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Systemupdate: i5 2500k für Bildbearbeitung

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Letzte Antwort: in PC im Eigenbau: Zusammenstellung und Konfiguration
27. Dezember 2017 23:37:37

Guten Abend zusammen,

mein momentaner Rechner stößt so langsam an seine Grenzen und ich frage mich ob es Sinn macht einen Rundumschlag zu machen oder ob ein partielles Upgrade des alten Sytems merkliche Verbesserung bringen kann.
Hauptsächlich wird er für Photoshop, Illustrator und Co. genutzt, recht selten für Spiele.
so sieht das System momentan aus:

Intel Core i5 2500K 4x 3.30GHz (noch nicht übertaktet)
ASRock Z68 Pro3 Gen3 Intel Z68
16GB (4x 4096MB) Corsair XMS DDR3-1333 DIMM CL9-9-9-24
1GB Sapphire Radeon HD 6850
450 Watt Cougar A-Series Non-Modular 80+ Bronze
2x SSD (Samsung Evo500, Corsair Force GT 120) und 2HDD als Datengrab
das OS hat seine eigene SSD (500GB), sowie die Grafikprogramme (120GB)

das Ganze steckt in einem Lian Li PC-A05FNA midi Tower

angeschlossen sind momentan ein LG 34UM95 und ein Cintiq 13HD, wobei dieses jetzt durch ein cintiq 27QHD ersetzt werden soll.


Meine Überlegungen sind nun, ob die Grafikkarte überhaupt den Betrieb der beiden großen Monitore packt oder da schon in die Knie geht. Daher folgende Ansätze

1. Grafikkarte durch eine 1060/1070 GTX ersetzen
(würde auf dem Board nur mit pci 2.0 statt 3.0 laufen, macht das Sinn oder verschenkt man da zu viel Performance?)
2. Ram auf 32 GB aufstocken (mehr unterstützt das Board nicht)
3. komplett neuen Rechner und nur die Festplatten behalten (Heisst System komplett neu Aufsetzen, win 10 Lizenz kaufen etc.)

Klar, ein komplett neuer Rechner brächte die beste Performance, keine Frage, aber evtl kann man ja noch was aus dem Alten kitzeln ohne gleich so tief in die Tasche greifen zu müssen.

Hab zwar ein wenig recherchiert und gelesen, aber bin mir nicht sicher was Sinn macht.
Würde mich über Meinungen und Tipps freuen. Danke!

Mehr über : systemupdate 2500k fuer bildbearbeitung

28. Dezember 2017 00:00:35

Kitzeln kannst am besten das Sparschwein.
Das Upgraden der Grafix macht schon Sinn.
Welche Grafix genau - das wissen die Kollegen.
Unpassender Zeitpunkt für einen neuen PC.
Ab März neue Prozzis von AMD.
Das drückt dann die Preise.
http://www.tomshardware.de/foren/id-151717/z68xp-ud4-re...
http://www.tomshardware.de/foren/id-151767/laengst-uebe...

Die Altteile - inlusive des nicht vorhandenen PSU bringen im ebay ca. 200 Euro. Alles nen Fuffi - In Stückchen zum Festpreis einstellen. Das lindert die Schmerzen des Neuerwebs. Jeden Monat nen 30er ins Schwein - und der Neukauf kommt dann ohne Portokasse aus. Sehr gut!
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28. Dezember 2017 06:37:21

Auf Grund der Preise würde ich aktuell von einem Upgrade, wenn es nicht Zwingen notwendig ist, abraten.
Wie Drno schon sagte, es kommen ab März die neune AMD CPU's, dazu kommt das Intel erst jetzt so langsam genug geliefert bekommt das der Markt gesättigt ist un die Preise normal werden. Auch sind dort die Bords noch teuer. Daher macht gerade weder AMD noch Intel echt sinn.
Oben drauf kommt noch das Nvidea Ende März die neue Gen der Grafikarten vorstellt. Daher , kombiniert mit den sehr hohen Ram Preisen, ist es gerade sinvoll zu warten. Die Preise entwikeln sich hoffendlich zu einem besseren.
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28. Dezember 2017 11:07:16

zu Punkt 3: CPU durch einen i5-3570K ersetzen (vorher Bios mindestens auf Version: P2.10 bringen)
Diese CPU läuft ohne Probleme auch kinderleicht übertaktet mit 4x4,2 GHz. Wenn ein guter Kühler/Lüfter vorhanden ist, auch flüsterleise.

Bis Ende des Jahres läßt sich deine Win7-Lizenz noch auf eine Win10-Lizenz upgraden, wenn Du das BS mit einer Win10-Installation neu aufsetzt. Würde also Geld sparen.

Ein neuer Rechner bringt verglichen mit dieser preiswerten Aufrüstung nicht viel, weil die CPUs seit Sandy Bridge nur noch minimale Performance-Verbesserungen erhielten. Abseits der Taktsteigerungen tat sich kaum etwas. Meist wurde nur die interne Grafik nennenswert verbessert.
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28. Dezember 2017 11:33:18

Danke Euch für die bisherigen Antworten.
Guter Einwand mit dem neuen AMD CPU`s und der neuen Nvidia Gen, hatte ich nicht auf dem Schirm, weil ich nicht im Thema stecke.
das sollte die Preise etwas fallen lassen, in der Tat.

Dann warte ich noch ein wenig ab, füttere ein wenig das Sparschwein und schlage dann im März zu. Bis dahin sollte das System noch halten.

@frosty.1170
Da hatte ich mich missverständlich ausgedrückt. das System ist schon auf win10 umgestellt, aber soweit ich das verstanden habe ist die Lizenz hardwaregebunden, da es das kostenlose upgrade von win7 auf 10 war und wenn ich richtig gelesen habe wird der digitale Lizenzschlüssel auf dem MB/Bios hinterlegt und ist beim neuen Sytstem dann hinfällig :/ 
Und du meinst wirklich das ein etwas schnellerer Prozessor das Problem abmildert, ist das der Bottleneck in meinem System?

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28. Dezember 2017 11:57:05

Hier im Forum gibts ihrgendwo ne Anleitung wie man die Hardwarebindung umgehen kann.

Gerade für Bildbearbeitung wird, bei halbwegs guter Software, ein AMD CPU vor dem Intel liegen, da normalerweise diese Programme sehr gut mit Multithreads arbeiten. DA wird das warten auf AMD's neues sicher nicht verkehrt sein :) 
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28. Dezember 2017 11:59:32

buri22 sagte:
Hier im Forum gibts ihrgendwo ne Anleitung wie man die Hardwarebindung umgehen kann.

Gerade für Bildbearbeitung wird, bei halbwegs guter Software, ein AMD CPU vor dem Intel liegen, da normalerweise diese Programme sehr gut mit Multithreads arbeiten. DA wird das warten auf AMD's neues sicher nicht verkehrt sein :) 


Merci, da suche ich doch mal in den tiefen des Forums!
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28. Dezember 2017 12:52:22

Genau - wer sucht, der kann durchaus auch seine Zeit verplempern.

Die Anpassung der Kiste auf einen angeblich "schnelleren" Prozzi macht ausschließlich Kosten. Das trägt die Vakanz nicht am Schwanz. Punkt.

Leistungsmässiger Tinneff. Die 5 % mehr machens am Ende nicht - wenn überhaupt. *LOL*

Ich gebs zu. Solche Antworten gefallen natürlich - wie die free Lunch Theorie.
https://de.wikipedia.org/wiki/No-free-Lunch-Theoreme

Dazu gehört genauso wie die gern bescheidenerweise oft gern gestellte Frage nach mehr Speicher, der Billighoffnung auf ne neue Maschine zu keinen großen Preisen. Das ist immer spaßig - und geht so Richtung Hubraum statt Spoiler Frage, wenn das Teil bereits technisch als auch wirtschaftlich rum ist. *LOL*

Das Problem besteht ja nicht darin, daß es für einen funktionierenden jetzt
6 Jahre alten PC keinerlei Existenzberechtigung mehr gäbe. Im Gegenteil.
Auch wenn er gewerblich abgeschrieben ist. No.

Das Problem ist die bescheidene Programmierung für die installierte Blöd- bzw. Bloadware, deren stetig steigender Gigabytogamismus stets auf den Geräten befindlich ist, und die vom Useherrn nach und nach auf die Kisten via "Software-Update" auf gesemmelt wird, solange bis die beste Datenratte dessen nicht mehr Herr werden kann.

Die Lösungen für den Leistungsupgrade solchen Kiste tendieren zwischen lediglichem Geldfresser-Tuning und besseren weil bequemeren Sitzen.

Und? Mit ner SW von 2 Gig für Oma Mathildes Jugendfoto + dem neuen Streaming-Mist kannst alles an HW, was mehr als 2 Jahre alt ist, in die Tonne kloppen.

Wer auf einem Sys von 2011 - oft gezwungenermaßen - oder aus mangelnder Erfahrung Software von 2017 laufen hat, kann letztlich nur noch neukaufen. Punkt!

Nehme ich ne Datev Version von 2007 mit 700 MB bis zur letzten auf der Kundenschine von 2014 befindlichen mit 4,7 GB + dem üblichen Frameworks, dann wissen alle was gemeint ist.

Das ist der Grund, warum diese Teile noch mit nem Antix Linux oder einem Emmabuntus versehen wieder laufen können wie am ersten Tag.

Darum: Es besteht echte Hoffnung für alle jungen Oldies.
http://www.killdisk.com/killdisk-home.htm
Einmal drüber - und gut.

Und dann gibts - um nur 2 Alternativen vorzustellen.
http://antix.mepis.org/index.php?title=Main_Page
http://emmabuntus.sourceforge.net/mediawiki/index.php/M...

Frohes neues Jahr!
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28. Dezember 2017 20:19:32

woodwooky sagte:
@frosty.1170
Da hatte ich mich missverständlich ausgedrückt. das System ist schon auf win10 umgestellt, aber soweit ich das verstanden habe ist die Lizenz hardwaregebunden, da es das kostenlose upgrade von win7 auf 10 war und wenn ich richtig gelesen habe wird der digitale Lizenzschlüssel auf dem MB/Bios hinterlegt und ist beim neuen Sytstem dann hinfällig :/ 
Auf dem Mainboard wird die Lizenz nur bei den Komplettrechnern von der Strange hinterlegt. Deshalb ist dort auch zu keinem Zeitpunkt die Eingabe eines Keys notwendig. Bei einem selbst zusammengschraubten Rechnern mit Einzelteilen aus dem Handel ist das nicht der Fall. Somit sollte der Win10-Key (Win7-Key) auch auf einem neuen Rechner funktionieren. MS hat sich aber bislang sehr mit klaren Aussagen zu diesem Thema zurückgehalten.
Zitat :
Und du meinst wirklich das ein etwas schnellerer Prozessor das Problem abmildert, ist das der Bottleneck in meinem System?
Ganz ehrlich, dein Rechner ist auch heutzutage leistungsseitig noch up-to-Date. Mit der übertakteten Ivy-Bridge CPU käme er auf ca. 25 Prozent mehr Tempo. Das wird man nur bei großen Rechenaufgaben merken, aber im normalen Alltag nur selten.

Und so stellt sich die Frage, wieso dein Rechner an die Grenzen kommt. Von der Hardware und wohl auch von der Software her, sollte es keine Probleme geben. Wirf mal in Momenten, in denen der Rechner unangenehm in die Knie geht, einen Blick auf die Auslastung von CPU und RAM um das Problem einzukreisen. Welches Programm erzeugt die größte Last und wieviel? 16 GB RAM sind abseits der Videobearbeitung meist deutlich mehr als genug.
Die Hoffnung auf die nächste Prozessorengeneration zu legen bringt nur dann etwas, wenn die verwendete Software, die leistungsseitig gefühlt am Limit läuft, auch mit dem Mehr an Kernen umgehen kann. Bei Adobe Lightroom ist das bspw. nicht der Fall. Da kommts überwiegend nur auf die Einzelkernleistung an. Da sind zusätzliche Kerne schlicht nutzlos. Also welche Software macht Probleme?
drno sagte:
Wer auf einem Sys von 2011 - oft gezwungenermaßen - oder aus mangelnder Erfahrung Software von 2017 laufen hat, kann letztlich nur noch neukaufen. Punkt!
Kompletter Unsinn, weil die Intel-Hardware von damals bei gleichem Takt nur wenig langsamer ist, als das vergleichbares Zeugs von Heute. Deshalb bleibe ich privat auch noch beim übertakteten i5-3570k. Auf den neuesten stärksten i5 umzusteigen würde nämlich viel kosten und nur wenig bringen, weil die Performance pro Kern und GHz nicht viel höher ist als vorher und sich die CPUs mit konventionellen Mitteln kaum höher übertakten lassen. Deshalb bringt die Übertakterei heutzutage auch nicht mehr viel, weil man prozentual nicht mehr all zu weit kommt.
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Beste Lösung

29. Dezember 2017 11:34:28

drno sagte:
Genau - wer sucht, der kann durchaus auch seine Zeit verplempern.


Das "Suchen" war rein auf das mögliche Problem mit dem Lizenzschlüssel bezogen. Also in meinen Augen keine Zeitverschwendung, denn auch das neue System braucht ja ein OS

frosty.1170 sagte:
woodwooky sagte:
@frosty.1170
Auf dem Mainboard wird die Lizenz nur bei den Komplettrechnern von der Strange hinterlegt. Deshalb ist dort auch zu keinem Zeitpunkt die Eingabe eines Keys notwendig. Bei einem selbst zusammengschraubten Rechnern mit Einzelteilen aus dem Handel ist das nicht der Fall. Somit sollte der Win10-Key (Win7-Key) auch auf einem neuen Rechner funktionieren. MS hat sich aber bislang sehr mit klaren Aussagen zu diesem Thema zurückgehalten.


Na das klingt doch gut.



Zitat :
Und du meinst wirklich das ein etwas schnellerer Prozessor das Problem abmildert, ist das der Bottleneck in meinem System?

Ganz ehrlich, dein Rechner ist auch heutzutage leistungsseitig noch up-to-Date. Mit der übertakteten Ivy-Bridge CPU käme er auf ca. 25 Prozent mehr Tempo. Das wird man nur bei großen Rechenaufgaben merken, aber im normalen Alltag nur selten.

Und so stellt sich die Frage, wieso dein Rechner an die Grenzen kommt. Von der Hardware und wohl auch von der Software her, sollte es keine Probleme geben. Wirf mal in Momenten, in denen der Rechner unangenehm in die Knie geht, einen Blick auf die Auslastung von CPU und RAM um das Problem einzukreisen. Welches Programm erzeugt die größte Last und wieviel? 16 GB RAM sind abseits der Videobearbeitung meist deutlich mehr als genug.
Die Hoffnung auf die nächste Prozessorengeneration zu legen bringt nur dann etwas, wenn die verwendete Software, die leistungsseitig gefühlt am Limit läuft, auch mit dem Mehr an Kernen umgehen kann. Bei Adobe Lightroom ist das bspw. nicht der Fall. Da kommts überwiegend nur auf die Einzelkernleistung an. Da sind zusätzliche Kerne schlicht nutzlos. Also welche Software macht Probleme?


Ich arbeite noch mit der CS6 Suite (ich stehe einfach nicht auf das Mieten von Software, auch wenn mir bald keine andere Möglichkeit mehr bleiben wird) überwiegend kommt Photoshop und Illustrator zum Einsatz, meist parallel, dazu noch Bridge offen, Emailclient und nen Browser und schon sind knappe 50% Ressourcen verbraucht.

Wenn dann die PSD 6 GB groß wird, viele Ebenen etc dann stockts schon mal beim Pinselstrich oder beim speichern.
Wie gesagt, mein subjektiver Eindruck war, dass die Graka mit dem großen Monitor und dem zusätzlichen CintiQ total überfordert ist. Auch wenn der Monitor an der Graka und das Wacom an der Onboard Karte hängen....
Aber vielleicht ist das ja auch der Fehler, dazu kenne ich mich aber viel zu wenig mit der Materie aus um eine Antwort darauf parat zu haben.

drno sagte:
Wer auf einem Sys von 2011 - oft gezwungenermaßen - oder aus mangelnder Erfahrung Software von 2017 laufen hat, kann letztlich nur noch neukaufen. Punkt!

Die Software ist halt eben nicht Stand 2017 (CC) sondern 2012, klar, mit einigen Updates jüngeren Datums, aber generell so alt wie das Sytsem.
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