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IT-Angelegenheiten wegen der Sicherheit outsourcen?

Stichwörter:
  • Netzwerk
  • Sicherheit
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Letzte Antwort: in Rund ums Netzwerk: LAN, WLAN & Sicherheit
19. April 2017 15:20:27

Guten Tag,

ein Freund von mir führt seit einiger Zeit ein eigenes Unternehmen und dieses wächst und wächst. Anfangs hatten wir die IT noch selbst im Überblick, so langsam wird es aber unübersichtlich und er macht sich auch sorgen, weil er immer mehr Daten erhält, die sehr vertraulich behandelt werden müssen. Stichwort Sicherheit ist ihm also besonders wichtig.
Was würdet ihr jetzt sagen? Sollte man eventuell die IT-Abteilung outsourcen und sich auf das Kerngeschäft konzentrieren oder doch schon mit einer eigenen kleinen IT-Abteilung beginnen? Die Kosten sind ja sicherlich auch nicht gerade ohne. Was wäre günstiger?

Mehr über : angelegenheiten sicherheit outsourcen

19. April 2017 15:29:15

Outsourcen ist günstiger. Dort kennt man aber nicht mal denjenigen, der die Kerndaten für ne Million an die Konkurrenz verhökert.

Auch wird sich Eure erste Stelle schwer besetzen lassen, weil Ihr eine Kenntnisdichte braucht, wie Ihr sie nur von <80k/pa Admins bekommt. Da biegt sich das Budget und Ihr müsst wohl doch alles Fremden überlassen.

Da herrscht wirklich Mangel: Fachkräfte, die vom Salör nicht leben müssen.

Die wohnen zu Hause bei Mutti, fahren rostige Gebrauchtwagen, suchen hübsche Frau, die sie zum einem Essen einlädt und eine eigene Wohnung hat.
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19. April 2017 18:53:12

Aus ausgewucherte 'Laien IT' die 'historisch gewachsen' ist, freut sich jeder Admin tierisch.

Ich als Entwickler ebenfalls.

Bleibt die Hoffnung, dass das Unternehmen erst seit kurzem wächst und man nicht auf die Idee kam Daten in Access 'Datenbanken' zu parken :D 

Excel-Sheets sind auch sehr beliebt.

Zum Thema outsourcen: Kann sich halt lohnen und dürfte günstiger sein. Zeitgleich weiß man aber nicht, was tatsächlich mit den Daten passiert. Ebenfalls lagert man damit die Verantwortung und die Haftung aus, wenn ich mich nicht irre. Durchaus ein lukrativer Gesichtspunkt für Unternehmer und vermutlich um einiges teurer, wenn es von ordentlichem Personal vor Ort gehandhabt wird.

IT Security Spezialisten sind vieles, aber mit Sicherheit nicht günstig.
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19. April 2017 21:20:17

Die Frage ist zu komplex um sie nebenbei hier im Hobbyforum zu beantworten. Immerhin gibt es ja ein breites Spektrum zwischen den beiden Extremlösungen, zum Beispiel kann die "eigene IT-Abteilung" ja auch aus Leuten bestehen die sowohl von eurer Firma als auch von einer IT-Spezial-Firma jeweils in Teilzeit beschäftigt sind, und das Outsourcen kann sich ja auch auf die Entwicklung von Software und regelmäßige Prüfungen beschränken, während die tagtägliche Softwarepflege (Hersteller-Patches einspielen, Account verwalten, etc.) weiter in der Firma gemacht werden.

Am besten wird es sein du lädst einfach mal Vertreter von ein paar mehr oder weniger örtlichen IT-Spezialisten (Systemanbieter, hochwertige Arbeitnehmerüberlassung, vielleicht 1-2 selbstständige Entwickler/Administratoren) ein, beschreibst denen deine Situation, und läßt dir von ihnen Vorschläge machen und auch halbwegs detailliert erklären welche Fähigkeiten und Erfahrungen seine Firma auf dem Gebiet hat. Denn günstig wird der externe Anbieter immer nur dann, wenn er die gleiche oder nahezu gleiche Arbeit für viele Kunden wiederholen darf. Wenn sich die Mitarbeiter in der Outsourcing-Agentur "Dieses & Jenes GmbH" auch erst in die speziellen Anforderungen in eurem Arbeitsgebiet einarbeiten müssen, dann spart ihr natürlich überhaupt nichts, sondern bezahlt im Gegenteil den Overhead für das Managment der zweiten Firma ohne jeden Mehrwert.

Außerdem solltet ihr ganz abseits der technischen Qualitäten und der Kostenfrage auch im Blick behalten das ein Outsourcing immer das Risiko beinhaltet das Betriebsklima zu schädigen. Wer mit seinen IT-Problemen ins Büro vom sichtbar überlasteten Mitarbeiter geht, der entwickelt üblicherweise Verständniss und kann wenns wirklich drängt noch den Chef um Priorisierung bitten. Wer dagegen nur in der Hotline-Warteschleife hängt, kann nicht verstehen warum sein Problem nicht sofort gelöst wird, ärgert sich erstmal über die IT-Firma, und überträgt den Ärger dann ganz schnell auf das Managment das die Entscheidung zum Outsourcing getroffen hat. Und wenn man erstmal 1-2 fähige Mitarbeiter verloren hat, die eines Tages mit der Gesamtsituation zu unzufrieden waren und sich einen neuen Arbeitsplatz gesucht haben, relativieren sich die Einsparungen durch den Super-günstigen IT-Dienstleister doch sehr schnell.
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20. April 2017 13:05:24

Ich kann mich nur den anderen Meinungen anschließen. Vor allem was ShieTar geschrieben hatte. Die Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, muss also individuell nach IT-System und Unternehmen betrachtet werden. Auch die Branche in welcher dein Freund tätig ist, könnte ausschlaggebend sein.

Grundsätzlich ist es jedoch so, dass ein Outsourcing meistens günstiger ist, aber eben nicht immer! Ich selbst kenne einige Leute, die auch diesen Schritt gewagt haben und es nicht bereuen. Einige Bekannte sind bei https://www.hagel-it.de/ und sind mit dem Service, sowie mit der Beratung vollkommen zufrieden. Da sollte man aber auch schauen, dass der IT-Spezialist idealerweise vor Ort sitzt, bzw. in der Nähe ist. Der Vorschlag mehrere Anbieter sich anzuschauen ist sicherlich nicht verkehrt.

Wie er sich auch entscheiden sollte, Kosten sind nicht alles! Also nicht unbedingt die günstigste Variante wählen, sondern die die auch zum Unternehmen passt, nur dann funktioniert es auch langfristig.
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3. Juni 2017 00:19:12

Hallo Snowflake!

Ich finde nicht, daß man das Thema anhand der geschilderten Informationen pauschal in die ein- oder andere Richtung beantworten kann.

Eigene IT/DV: Komplette Kontrolle der hoffentlich loyalen Mitarbeiter.

Outsourcing: ggf. kennt man sich außerhalb der Firma besser mit bestimmten Themen aus.

Die Frage ist eben, worum es geht.
IT als Oberbegriff ist ein wenig komplex.

Userhelpdesk
Serveradministration
Datenbank Anwendeungen entwickeln, warten
Webseite pflegen (Auch Design und Programmierung)

Da gibt es ja etliche Betätigungsfelder.

Gruß, "Bernd"
snowflake sagte:
Guten Tag,

ein Freund von mir führt seit einiger Zeit ein eigenes Unternehmen und dieses wächst und wächst. Anfangs hatten wir die IT noch selbst im Überblick, so langsam wird es aber unübersichtlich und er macht sich auch sorgen, weil er immer mehr Daten erhält, die sehr vertraulich behandelt werden müssen. Stichwort Sicherheit ist ihm also besonders wichtig.
Was würdet ihr jetzt sagen? Sollte man eventuell die IT-Abteilung outsourcen und sich auf das Kerngeschäft konzentrieren oder doch schon mit einer eigenen kleinen IT-Abteilung beginnen? Die Kosten sind ja sicherlich auch nicht gerade ohne. Was wäre günstiger?


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