Athlon II X2: OC geht, Undervolting nicht
Letzte Antwort: in Prozessoren
Hallo,
nach vielen Jahren, habe ich mich mal wieder hier registrieren müssen, da ich ein kleines Problem habe.
Also folgendes:
Ich habe hier einen Zweit-Rechner stehen, den ich gerne undervolten möchte. Dabei handelt es sich um folgende Hardware:
Athlon II X2 220 (2,80 GHz)
Asus M5A78L-M LX Mainboard
8GB DDR3-1600 (Corsair)
Onboard Gfx
..und zu guter letzt ein ein Mini-Tower Gehäuse der aller billigsten Art (19€) und ein sehr altes 350W Netzteil (Antech glaube ich, hat wahrscheinlich schon 10 Jahre auf dem Buckel).
Ich habe dann versucht mit K10Stat zu undervolten. Im P3-Stat (800 MHz) kann ich ohne Probleme (Prime95 stabiel für min 60 Minuten) auf 0,750V gehen (Standard 0,950V). Gehe ich auch nur eine Stufe weiter runter, bootet der Rechner sofort neu. Soweit alles bestens.
Im P0-Stat (2800 MHz) kann ich den Prozessorr aber so gut wie gar nicht undervolten. bei 1,350V (Standard 1,400V) startet der Rechner sofort neu.
Ok, ist die CPU halt schon an ihrer Grenze. Allerding würde man doch erwarten, dass die CPU im Idle im P0-Stat zumindest 1,350V schafft, oder?
Dazu kommt, dass ich den Prozessor ohne weiteres auf 3920 MHz übertakten kann (und wieder: Prime95 stabiel für min. 60 Minuten). Und das ohne Spannungserhöhung (also immer noch 1,40V, bzw. 1,380V laut CPU-Z). Dabei habe ich einen popeligen Artic Freezer 7 Pro (Rev. 2) und nur einen 92 mm Gehäuselüfter installiert. Die Temperatur steigt unter Vollast nicht über 63°C(Coretemp, Offset mit BIOS-Wert angepasst). Das ist der absolute max. Wert bei 22,5°C Raumtemperatur. Im Mittel liegt die Temperatur bei 60-62°C, bei gleicher Raumtemperatur.
So, und jetzt meine eigentliche Frage:
Ist dieses Verhalten normal, oder sollte bei diesem OC-Potential nicht doch möglich sein, die CPU deutlich zu untervolten?
Ich freue mich auf eure Antwroten.
nach vielen Jahren, habe ich mich mal wieder hier registrieren müssen, da ich ein kleines Problem habe.
Also folgendes:
Ich habe hier einen Zweit-Rechner stehen, den ich gerne undervolten möchte. Dabei handelt es sich um folgende Hardware:
Athlon II X2 220 (2,80 GHz)
Asus M5A78L-M LX Mainboard
8GB DDR3-1600 (Corsair)
Onboard Gfx
..und zu guter letzt ein ein Mini-Tower Gehäuse der aller billigsten Art (19€) und ein sehr altes 350W Netzteil (Antech glaube ich, hat wahrscheinlich schon 10 Jahre auf dem Buckel).
Ich habe dann versucht mit K10Stat zu undervolten. Im P3-Stat (800 MHz) kann ich ohne Probleme (Prime95 stabiel für min 60 Minuten) auf 0,750V gehen (Standard 0,950V). Gehe ich auch nur eine Stufe weiter runter, bootet der Rechner sofort neu. Soweit alles bestens.
Im P0-Stat (2800 MHz) kann ich den Prozessorr aber so gut wie gar nicht undervolten. bei 1,350V (Standard 1,400V) startet der Rechner sofort neu.
Ok, ist die CPU halt schon an ihrer Grenze. Allerding würde man doch erwarten, dass die CPU im Idle im P0-Stat zumindest 1,350V schafft, oder?
Dazu kommt, dass ich den Prozessor ohne weiteres auf 3920 MHz übertakten kann (und wieder: Prime95 stabiel für min. 60 Minuten). Und das ohne Spannungserhöhung (also immer noch 1,40V, bzw. 1,380V laut CPU-Z). Dabei habe ich einen popeligen Artic Freezer 7 Pro (Rev. 2) und nur einen 92 mm Gehäuselüfter installiert. Die Temperatur steigt unter Vollast nicht über 63°C(Coretemp, Offset mit BIOS-Wert angepasst). Das ist der absolute max. Wert bei 22,5°C Raumtemperatur. Im Mittel liegt die Temperatur bei 60-62°C, bei gleicher Raumtemperatur.
So, und jetzt meine eigentliche Frage:
Ist dieses Verhalten normal, oder sollte bei diesem OC-Potential nicht doch möglich sein, die CPU deutlich zu untervolten?
Ich freue mich auf eure Antwroten.
Mehr über : athlon undervolting
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Also in K10Stat kann man die Spannung in 0,0125V Schritten einstellen. Aber sobald ich bei 1,3500V bin, fungiert der Apply-Button quasi als Resetknopf
Jetzt habe ich im BIOS mal die Spannung auf 1,3000V gestellt (Standardtakt, 2,8GHz). CPU-Z gibt mir einen Wert von 1,284V und Prime läuft jetzt seit 37 Minuten stabil. Nach 60 Minuten reduziere ich die Spannung nochmal etwas.
Das blöde dabei ist halt, dass ich so die einzelnen P-States nicht individuell einstellen kann. Ich vermute, dass es bei K10Stat ein Softwarefehler ist, der den Rechner zum Neustart zwingt. Schade! Auf meinem Erst-Rechner (Phenom II X4 850) läuft das Tool einwandfrei.
Jetzt habe ich im BIOS mal die Spannung auf 1,3000V gestellt (Standardtakt, 2,8GHz). CPU-Z gibt mir einen Wert von 1,284V und Prime läuft jetzt seit 37 Minuten stabil. Nach 60 Minuten reduziere ich die Spannung nochmal etwas.
Das blöde dabei ist halt, dass ich so die einzelnen P-States nicht individuell einstellen kann. Ich vermute, dass es bei K10Stat ein Softwarefehler ist, der den Rechner zum Neustart zwingt. Schade! Auf meinem Erst-Rechner (Phenom II X4 850) läuft das Tool einwandfrei.
avatar_87 sagte:
Undervolting bringt aber im Desktop PC nichts. Ist den Aufwand echt nicht Wert. Im Idle spart man vielleicht 1-2 Watt, unter Last etwas mehr, aber solange die Kühlung passt ist das eigentlich auch egal.Sicher hast du da recht. Allerdings teste ich gerne aus was möglich ist und setze es dann auch um. In erste Linie ist es mir egal, wieviel Watt ich jetzt im Detail spare. Der Rechner läuft sowieso nicht so oft. Eigentlich lager ich dort nur meine Daten aus. Und manchmal nutzt ihn meine Frau zum Emails checken.
Aber da ich sowieso gerade krank zuhause sitze und nichts zu tun habe, kann ich zumindest etwas Zeit damit verbringen.
Aber zurück zum Thema: Es scheint, als sei 1,224V (CPU-Z) der niedrigste sinnvolle Wert. Eigentlich hätte ich einen noch niedrigeren Wert erwartet, dafür dass ich ihn um 1120 MHz bei standard V, und billig Lüfter/Lüftung übertakten kann.
Gehe ich nun auf z.B. 1,2000V, fängt das BIOS an zu spinnen. Zeigt u.A. eine CPU-Geschwindigkeit von 640 MHz, oder setzt den eingestellten Volt Wert um (z.B. auf 0,7135V oder auf sogar 1,6500V!!) Windows booten kann ich gleich Vergessen...
Aber es ist gut zu wissen, dass man - wenn man es mal braucht - dem Rechner doch noch ziemlich Dampf machen kann. Und das bei einer CPU die nur 30€ gekostet hat
Ich könnte mir auch vorstellen, dass das Mainboard solche Undervolting Späße auch einfach nicht mitmacht. Hast du eigentlich schon mal versucht die beiden übrigen Kerne deiner CPU freizuschalten? Ich weiß aber nicht ob dein Board diese Option bietet und der Kühler packt das wohl auch nicht auf Dauer.
Nee, da ist nichts mit freischalten. Das Boad unterstützt es zwar, aber bei den Athlon II X2's ist die Chance extrem gering. Normalerweise sind das nur native 2-Kerner.
Was das Undervolten angeht, kann es natürlich auch am Board liegen. Bin aber trotzdem erstaunt, was man aus einem 30€ Prozessor und einem 45€ Board rausholen kann, was OC angeht...
Was das Undervolten angeht, kann es natürlich auch am Board liegen. Bin aber trotzdem erstaunt, was man aus einem 30€ Prozessor und einem 45€ Board rausholen kann, was OC angeht...
Ich hatte gestern noch versucht, den Prozessor auf stabil auf 3,99GHz zu bekommen. Aber selbst wenn ich die Spannung im BIOS erhöhe, kommt sie beim Prozessor nicht mehr an, sobald er unter Vollast (ja, nur 2 L, ich bevorzuge doch lieber die alte Schreibweise) läuft. Entweder kann das MoBo, oder das Netzteil (übrigens doch nur 300W) unter Last die Spannung nicht stabil halten. Ist die Last nur 80% oder darunter, ist die Spannung stabil beim eingestelleten Wert (bis 1,440V ausprobiert).
Die Temperaturen waren dabei max. 57°C, sowohl unter LinX, als auch unter Prime95. Allerdings ist mir Linx nach etwas über 1,5h ausgestiegen. Ich konnte mit CPU-Z dabei schön sehen, wie die Spannung immer wieder auf teilweise 1,36V abgesackt ist.
Aber mit dem Ergebnis bin ich dennoch zufrieden. Und wenn ich mal testweise an ein besseres Netzteil rankomme, werde ich nochmal versuchen die 4GHz anzupeilen.
Einen besseren Kühler werde ich mir allerdings nicht zulegen. Denn eigentlich habe ich mir die CPU gekauft, weil sie billig war. Wenn ich zweimal die Kühlerkosten hinzurechnen würde, hatte ich mir ja auch gleich eine deutlich schnellere CPU holen können.
Sollte ich mal Probleme mit der Temperatur bekommen (z.B. im Sommer), dann wird halt wieder runtergetaktet. Habe ja noch einen Phenom II X4 850 als Hauptrechner, falls ich mal mehr Leistung brauche.
Die Temperaturen waren dabei max. 57°C, sowohl unter LinX, als auch unter Prime95. Allerdings ist mir Linx nach etwas über 1,5h ausgestiegen. Ich konnte mit CPU-Z dabei schön sehen, wie die Spannung immer wieder auf teilweise 1,36V abgesackt ist.
Aber mit dem Ergebnis bin ich dennoch zufrieden. Und wenn ich mal testweise an ein besseres Netzteil rankomme, werde ich nochmal versuchen die 4GHz anzupeilen.
Einen besseren Kühler werde ich mir allerdings nicht zulegen. Denn eigentlich habe ich mir die CPU gekauft, weil sie billig war. Wenn ich zweimal die Kühlerkosten hinzurechnen würde, hatte ich mir ja auch gleich eine deutlich schnellere CPU holen können.
Sollte ich mal Probleme mit der Temperatur bekommen (z.B. im Sommer), dann wird halt wieder runtergetaktet. Habe ja noch einen Phenom II X4 850 als Hauptrechner, falls ich mal mehr Leistung brauche.
Ah ok, habe mal google angeworfen und mich ein wenig schlau gemacht. Also ist das ein gewollter Schutz vor Überspannungen beim Lastwechsel. Allerdings scheint es in meinem Fall doch recht viel zu sein (bis zu 80mV). Und es bedeutet auch, dass ich die Spannung wieder auf 1,4000V stellen kann, da eine Erhöhung überhaupt nicht bei der CPU ankommt, wenn sie gebraucht wird.
Wie sieht es aus, wenn ich C&Q deaktiviere? Dann müsste der vdroop ja geringer ausfallen, oder?
Heute habe ich mal mit einem Strommessgerät gescheut, was der gesamte Rechner bei 3,92GHz unter Vollast verbraucht. Es sind nur 133W! Wenn ich den Rechner gar nicht übertakte sogar nur 112W. Da macht das Undervolten tatsächlich kaum etwas aus.
Wie sieht es aus, wenn ich C&Q deaktiviere? Dann müsste der vdroop ja geringer ausfallen, oder?
Heute habe ich mal mit einem Strommessgerät gescheut, was der gesamte Rechner bei 3,92GHz unter Vollast verbraucht. Es sind nur 133W! Wenn ich den Rechner gar nicht übertakte sogar nur 112W. Da macht das Undervolten tatsächlich kaum etwas aus.
Naja klar läuft die CPU die meiste Zeit im Idle. Das Ding ist doch, dass wenn ich mal die Power brauche (z.B. Video transkodieren), dann will ich doch auch, dass die PU über längere Zeit stabil unter Last läuft. Und so wie es aussieht, kann man (oder nur ich) eine CPU nicht mittels Anhebung der Spannung weiter übertakten. Was mich auch ein wenig wundert, da man häufug liest, dass Leute die Spannung anheben, um ein besseres Ergebnis zu bekommen.
Wenn du im Bios 1.4 V einstellst und LLC ist aus, dann gibt es einen Vdroop und die Maximalspannung bei Lastwechsel entspricht maximal den 1.4V die du eingestellt hast. Die 1.4V "kommen also sehr wohl bei der CPU an". Nur kannst du diese Peakspannung nicht auslesen.
Gib mal in die Google Bildersuche "Vdroop" ein, dann findest du 2 Bilder (die ersten beiden) die das sehr gut erklären.
Wenn du LLC einschaltest und damit den Vdroop beseitigst, kommt das im Prinzip einer Spannungserhöhung gleich.
Gib mal in die Google Bildersuche "Vdroop" ein, dann findest du 2 Bilder (die ersten beiden) die das sehr gut erklären.
Wenn du LLC einschaltest und damit den Vdroop beseitigst, kommt das im Prinzip einer Spannungserhöhung gleich.
avatar_87 hat den Thread editiert
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