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Empfehlung für USB-Hub und Gefahr falscher Beschaltung, und aktiv oder passiv?

Stichwörter:
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Letzte Antwort: in Festplatten, optische Laufwerke und Controller
2. Januar 2017 12:16:23

Da immer mehr elektronische Musikgeräte Midi über USB senden und empfangen, und meine - zumindest 2.0 - Anschlüsse belegt sind, benötige ich weitere USB-Ein- bzw. Ausgänge.
Hier böte sich vielleicht mal ein USB-Hub an.
Den möchte ich allerdings nicht im Gehäuse verbauen, zumal da auch kein Platz mehr frei ist.

Ich denke, dass erstmal ca. 7 Anschlüsse für die nächste Zeit ausreichen sollten.

In einem Artikel las ich, dass allerdings Gefahren bestünden:
http://

Da sich nicht ohne Weiteres jeder USB-Anschluss mit jedem - zu vor an einem anderen Anschluss installierten - Gerät verbinden lässt, weil es dann z.B. nicht erkannt wird, muss ich natürlich einen Port am PC freihalten, in den der USB-Hub eingestöpselt wird.

Ich, Laie, habe jetzt natürlich keine Lust, noch großartig was zu kaufen und zu löten, um damit zu prüfen, ob eine Gefahrenquelle wegen falscher Spannung den PC oder andere Geräte ruinieren kann. Vielleicht trifft diese Gefahr auch nur für bestimmte Anwendungsgeräte oder Nutzer zu. Keine Ahnung.

Könnt Ihr mir sagen, ob der USB-Hub für 2.0 eine eigene Stromversorgung haben sollte, und welchen, der keine Probleme mit Spannungen o.d. macht, könnt Ihr bedenkenlos empfehlen?


Mehr über : empfehlung fuer usb hub gefahr falscher beschaltung aktiv passiv

2. Januar 2017 12:30:55

Kommt mMn ganz stark darauf an, wie viele Ports du dir am Hub vorstellst und ob die daran angeschlossenen Geräte über jenen USB-Anschluss ihren Strom beziehen oder USB ausschließlich zur Datenübertragung nutzen.

Ich würde also sagen, wenn Geräte dranhängen sollen, die darüber nennenswerten Strom ziehen (z.B. Smartphones), aktiv, wenn nur zur Datenübertragung (z.B. USB-Kabel vom Drucker, reicht auch passiv.
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2. Januar 2017 13:02:54

Da kommen eigentlich nur elektronische Musikgeräte dran, weil ich mit dem PC Musik machen will. Kann ruhig 7-9 Anschlüsse haben, damit ich später nicht 2x4 oder so installieren muss. iPhone und Smartphone habe bzw. nutze ich nicht.

Wäre das Teil in Ordnung? Und wie hoch ist die Gefahr, dass ein Hub, mit eigener Stromversorgung, falsch beschaltet wird und im PC-Host Schaden anrichten?

https://www.amazon.de/ORICO-USB-Ports-2-4A-Ladeports/dp...
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2. Januar 2017 13:12:41

Solange Du keine exotischen oder selbstgelöteten Kabel einsetzt: Gefahr gleich Null.

Der USB ist ein serieller Bus, möglicherweise kommen manch Kommandos etwas zu spät, wenn viele beschickt werden müssen.

Da alle Instrumente mit USB eine extra Stromversogung haben, kann es auch passiv sein.

Oft befinden sich noch weitere USB-Ports auf dem Mainboard. Manch Board hat da insgesamt 12 Ports. Sieh mal nach!

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2. Januar 2017 13:58:46

quixx hat in allen Belangen Recht. Sofern du im Rechner noch genug Platz hast, interne USB-Header nach außen zu führen (z.B. an eine Slotblende hinten am Rechner oder über ein 5 1/4 Zoll Einschubfach unter dem DVD-Laufwerk), ist diese Methode die bessere Wahl, da dann alle USB-Ports alleinstehend wären und sich nicht die Leitung eines einzelnen Ports "teilen" müssten.
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2. Januar 2017 15:17:28

Ich hatte mich damals beim Zusammenbau für 2 Lüfter im Deckel meines Thermaltake-Gehäuses entschieden, und somit ist über meinem BR-Laufwerk kein Platz mehr für eine USB-Blende frei.

Folgendes Board habe ich:
http://geizhals.de/asus-h87-pro-c2-90mb0e90-m0eay5-a981...

Hinten habe ich noch 2 USB 2.0 frei, die beiden 3.0er sind hinten besetzt. Vorne habe ich 2 3.0 und 1 2.0 frei.

Es wäre intern also noch die Möglichkeit da, USB-Plätze z.B. über einen PCI-Steckplatz (Karte) zu nutzen? PCI soll aber auch Probleme machen können, wenn ich mir den obersten Bericht anschaue.

Blöd fände ich es, wenn ich jedes externe USB-Gerät 'sicher entfernen' müsste, denn wer weiss, was passiert, wenn ich es mal vergesse. Nicht dass dann sowas passiert, wie bei externen Festplatten, bei denen dann plötzlich kein Inhalt mehr erkannt wird.

Am liebsten wäre mir ja so ein Hub auf dem Schreibtisch, um alleine schon nicht mehr am PC rumfummeln zu müssen.
Vermeiden möchte ich auch, dass durch zu viel Stromeinzug bei den USB-Anschlüssen plötzlich irgendwo Leistungsengpässe entstehen. Wäre es also nicht besser, wenn die zusätzlichen USB-Anschlüsse ihren eigenen Saft aus der Steckdose zögen?
Aber vielleicht wäre es auch so, dass ein Hub Leistung teilen und eine USB-Karte die volle Leistung (ohne Leistungseinbußen an anderer Stelle?) bringen kann.
Was würdet Ihr mir empfehlen?
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2. Januar 2017 16:16:13

1. Nen Markenprodukt kaufen
2. Nen aktiven USB Hub kaufen
3. Bei nem ordentlichen Verkäufer kaufen für eventuelle Garantie zum Beispiel Amazon

:) 
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2. Januar 2017 16:18:53

Du hast uns etwas falsch verstanden. Gemeint war nicht das einsetzen einer zusätzlichen PCI(e)-Erweiterungskarte, sondern ein simples Kabel, das von einem (oder mehreren) freien USB-Headern auf deinem Mainboard hinten an den Rechner geht und die Ports über eine Slotblende nach außen durchschleift, also sowas: https://www.amazon.de/Ports-Buchse-Geh%C3%A4use-Slotble...

Mit einem solchen Kabel sind auch die USB 2.0 Ports vorne an deinem Gehäuse am Mainboard angeschlossen, für USB 3.0 sind die Header auf dem Mainboard ein gutes Stück größer und breiter.

Aber wenn du die Geräte nicht hinten an deinem Rechner an- und abstecken willst, sondern auf dem Schreibtisch, dann ist das vielleicht doch nicht die beste Wahl.

Die Slotblende würde übrigens hinten am Rechner unterhalb der Mainboard-Anschlüsse Platz finden ;) 
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2. Januar 2017 16:51:30

Ach so, ja, so eine Slotblende, ist klar! Hab den Rechner ja selber zusammengebaut, hihi. Aber die Blende hat nur Platz für 2 Anschlüsse. Vielleicht 2 Slotblenden. Hm, wahrscheinlich kommt irgendwann trotzdem mal das Problem auf, dass nichts mehr frei ist.

Ich muss mal gucken, wieviele von diesen Slotsteckern bei mir auf das Mainboard passen und bestelle sie mir einfach mal.
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2. Januar 2017 18:06:23

Danke, aber ich bräuchte USB 2.0, weil die Synthies noch damit ausgerüstet sind.
Welche Schnittstelle? PCI oder PCIe?
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2. Januar 2017 18:47:04

Gibt auch die Header-Slotblende mit 4, benötigt dann entsprechend auch zwei Header auf dem Mainboard: https://geizhals.de/digitus-slotblende-ak-300304-002-a1...

Eventuell wäre ne Kombo aus PCI/PCIe-Erweiterungskarte und Slotblende ideal? Beachte bitte, dass Erweiterungskarten einen eigenen Treiber brauchen (korrigiert mich, falls ich damit falsch liege).
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2. Januar 2017 19:39:15

Verdeckt deine Grafikkarte irgendwelche Slots? USB 2.0 geht doch auch an 3.0.
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2. Januar 2017 20:06:43

Woe der alte Sack gerade schreibt: USB 3.0 ist abwärtskompatibel, funktioniert also auch mit USB 2.0 Geräten, Ich würde keinen USB 2.0 Hub mehr kaufen, da die zukunftsfähigen 3.0er kaum teurer sind.
Zum "sicheren Entfernen": Es gibt zwar Hubs mit Schalter pro Port, die schalten aber gewöhnlich nur die Versorgungsspannung des Ports ab. Das ist keine Gewähr gegen mögliche Datenverluste. Generell brauchst Du das "Auswerfen" nur bei Speicher-Geräten, bei denen nicht zu jedem Zeitpunkt alle Daten auf das Device geschrieben wurden. Dann passiert so was, wie in Deinen anderen Threat. Bei den meisten Deiner Geräte, z.B. einem Synthesizer, dürfte das aber kein Problem sein. Profi-Geräte könnnen es auch ab, wenn Du während des Hochladens einer Konfig auf das Geräte den Stecker ziehst.
Eine zusätzliche PCI-Karte würde ich eher vermeiden wollten, weil die auch eigene Treiber braucht und mit zusätzlichen Interrupts die Latenz im System wieder ein bisschen erhöht.
Wenn Du zudem Probleme bei der Erkennung eingesteckter Geräte hast, die schon mal an anderen Ports funktioniert haben, hilft ev. das: http://www.tecchannel.de/a/usbdeview-usb-geraete-verwal...
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Beste Lösung

3. Januar 2017 11:22:42

Olivenbaum sagte:
Ich hatte mich damals beim Zusammenbau für 2 Lüfter im Deckel meines Thermaltake-Gehäuses entschieden, und somit ist über meinem BR-Laufwerk kein Platz mehr für eine USB-Blende frei.

Was würdet Ihr mir empfehlen?


Im Studio eher ein leises Gerät ohne Lüfter oben verwenden.

Und wie gesagt: Brackets mit weiteren USB-Ports verwenden. Dass permanent im Studio neu verkabelt wird, habe ich nicht erlebt. Wenn, dann gab es da ein Patch-Feld.

Die "immer online"-Geräte steckt man hinten am PC an. Da muss keiner tauchen um Neues anzustecken. Und wenn, dann lässt man das Kabel dran und steckt nur am Gerät.

Aber was weiß ich schon, in meiner Stilrichtung ist an allem Klingenden außer Vocals Holz dran. Man muss mit Fingerfertigkeit das Vorhandensein einer USB-Buchse simulieren.
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6. April 2017 11:30:28

Geht günstiger: https://geizhals.de/?cat=kabhub&xf=11230_8

Netzteil ist da immer dabei.

Außerdem ist die Aussage von Thomann wohl ein Witz:

MTT Technologie - USB Full speed (12 Mbit/s) Streams

Ein USB-Port kann (theoretisch) 4200 MBit/s.
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6. April 2017 13:18:37

Ok, günstiger und 10 Anschlüsse gefällt mir.
Wichtig ist mir aber, dass - bei gleichzeitiger Verwendung mehrerer Geräte - keine Engpässe im PC entstehen. Ich weiss ja nicht, ob die verschiedenen USB-Hubs unterschiedliche Qualitäten aufweisen, und auf was man achten sollte. Bei Synthesizern werden vermehrt USB-Ports verwendet, deshalb benötige ich so einen Hub, der den PC entlastet.
Woran kann ich eigentlich erkennen, wieviele der Hub-Anschlüsse auch vom Rechner unterstützt werden? Oder spielt das keine Rolle mehr, wenn der Hub über ein eigenes Netzteil verfügt?
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6. April 2017 13:51:10

Erkennen kannst Du dies an der allgemeinen USB-Spezifikation. Da ist von 256 Geräten die Rede. Davon rate ich instinktiv ab :) 

Das Netzteil spielt eine Rolle, wenn Du eine oder mehrere 2,5"-HDs dran hast. Oder gleichzeitig Dein Handy lädst.



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