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Laptop schaltet sich einfach ab

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Letzte Antwort: in Motherboards, Chipsätze & RAM
2. Dezember 2017 09:25:56

Hallo zusammen,

mein Lenovo X230 schaltet sich einfach so aus, als wäre der Strom weg. Das passiert auch, wenn der Rechner kalt ist. Liegt der still da, kann der auch Wochen durchlaufen, so bald ich den bewege/drehe, dauert es manchmal wenige Sekunden, bis der weg ist.

Folgende Sachen habe ich schon durch getestet:

- Ohne Akku, selbes Problem
- Ohne Kabel (aber mit Akku :)  ), selbes Problem
- SSD - Festplatte gegen eine neue ausgetauscht (laut Verkäufer war die Schuld)
- Arbeitsspeicher wurden (laut Verkäufer) ausgetauscht
- Intel Processor Diagnostic Tol lief durch (Temp. ging einmal bis auf 85°C CPU1 und 87°C CPU2 hoch)
- Temperaturen prüfe ich schon seit Wochen (CPUs gehen manchmal auf 71°C hoch, sonst um die 50 - 60)
- Lenovo Hardware Tests liefen über Stunden durch (außer wenn ich den Rechner bewege), dann war der weg

In Lenovo-Forum wechselten einige die Wärmeleitpaste aus, danach soll das Problem gelöst worden sein.
Bevor ich mit meinem 2 linken Händen an den CPU gehe, wollte ich halt fragen, ob ich richtig liege, die Wärmeleitpaste auszutauschen.
Allerdings, der Laptop kann auch abstürzen, wenn der kalt ist. Ich weiß nicht, ab wann so eine Paste ihre Wirkung hat.
Zudem, was hat die Bewegung des Laptops mit der Paste zu tun?

Hilfe? Was soll ich nun machen?

Danke schon mal für die Antworten!!!

Zusatz-Infos:
CPU: Intel Core i5 3320M 2.6 GHz
RAM: 8GB
Festplatte: SSD von Intenso (davor Samsung)
Betriebssystem: Linux Mint x64

Gruß

Lukas

Mehr über : laptop schaltet einfach

2. Dezember 2017 13:37:18

Backe - kalte Lötstelle - Wackelkontakt - Platinenbruch - Defekter Schalter?
Wir machen zwar Lenovo - davon habe ich aber noch nichts gehört - vom Problem mit der WLP?
http://thinkwiki.de/X230
Die Kiste ist von 2013 - 2014 gebaut.
Wann gekauft? Wo gekauft? Privater/Gewerblicher Händler? Gebraucht erworben?
Das ist nun freilich ärgerlich, aber das Teil auszumustern kann nicht die Lösung sein.
Die Nutzung von dem Hobel ist unter diesen Umständen unzumutbar!
Der gewerbliche Verkäufer soll dir 1 Jahr Gewährlistung dafür geben. Ist die Zeit schon um?
Die wievielte Reparatortur/Nachbesserung ist das jetze? Auf wessen Kostenrechnung? Du? Er?
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2. Dezember 2017 14:12:16

Hallo,

ich tendiere eher Bruch, ist aber echt schwierig zu sagen ohne das Teil aufgeschraubt zu haben. Ist aber nur eine Ahnung und weiß nicht, wie sich so eine Hardware dann verhält.
Kalte Lötstelle, kenne die Auswirkungen nicht, aber was hätte eine Bewegung damit zu tun?

Gekauft bei einem Händler, mit 1 Jahr Gewährleistung. Das war im Februar 2017, also 10 Monate her. Ich baute meine eigene Festplatte (SSD) ein. Zwei Reparaturversuche hat er gemacht. Bei 1. Mal (nach ca. 3 Monaten) lag es seiner Meinung nach am Arbeitsspeicher. Beim 2. Mal (ca. 4 Monate nach dem 1. Versuch) an meiner Festplatte, deshalb holte ich mir eine neue. Seine Reparatur-Versuche dauerten auch ca. 4 - 6 Wochen und auch erst nach Nachfrage. War alles auf seine Rechnung.

Nach einem Anruf und einem langen Gespräch mit ihm, sagte er, ich sei in der Beweispflicht und ich müsse ein Gutachten machen.

Leider benötige ich das Teil bis Ostern, da ich lange Zeit mit dem Teil verreise werde und auf Anwaltsspielchen keine Zeit mehr habe. Zudem hat das "nur" 300 EUR gekostet und ich gehe stark davon aus, dass ein Gutachten recht teuer wäre (bei meinem Glück würde das Teil eh beim Gutachter laufen).
Deshalb versuche ich den Fehler zu finden und ggf. selber zu lösen.

Also ich bin schon verzweifelt, deshalb, auch die Überlegung mich mal an den Schraubenzieher zu wagen. Ich würde mir zu erst die CPU und die Leitpaste anschauen und gleichzeitig das Motherboard unter die Lupe nehmen, falls das überhaupt geht.

Danke für die Antwort!

Lukas
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Ähnliche Ressourcen
2. Dezember 2017 15:42:23

No - nichts selbst machen. Die Zeit wo das Gerät bei ihm war, muß er dir nachgewähren.
Er hat natürlich gemacht - vielleicht spielt er auch auf Zeit? Hast ne Rechtsschutzversicherung?
Ja, zweite Hälfte der garantiezeit ist immer Schiet,... aber ...dier die Fehler waren bereits von Anfang an da. Beweispflicht.. klar.. die Kiste war ja nachweislich bei ihm in Reparatur...
Nicht abwimmeln lassen. - Streitfall und Anwalt. Nichts mehr selbst machen. Gleich Anwalt.
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2. Dezember 2017 16:25:25

Hi,

ich habe keine Rechtsschutzversicherung, müsste also alles vorstrecken.

Das würde sich sicherlich in die Länge ziehen, k. A.
m
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2. Dezember 2017 17:23:54

ist ne eindeutige Rechtssache.
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2. Dezember 2017 21:20:49

Hallo,

die Kosten für alles wären doch bestimmt höher als der Laptop und ich habe keinen Rechtsschutz. Ich hätte es sonst direkt an einen Anwalt übergeben.
Soll ich einfach zu einem Gutachter gehen? Wie viel würde das kosten?

Lukas
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2. Dezember 2017 21:36:20

Die meisten EDV-Fritzen mit nem Dipl.Ing Titel werden in solchen Fällen auch als Gutachter tätig.
Schätze mal nen Fuffi - wenn überhaupt.
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2. Dezember 2017 22:04:25

Danke für die Tipps!!!!
Ich gucke, wenn ich da bei mir in der Nähe finde.

Lukas
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7. Dezember 2017 17:01:21

Frage: Biste jetzt damit schon weitergekommen?
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7. Dezember 2017 19:18:40

Hi, danke der Nachfrage!
Ich habe vor 2 Tagen den Verkäufer angeschrieben, da ich es gerne schritl. haben möchte, dass er mir ein Gutachten auch erstattet. Bis jetzt keine Antwort. Ich werde morgen mit ein paar Gutachter telefonieren und gucken, wie teuer so was ist.
Habe nur Panik, dass ich am Ende auf allen Kosten sitzen bleibe. Mal gucken.

Lukas
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8. Dezember 2017 10:56:20

Das wird er gewiß nicht tun - aber ein bißchen Druck zu machen ist immer gut.
Der Verkäufer will natürlich das Problem auf dich abwälzen.
Was man ja bereits an seiner Argumentation gesehen hat.
Kundenfreundlich ist das nicht gerade. - Schade.
Zudem denke ich, dass dem Verkäufer das technische Wissen fehlt.

Gutachter ist natürlich wichtig und richtig.
Du kannst ja beim Gutachter nach der Fehlerursache fragen.
Und auch nach den Reparaturkosten. Wichtig: Falls du es nicht wußtest,
es gibt für die Profi Lenovos - wie deines - natürlich auch echte Spezialisten.
https://sieslack.de/
Vielleicht kannste mal mit deren Werkstatt telefonieren und nachfragen.
Die kennen sich mit den Geräten ausgezeichnet aus - wie aus dem FF -
und darum auch mit deren Bugs. Das ist das Einfachste.

Die Frage ist doch, ob dieser Fehler bereits von Anfang an da war -
oder ob er erst im 2 Halbjahr aufgetreten ist.

Wenn dieser Fehler im 1.Halbjahr vorlag, und du hast wann das erste Mal
das Gerät zu ihm hingeschickt, dann ist klar, daß er haften muß.

Ab 2.ten Halbjahr ist Beweislastumkehr, da hast du zu beweisen, daß
der Fehler bereits im 1. vorlag, was du ja dadurch kannst, daß du es schon
im ersten Halbjahr zu ihm zwecks Nachbesserung zugesandt hast.

Wenn ich es richtig weiß, stehen ihm 3 Nachbesserungsversuche zu,
danach muß er wandeln = rückabwickeln.

Es gibt für Geräte, die ja nun tausendfach gebaut werden, immer schnell eine
Serien Statistik bei deren Service.
Die sich klar abzeichnet, sobald du technisch identische Systeme
im laufenden Betrieb administrierst. Da sind Annahmen wie "wohl defekt" oder wie
"weiß ich auch nicht" sofort hinfällig.

Wenn in einer Abteilung 10 identische Kisten stehen, alle mit gleicher Laufzeit,
und das erste PSU macht die Biege, und 3 Monate später kommt der nächste Kandidat,
brauchste nicht mehr lange darüber nachzudenken, ob hier "geplante Obsoleszens"
vorliegt - oder auch nicht ! Da kannste eben mal entscheiden ob du jetzt 10 neue PSU
bestellst. und wenn ja welche - oder vielleicht das gleich Outsourcing angehst.

Gewebliches "Flottenmanagement" im Service bringt andere
Erfahrungen als wenn man sich um Opa's Einzelstück PC kümmert.

Wozu die Hinweise?
Ich denke, der Defekt dieser Kiste ist eher kein Einzelthema (gewesen),
sondern tritt wahrscheinlich X - Fach auf. Du hast das Gerät vom Refurbisher
gekauft oder aus x ter Hand von dessen Vermarkter. Ob hier die technische
Kompetenz zu finden ist, sei dahingestellt. Daher ist die Überlegung
bei Lenovo Profis nachzufragen wohl sicher richtig.

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