oder auf den Boden. Warum? Nun, weil die Mausbewegungen nach rechts, links, oben, unten den Kopf bewegen. In WoW ist es nun genau anders. Dort kann man zwar auch mit der Maus steuern, allerdings müssen dazu die Maustasten gedrückt werden. Sonst passiert nix und man fährt einfach nur lustig mit der Maus über den Bildschirm. Und: Sykrim nutzt eher die klassische WASD-Steuerung. Seitwärts laufen ist hier also A und D und nicht Q und E.
Die andere Variante mit raus scrollen und dann quasi aus der dritten Person - oder Verfolgerperspektive - steuern finde ich bei Skyrim eher hinderlich. Das Zielen mit dem kleinen Kreuz in der Mitte funktioniert irgendwie doch besser, wenn man durch die Augen der Figur sieht. Sie schaut dann doch eher geradeaus und sieht ihren Gegner auch, als die dritte Person, die von oben schaut. Bei einem Spiel, in dem man sich selbst zum Gegner drehen muss, selbst zielen muss und anvisieren nicht ausreicht doch ein wichtiger Punkt.
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Die Verfolgerperspektive oder eben "aus der 3. Person". Damit auch gut sichtbar: der Held vom Erdbeerfeld. Und ein bisschen was zum Thema Architektur. Alles sehr nordisch gehalten. Wie sich das im hohen Norden gehört.
Was mich zu meinem nächsten Punkt bringt: Spielgefühl. Ich bin meistens eigentlich eher skeptisch, wenn Spiele zu realistisch sind – sowohl in Handlung als auch in Grafik. Ich bin kein Freund von Fotorealismus. Ich will noch sehen, dass es ein Spiel ist. Und ich will es auch durchaus beim Spielen merken. Gut gelöst finde ich, ist diese Gratwanderung in Skyrim durch ein paar Aspekte, die es sehr „lebensnah“ machen und dann wieder durch die, die deutlich machen, dass es halt doch nur ein Spiel ist.
Dass ich in einem Schneesturm z.B. nicht wirklich viel erkennen kann und dann plötzlich genau vor mir ein weißer Wolf oder ein Eisgeist – die man übrigens auch ohne Schneesturm nicht wirklich gut sieht, es sind ja Geister – auftaucht. Das finde ich sehr gelungen. Es vermittelt mir ein Gefühl von Grenzen und davon, dass ich in diesem Spiel nicht einfach nur ein paar Tasten drücke, sondern vielleicht auch nachdenke oder ab und zu ins Rotieren komme, weil ich einfach nicht sehe aus welcher Richtung etwas kommt.
Für „lebensnah“ spricht außerdem: Wenn ich sehr weit aushole mit meiner Waffe - was hier möglich ist und auch sehr toll, da ich so meine Angriffe ja auch selbst bewusst beeinflussen kann - bin ich danach vielleicht erschöpft, d.h. meine Ausdauer verringert sich, und kann nicht nochmal genauso stark zuschlagen. Und ich kann einen Feind nicht auf 100km Entfernung schon sehen. Also selbes Prinzip wie mit dem Schneesturm.
Und ganz ehrlich, ich bin ein Schisser. Wenn es mir zu realistisch wird, trau ich mich nicht mehr um die nächste Ecke usw. Egal, ob da nun Spinnen sind oder irgendwelche Eisgeister im Schneesturm oder Untote - sie heißen in Himmelsrand auch Draugr - in uralten Hügelgräbern.
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Einmal ganz friedlich links. Und rechts nachdem er nicht mehr ganz so friedlich auf mich zustürmte und Lydia und ich ihn dann entsprechend "plattmachen" mussten. Goldene Regel also: Ist es tot, hau nochmal drauf.
Eigentlich ist es mir zeitweise auch schon wieder zu aufregend. Zwischen „da steht noch einer oben“, „Lydia ist fast tot“, „verdammt, keine Tränke mehr mit“ und dem ganzen Drumrum in einem Kampf mit mehreren Gegnern, komme ich persönlich ganz schön ins Schwitzen, als würde ich selbst gerade dort stehen. Für alle, die es noch nicht gespielt haben und ohne zu viel zu verraten: Lydia ist eine Begleiterin, die mir folgt und mit mir kämpft, wenn ich ihr nicht gerade sage, sie soll zuhause bleiben.
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Das ist sie übrigens, Lydia.
Klasse ist auch, man muss tatsächlich ein bisschen zuhören. Wenn man Aufträge bekommt, erzählen die Leute eine Menge zu den Umständen und allem. Im Questtagebuch steht meistens nur ein kleiner Hinweis, wie „Bringe das Schwert von XY aus dem Lager ABC zurück“ und wenn man Glück hat, zeigt eine Markierung auf der Landkarte einem dann noch, wo das Lager sein soll. Das ist aber nicht immer der Fall aber das ist auch gut so. Ein bisschen fordernd soll es ja auch sein, die Welt zu retten.
Für „es ist ein Spiel“ spricht natürlich all das, was wir im echten Leben so nicht haben. Pausieren, wenn man mit dem nächsten Schlag eigentlich tot wäre um schnell das tolle Favoritenmenü oder sogar das richtige Menü aufzurufen und sich mit Heiltränken schnell wieder komplett zu regenerieren oder Ausrüstung und Zauber zu wechseln. Ohne das hätte ich das Spiel wohl auch schon aufgegeben. Wie gesagt, ich bin ein Schisser. Ich habe jedes Mal diese Schrecksekunde und muss überlegen, was ich jetzt mache. Da ist kurz Pausieren eine tolle Sache.
Und Ablenken kann man sich mit Skyrim wirklich gut. Sogar von der eigentlichen „heldigen“ Aufgabe Dovahkiin oder eben das Drachenblut zu sein. Es lädt einfach auch dazu ein, mal loszulaufen und sich die Welt anzusehen, statt nur der Hauptquestreihe zu folgen. Zu meiner Schande: Ich kann mittlerweile ein Haus in zwei verschiedenen Städten kaufen (also ich könnte, wäre es nicht so teuer…), hab eine ewig lange Liste voller Quests, aber ich war immer noch nicht bei den Graubärten, seit mich diese Großkatze auf dem Weg nach oben einfach plattgemacht hat. Eben dazu auch ein wunderbarer Beitrag, den ich gelesen habe: http://www.kotaku.com.au/2011/11/skyrim-is-the-pinnacle...
An dieser Stelle die kurze Frage: Stimmt es eigentlich, dass in einer Festung etc. die Gegner im Inneren auf der Stufe stehenbleiben, mit der ich sie zuerst betreten habe? Dann bestünde vielleicht doch noch Hoffnung, dass Potema eines Tages aufgehalten wird. *hust*
Man darf mich hier jetzt auch nicht falsch verstehen: Ich finde es toll soviele Freiheiten zu haben. Dass man das Held sein auch vollkommen ignorieren kann und stattdessen vielleicht lieber ein Werwolf sein möchte. Oder ein Vampir. Oder vielleicht einfach nur ein Haus kaufen und heiraten. Auch das soll gehen. Bei einem Spiel, das endlich angelegt ist, wo man also irgendwann durch ist, finde ich es auch wichtig, dass man länger als vielleicht die Hauptquestreihe allein beschäftigt ist. Was bleibt einem ansonsten? Von vorn anfangen oder eben ein anderes Spiel zocken. Ich bin, was das angeht, vorbelastet. In World of Warcraft gibt es so gesehen auch kein Ende. Die Welt geht weiter, auch wenn man den fiesen Oberfiesling, der die Welt zerstören wollte, besiegt hat.
Zusammenfassend wollte ich eigentlich nur sagen: Ich finde es toll und einen kurzen Bericht meiner Erfahrungen durch aus wert.
Und wenn ich bei Oblivion noch so meine Probleme hatte, finde ich dieses TES (The Elder Scrolls) sehr angenehm zu spielen.
Applejuncookies
Skyrim.
Ich muss gestehen, ich hatte eigentlich nicht wirklich mitbekommen, dass dieses Spiel in Erarbeitung war. Klar, ich hatte Oblivion gespielt - mehr oder weniger erfolgreich - Morrowind gesehen -ja, beim Zusehen hörte es leider auch schon auf - und fand beide auch nicht schlecht. Oblivion hatte ich, wie es der Zufall will, sogar in letzter Zeit wieder angefangen.
Eigentlich spiele ich eher Online, um genau zu sein World of Warcraft. Offline Rollenspiele stehen sonst nicht so hoch im Kurs bei mir. Auch, weil ich zum Beispiel über WoW eine Menge Freunde kennen gelernt habe und es eben schon sehr lange spiele. Raiden mit eingeschlossen. Die Zeit zwischen zwei Patches wird dabei zum Ende hin häufig etwas langweilig. Es ist einfach nicht besonders motivierend, wenn es genau 2 Instanzen gibt, in die man dann „zufällig“ reinkommt. Patch 4.3 kam ja dann auch erst am 30.11. Daher kam dann der Tipp „Guck mal, da könnte was für dich rauskommen“ zeitlich perfekt. Ich war ja eh schon wieder im TES-Fieber und Abwechslung brauchte ich auch. Genug Zeit und Gründe also um Skyrim ausgiebig auszutesten. Lange Rede, kurzer Sinn: Nach dem ersten Ansehen und Trailer gucken - ungefähr 20mal - und dem 3-teiligen Walk-Through war klar, das muss her.
Ich hatte große Erwartungen an das Spiel, gebe ich gern zu. Vor allem an die Grafik, die ich in den Videos ziemlich beeindruckend fand. Kurze Panikattacken, ob meine Grafikkarte und der Rest des Rechners das wohl schaffen würden, mit eingeschlossen. Anmerkung: er schafft’s :‘) Grafisch betrachtet sind meine Erwartungen übrigens auch durchaus erfüllt worden. Es ist einfach ziemlich genial, wie weit man bei klarer Sicht schauen kann und dann zu wissen, man kann da auch hinlaufen!

Bis daaa hoch kann man laufen, sofern man einmal den Berg rumrundet hat. Da sind dann übrigens auch die Graubärte. Wohl wegen der tollen Aussicht.
Warum ich überhaupt Bedenken hatte? Gute Frage. Eigentlich spiel ich schon länger mit dem Gedanken, mir eine neue Grafikkarte zuzulegen. Meine, eine ATI Radeon HD 4850, kann leider keine Direkt X 11. Angeblich soll aber z.B. WoW gerade damit teilweise flüssiger laufen usw. Und als ich gesehen hatte, wie Skyrim aussieht, musste ich kurz überlegen. Die Veröffentlichung der Systemvoraussetzungen machte die Sache nicht besser, denn ich musste beim beiliegenden Link zu einer Auflistung von Grafikkarten und deren Leistung im Vergleich ordentlich nach meiner suchen. Sie stand dann doch ganz schön weit unten – und ja ich weiß, dass Skyrim nur Direct X 9 braucht. Was aber ja doch scheinbar nichts ausmacht, immerhin hat sich das Spiel selbst auf hoch eingestellt. Und am Ende, ich weiß, kann es ja durchaus auch an anderen Teilen hängen.
Das war alles ein paar Tage vorm Release. Und das nächste Hindernis sollte dann auch erstmal nicht eventuell ungenügende Leistung sein, sondern eher die Zustellung der Amazon-Lieferung, die ungünstiger weise mit Deutsche Post Brief erfolgte. Ungünstig, weil ich an die Packstation bestellt hatte und es dort bei Briefen einen Tag länger dauern kann. Hat es auch.
Dann lag es endlich hier und nach kurzer Auseinandersetzung mit einem DVD-Laufwerk, das nicht mehr so will wie ich, und dem rettenden Geistesblitz, dass man doch sicher bei Steam auch runterladen kann, lief es dann auch. Erschreckend, dass ich mir echt Gedanken gemacht hatte, es könne an der Grafikkarte scheitern, wo mein DVD-Laufwerk schon am Wochenende vorher Zicken gemacht hatte…
Nun zum Spiel selbst.
Ich mag das System des Spiels. Bei Oblivion fand ich es noch zu kompliziert, aber bei Skyrim ist es irgendwie… anders und doch ähnlich.
Man spielt entweder aus der Egoperspektive, heißt man sieht nur die Arme des Charakters, oder man scrollt raus und folgt ihr. Zugegeben, Egoperspektive ist für mich sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man sonst seinem Charakter immer quasi „aufn Kopp spucken“ kann. Ich fitz mich auch jedes Mal in WoW wieder rein ins „nicht mehr hektisch die Maus bewegen und hoffen, dass die Figur dann auch da hinguckt“ – sie tut es nicht und man starrt irgendwann in den Himmel oder auf den Boden. Warum? Nun, weil die Mausbewegungen nach rechts, links, oben, unten den Kopf bewegen. In WoW ist es nun genau anders. Dort kann man zwar auch mit der Maus steuern, allerdings müssen dazu die Maustasten gedrückt werden. Sonst passiert nix und man fährt einfach nur lustig mit der Maus über den Bildschirm. Und: Sykrim nutzt eher die klassische WASD-Steuerung. Seitwärts laufen ist hier also A und D und nicht Q und E.
Die andere Variante mit raus scrollen und dann quasi aus der dritten Person - oder Verfolgerperspektive - steuern finde ich bei Skyrim eher hinderlich. Das Zielen mit dem kleinen Kreuz in der Mitte funktioniert irgendwie doch besser, wenn man durch die Augen der Figur sieht. Sie schaut dann doch eher geradeaus und sieht ihren Gegner auch, als die dritte Person, die von oben schaut. Bei einem Spiel, in dem man sich selbst zum Gegner drehen muss, selbst zielen muss und anvisieren nicht ausreicht doch ein wichtiger Punkt.

Die Verfolgerperspektive oder eben "aus der 3. Person". Damit auch gut sichtbar: der Held vom Erdbeerfeld. Und ein bisschen was zum Thema Architektur. Alles sehr nordisch gehalten. Wie sich das im hohen Norden gehört.
Was mich zu meinem nächsten Punkt bringt: Spielgefühl. Ich bin meistens eigentlich eher skeptisch, wenn Spiele zu realistisch sind – sowohl in Handlung als auch in Grafik. Ich bin kein Freund von Fotorealismus. Ich will noch sehen, dass es ein Spiel ist. Und ich will es auch durchaus beim Spielen merken. Gut gelöst finde ich, ist diese Gratwanderung in Skyrim durch ein paar Aspekte, die es sehr „lebensnah“ machen und dann wieder durch die, die deutlich machen, dass es halt doch nur ein Spiel ist.
Dass ich in einem Schneesturm z.B. nicht wirklich viel erkennen kann und dann plötzlich genau vor mir ein weißer Wolf oder ein Eisgeist – die man übrigens auch ohne Schneesturm nicht wirklich gut sieht, es sind ja Geister – auftaucht. Das finde ich sehr gelungen. Es vermittelt mir ein Gefühl von Grenzen und davon, dass ich in diesem Spiel nicht einfach nur ein paar Tasten drücke, sondern vielleicht auch nachdenke oder ab und zu ins Rotieren komme, weil ich einfach nicht sehe aus welcher Richtung etwas kommt.
Für „lebensnah“ spricht außerdem: Wenn ich sehr weit aushole mit meiner Waffe - was hier möglich ist und auch sehr toll, da ich so meine Angriffe ja auch selbst bewusst beeinflussen kann - bin ich danach vielleicht erschöpft, d.h. meine Ausdauer verringert sich, und kann nicht nochmal genauso stark zuschlagen. Und ich kann einen Feind nicht auf 100km Entfernung schon sehen. Also selbes Prinzip wie mit dem Schneesturm.
Und ganz ehrlich, ich bin ein Schisser. Wenn es mir zu realistisch wird, trau ich mich nicht mehr um die nächste Ecke usw. Egal, ob da nun Spinnen sind oder irgendwelche Eisgeister im Schneesturm oder Untote - sie heißen in Himmelsrand auch Draugr - in uralten Hügelgräbern.

Einmal ganz friedlich links. Und rechts nachdem er nicht mehr ganz so friedlich auf mich zustürmte und Lydia und ich ihn dann entsprechend "plattmachen" mussten. Goldene Regel also: Ist es tot, hau nochmal drauf.
Eigentlich ist es mir zeitweise auch schon wieder zu aufregend. Zwischen „da steht noch einer oben“, „Lydia ist fast tot“, „verdammt, keine Tränke mehr mit“ und dem ganzen Drumrum in einem Kampf mit mehreren Gegnern, komme ich persönlich ganz schön ins Schwitzen, als würde ich selbst gerade dort stehen. Für alle, die es noch nicht gespielt haben und ohne zu viel zu verraten: Lydia ist eine Begleiterin, die mir folgt und mit mir kämpft, wenn ich ihr nicht gerade sage, sie soll zuhause bleiben.

Das ist sie übrigens, Lydia.
Klasse ist auch, man muss tatsächlich ein bisschen zuhören. Wenn man Aufträge bekommt, erzählen die Leute eine Menge zu den Umständen und allem. Im Questtagebuch steht meistens nur ein kleiner Hinweis, wie „Bringe das Schwert von XY aus dem Lager ABC zurück“ und wenn man Glück hat, zeigt eine Markierung auf der Landkarte einem dann noch, wo das Lager sein soll. Das ist aber nicht immer der Fall aber das ist auch gut so. Ein bisschen fordernd soll es ja auch sein, die Welt zu retten.
Für „es ist ein Spiel“ spricht natürlich all das, was wir im echten Leben so nicht haben. Pausieren, wenn man mit dem nächsten Schlag eigentlich tot wäre um schnell das tolle Favoritenmenü oder sogar das richtige Menü aufzurufen und sich mit Heiltränken schnell wieder komplett zu regenerieren oder Ausrüstung und Zauber zu wechseln. Ohne das hätte ich das Spiel wohl auch schon aufgegeben. Wie gesagt, ich bin ein Schisser. Ich habe jedes Mal diese Schrecksekunde und muss überlegen, was ich jetzt mache. Da ist kurz Pausieren eine tolle Sache.
Und Ablenken kann man sich mit Skyrim wirklich gut. Sogar von der eigentlichen „heldigen“ Aufgabe Dovahkiin oder eben das Drachenblut zu sein. Es lädt einfach auch dazu ein, mal loszulaufen und sich die Welt anzusehen, statt nur der Hauptquestreihe zu folgen. Zu meiner Schande: Ich kann mittlerweile ein Haus in zwei verschiedenen Städten kaufen (also ich könnte, wäre es nicht so teuer…), hab eine ewig lange Liste voller Quests, aber ich war immer noch nicht bei den Graubärten, seit mich diese Großkatze auf dem Weg nach oben einfach plattgemacht hat. Eben dazu auch ein wunderbarer Beitrag, den ich gelesen habe: http://www.kotaku.com.au/2011/11/skyrim-is-the-pinnacle...
An dieser Stelle die kurze Frage: Stimmt es eigentlich, dass in einer Festung etc. die Gegner im Inneren auf der Stufe stehenbleiben, mit der ich sie zuerst betreten habe? Dann bestünde vielleicht doch noch Hoffnung, dass Potema eines Tages aufgehalten wird. *hust*
Man darf mich hier jetzt auch nicht falsch verstehen: Ich finde es toll soviele Freiheiten zu haben. Dass man das Held sein auch vollkommen ignorieren kann und stattdessen vielleicht lieber ein Werwolf sein möchte. Oder ein Vampir. Oder vielleicht einfach nur ein Haus kaufen und heiraten. Auch das soll gehen. Bei einem Spiel, das endlich angelegt ist, wo man also irgendwann durch ist, finde ich es auch wichtig, dass man länger als vielleicht die Hauptquestreihe allein beschäftigt ist. Was bleibt einem ansonsten? Von vorn anfangen oder eben ein anderes Spiel zocken. Ich bin, was das angeht, vorbelastet. In World of Warcraft gibt es so gesehen auch kein Ende. Die Welt geht weiter, auch wenn man den fiesen Oberfiesling, der die Welt zerstören wollte, besiegt hat.
Zusammenfassend wollte ich eigentlich nur sagen: Ich finde es toll und einen kurzen Bericht meiner Erfahrungen durch aus wert.
Und wenn ich bei Oblivion noch so meine Probleme hatte, finde ich dieses TES (The Elder Scrolls) sehr angenehm zu spielen.Applejuncookies
Mehr über : the elder scrolls sykrim bericht hohen norden
applejuncookies hat den Thread editiert
Werbung stört? Dann Mitgliedskonto eröffnen
Hi Applejuncookies - danke erstmal für das schöne Review! Ich hoffe du hast nichts dagegen - wir haben es auf der Homepage in einer News mit erwähnt.
Könntest du vielleicht noch ein wenig was zu deinem Rechner erzählen? Du sagtest, du hattest ursprünglich Sorge, dass Skyrim nicht flüssig laufen würde. Was steckt denn neben deiner HD 4850 aktuell im Gehäuse? CPU, Mainboard, RAM, OS usw - würde mich mal interessieren. Hast du trotzdem vor, eine Komponente aufzurüsten?
Was war bisher deine Lieblingsaufgabe/Quest? Gab es für dich besondere Aha-Momente? Und: Reicht das Spiel aus, um dich dauerhaft von WoW abzuwerben?
Könntest du vielleicht noch ein wenig was zu deinem Rechner erzählen? Du sagtest, du hattest ursprünglich Sorge, dass Skyrim nicht flüssig laufen würde. Was steckt denn neben deiner HD 4850 aktuell im Gehäuse? CPU, Mainboard, RAM, OS usw - würde mich mal interessieren. Hast du trotzdem vor, eine Komponente aufzurüsten?
Was war bisher deine Lieblingsaufgabe/Quest? Gab es für dich besondere Aha-Momente? Und: Reicht das Spiel aus, um dich dauerhaft von WoW abzuwerben?
benkraft hat den Thread editiert
netter bericht! ^^
da hab ich doch gleich ne frage...
ist skyrim besser inszeniert als oblivion?
ich fand nur die ersten 5-10 minuten in oblivion gut. dann noch 10 min die outdoorgrafik beäugt, und schon wars langweilig. bin mindestens eine std durch die lieblos automatisch generierte landschaft gerannt, nachdem sich planlosigkeit in dieser riesen stadt breit gemacht hat.
ich finds zwar toll, wenn die landschaft frei begehbar ist. aber die grafik kann noch so schön sein, wenn die landschaft grösstenteils nur automatisch generiert ist, dann macht das rumlaufen und gucken keinen spass. wenn ich über einen hügel gehe, erwarte ich mehr als nur ein grosses tal mit drei sinnlos-monstern und dem nächsten hügel dahinter (oblivion). die landschaft hätte man grösstenteils für einen flugsimulator nehmen können.
auch die story soll nicht kurz an der leine führen, aber halt auch nicht zu oft in der bedeutungslosigkeit versacken. bei oblivion wusste ich nach kurzer zeit gar nicht mehr so richtig worum es eigentlich ging. bei den gothic teilen bin ich ja auch in die story gekommen, ohne mir einen guide durchzulesen. ich glaube nicht, dass ich im allgemeinen zu ungeduldig oder blöd für rollenspiele bin.
gothic 3 kam im gleichen jahr wie oblivion raus. ob es ein guter nachfolger von g1 und g2 war, ist erstmal egal. aber es war wesentlich besser gemacht, als oblivion, zumindest aus meiner sicht.
kann jemand meine gedanken nachvollziehen und mir sagen, ob das bei skyrim besser geworden ist? sonst besorg ich mir das gar nicht erst, da krieg ich nur wieder schlechte laune. ^^
da hab ich doch gleich ne frage...
ist skyrim besser inszeniert als oblivion?
ich fand nur die ersten 5-10 minuten in oblivion gut. dann noch 10 min die outdoorgrafik beäugt, und schon wars langweilig. bin mindestens eine std durch die lieblos automatisch generierte landschaft gerannt, nachdem sich planlosigkeit in dieser riesen stadt breit gemacht hat.
ich finds zwar toll, wenn die landschaft frei begehbar ist. aber die grafik kann noch so schön sein, wenn die landschaft grösstenteils nur automatisch generiert ist, dann macht das rumlaufen und gucken keinen spass. wenn ich über einen hügel gehe, erwarte ich mehr als nur ein grosses tal mit drei sinnlos-monstern und dem nächsten hügel dahinter (oblivion). die landschaft hätte man grösstenteils für einen flugsimulator nehmen können.
auch die story soll nicht kurz an der leine führen, aber halt auch nicht zu oft in der bedeutungslosigkeit versacken. bei oblivion wusste ich nach kurzer zeit gar nicht mehr so richtig worum es eigentlich ging. bei den gothic teilen bin ich ja auch in die story gekommen, ohne mir einen guide durchzulesen. ich glaube nicht, dass ich im allgemeinen zu ungeduldig oder blöd für rollenspiele bin.
gothic 3 kam im gleichen jahr wie oblivion raus. ob es ein guter nachfolger von g1 und g2 war, ist erstmal egal. aber es war wesentlich besser gemacht, als oblivion, zumindest aus meiner sicht.
kann jemand meine gedanken nachvollziehen und mir sagen, ob das bei skyrim besser geworden ist? sonst besorg ich mir das gar nicht erst, da krieg ich nur wieder schlechte laune. ^^
Moin!
So, zweiter Versuch einer Antwort, diesmal mach ich auch bestimmt nicht versehentlich den Tab zu. v.v
Nein, ich hab nichts gegen verlinkt werden.
Zu meinem System. Ich hoffe, ich bekomme alles Wichtige zusammen:
CPU: AMD Athlon(tm) II X3 445 3.10GHz
Mainboard: Gigabyte GA-M56S-S3
RAM: 4,00 GB DDR2
Grafik: ATI Radeon HD 4850 mit 512 MB Grafikkartenspeicher, gleich noch meine Auflösung: 1680x1050 (mit der spiele ich auch)
System: Windows 7 Professional 64 Bit
Rest: Ein im Moment nicht funktionierendes DVD-Laufwerk, wohl eingestaubt… Eine tolle Razer Copperhead-Maus.
Zum Thema Aufrüsten: Nunja, da das optische Laufwerk mir ja quasi den Mittelfinger gezeigt hat, überlege ich ob ich dort irgendwann mal ansetze. Manchmal wäre DVDs einlesen ja doch ganz schön… Die Grafikkarte, obwohl sie eigentlich ja nicht schlecht ist, wird tatsächlich ausgetauscht. Der Nachfolger liegt schon hier – eine MSI N460GTX Cyclone 768D5/OC (das steht zumindest drauf *hust*).
Wenn man dem Windows Leistungsindex Glauben schenken würde, müsste ich allerdings angeblich an der Festplatte ansetzen.
Zum Spiel:
Aha-Momente sind für mich persönlich immer so Dinge, wenn ich rausgefunden habe, wie ich was am besten anstelle. Zum Beispiel, dass man auf Entfernung und im Schleichmodus allein herumstehende Banditen wunderbar mit einem einzigen Schuss des Bogens ausschalten kann. Im Schleichmodus macht man dann nämlich doppelten Schaden – später, wenn entsprechende Talente gelernt werden sogar noch mehr. Oder die vielen kleinen Rätsel, die häufig in alten Gemäuern warten. Eine Tür, die mit einer bestimmten „Bilderkombination“ geöffnet werden muss. Da stehen dann z.B. mannshohe Säulen rum, die man drehen kann. Wenn man die richtige Reihenfolge raushat, geht die Tür auf, sonst halt nicht.
Besonders überrascht hat mich eine Quest in Einsamkeit, der Hauptstadt des Königsreichs Himmelsrand. Meine Figur wurde mitten auf der Straße von einem Mann angesprochen, sein Meister sei verschwunden, ob ich nicht suchen könne. Dann noch wo er wahrscheinlich sei und so weiter. Ich also los und in Pelagius Flügel im Palast. Was ich da noch nicht wusste und was mich etwas überrumpelte. Es war tatsächlich nicht dieses einfache „Geh hin und hau um“, sondern das Ganze fand im Geist des verstorbenen und wahnsinnigen Königs Pelagius statt. Yay. Und drinnen, es hatte was von Alice im Wunderland, saß ein Typ am gedeckten Kaffeetisch und führte Selbstgespräche. Wie sich herausstellte war der Typ ein daedrischer Prinz – also ein Daedraanführer, wenn ich das richtig verstanden habe. Daedra sind die Wesen aus dem Reich des Vergessenes, auch Oblivion genannt. Deadrische Prinzen, so sagt das schon der Infotext im Ladebildschirm zwischendurch, sind bösartig, hinterlistig usw. Also keine allzu freundlichen Zeitgenossen. Er stellte dann auch ein paar Bedingungen dafür, dass ich wieder gehen dürfte… Es war schon etwas komisch. Ich stand dort dann nicht mehr in voller Montur und es ließ sich auch nicht durch bloßes Draufhauen lösen. Was wohl auch an der Waffe lag, die mir zugeteilt wurde. Wabbajack… Wenn man ihn benutzt, das war wohl auch in Oblivion schon so, passieren unerwartete Dinge. Der Gegner kann ein Kaninchen werden oder eben irgendwas großes Fieses und dann natürlich extrem wütendes. Achja, die Bedingungen waren mit den Ängsten des Pelagius konfrontiert zu werden und sie irgendwie zu besiegen.
Im Vergleich mit Oblivion, hm… Also ich finde es schon irgendwie einleuchtender was das Geschehen an sich angeht. Gut, okay, man startet wieder mal als Gefangener – Bethesda bleibt sich quasi treu könnte man sagen. Aber im Gegensatz zu Oblivion bekommt man hier schon am Anfang ein bisschen was erzählt. Mein einziger Kritikpunkt ist hier: Man wird vor eine Pseudowahl gestellt, ob man mit dem Kaiserlichen irgendeine Burg betreten will oder lieber mit einem Rebellen. Warum nun wer gegen wen kämpft und was die eigentlich wollen, weiß man zu dem Zeitpunkt noch nicht. Und eigentlich ist es auch nicht wichtig. Je nachdem, wem man dort nun folgt, bekommt man halt eine bestimmte Sichtweise der Fraktionen des Bürgerkriegs mit. Bzw., dass überhaupt Bürgerkrieg herrscht und warum. Danach bleibt die Wahl aber völlig ohne Konsequenzen. Man bekommt dann eben entweder zuerst die Quest „Schließ dich der Kaiserlichen Armee an“ oder „Schließ dich dem Aufstand der Sturmmäntel an“. Man kann aber parallel beides im Questlog haben und wahrscheinlich sogar beides zusammen machen. Was auch nicht schlimm ist, man soll ja immerhin auch irgendwie den Krieg beenden. Neben der Bekämpfung der Drachen versteht sich.
Sonst erzählen die Personen, denen man begegnet, schon eine Menge. So gesehen, weiß die eigene Figur auch nur so viel wie man als Spieler dahinter.
Wenn du eher jemand bist, der einen Leitfaden braucht, hätte wohl auch Skyrim da so seine Tücken für dich. Es gibt halt sehr viele Handlungsstränge, die verfolgt werden. Einige sehr kurz, andere länger angelegt. Wie gesagt, die Hauptquestreihe hab ich auch nur bis zu „Sprich mit den Graubärten“, wegen besagter Großkatze… Das ist auch etwas, das ich vielleicht bemängeln würde. Wenn man ab und zu ein bisschen mehr dazu gedrängt würde, fänd ich es auch nicht verkehrt. Andererseits gefällt es mir ganz gut, dass ich da nicht durchhetzen muss. Dass die Welt nicht untergeht, wenn ich eben noch nicht mit den Graubärten gesprochen habe. Aber ja, man verliert auch hier, durch die tausend Möglichkeiten am Rande, schnell das Hauptziel aus den Augen.
Zu Gothik kann ich nichts sagen. Das ist damals an mir vorbeigegangen *hust* bzw. war ich da auch noch kein Rollenspielfan fürchte ich… Und Oblivion hab ich auch erst in den letzten 1-2 Jahren sporadisch gespielt. Wohl auch, weil ich halt eher ein Online-Mensch bin und das Spiel des Öfteren abstürzt. Darum: Save early, save often…
So, wichtigste Frage: Dauerhaft von WoW abwerben. Hm… ich denke nicht. Aber auch aus dem einfachen Grund, dass mir das „soziale“ fehlen würde. Zu 50% spiele ich WoW eigentlich wegen der Leute. Meistens sind wir auch nur einfach so zum Spaß im TeamSpeak. Also dauerhaft: nein. Ab und zu: ja.
So, zweiter Versuch einer Antwort, diesmal mach ich auch bestimmt nicht versehentlich den Tab zu. v.v
Nein, ich hab nichts gegen verlinkt werden.
Zu meinem System. Ich hoffe, ich bekomme alles Wichtige zusammen:
CPU: AMD Athlon(tm) II X3 445 3.10GHz
Mainboard: Gigabyte GA-M56S-S3
RAM: 4,00 GB DDR2
Grafik: ATI Radeon HD 4850 mit 512 MB Grafikkartenspeicher, gleich noch meine Auflösung: 1680x1050 (mit der spiele ich auch)
System: Windows 7 Professional 64 Bit
Rest: Ein im Moment nicht funktionierendes DVD-Laufwerk, wohl eingestaubt… Eine tolle Razer Copperhead-Maus.
Zum Thema Aufrüsten: Nunja, da das optische Laufwerk mir ja quasi den Mittelfinger gezeigt hat, überlege ich ob ich dort irgendwann mal ansetze. Manchmal wäre DVDs einlesen ja doch ganz schön… Die Grafikkarte, obwohl sie eigentlich ja nicht schlecht ist, wird tatsächlich ausgetauscht. Der Nachfolger liegt schon hier – eine MSI N460GTX Cyclone 768D5/OC (das steht zumindest drauf *hust*).
Wenn man dem Windows Leistungsindex Glauben schenken würde, müsste ich allerdings angeblich an der Festplatte ansetzen.
Zum Spiel:
Aha-Momente sind für mich persönlich immer so Dinge, wenn ich rausgefunden habe, wie ich was am besten anstelle. Zum Beispiel, dass man auf Entfernung und im Schleichmodus allein herumstehende Banditen wunderbar mit einem einzigen Schuss des Bogens ausschalten kann. Im Schleichmodus macht man dann nämlich doppelten Schaden – später, wenn entsprechende Talente gelernt werden sogar noch mehr. Oder die vielen kleinen Rätsel, die häufig in alten Gemäuern warten. Eine Tür, die mit einer bestimmten „Bilderkombination“ geöffnet werden muss. Da stehen dann z.B. mannshohe Säulen rum, die man drehen kann. Wenn man die richtige Reihenfolge raushat, geht die Tür auf, sonst halt nicht.
Besonders überrascht hat mich eine Quest in Einsamkeit, der Hauptstadt des Königsreichs Himmelsrand. Meine Figur wurde mitten auf der Straße von einem Mann angesprochen, sein Meister sei verschwunden, ob ich nicht suchen könne. Dann noch wo er wahrscheinlich sei und so weiter. Ich also los und in Pelagius Flügel im Palast. Was ich da noch nicht wusste und was mich etwas überrumpelte. Es war tatsächlich nicht dieses einfache „Geh hin und hau um“, sondern das Ganze fand im Geist des verstorbenen und wahnsinnigen Königs Pelagius statt. Yay. Und drinnen, es hatte was von Alice im Wunderland, saß ein Typ am gedeckten Kaffeetisch und führte Selbstgespräche. Wie sich herausstellte war der Typ ein daedrischer Prinz – also ein Daedraanführer, wenn ich das richtig verstanden habe. Daedra sind die Wesen aus dem Reich des Vergessenes, auch Oblivion genannt. Deadrische Prinzen, so sagt das schon der Infotext im Ladebildschirm zwischendurch, sind bösartig, hinterlistig usw. Also keine allzu freundlichen Zeitgenossen. Er stellte dann auch ein paar Bedingungen dafür, dass ich wieder gehen dürfte… Es war schon etwas komisch. Ich stand dort dann nicht mehr in voller Montur und es ließ sich auch nicht durch bloßes Draufhauen lösen. Was wohl auch an der Waffe lag, die mir zugeteilt wurde. Wabbajack… Wenn man ihn benutzt, das war wohl auch in Oblivion schon so, passieren unerwartete Dinge. Der Gegner kann ein Kaninchen werden oder eben irgendwas großes Fieses und dann natürlich extrem wütendes. Achja, die Bedingungen waren mit den Ängsten des Pelagius konfrontiert zu werden und sie irgendwie zu besiegen.
Im Vergleich mit Oblivion, hm… Also ich finde es schon irgendwie einleuchtender was das Geschehen an sich angeht. Gut, okay, man startet wieder mal als Gefangener – Bethesda bleibt sich quasi treu könnte man sagen. Aber im Gegensatz zu Oblivion bekommt man hier schon am Anfang ein bisschen was erzählt. Mein einziger Kritikpunkt ist hier: Man wird vor eine Pseudowahl gestellt, ob man mit dem Kaiserlichen irgendeine Burg betreten will oder lieber mit einem Rebellen. Warum nun wer gegen wen kämpft und was die eigentlich wollen, weiß man zu dem Zeitpunkt noch nicht. Und eigentlich ist es auch nicht wichtig. Je nachdem, wem man dort nun folgt, bekommt man halt eine bestimmte Sichtweise der Fraktionen des Bürgerkriegs mit. Bzw., dass überhaupt Bürgerkrieg herrscht und warum. Danach bleibt die Wahl aber völlig ohne Konsequenzen. Man bekommt dann eben entweder zuerst die Quest „Schließ dich der Kaiserlichen Armee an“ oder „Schließ dich dem Aufstand der Sturmmäntel an“. Man kann aber parallel beides im Questlog haben und wahrscheinlich sogar beides zusammen machen. Was auch nicht schlimm ist, man soll ja immerhin auch irgendwie den Krieg beenden. Neben der Bekämpfung der Drachen versteht sich.
Sonst erzählen die Personen, denen man begegnet, schon eine Menge. So gesehen, weiß die eigene Figur auch nur so viel wie man als Spieler dahinter.
Wenn du eher jemand bist, der einen Leitfaden braucht, hätte wohl auch Skyrim da so seine Tücken für dich. Es gibt halt sehr viele Handlungsstränge, die verfolgt werden. Einige sehr kurz, andere länger angelegt. Wie gesagt, die Hauptquestreihe hab ich auch nur bis zu „Sprich mit den Graubärten“, wegen besagter Großkatze… Das ist auch etwas, das ich vielleicht bemängeln würde. Wenn man ab und zu ein bisschen mehr dazu gedrängt würde, fänd ich es auch nicht verkehrt. Andererseits gefällt es mir ganz gut, dass ich da nicht durchhetzen muss. Dass die Welt nicht untergeht, wenn ich eben noch nicht mit den Graubärten gesprochen habe. Aber ja, man verliert auch hier, durch die tausend Möglichkeiten am Rande, schnell das Hauptziel aus den Augen.
Zu Gothik kann ich nichts sagen. Das ist damals an mir vorbeigegangen *hust* bzw. war ich da auch noch kein Rollenspielfan fürchte ich… Und Oblivion hab ich auch erst in den letzten 1-2 Jahren sporadisch gespielt. Wohl auch, weil ich halt eher ein Online-Mensch bin und das Spiel des Öfteren abstürzt. Darum: Save early, save often…
So, wichtigste Frage: Dauerhaft von WoW abwerben. Hm… ich denke nicht. Aber auch aus dem einfachen Grund, dass mir das „soziale“ fehlen würde. Zu 50% spiele ich WoW eigentlich wegen der Leute. Meistens sind wir auch nur einfach so zum Spaß im TeamSpeak. Also dauerhaft: nein. Ab und zu: ja.
Hi,
will mir das Game auch bald anschaffen, weiß aber noch nicht für welche Konsole es besser ist! Was würdet ihr mir raten? Habe bisher nur auf dieser Seite nachgelesen, finde aber keine Tipps bezüglich meines Problems! Würde mich über eure Tipps freuen! Liebe Grüße
will mir das Game auch bald anschaffen, weiß aber noch nicht für welche Konsole es besser ist! Was würdet ihr mir raten? Habe bisher nur auf dieser Seite nachgelesen, finde aber keine Tipps bezüglich meines Problems! Würde mich über eure Tipps freuen! Liebe Grüße
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