Ihre Frage
Gelöst

Alte 2500K - Rechnerkonfig. für 4K-Monitor aufrüsten

Stichwörter:
  • Monitore
  • Aufrüsten
Letzte Antwort: in PC im Eigenbau: Zusammenstellung und Konfiguration
29. Dezember 2016 18:17:55

Liebe Leute,

nachdem mir hier schon häufiger weitergeholfen wurde, wende ich mich auch mit meiner aktuellen Frage an das Forum.

Dieser Monitor hat es mir angetan.

Die Frage ist: Macht es Sinn, darüber nachzudenken, mein altes System...

Core i5 2500K @ 4,4 Ghz
Asus P8P67
Prolimatech Megahalems Rev. B
8 GB G.Skill DDR3 - 1333
Crucial Real SSD C300 128GB
WD Caviar Green 1TB
Seasonic X-750 (ich war jung und meinte, die Watt zu brauchen...)
Win7 Prof.

...mit einer aktuellen Grafikkarte (1070 oder 1080) für diesen Monitor herzurichten - oder ist der Gedanke Bullshit?

Was ich in jedem Fall noch erweitern würde, wäre der RAM auf 16 GB.


Noch kurz, wofür ich den Rechner brauche:

- Laienhaftes Photoshoppen (deshalb mehr RAM, denn da kam ich hie und da an meine Grenzen)
- natürlich Office, Internet usw., aber das ist wohl für die Frage zweitrangig
- NETFLIX etc.
- Gelegentliches Spielen (d.h. ich würde mir vermutlich Witcher 3 kaufen und das sollte der Rechner in mittleren Einstellungen packen...)


Und warum ich mir den Riesen-Moni einbilde:

- Wir nutzen den PC als zentrale Unterhaltungsstation, die Couch steht ein paar Meter hinter dem Schreibtisch und mit 40 Zoll wäre das ein mehr als adäquater TV-Ersatz (im Vergleich zu den aus dieser Entfernung eher verschwindenden 24 Zoll derzeit), böte aber zugleich ein scharfes Bild, wenn man davor sitzt und arbeitet.
- Ich mag viel Arbeitsfläche. Momentan hängen 2 Monitore nebeneinander, was schon gut ist, aber mit diesem Gerät würde sich diese Fläche nochmal verdoppeln.
- Durch die schiere Größe könnte nach meiner Überlegung zugleich das Problem der zu kleinen Menüs bei 4K in Photoshop (bei mir CS3) umgangen werden - die Pixeldichte pro Zoll liegt laut einem Test von PCGH mit 110 zu 91 "nur" ca. 20 % über der meines derzeitigen Full-HD 24-Zöllers.
- Wenn ich dann tatsächlich mal spiele (was vermutlich nach der Neuanschaffung der Fall sein würde), stelle ich es mir auf dieser Größe - Entschuldigung - einfach geil vor...


Auf die Frage, ob mein altes System das noch verkraften könnte, kam ich primär durch eine Leistungsübersicht aktueller und älterer CPUs, auf der mein 2500K noch immer nicht wirklich schlecht abschnitt. So gesehen hätte er es verdient, weiterarbeiten zu dürfen.


Entschuldigt bitte, sollte ich mich mit meiner Frage als ziemlich uninformiert offenbart haben, aber mit der PC-Technik beschäftige ich mich immer nur dann, wenn ich mir etwas Neues anschaffen will und das letzte Mal war vor fast 6 Jahren. Ich bitte also um Nachsicht.

Danke Euch schon mal im Voraus!

Mehr über : alte 2500k rechnerkonfig fuer monitor aufruesten

29. Dezember 2016 20:00:04

Wird schon arg knapp mit der GTX 1070 und 4K. Vielleicht willst doch mal mit höheren Einstellungen spielen.
m
0
l
29. Dezember 2016 21:21:22

Eine seriöse 4K Config (Schwerpunkt: Gaming) würde ich bis Mitte oder gar Ende '17 in Angriff nehmen.

Alles derzeitige ist allenfalls halbgar und wird dich über längeren Zeitraum nicht über Wasser halten ;) 

Mit etwas Glück purzeln bis dahin auch die 4K Panel Preise.

Im Übrigen bin ich perslönlich ein Fan von hoher Pixeldichte - sprich am besten so groß wie nötig wie der höchstmöglichen Auflösung ;) 
m
0
l
30. Dezember 2016 10:02:07

Danke erstmal für eure Antworten - es freut mich sehr, dass es für meinen alten Kasten noch eine Zukunft geben kann ;-)


@ Derfnam:
- eine größere SSD habe ich mir tatsächlich auch schon überlegt, da die 128 GB inzwischen immer häufiger kurz vor voll sind. Du hast diese hier in einem anderen Thread empfohlen. Gilt diese Empfehlung weiterhin?
- Der CPU-Vergleich auf Computerbase gefällt mir sehr, der zeigt genau, was ich wissen wollte und ich bin beeindruckt, was der alte 2500K im Vergleich noch leistet. Durch die Übertaktung hoffe ich, dass meiner sogar noch ein bisschen besser dastehen würde. Wäre eigentlich ein Frevel, ihn rauszuwerfen.

@ alterSack66
- das ist halt so eine Entscheidung, bei der ich mir noch nicht endgültig schlüssig bin. Es geht immerhin um ca. 200 Euro, die zwischen den Karten liegen. Einerseits bin ich deiner Ansicht und fände das Leistungsplus der 1080 schon fein. Andererseits fürchte ich (aber berichtigt mich bitte, sollte ich da falsch liegen), dass bei meiner alten Konfig. auch nach der Aufrüstung der einen oder andere limitierende Faktor die Leistung der Grafikkarte einschränkt. Nicht viel wohl, aber wenn man so viel Geld für ein absolutes Top-Gerät wie die 1080 ausgibt, dann fände zumindest ich es schön, wenn sie ihre Leistung auch "frei" entfalten könnte - selbst wenn es meinetwegen nur um 5% Verlust geht.

Am Ende geht es wahrscheinlich immer um die möglichst ehrliche Antwort auf die Frage, was man brauchen wird. Da ich kein echter Gamer bin, sondern nur immer wieder Phasen habe (speziell nach Hardwareneukäufen), in denen ich dann allerdings durchaus Wert auf möglichst gute Grafik lege, brauche ich eigentlich die Komponenten, die mir dieses "Erlebnis" bei den aktuellen Spielen jetzt liefern können. Beim Witcher scheinen alle 1070er (relativ) flüssiges Spielen auch bei 4K und Highest Detail Settings zu ermöglichen. Selbst wenn ich noch 10% für mein altes System abzöge, wären es im Minimum immer noch (nicht besonders beeindruckende, aber immerhin) 30 Frames. Freilich ist das knapp und vielleicht ginge es in die Hose, so dass mir eben nur niedrigere Detailstufen blieben, aber die Frage ist: ist mir diese Sicherheit 200 Euro wert oder könnte ich auch damit leben, im Notfall Abstriche bei der Grafik zu machen und das Geld lieber für den nächsten PC zu sparen.

@moeppel
- nach dem bisschen Information, das ich bisher gefunden habe, glaube ich das gerne. Aber wie oben geschrieben, es geht ja um die eigenen Anforderungen und da liegt mein Schwerpunkt (so viel Spaß es mir phasenweise auch macht) nicht beim Gaming. Der liegt tatsächlich bei Photoshop und Office etc. Ich bin zwar wirklich ein absoluter Photoshop-Laie, aber das bedeutet nicht, dass ich das Programm nicht sehr häufig brauche und viel Zeit damit verbringe.
- Den Moni finde ich mit 4K und 40 Zoll für 560 Euro nicht so teuer - wie gesagt, mir geht es speziell um diesen Monitor.
- Ich habe vor kurzem ein Video auf dem Sony-Handy eines Bekannten mit 4K gesehen und das war echt beeindruckend. Man hatte ohne 3D das Gefühl, dass die Bilder gleich aus dem Minibildschirm "herauswachsen" würden. Ich verstehe also die Faszination für Pixeldichte. Aber da es auch hier die berühmte eierlegende Wollmilchsau nicht gibt, werde ich wohl meiner Faszination für Bildschirmgröße den Vorzug geben. Vor allem, nachdem die Pixeldichte ja trotzdem spürbar höher sein wird, als bei meinem derzeitigen 24 Zöller. Außerdem gibt's da noch das Problem mit den Photoshop-Menüs.



Noch ein paar Fragen:


Mein Plan, den Arbeitsspeicher zu erweitern, scheint mir doch nicht ganz so leicht (bzw. billig) umzusetzen. Ich kann leider nicht einfach zwei zu meinen identische Riegel zukaufen, da ich mir damals RipJaws eingebildet habe und aufgrund ihrer Höhe und des recht ausladenden CPU-Kühlers ein Slot nicht nutzbar ist.

- Kann man je 2/2 Riegel unterschiedlicher Hersteller verbauen? Das wäre natürlich das einfachste...

- Ansonsten hätte ich als Ersatz dieses 16GB-Kit gefunden. Recht viel mehr mit 8GB gibt die QVL nicht her (4x4 würde zwar mit niedrigeren Riegeln vermutlich gehen, aber mit 2x8 wäre ich halt auf Nummer sicher). Auch dieses Kit ist nicht absolut identisch mit der QVL: Anstelle der "2" am Ende [AD3U1333W8G9-2] steht in der QVL ein "B" [AD3U1333W8G9-B], aber ich hoffe, das macht keinen entscheidenden Unterschied?

- Leider kosten mich diese 16GB mehr als aktueller 2133er RAM. Das ist wohl der Preis für Antiquitäten. Trotzdem würde mich interessieren, wie stark mich der alte 1333er RAM - auf das ganze System betrachtet - ausbremsen wird?

Abgesehen davon frage ich mich, ob WIN10 eine Überlegung wert wäre - es scheint ja kein schlechtes System zu sein und die bessere 4K- Unterstützung zu bieten. Oder kann das mein 7er genauso gut?


Danke Euch!
m
0
l
30. Dezember 2016 10:26:25

Die oder die MX300 (525 GB für krumm 125.-) oder ne Samsung 850 Evo, die ist aber deutlich teurer.

Verlink mal, welchen RAM du jetzt genau hast. Den Heatspreadergammel kann man auch entfernen.
Wichtiger ist, dass der technisch paßt, also der Chipsatz den kann.

m
0
l
30. Dezember 2016 11:05:15

Die Ripjaws sind eigentlich normaler Ram mit Zacken. Sollte kein großes Problem sein da G.Skill ohne Zacken zu mischen.
m
0
l
30. Dezember 2016 11:10:15

Habe meine E-Mails vom Computerkauf damals durchwühlt: diese hier sollten es sein, sofern Mindfactory unter diesem Link nicht inzwischen ein anderes Paar eingestellt hat. Modellnummer ist laut QVL allerdings das einzige G.Skill 8 GB Kit, also sollte es passen...

Wäre natürlich schön, wenn ich so einfach erweitern könnte, die Frage beim Heatspreader-Rückbau ist allerdings, ob "man" auch mich einbezieht
;) 
m
0
l
30. Dezember 2016 11:27:27

G.Skill = 0 Info zu wichtigen Spezifikationen. Das Kit wird seit 09/2009 bei Geizhals gelistet, d.h. du kannst dir sicher sein, dass du es nur zusammen mit ähnlich altem RAM betreiben kannst, kleiner Exkurs mit freundlicher Unterstützung von Kingston.
https://geizhals.de/kingston-valueram-dimm-kit-8gb-kvr1...
Das Kit ist ähnlich alt und das dessen Spec Sheet:
http://www.kingston.com/dataSheets/KVR1333D3N9K2_8G.pdf
Wichtig ist folgendes Detail:
(...) based on sixteen 256M x 8-bit DDR3-1333 FBGA components per module.
Heißt: beidseitig bestückt mit insgesamt 16 Chips, die je 256 MB groß sind.
Und hier RAM von 2013:
http://www.kingston.com/dataSheets/KVR13N9S8K2_8.pdf
(...) based on eight 512M x 8-bit FBGA components per module.
Die werden also nicht gleichzeitig laufen, ergo brauchst du ein Kit wie das, was du hast oder nimmst gleich eines mit 2x8 GB. Das Board kann insgesamt 32 GB, also werden 8 GB-Riegel, die beidseitig mit 512 MB-Chips bestückt sind, wohl laufen. Oder anders: ich kenne keine mit 32 x 256 MB-Chips. Nur In Kombi eben nicht.
Klar?

Ups, vergessen: du kannst den Lüfter beim Megahalems n Stück nach oben schieben, haste das mal versucht? Die Klammern haben leider nicht viel Spiel, aber ebbes geht, so dass Kollisionen uU vermieden werden können.
m
0
l
30. Dezember 2016 12:47:20

Zitat :
Klar?


Nun, ich will nicht lügen: eventuell teilweise. Deshalb versuche ich mal, in meinen Worten zusammenzufassen:

Ich habe es so verstanden, dass das Entscheidende die gleiche Chipgröße (256 MB bzw. 512 MB) ist, und dass eine Mischung (also 2 Riegel mit 256er und 2 Riegel mit 512er) nicht funktionieren wird. Da die 8 GB-Riegel mit 512 MB Chips bestückt sind, kann ich sie nicht mit meinen kombinieren (also nur ersetzen). Habe ich es aber richtig verstanden, dass das genannte Kingston-Kit (aufgrund von Ähnlichkeit) mit meinen Rams funktionieren dürfte, obwohl es nicht explizit in der QVL genannt wurde (16GB würden mir wohl reichen)?

Letzteres wäre mir die liebere Alternative, da halb so teuer. Davon ausgehend, dass speziell der RAM technisch eine Art Tribut an die Vergangenheit darstellt...

@AlterSack66
In der QVL finde ich kein anderes G.SKILL Paar mit insges. 8GB, da ist nur das RipJaw-Verzierte drin... Oder hänge ich zu stur an der QVL?
m
0
l
30. Dezember 2016 13:23:21

Super, Danke - mit Lüfter ein bisschen schieben dürfte es damit keine Probleme mehr geben. 55 Euro sind auch sehr annehmbar. Damit ist die Konfigruationsfrage gelöst...

Noch einmal zu den letzten beiden Fragen, die mir noch bleiben:

- Wie sehr spürt man den alten RAM im Systembetrieb mit den neuen Komponenten (falls es da irgendwelche Erfahrungswerte/Richtwerte gibt)? Desgalb werde ich zwar nichts ändern, aber es interessiert mich...

- Was sagt ihr zu WIN10 im Hinblick auf den 4K Monitor? Eine Überlegung wert, weil es evtl. Probleme erspart oder Blödsinn?
m
0
l
vor 7 Minuten

Eben das ;)  Ja, ich denke mit diesen Einbußen lässt sich leben...:D 

Wegen Windows habe ich nochmal geschaut, aber bei der Moni-Größe scheint ja tatsächlich keine Skalierung notwendig und damit erübrigt sich die Frage.

Vielen Dank also für die wie immer schnelle Hilfe & allen einen guten Start ins neue Jahr!
m
0
l