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FSC D1387 Prozessor-Auswahl

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Letzte Antwort: in Motherboards, Chipsätze & RAM
3. Januar 2018 10:05:38

O.a. board sitzt in einem "uralten" Scenic L Tower, der seit Jahren in meinem Netzwerk mitläuft, sogar mit WIN 7. Derzeit ist das board bestückt mit einem P4 1,6GHz (Willamette), möglich sollen sein 2,4GHz. Und jetzt die Frage an die EDV-Historiker: Kennt jemand die genaue Bezeichnung dieses "schnellen" P4, der angeblich per plug and play für ein Upgrade des Scenic sorgen könnte? Die Kompatibilitätslisten sind im Web leider nicht mehr auffindbar.
Besten Dank und Gruß, Hajo

Mehr über : fsc d1387 prozessor auswahl

3. Januar 2018 10:32:13

"Pentium 4 2.4GHz". Northwood und Prescott Versionen werden von dem Board wohl unterstützt, aber die späteren "HT" und "EE" Versionen nicht.

Bevor du aber viel Geld in die Bucht wirfst um so eine Antiquität zu ersteigern, dir ist schon klar das du inzwischen die doppelte CPU-Leistung inklusive Mainboard unt integrierter Grafik auch schon für 45€ bekommst, und dann nur noch 6W anstelle von >100W verbrauchst?

https://geizhals.de/asrock-d1800m-90-mxguk0-a0uayz-a108...
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3. Januar 2018 11:41:06

Solltest du wirklich einen stärkeren Prozessor verbauen wollen, kontrolliere vorab die Elkos auf dem Mainboard. Oft sind diese schon "hochgekocht" und damit das Board so gut wie im Eimer.
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3. Januar 2018 14:19:15

amd64 sagte:
Solltest du wirklich einen stärkeren Prozessor verbauen wollen, kontrolliere vorab die Elkos auf dem Mainboard. Oft sind diese schon "hochgekocht" und damit das Board so gut wie im Eimer.


Elkos tauschen und gut? Wieso sollte da das Board im Eimer sein? 2-3 EUR und gut?
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3. Januar 2018 14:25:54

connor sagte:
amd64 sagte:
Solltest du wirklich einen stärkeren Prozessor verbauen wollen, kontrolliere vorab die Elkos auf dem Mainboard. Oft sind diese schon "hochgekocht" und damit das Board so gut wie im Eimer.


Elkos tauschen und gut? Wieso sollte da das Board im Eimer sein? 2-3 EUR und gut?


Die wenigsten haben die Ausstattung und sind in der Lage dazu, die alten Elkos ohne Beschädigung der Platine auszulöten. Die reinen Materialkosten sind natürlich gering.
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3. Januar 2018 15:48:38

EDV-Historiker *LOL* You make my day.
Dir ist sicherlich klar, daß bei den OEM Platinen das BIOS gelockt sein kann.
Was normalerweise technisch ginge - das geht dann praktisch nicht.
Also: Es ist dein Bastlerprojekt - nicht unseres.
Lassen wir die Bedenken mal beseite.
Ich denke, daß es für das Upgrade Projekt hilfreich ist,
den sinnfreien wirtschaftlichen Nutzen mal ganz aussen vor gelassen
die Platine und die Bauteile komplett auszulesen.
Wenn es der 845G Chipset ist, dann gibts hier
http://
allerdings ist es ein Fujitzu OEM Board, da weiß man nie.
Die anderen Chipsets stehen auch drauf. + möglicherweise BIOS aktualisieren.
Wie isses hiermit zum auslesen? https://www.hwinfo.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Pentium_4#Willamett...
Frohes neues Jahr, mehr kann ich hier nicht tun. Grüsse!
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4. Januar 2018 15:17:37

ShieTar sagte:
"Pentium 4 2.4GHz". Northwood und Prescott Versionen werden von dem Board wohl unterstützt, aber die späteren "HT" und "EE" Versionen nicht.

Bevor du aber viel Geld in die Bucht wirfst um so eine Antiquität zu ersteigern, dir ist schon klar das du inzwischen die doppelte CPU-Leistung inklusive Mainboard unt integrierter Grafik auch schon für 45€ bekommst, und dann nur noch 6W anstelle von >100W verbrauchst?

https://geizhals.de/asrock-d1800m-90-mxguk0-a0uayz-a108...


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4. Januar 2018 15:38:06

Hallo Kollegen,
vielen Dank für die raschen Reaktionen! Nur, um keinen falschen Eindruck zu erwecken, bei meiner Anfrage geht es nicht um ein PC-Wiederbelebungsprojekt. Das Gerät läuft und läuft, wie eben ein alter Käfer und dazu noch zuverlässig, inmitten eines größeren Home-Netzwerkes. Intern kam die Frage auf, ob bei besagtem Gerät eine bescheidene "Frischzellen-Kur", also mit äußerst geringem Aufwand möglich wäre. Ein Blick ins Datenblatt führte zu der Prozessoranfrage. Alles andere wäre i.d.T. völliger Unsinn. Gebrauchte Prozessoren gibt's für wenige Euros, für einen Versuch sicherlich leistbar. Wichtig ist nur das Plug and Play, also Kühlung abbauen, alter Pentium raus, neuer rein, Kühlung einbauen, und schon stehen 2,4 GHz z.Vfg. Das Phoenisx BIOS ist die letzte Version aus 2003, einstellen bezügl. eines Prozessorwechsels kann man nichts. Nur, welche Version des P4 sollte ich nehmen? Kennt jemand die Bezeichung für einen Northwood mit 2,4 GHz? Wenn das Vorhaben entgegen der Vollmundigkeit von FSC jedoch nicht so einfach zu realisieren sein sollte, lasse ich selbstverständlich die Finger davon.
Uns allen ein gedeihliches und gesundes (EDV-) Jahr 2018, tschüss Hajo
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4. Januar 2018 15:43:55

Hajo, vielleicht schaust du bitte doch noch mal auf den überlesenen Link aus obigem Posting?
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4. Januar 2018 16:01:36

Was genau meinst du mit Bezeichnung? Der Prozessor wurde in allen Versionen jeweils als "Pentium 4 2.4GHz" von Intel vermarktet. Die Versionen mit 400 MHz und 533 MHz FSB-Takt wurden nicht weiter unterschieden, und dein Mainboard unterstützt laut Handbuch beide.

Die Versionen mit 800 MHz FSB hießen dann "Pentium 4 HT" oder "Pentium 4 EE", die kommen für dich nicht in Frage.
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4. Januar 2018 16:16:44

"mit äußerst geringem Aufwand" - findet man den Frickler gleich um die Ecke für nen 6-Pack Paderborner?^^
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5. Januar 2018 09:14:13

Guten Morgen! So, nur kurz zwischendurch: Gestern Abend hab' ich mit Mut zur (kleinen) Lücke i.d.Bucht ein entsprechendes Teil bestellt (< 5€), INTEL PENTIUM 4 PROZESSOR 2,40 GHZ SOCKEL 478 FSB 533 NORTHWOODKERN.
@drno: Selbstverständlich hab' ich Deinen "verborgenen" Link verfolgt, die Liste ist perfekt!
@ShieTar: Dein Hinweis "die Versionen mit 400 MHz und 533 MHz FSB-Takt wurden nicht weiter unterschieden ..." war mir noch wichtig.
Wenn ich aus der EDV-Krypta wieder herausgekommen bin, berichte ich hier. Bis dahin
vielen Dank und Tschüss, Hajo
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5. Januar 2018 20:39:49

Danke für das Feedback - wenn den Prozzio installiert hast, freue ich mich auf die Rückmeldung. Danke!
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11. Januar 2018 17:41:45

So, hallo! Soeben hab' ich den Pentium in Empfang genommen, der PC zitterte schon vor Ungeduld auf seinen Herzschrittmacher "plus"!
Das Prozessor-Upgrade ist absolut kein Akt, da der mechanische Vorgang in den FSC-Manuals auch gut beschrieben ist. Höchstens die Demontage des recht üppigen Kühlkörpers, dessen Rippen vom Gebläse durchweht werden, ist ein wenig tricky. Alten Prozessor entriegeln, neuen präzise positionieren, ein kleiner Druck und er rastet ein, anschließend verriegeln. Schließlich einen Hauch Wärmeleitpaste auf streichen und den Kühlkörper einsetzen. Diesen durch gleichmäßigen und beidseitig gleichzeitigen Druck auf die Verriegelungshebel endgültig befestigen.
Mehr ist also tatsächlich nicht zu tun. Nach Einschalten des PC fährt dieser problemlos hoch, meldet unterwegs den neuen Prozessor, lädt ein paar Treiber nach und verlangt nach einem Neustart. Das war's!! Der Rechner ist jetzt zwar keine Rakete, aber er läuft signifikant zügiger.
Nochmals vielen Dank für die Diskussion und hilfreichen Tipps, tschüss
Hajo
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Beste Lösung

11. Januar 2018 18:20:22

Danke fürs interessante Feedback. Du hast den Idealfall beschrieben - es freut mich, daß es funzt.
Das Einbauen stand nicht in Frage - sondern die Freude darüber, daß das BIOS die neue CPU auch erkannt hat. In deinem Fall hat es geklappt. Und das ist doch super - nur ist das nicht immer die Regel.
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