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5 Jahre alten Rechner updaten, was macht Sinn?

Letzte Antwort: in Produkte: Meinungen, Erfahrungen, Empfehlungen
31. Oktober 2017 22:59:38

Hallo,
ich brauche mal Euren Rat, ich habe nachstehendes System und möchte es ein wenig „auffrischen“:
System:
Main: msi-Z87M-G43
CPU: i5-4430
GPU: AMD Radeon HD 6870 (wegen enormen Lärm im Eigenbau mit großem Kühlkörper+ 2 permament laufende Lüfte ~11cm (ca. 900 rpm), Backplate-Kühlkörper verbaut-läuft bei Furmark-Stress bis max. 69 C) – also ich leg Wert auf so leise wie irgend möglich
RAM: Geil 4 GB PC 3-12800 (2 Riegel = 8 GB, 2 sind noch frei auf Mainboard)
Netzteil: Thermaltake Berlin 630 W
128 SSD-Samsung
Win 7
Gehäuse: Zalman Z11 (1 x ~11cm Lüfter silent Front, einer hinten)

Ich zocke lediglich WOT und Assassin’s C4, möchte aber demnächst mal durch Witcher 3 prügeln…
Meine Fragen hierzu:
1. Welche GraKa würdet Ihr empfehlen? Ich liebäugle mit der 1050ti von MSI; oder kann ich mit dem System auch noch für die nächsten Jahre stressfrei gleich auf ne 1060 6GB zurückgreifen. Ich frage mich halt nur, ob es Sinn macht oder ich lieber die 1050er nehme und in 2 Jahren ein komplett neues System?
2. Kann ich einfach meinen RAM mit irgendeinen Ram aufrüsten? Oder muss es ein gleichwertiger wie verbaut sein?
3. Welche Komponente könnte ein „Flaschenhals“ sein, wenn ich z. B. die 1060 nehmen würde

Vielen Dank im Voraus für Eure Tips
Moehre

Mehr über : alten rechner updaten sinn

31. Oktober 2017 23:32:06

Die CPU hat genug Leistung um eine 1060 auszulasten, außer vielleicht in sehr CPU lastigen spielen. Wenn du tatsächlich in 2 Jahren merkst dass die CPU zu wenig Power hat kannst du die 1060 ja auch mit einer neuen CPU weiterbetreiben.
Bezüglich RAM solltest du am besten exakt die gleichen Riegel noch einmal verbauen damit der Dual Channel Betrieb einwandfrei funktioniert.
Die Thermaltake Netzteile haben einen ziemlich schlechten Ruf, ich habe zwar persönlich keine Erfahrung damit, aber es gibt einige die dir empfehlen würden das Ding zu tauschen.
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1. November 2017 08:54:17

Also ich kann dazu folgendes sagen - mein System hat eine i7-3770k und selbst die schafft so einiges noch. Da Du das CPU Limit von dem her was Du als CPU draufpacken könntest noch nicht ausgereizt hast und da noch einiges geht würde ich Dir empfehlen den MSI After Burner zu installieren und dann die OSD Settings zu aktivieren. Dann hast Du In-Game eine Auslastung von CPU und Grafikkarte und kanst gucken was das bottleneck ist.
Eine bessere Grafikkarte (die 1060) ist auf jeden Fall eine gute Wahl wenn Du bei Full-HD Gaming bleiben willst. Die kannst Du ohne Probleme übernehmen in ein komplett neues System oder aber auch wenn Du eine i7 draufsetzt.
Solltest Du vorhaben in QHD/UHD oder anderen höheren Auflösungen zu zocken in baldiger Zeit, dann würde ich die 1060 nicht empfehlen. Dann würdest Du aber vermutlich auch zwingendermaßen gleich die CPU upgraden müssen.
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1. November 2017 09:36:52

Kannst du den letzten Satz mal genauer erläutern, robberlin?

Die CPU-Last ist doch nahezu unabhängig von der gewählten Auflösung, während die GPU-Leistung stark ansteigt. Damit ist sein i5 eigentlich besser für hohe Auflösungen geeignet als für das Spielen auf einem Full-HD Schirm mit möglichst hoher Bild-Frequenz.
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1. November 2017 09:58:19

ShieTar sagte:
Kannst du den letzten Satz mal genauer erläutern, robberlin?

Die CPU-Last ist doch nahezu unabhängig von der gewählten Auflösung, während die GPU-Leistung stark ansteigt. Damit ist sein i5 eigentlich besser für hohe Auflösungen geeignet als für das Spielen auf einem Full-HD Schirm mit möglichst hoher Bild-Frequenz.


Die Erläuterung ist, dass der TE für UHD und top Details ratsamer Weise eine 1080 kaufen sollte und um die vernünftig zu befeuern ist die i5-4430 zu schwach. Ein Kollege von mir hat die 1080 gekauft und eine i5-4460. Da limitiert die Rechenleistung der CPU teils schon einige Spiele mit QHD
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1. November 2017 11:19:57

Dann würde im gleichen Spiel 1060 in Full-HD aber auch durch die CPU limitiert. Klar gibt's Spiele die so CPU-Lastig sind das eine Haswell-CPU mit 3.5GHz nicht mehr ausreicht um 60FPS zu erreichen, aber von der Wahl der Auflösung sollte das immer noch weitestgehend unabhängig sein, da die einzelnen Pixel nicht durch die CPU berechnet oder verwaltet werden müßen.
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1. November 2017 17:25:31

Erstmal vielen Dank für Eure schnellen Antworten.
Mein Ansatz war, wenn ein komplett neues System, dann würde ich über WaKü komplett nachdenken. Das sollte kein Problem sein für die 1060 (Kühlkörper würden ja nur ersetzt), oder?
Da die 1060 im Moment mehr als das doppelte der 1050 ti kostet, kam mir eben die Frage ob die 1060 nicht overpowert sei ;-) - Ist eher eine Frage des Prinzips statt des Budget's...

Zum Netzteil:
Bisher keinerlei Auffälligkeiten oder Probleme....
Sind eigentlich 630 W aus heutiger Sicht zu viel für ein "einfaches" (eine GraKa) Gaming-System?


Von der Leistung und Kühlung heraus macht ja, so wie ich das bisher mitbekommen habe, bei beiden GraKa's die Version von MSI Sinn, oder?

Mal nebenbei zur Aufkläung eines fast-DAU :-) - Hat es in irgendeiner Weise eine Auswirkung, wenn Mainboard und Graka vom selben Hersteller sind? Bei Unterhaltungselektronik (Fernsehr + Peripherie) ist es ja öfters von Vorteil - aber hier in dem Falle liegen Generationen zwischen dem Board und der Graka.

Nochmal Danke für die bisherigen Info's, hat mich schon viel weiter gebracht.
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1. November 2017 18:11:49

WaKü der Grafikkarte macht keinen Sinn solange du dir kein System mit 8700K und GTX 1080 Ti im SLI leisten kannst. Die Kosten der Wasserkühlung sind so hoch, das du dir für das Geld immer auch die nächstbessere Grafikkarte oder CPU leisten könntest. Und eine GTX 1050 Ti oder 1060 verbrauchen eh nicht ansatzweise genug Strom um die Wasserkühlung sinnvoll zu machen.

630W sind weit mehr als nötig, für die von dir diskutierten Komponenten brauchst du in Realität keine 250W, von daher ist jedes Netzteil mit 400W Auslegung schon ausreichend dimensioniert. Wobei ich dem Thermaltake auch keine echten 630W zutrauen würde, aber für 250W ist auch das noch ausreichend dimensioniert.

Um festzustellen ob die GTX 1060 sinnvoll oder überdimensioniert ist, müsstest du mal darstellen welche Spiele (und CUDA/OpenCL-Anwendungen?) der Rechner betreiben soll, und welche Auflösung und Widergabefrequenz dein Monitor beherrscht.

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1. November 2017 20:01:00

Ok - leisten können wäre weniger das Problem als es auch sinnvoll nutzen, da ich mit meinem privaten Rechner wohl keine anspruchsvollen Anwendungen betreiben werde. Ich war der Meinung, Wakü ist besonders leise, hatte aber keine Vorstellung wie teuer der Spass im Verhältnis ist... :-) Und ne Kühlung für Komponenten die nur die Hälfte der Kühlung kosten zu kaufen erzeugt bei mir einen lechten Hand-zu-Kopf-reflex... :-)
Von daher ist Wakü- vom Tisch....

Was die Games betrifft, stehen Titel wie Witcher 3, Far Cry, AC, Battlefield 1 auf meiner Liste.... - die würde ich allerdings schon in einer vernünftigen Auflösungen spielen wollen. Limitiert ist dies allein schon wegen des Monitors (Acer S243HLAbmii) welchen ich wg. dem Design auch noch behalten wollte in nächster Zeit.

Danke für die Infos zur Wakü und dem Netzteil....
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1. November 2017 20:52:30

Naja vor allem läuft ne Wakü auch nicht nur durch anstarren kalt ^^ Den Lärm den Lüfter des Radiators und die Pumpe machen ist schnell lauter als 3 14mm Lüfter an Gehäuse CPU und Netzteil die bei ausreichen großer Kühlkörper Dimensionierung sehr effizient sind.
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1. November 2017 21:09:29

Leise Kühlung benötigt große Lüfter die dadurch langsam laufen können. Ohne großes Übertakten reichen die 2x100mm die man auf eine ordentliche Grafikkarte der 150W-Klasse bringt, sowie nach Möglichkeit ein 140mm-Lüfter am CPU-Kühler. Nur wenn man deutlich mehr Abwärme produziert hilft es per Wasserkühlung drei oder mehr 140mm-Kühler an einen Radiator bringen zu können. Dafür hat man erst mal die Laufgeräusche der Wasserpumpe hinzugefügt. Von daher, in deiner Leistungklasse ist Wasserkühlung nichtmal unbedingt leiser als gut implementierte Luftkühlung; wenn man mehr als 150W mit der CPU oder mehr als 300W mit der Grafikkarte verbrät wird es hingegen schon hilfreich.

Was die Spieleliste angeht, für die meisten ist eine GTX 1060 (6GB) gut geeignet um knapp über 60FPS bei den höchsten Grafikeinstellungen auf deinen Monitor zu zaubern, nur der Witcher ist da GPU-gieriger, für das Spiel würde sich auch eine GTX 1070 lohnen. Zumindest wenn du "Hairworks" anschalten willst, ansonsten sollte sich die GTX 1060 auch in dem Spiel noch ganz gut machen.

https://www.techspot.com/review/1006-the-witcher-3-benc...

CPU-Seitig sollte dein i5 für Far Cry, Witcher und AC noch problemlos ausreichen, in BF1 stellt sie in manchen Multiplayer-Situationen wahrscheinlich schon einen Flaschenhals dar. Im Durchschnitt dürftest du aber immer noch über die 60 FPS kommen die dein Monitor darstellen kann.

Also würde ich dir im Augenblick zur 1060 von MSI raten (mit der 1050 Ti und Hairworks zockst du den Witcher sonst bei 30 FPS). Bleibt eigentlich nur die Frage ob sich die 50€ für 8GB DDR3 jetzt noch lohnen, oder ob du gleich auf den Austausch der Basis sparst.
Wobei mit moderner CPU auch Windows 10 installiert werden muss/sollte, und potentiell der Wechsel auf eine größere SSD Sinn macht, von daher lohnt es sich vielleicht durchaus noch mit dem RAM-Upgrade noch 1-2 Jahre durchzuhalten bevor du komplett neu baust.

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2. November 2017 22:20:34

Nochmals danke für die Infos.

Ich fasse für mich zusammen,
Wakü- macht für mich wohl auch in Zukunft keinen Sinn;
In spätestens 2 Jahren dann lieber ein komplett neues System;
Hairworks hab ich mir angeschaut (YT) - nee so Grafik-verrückt bin ich auch wieder nicht- brauch ich nicht.
Bleiben ne neue Graka, ne SSD nur für die Games (hab noch ne HDD im Rechner für allgemeine Daten und Musik),
und Speicher;

zum Speicher meine letzte Frage:
Bertl96 - schrieb oben ich solle exakt die gleichen RAM Bausteine nehmen wie ich habe.. wie exakt ist exakt...
.. ich hab mal aufgeschrieben was auf dem Speicher steht:
GEIL 4 GB - PC3-12800 CL 11-11-11-28 (was bedeutet CL-xxx....)?
Wenn man mal so durch die einschlägigen Handelsplattformen schaut wird der Speicher teurer als ca. 50 € für 2x4 GB (sofern man nach der genauen Spezifizierung sucht)? - deshalb meine Frage

Vielen Dank nochmal, dass Ihr Zeit opfert um anderen wie mir zu helfen...
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Beste Lösung

2. November 2017 23:09:09

CL ist die "Cache Latency", das sind Wartezeiten die verstreichen wenn die CPU neue Daten aus dem RAM bestellt hat, falls das RAM dafür erstmal in eine andere Gruppe von Bytes umschalten muss. Wenn du genaueres wissen willst:

http://www.tomshardware.com/reviews/ups-downs,743-3.htm...

Grundsätzlich gilt, je kürzer desto besser, wobei die eigentliche Zeit in Takte übersetzt ist, also 11 Takte bei deinem 800 MHz-Speicher => 13.75 Nanosekunden.

Identisch zu deinem Bestand wäre also wahrscheinlich dieser Riegel:

https://geizhals.de/geil-dimm-4gb-gn34gb1600c11s-a91617...

Wobei der Ident-Code "GN34GB1600C11S" irgendwo aufgedruckt sein sollte. Ist aber egal, der ist offensichtlich ohnehin nicht mehr zu kaufen. Es sei denn du findest noch Restposten auf dem Gebrauchtmarkt.

Wenn es neue Hardware sein soll, hast du zwei Möglichkeiten. Entweder du kaufst ein anderes Kit an DDR3-1600, und hoffst mal das alles zusammenarbeitet, weil ja auch alles nach Industrie-Standard gebaut wurde. Die Chancen dafür liegen durchaus bei deutlich über 90%, aber eben nicht 100%.

https://geizhals.de/crucial-dimm-kit-8gb-ct2kit51264bd1...

Oder du gönnst dir ein neues Kit mit 16GB, und verkaufst deinen alten Speicher auf eBay. Das wird etwas teurer, funktioniert aber sicher, und bessere Latenzen gibt's noch dazu:

https://geizhals.de/?cat=ramddr3&xf=1454_8192%7E2506_1....

Am zuverlässigsten sind wohl:
https://geizhals.de/crucial-ballistix-sport-dimm-kit-16...
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