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Hi,
| Zitat :
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Kann das sein, dass die serielle Konsole an ist? Damit kann man das BIOS ja auch seriell erreichen - ich kann mir vorstellen, dass das insgesamt die Ausgabe sehr bremst, weil vermutlich alles parallel an die VGA-Konsole und die serielle Konsole geht und sich dabei an letztere anpasst. Da schon das kleinere X8SAX diese Option hat, wird sie hier auch vorhanden sein.
Viele Gruesse,
Jan
Ist natürlich deaktiviert.
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Edit:
SLI wird nun doch interessanter, als ich dachte. Irgendwie habe ich mir die Grafikkartentreiber dermaßen zerschossen, daß ich das Control-Panel nicht mehr bekomme.
Inzwischen habe ich schon die Treiber deinstalliert, neuinstalliert, deinstalliert und mit "driversweeper" die Reste entfernt und dann neuinstalliert, etc.
Die Treiber an sich werden Fehlerfrei installiert. Es gibt keine Fehlermeldung oder sonstigen Probleme, aber damit hört der Spaß dann auch gleich wieder auf.
Es funktionierte alles, als ich eine Grafikkarte eingebaut hatte und die zweite hinzusteckte - bis auf die Kleinigkeit, daß SLI nicht aktivierbar war. Da ich bisher aber auch noch keine passende SLI-Brücke habe, möchte ich erstmal abwarten, bis diese hier angekommen ist.
Also: Beide Grafikkarten auf dem Board funktionieren. An beiden kann ich Monitore anschließen und problemlos die Bildausgabe einstellen.
Mit beiden Grafikkarten hatte ich das aktuelle NVidia Control Panel, bis ich den Treiber nochmal neu installiert habe - seither fehlt es!
Und nHancer (ich habe es dann doch mal ausprobiert) hat ein SLI-System erkannt, aber auch geschrieben, daß SLI deaktiviert wäre.
Nun wüsste ich nur gerne, ob man SLI auch mit der groben Keule aktivieren kann, wenn es der Treiber nicht automatisch macht. Eine Google-Suche war da bisher nicht gerade hilfreich.
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Update:
Das ist schon alles etwas merkwürdig, von mir aus auch "interessant":
Der erste Treiber, den ich auf der Kiste installiert hatte, war der aktuellste Quadro Treiber: 190.38. Alles war bestens.
Mit genau diesem habe ich es nach der Neuinstallation des Treibers nicht mehr hinbekommen das NVidia control Panel anzeigen zu lassen.
Auch eine Neuinstallation mit den aktuellsten Desktoptreibern (190.68 oder sowas) half nicht.
Nun habe ich 186er Treiber drübergebügelt: Control Panel ist wieder vorhanden.
SLI wird mir trotzdem noch nicht angeboten. Beide Grafikkarten sind getrennt voneinander angezeigt und können getrennt eingestellt werden.
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Noch ein Update:
Nach unzähligen weiteren Versuchen aktuelle Treiber zu installieren ist das Control-Panel auch mit den 190.38er Quadro-Treibern wieder da. Die Grafikkarten stecken nun auf anderen Slots. Ansonsten kam, wenn ich das CPL allein installieren wollte, eine Fehlermeldung, daß keine kompatible Grafikkarte gefunden werden konnte, obwohl die Treiber selbst korrekt installiert wurden.
So langsam habe ich mal wieder die Windows-Version im Verdacht: Angepasst mit vLite. Schon nLite war bei XP für solche Überraschungen gut.
SLI geht natürlich nun immernoch nicht. Somit habe ich alle möglichen Kombinationen der 16x Slots durch. Bei keinem wird mir automatisch vom Treiber ein SLI-Verbund angeboten.
Zumindest nicht ohne SLI-Brücke. Hoffentlich wird das mit der Brücke dann schlagartig anders, sonst gehen mir die Ideen aus, wie auch SLI aktivieren soll.
Hi,
ich hab mich schon gefragt, warum in dem Thread nichts mehr kommt, bis ich gerade in dem Tab auf Reload gedrueckt habe... deine Edits erzeugen keine Mailbenachrichtigungen...
Zum SLI kann ich nichts sagen, meine beiden Quadro NVS laufen ohne SLI (koennen sie auch gar nicht) unabhaengig voneinander.
Hast du inzwischen schon neue Erkenntnisse zum Stromverbrauch und zu der Frage mit der Lueftersteuerung (3pin vs. PWM)?
Viele Gruesse,
Jan
Hi!
Jo... also als kleines Update:
Windows Server 2008 R2 läuft sehr gut.
Allerdings immernoch ohne SLI. Die FX 4800er sind definitiv SLI-fähig, aber NVidia hat mir sinngemäß eine Nachricht zukommen lassen, in der stand: "SLI mit Quadro FX Karten geht nur in den folgenden drei Workstations..." Dabei war dann die HP Z800, eine FSC Celsius und ein Dell Precision.
Inzwischen versuche ich mit der Hilfe eines anderen hyperaktiven Threads in einem anderen Forum SLI zu aktivieren. Die Leute sind wirklich gut: Desktop Mainboards ohne SLI-Zertifizierung sind inzwischen abgefrühstückt. Wer also auch immer ein nicht-SLI-Fähiges Mainboard mit SLI betreiben möchte: Es gibt eine Lösung!
(Siehe: http://forums.techpowerup.com/show [...] o=newpost)
Inzwischen haben es sogar schon Leute mit AMD-Chipsätzen hinbekommen SLI zum Laufen zu bringen.
Lüftersteuerung:
Die Anleitung hat Recht behalten. Es werden tatsächlich keine 3pin Lüfter geregelt. Das ist etwas enttäuschend, aber dafür waren bei den Noctua-CPU-Kühlern ein paar Spannungswandlerkabel enthalten.
Einen PWM-Lüfter (12cm Enermax mit Bat-Flügeln *augenroll*) habe ich von einem Bekannten erhalten: Der wird anstandslos geregelt und ist auch schön leise.
Stromverbrauch: Das Energiekostenmeßgerät habe ich nun hier, aber noch nicht angeschlossen. Das mache ich noch - vermutlich sogar noch im laufe des Tages.
Soweit so gut... Heute muß ich noch mein 19" Rack wieder aufbauen und alles einbauen und verkabeln, was da hinein gehört. Das wird mich wohl für den rest des Tages beschäftigen.
Ich nehme an das Windows Server 2008 R2 läuft nativ u. wird der Host für das Parallels Workstation 4.0 Extreme.
Ist denn die VT-d Zuweisung einer GPU für einen bestimmten Gast nur möglich, wenn das Multi-OS SLI läuft? Denn so wie ich die Produktdemo verstanden habe, kann man auch Host: 1. Quadro und Gast: 2. Quadro. Ohne gesteckte SLI Brücke. Oder geht das nicht?
@7Oby:
Server 2008 R2 soll der Host sein. Eventuell dann auch noch zusätzlich Gast, da es mir einfach gut gefällt, wobei auch Win7, Win Vista und WinXP als Gäste gedacht waren.
Für eine MLC-SSD halte ich Server 2008 R2 ehr nicht geeignet. Wenn man sich nur die Log-Files anschaut, die jeden erdenklichen Mist protokollieren, dann ist das sicherlich nicht gerade vorteilhaft in Bezug auf die Lebensdauer. Wobei ich nun nicht nachhalten kann, ob die LOG-Files irgendwie gesammelt und dann Häppchenweise geschrieben werden. (Habe eh noch keine SSD, also ist das relativ egal)
Wenn ich doch nur endlich an Parallels Workstation 4.0 Extreme herangekommen wäre!!! *seufz*
So wie Du es sagst sollte es möglich sein: Also eine Karte für den Host, eine Karte für den Gast. Ob die Brücke steckt oder nicht, sollte dabei keinen Unterschied machen. SLI ist halt nicht SLI Multi-OS. Letzteres ist einfach ein ungeschickt gewählter Name, wenn Du mich fragst.
Unter Hyper-V ist es auf jeden Fall nicht möglich. Surfe gerade in einer VM mit 2 zugewiesenen CPU-Kernen, einer zugewiesenen Netzwerkverbindung und 4GB RAM.
Die Grafikausgabe kriecht extrem und nervt somit. Sogar Text-Scrollen ruckelt.
Irgendwie muß ich nochmal den Leuten wegen der Teststellung auf die Füße treten.
| derGhostrider schrieb : Die Grafikausgabe kriecht extrem und nervt somit. Sogar Text-Scrollen ruckelt. |
Ich glaub' das ist ein Feature von Hyper-V:
| Zitat : When manufacturer supplied Vista-compatible (WDDM) display drivers are installed, most systems will experience a dramatic drop in graphic performance, including 'page flipping' like effects when viewing high definition content or scrolling in applications. Users may install XP/2003-compatible (Non-WDDM) display drivers but may have compatibility problems and will be unable to use Aero. This occurs regardless if a VM actually exists or whether any Hyper-V services are running. |
http://en.wikipedia.org/wiki/Hyper-V#Limitations
Also müsstest wohl einen anderen Treiber in die VM installieren. Und dann ruckelt da auch nichts mehr. Aber auch wirklich nichts: Auf einer Intel shared memory Notebook Grafikkarte (also so ziemlich das langsamste was man für Geld kaufen kann) am 24" 1920 x 1200 Monitor mit einer VM mit XP auf VirtualBox ruckelt bei mir GAR NICHTS. Hab' gerade mal www.spiegel.de in der VM mit IE geöffnet. Die Seite ist schön lang. Hoch und runter gescrollt. Da ruckelt nix. Und das auf so'ner Gurke! Ist also nicht ganz normal was Du da siehst.
Allerdings hat VirtualBox auch einen eigenen Gast-Grafikkartentreiber. Der Mapped dann die 2D Beschleunigung im Gast auf die 2D Beschleunigung im Host. Das dürfte der Grund sein, warum da nichts ruckelt.
So kann ich mir Virtualisierung auch vorstellen:
http://www.heise.de/newsticker/IDF [...] ung/145761
Wobei ich im Moment auch kein Problem damit hätte, wenn vorrübergehend nur 1 Gast mit 1 I/O Karte assoziiert ist. Für I/O (v.a. Netzwerk + HDD) sollte VT-d heute schon funktionieren (wie zuverlässig das alle machen weiß ich nicht ganz genau). Dann stopft man halt eine 2. Netzwerkkarte oder auch PCIe SATA Controller für einen wichtigen Gast rein, wenn man heute schon die volle Performance braucht.
Die I/O Performance ist ja auch bitter notwendig, denn mit 08/15 Virtualisierung hab' ich zwar 100% CPU Leistung, aber Disk I/O bricht bis zu Faktor 20x zusammen:
http://www.phoronix.com/scan.php?p [...] _kvm&num=2
Apache Webserver Performance ist dann nur 1/3. Das ist alles ultralahm ohne VT-d oder paravirtualisierte Treiber.
Also selbst die virtualisierte Grafikkarte ist in HyperV der letzte Rotz. 1600x1200 bei 16bit ist das best mögliche! 32bit Farbtiefe wird gar nicht angeboten, 1920x1200 auch nicht.
VirtualBox werde ich auch nochmal bei gelegenheit ausprobieren.
So aus meiner Erinnerung lief selbst VirtualPC flotter bei der 2D-Grafikausgabe (im Vergleich zu HyperV - nicht zu VirtualBox).
Zu dem Artikel von Heise: Das alles beherrscht mein Mainboard. VT-c, VT-d, SR IOV, VMDq. Alles vorhanden.
Kann mir mal jemand verraten, was die tatsächliche minimale Festplattengröße für eine Win7 x64 Installation ist? "Empfohlen" werden wohl 75GB... kann man das irgendwie umgehen, so daß das OS auch auf einer 40GB Platte installiert wird?
Für Testzwecke (nicht VM) wäre das für mich hilfreich.
Meine letzten 80GB Platten habe ich bei eBay verscheuert, sonstige "Testplatten" mit 80GB oder mehr habe ich leider nicht.
Moin
Ich habe zuhaus mein Win7 x64 RCauf einer 40GB Partition installiert, gemeckert hat da nichts und voll ist sie auch noch nicht. Sträubt sich die Retail bei kleinen Partitionen?
@Dhamokk:
Ich hatte hier eine Beta, die bei einer kleinen Partitionsgröße den Weiter-Button ausgeblendet hat. Allerdings hatte ich wohl zunächst 30GB angegeben (sollte ja nur ein Test weren) und dann stand als Hinweistext gleich, daß 74,x GB empfohlen wären. Das fand ich zwar unverschämt, habe dann aber 75GB ausgewählt.
Die Beta ist nur eben SEHR Beta.... Am WE finde ich wohl Zeit für die Win7 Testinstallation der Final-Version. Mal gucken, was meine alte rumzickende 40GB IDE dazu sagt... (Die letzte von 5 Fujitsu MPG3609AH-EF.)
GESCHAFFT!
Ich habe es tatsächlich hinbekommen, mit der Hilfe einiger weiterer Leute, SLI auf dem Board zu aktivieren, obwohl es laut NVidia und Supermicro nicht gehen würde.
http://forums.techpowerup.com/show [...] count=1114
Hihi... Und das auf Server 2008 R2.
*fg*
1. Server 2008 R2 kann also doch SLI
2. Das X8DAH+ kann also doch SLI
3. NVidia Quadro FX4800er können also doch SLI auf einem anderen System.
Es sind keine Treiberhacks nötig. Nur die ACPI-Kennung des Boards habe ich etwas verändert. Einer aus dem Thread hat die Kennung des SLI-Fähigen Supermicro C7X58 ausgelesen (welche übrigens "X8SAX" als Kennung enthält, obwohl das X8SAX offiziell auch nicht SLI-fähig ist). Diese habe ich bei mir mit der groben Keule einprogrammiert und schwupps: SLI verfügbar.
Nun haue ich mich auf's Ohr und morgen sind Benchmarks dran. Und auch die Strommessngen! Versprochen. Der Rechner war nur noch nicht aus, daher habe ich das Energiekotztenmessgerät noch nicht einstöpseln können.
Achja: auch mit normalem SLI ruckelt Hyper-V noch immer. *fg* (was für eine Überraschung.
)
Ich versteh' nicht was Du mit dem SLI so rummachst?!? Du hast ein Board gekauft, dass nicht SLI fähig ist. Das Supermicro X8DAH+. Für dieses Board hat Supermicro keine SLI Lizenz gekauft u. die entsprechenden Konfigurationsdatein im ACPI/BIOS deaktiviert (SLI steht nicht in der Produktbeschreibung). Jetzt hast Du das selbsständig aktiviert, was im Grunde ein ähnlicher Hack ist wie ein Vista via SLIC-Table zu aktivieren. Nach Anand kostet eine SLI Lizenz US$ 5 für den Hersteller (klick).
Ich hab' bei Supermicro jetzt nicht alle XEON Boards durchgeklickt, weiß aber, dass sie bei den Opterons SLI fähige haben (das steh dann in der Produktbeschreibung). Deshalb geh' ich davon aus, dass sie auch ein SLI fähiges XEON Board gehabt hätten. Bzw. evtl. ein anderer Hersteller. Sogesehen hast eigentlich nicht richtig eingekauft, oder? Völlig unabhängig davon was man hacken kann und was nicht.
--
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das mit dem Multi-OS SLI richtig verstanden habe. Wenn man üblicherweise ein SLI aktiviert, dann verdoppelt sicht theoretisch die Leistung. In der Praxis liegt der Framegewinn meist irgend zwischen 10 - 80% - zumindest bei Spielen.
Sagen wir Du aktivierst jetzt SLI, dann hast auch SLI Performance auf dem Host. Mit dem Parallels Extreme u. mit Hilfe von VT-d gibt's vielleicht einen Trick ähnlich dem obigen von heise skizziertem, dass jedem Gast bis zur vollen SLI Geschwindigkeit zur Verfügung steht. Die SLI-GPU ist dann eine Resource, die sich mehrere OS teilen müssen. Und mit den richtigen Treibern ist es vielleicht möglich, dass wenn ein Gast eben die volle Performance will, dass er sie auch bekommt. Laufen auf Host + Gast GPU intensive Anwendungen, dann teilen sie sich die Performance (dynamisch) untereinander auf. Zumindest kann ich mir soetwas technisch vorstellen. Würde mich allerdings nicht wundern, wenn es in dieser Konfiguration noch Probleme gäbe, da sehr viele und neue Technologien beteiligt. z.B. in Form von Mikrorucklern, ungleichmäßiger Performanceverteilung, Darstellungsfehlern etc.
Was man sich mit einer vollständig virtualisierten GPU mit VT-d auch vorstellen kann: Ohne SLI. Der Host kriegt eine Quadro u. der Gast ebenfalls dediziert seine eigene. Somit hat der Host u. Gast maximal je nur die Leistung einer Quadro. Je nach Anwendungen, die man verwendet ist dies insgesamt möglicherweise sogar leistungsfähiger, da die Skalierung im SLI Fall ja nicht vollständig linear ist. Auf jeden Fall würde ich weniger Probleme erwarten, denn der Host hat seine Karte u. der Gast u. beide reden über ganz normale Treiber mit ihren jeweils zugewiesenen Karten. Starte ich einen zweiten Gast, so habe ich keine weitere GPU, die ich diesem 2. Gast hinzufügen könnte. In diesem Fall kann es eben maximal einen beschleunigten Grafikkartentreiber im 2. Gast geben, der via Direct3D auf der Host GPU seine Sachen darstellt. Hier wird die Geschichte dann also unflexibler. Denn wenn der 2. Gast u. der Host 3D Leistung brauchen, dann müssen sie sich diese mit nur einer Karte teilen, während der 1. Gast möglicherweise eine GPU im IDLE hat.
Falls ich das richtig verstanden habe u. diese zwei Konfigurationsoptionen prinzipiell bestehen, so hätte ich intuitiv vermutet, dass die Nicht-SLI Variante zunächst mal wesentlich robuster ist. Weißt Du etwas genauer was es mit dem Multi-OS SLI auf sich hat? Wenn Parallels für jedes OS ohnehin einen guten beschleunigten 3D Treiber geschrieben hat, dann geht's auch ganz ohne VT-d. Ein Windows GPU Gast Treiber mapped Direct3D Befehle fast 1:1 auf den Host. Ein Linux GPU Gast Treiber mapped OpenGL Befehle fast 1:1 auf den Host. Da steht u. fällt alles mit der Treiberqualität dieser Mappingtreiber.
Mir wäre es nun neu, wenn SLI-Gespanne an Gast-Systeme durchgereicht werden könnten. Mir geht es bei dieser Spielerei ehr darum die Möglichkeiten auszunutzen, die nicht offiziell geboten werden.
Und nein, es gibt m.W. nach kein dual-Nehalem-Xeon Board, welches offiziell SLI unterstützt. Nichtmal die ASUS-Boards können das, wobei ich es denen zugetraut hätte dort ein NF200 aufzubügeln.
Wie es auch nVidia geschrieben hat, gibt es wohl offziell nur die drei Workstations von HP, Dell und FSC.
Multi-OS sollte ohne "normales" SLI auskommen. Mehr dazu sagen kann ich erst, wenn ich es auch testen kann. Ohne Software kein Test und ohne Test bleibt es im Rahmen der Vermutungen und Rumratereien.
Wie die Leistung aufgeteilt wird, ist mir ebenfalls nicht 100%ig klar. Bei Parallels steht irgendwo, daß die Zahl der Quadros der begrenzende Faktor ist. Sprich: Eine VM pro Grafikkarte.
So oder so: Es gibt ein paar Probleme mit dem "Hack" der SLI-Unterstützung. Aber ich arbeite daran.
Es ist nicht weiter kritisch, wenn das nicht klappt, aber es wäre eben ein nettes Extra für die 3D-Klüngel, die dann doch mal auf dem Host laufen.
Ooooooh, ein Update von Parallels per Mail!
Wer auch eine solche Mail haben will, möge mich mit Mail-Adresse kontaktieren, dann leite ich es weiter. Es gibt in der original-Mail noch einen "Send to a friend" Button.
Der Listenpreis im Store von Parallels für das Parallels Workstation 4.0 Extreme ist US$ 399,-. Mit den US$ 100,- Rabatt aus dem Newsletter also US$ 299,-. Mit 1% Kreditkartengebühr u. nach dem derzeitigen Dollarkurs also € 205,50.
Ich dachte Du hättest in München mal nach einem Pressesample gefragt. Allerdings weiß ich nicht genau inwieweit die das mit nicht-Zertifizierter Hardware öffentlich gereviewed haben wollen. Da sollte man dann vielleicht geschicht ein anderes System aus dem Ärmel schütteln.
Parallels rechnet etwas anders:
297,48 Euro das Programm
5,20 "extended download" (Eine Frechheit, wenn Du mich fragst. Da sollte lieber gleich der Preis 299 betragen inklusive Download.)
-74,37 Euro. (Rabatt)
Ergibt bei denen 228,31
+ Steuern 43,38
Gesamt: EUR 271.69
Der Preis in USD beträgt 365,31
(399,99 + 6,99 - 100 + 19% sales tax/VAT)
Eventuell sollte man das lieber in den USA einkaufen und importieren.
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Ich bin an mehreren Stellen bemüht an das Produkt zu gelangen. Einmal über HP und eine Z800, und dann über den Pressesprecher von Parallels. Der mußte mich bis letztens noch vertrösten, da es eben nur im Bundle angeboten werden würde, und nun bemüht er sich eben erneut die Software zu organisieren.
Mit einer Trial-Version würde ich auch gerne gleich das Original kaufen. Aber die Katze im Sack kaufe ich da nun nicht. Dafür sind mir 270 Euro dann doch etwas zu viel, nur damit ich dann ein Produkt erhalte, was im Extremfall dann auch nicht mehr kann als andere (kostenlose) Lösungen. Wenn es das kann, was es können sollte, dann werde ich aber wohl zuschlagen.
| derGhostrider schrieb : 5,20 "extended download" (Eine Frechheit, wenn Du mich fragst. Da sollte lieber gleich der Preis 299 betragen inklusive Download.) |
Das Ding kann man wieder wegklicken u. aus dem Warenkorb entfernen. Das beinhaltet KEINE Updates, sondern berechtigt nur zum "erneuten" Download, wenn Du halt kein Backup vom Installationsmedium gemacht hast.
| derGhostrider schrieb : Eventuell sollte man das lieber in den USA einkaufen und importieren. |
Ich hab's einfach im amerikanischen Online-Store ausgewählt:
http://www.parallels.com/store/
Die Seite ist dann auch auf deutsch u. standardmäßig in EUR. Man kann aber oben rechts US$ angeben u. bei der Kasse Kreditkarte mit US$ belasten lassen (das ist auch günstiger als z.B. Paypal u. von Paypal die Umrechnung US$ -> EUR) machen zu lassen. Die 19% VAT + ggf. sales Tax kommen aber noch drauf u. so landet man dann wohl beim vergleichbaren EUR Preis.
Eine Evaluierungslizenz für 14-Tage hat bei den größeren Firmen eigentlich auch immer der Sales.
| derGhostrider schrieb : da es eben nur im Bundle angeboten werden würde, und nun bemüht er sich eben erneut die Software zu organisieren. |
Stimmt doch so sicher auch nicht mehr, wenn man das Ding im amerikanischen Onlineshop kaufen kann, der einen letzten Endes an eine deutsche Digital River GmbH weiterleitet über den dann der Verkauf stattfindet.
| derGhostrider schrieb : Dafür sind mir 270 Euro dann doch etwas zu viel, nur damit ich dann ein Produkt erhalte, was im Extremfall dann auch nicht mehr kann als andere (kostenlose) Lösungen. Wenn es das kann, was es können sollte, dann werde ich aber wohl zuschlagen. |
Eines der Features, dass Du ja ausdrücklich haben wolltest war die volle 3D Virtualiserung der Grafikkarte. Deinem ursprünglichen Ziel Dein Tool, das Du geschrieben hast u. dessen Installer in verschiedenen OS zu testen kämest Du damit ja auch nur bedingt näher. Insofern als, dass Dein Testszenario wohl Quadro Treiber installiert u. Deine Software auf einer Consumer Karte mit Consumertreibern funktioniert ggf. ganz anders.
Sowohl VMWare als auch VirtualBox haben 3D Support in der Form, dass OpenGL + DirectX 8/9 an den Host weitergeleitet werden u. dort nativ vom diesem ausgeführt werden. Das hat zwar mit Deiner urspünglichen Idee nicht viel zu tun, aber mal anschauen würde ich mir das schon. Im VirtualBox Manual ist beschrieben wie man das installiert (geht nur im abgesicherten Modus). Zwar laufen damit auch Anwendungen möglicherweise nicht, die explizit gewisse Grafikkarten vorfinden wollen - das kann auch Quadro Treiber Kompatibilität betreffen, aber was damit beispielsweise ginge: Wenn Dein Host die beiden Karten im SLI laufen lässt, dann hast im Gast auch SLI Performance minus den Verlust durch's Tunneln Gast -> Host.
@7Oby:
Die Quadro läuft auch mit Desktop-Treibern. Das wäre für mich also kein Problem.
Die Umsetzung von VirtualBox ist bestimmt weniger hilfreich eine funktionierende Hardwarevirtualisierung, wie sie von Parallels beworben wird. DirectX 8/9 gehen nur "teilweise" und werden als experimentell beschrieben. Irgendwelche teilweisen Umsetzungen helfen mir nicht wirklich. Anschauen werde ich es mir trotzdem, aber dazu habe ich bisher noch keine Zeit gefunden.
SLI-Leistung ist für meine Anwendung total überflüssig, da die Anwendung CPU-limitiert arbeitet.
| JanR schrieb : Hast du inzwischen schon neue Erkenntnisse zum Stromverbrauch [...]? |
Hi!
So oft agekündigt und doch nie das Ergebnis geschrieben:
Getestet nur mit beiden FX 4800 Grafikkarten:
Idle: 172W
Furmark:
640x480, 0xMSAA: 304W - 311W
1280x1024, 0xMSAA: 305W - 310W
1920x1200, 32xMSAA: 275W - 280W
"Stability" Test, 1280x1024: 299W - 303W
Gemessen mit Energy Monitor 3000 (auch bekannt als Energy Check 3000) an der Steckdose - OHNE SLI.
Mal schauen, ob das unter Win7 richtig funktioniert. Unter Server 2008 ist es zwar aktiviert, aber extrem instabil. Kein Wunder bei dem Hack, den ich da angewendet habe.
Wie man sieht ist das Netzteil maßlos übertrieben. Selbst mit einer zweiten CPU dürfte ein 550W Netzteil mehr als hinreichend sein. Erst bei zwei CPUs und zwei Grafikkarten, die dann vollständig ausgelastet sein müssten, braucht man wohl 650W+.
Keine wirkliche Überraschung für mich - das wußte ich auch schon von meinem dual-CPU Opteron.
| derGhostrider schrieb : Idle: 172W |
Zum großen Teil sicher die beiden Grafikkarten. Man weiß, dass nVidia einen relativ hohen Idle Verbrauch hat. Erst die nächste Generation von GPUs geht das Problem an.
| derGhostrider schrieb : Gemessen mit Energy Monitor 3000 (auch bekannt als Energy Check 3000) an der Steckdose |
Das Gerät ist ein Billiggerät u. geht von konstanter Wirkleistung aus. Der kann ja gar keine Schaltnetzteile ausmessen. Ich hab' zwar selber so'n Billiggerät, aber lese die Zahlen bei Schaltnetzteilen nur mit größter Skepsis.
Heise hatte dazu mal einen Artikel. Dem fehlen jetzt leider die Grafiken u. Formeln :
http://www.heise.de/ct/99/21/252/default.shtml
Für Lampen taugen die Billigeräte. Sonst für nicht viel:
http://www.heise.de/ct-tv/Video-Wa [...] and/118415
(geht leider nicht auf den Sonderfall Schaltnetzteile ein)
| derGhostrider schrieb : Selbst mit einer zweiten CPU dürfte ein 550W Netzteil mehr als hinreichend sein. |
Ich bin da vorsichtiger. Es sind zwei unterschiedliche 12V Spannungsrails für CPU + GPU. Damit kann man aus dem Gesamtverbrauch auch nicht auf die Auslegung des Netzteils schließen, wenn denn eine Rail schon jenseits ihrer Leistungsfähigkeit ist.
| derGhostrider schrieb : Furmark: |
Mit furmark kann man den maximalen Leistungsverbrauch wohl nicht mehr abschätzen, da die Treiber die Leistung der Grafikkarte bei diesen Tests drosseln. Ein echtes Game wie von TH Mass Effect für diesen Zweck dürfte höhere Werte bringen:
| Zitat : For RV770 they could use the drivers to throttle these [Furmark] programs; until Catalyst 9.8 they detected the program by name, and since 9.8 they detect the ratio of texture to ALU instructions (Ed: We’re told NVIDIA throttles similarly, but we don’t have a good control for testing this statement). |
http://www.anandtech.com/video/sho [...] =3643&p=11
Hi,
| Zitat :
|
Wenn du irgendwann mal wieder dran bastest... kannst du den Idle-Verbrauch dann auch mal mit nur einer Karte bestimmen?
| Zitat :
|
Ich hab keine Ahnung, was so eine FX4800 nimmt, aber im Idle sicher 30...40 Watt. Dann duerfte das Board mit Platten, den 24 GB RAM und der Xeon CPU um die 100 liegen... gar nicht so uebel fuer so ein Monster mit 2 Tylersburgh-Chipsaetzen (die haben jeweils um die 27 Watt TDP, die sie im Idle zwar sicher nicht brauchen, aber trotzdem).
Ein wenig besser ists mit nVidia schon geworden: Der Wechsel von 2 x Quadro NVS 280 auf 2 x Quadro NVS 290 hat bei mir den Idle-Verbrauch unter Linux bei sonst gleichen Bedingungen von 110 auf 95 Watt gesenkt (A8N-SLI Premium mit Athlon 64 X2 4400+, 4 GB DDR1, 3 x Seagate 7200.12 1TB, Silverstone ST40EF (80+)).
Auf Arbeit haben wir einen Stapel von 4 GTX 295 mit Hilfe von CUDA (Sha1 Programm von http://forums.nvidia.com/index.php?showtopic=102349) auf Vollast getrieben, nachdem wir furmark nicht dazu ueberreden konnten, 8 GPUs sinnvoll zu belasten (hatten extra dafuer Windows installiert). Mit 8 x sha1 unter Linux hatten wir dann 1150 Watt an der Steckdose, auch mit so einem Conrad-Ding gemessen. Idle liegt dabei um die 400 Watt.
Viele Gruesse,
Jan
7Oby:
Der Energy Check 3000 ist eines der besten "bezahlbaren" Messgeräte und berücksichtigt und zeigt den PFC-Wert an. Es gibt allerdings reihenweise "Energiekostenmessgeräte", die das ignorieren, da hast Du Recht. Deren Werte eignen sich dann tatsächlich einzig und allein zur Beurteilung von Glühbirnen (reine ohm'sche Last).
In einigen Tests, für die ich nun zu faul bin um danach zu googlen, wurde der Energy Check 3000 auch genau deswegen gelobt, da die angezeigten Werte eben doch noch recht brauchbar sind.
3% mehr oder weniger interessieren bei den Aussagen vielleicht auch gar nicht so wirklich.
Ich bleibe bei meiner Aussage zum Netzteil, da ich natürlich von einem anständig ausgelegten Netzteil ausgehe. Wenn ich zudem bei den neueren Netzteilen sehe, daß, wie beim Revolution, 90% der Last nur aus der / den 12V-Schienen gezogen werden können, dann bestätigt das meine Aussage.
Veraltete und Billigstnetzteile erfüllen auch nicht die Mindestanforderungen des Systems (EPS12V, SSI PDSG, etc) und spielen daher in einer passenden Überlegung keine Rolle.
Furmark: ATI drosselt, NVidia angeblich nicht. Anandtech scheint auch einige Male nur gut zu raten anstatt zu wissen. "We're told..." -> hörensagen, also genau so fundiert wie meine Aussage in diesem Absatz.
Dabei ist aber die Aussage von Anandtech auch interessant: Wenn anhand des Verhältnisses "ration of texture to ALU instructions" gefiltert wird und nicht anhand der ausführbaren Datei, dann greift die Drosselung immer. Also auch in Spielen.
Zudem solltest Du auch nicht unterschlagen, daß in Deinem verlinkten Artikel ausdrücklich steht, daß auch Anandtech kein Programm oder Spiel gefunden hat, welches eine höhere Last produzieren konnte, als es mit FurMark möglich gewesen wäre!
=> FurMark eignet sich also sehr wohl zur Beurteilung der maximalen Leistungsaufnahme unter 3D-Last in einem System. Oder besser: Es ist eine Abschätzung nach oben, da die Spiele diesen Wert eben nicht erreichen.
Meine Karten werden dabei nichtmal 70°C warm - die VRMs liegen ungefähr im gleichen Bereich nach einer stunde FurMark.
Erst letztens hatte ich einen interessanten Artikel gefunden, der TDP mit tatsächlichen Verbrauchswerten verglichen hat. Die NVidia Karten (Quadros waren, wenn ich mich recht erinnere, nicht enthalten) lagen teilweise bei furmark deutlich über der TDP, teilweise auch drunter, abhängig vom Grafikkarte-Typ.
GTX260er lagen, da ich eben gezielt danach geschaut habe, recht gut im Soll.
Warum ausgerechnet Mass Effect besser sein sollte, ist mir überhaupt nicht klar. Es ist nur ein Spiel - zudem nicht gerade ein unterhaltsames oder besonders ansehnliches
- und hat allein deswegen, da es eben ein Spiel ist, deutlich schwankende Lastsequenzen.
Realistischer ja, aber zur Angabe eines bestimmtes Wertes ungeeignet. Was soll man da machen? Mitteln? Das taugt doch herzlich wenig zur Wahl eines Netzteils.
Solange mir niemand etwas besseres als FurMark zeigt, bleibe ich dabei als Abschätzung des "Worstcase bei normaler Verwendung".
Achja: ATI-Tool, von dem Furmark m.E. abgekupfert wurde, belastet die Grafikkarte nicht ganz so extrem, aber grob im gleichen Bereich.
Es ist auch recht schwierig zu bestimmen, ob und wie ein gewöhnlicher Benchmark nun eine höhere Last verursacht. In einem Spiel kann das ja nur als kurze Lastspitze der Fall sein. Eine kurze Lastspitze (wenige Frames) ist allerdings für einen solchen Test irrlevant. Einerseits wird soetwas von Kondensatoren abgefangen und belastet ein anständiges Netzteil, welches nicht bereits an der Kippe zum Abschalten steht, nicht, andererseits sind solche Spitzen ohne immensen Messaufwand gar nicht detektierbar. Die zeitliche Auflösung fehlt einfach und man muß sich dann auch fragen, ob das überhaupt sinnvoll ist den Stromverbrauch derartig hochauflösend zu messen.
Wie es auch bei Heise steht: Über eine 1s gemittelt (integriert). Ganz kurze Lastspitzen werden somit gleich ausgebügelt.
| Zitat : Das Präzisionswattmeter LMG 95, welches wir zum Bestimmen der Leistungsaufnahme von Testgeräten verwenden, misst mit einer Abtastrate von 100 kHz und mittelt den Wert über eine einstellbare Zeit - wir verwenden 1 s, um kurzzeitige Schwankungen aufzufangen. Mit dieser Methode erhält man niedrigere, realistischere Werte als mit den oben erwähnten Handmultimetern. |
Quelle: Heise-Link von 7Oby.
Auch das bestätigt, daß die "nach oben Abschätzung" über ein gewöhnliches, billigeres, Messgerät durchaus klappt. Ich erhebe bestimmt keinen Anspruch darauf, daß ein 30 Euro Gerät eine absolute Genauigkeit erreichen könnte.
Vermutlich reichen auch JanR die Angaben, die ich schrieb.
Man könnte sich nun allerdings darüber streiten, ob ich zeitgleich noch Prime95 hätte ausführen sollen...
Und zu Spitzen in Spielen und anderen Benchmarks: Furmark und ATI-Tool setzen ja gerade darauf die Karte aufzuheizen und unüblich lange maximal zu beanspruchen - extremer als jedes Spiel es in der Realität vermag. Wenn das System dann stabil läuft, dann hält es wohl auch Spielen und anderen 3D-Anwendungen, sowie GPGPU-Aufgaben stand.
Hi,
| Zitat :
|
Tun sie. Auf Arbeit messen wir mit dem gleichen Geraet, zu Hause habe ich ein Billigding, das gegenueber dem Conrad aber nur um 1-2 % abweicht, wenn man es mit einem Netzteil mit PF-Korrektur belastet.
| Zitat :
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Du meinst den hier, oder?
http://ht4u.net/reviews/2009/leistungsaufnahme_graka/
Der ist wirklich sehr lesenswert.
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Mich wuerde interessieren, was deine Quadros zu dem in meinem vorigen Post gelinkten CUDA-Programm sagen.
Unsere GTX295 haben wir damit bei ordentlich Orkan im Gehaeuse in einem auf 20 Grad gekuehlten Serverraum auf 88 Grad bekommen. Allerdings sind die ohne Luecke als Viererpack verbaut und waermen sich damit gegenseitig.
Viele Gruesse,
Jan
Ich würd' gern zwei Aspekte erklären:
1. Warum u. welche Bedenken ich gegen gewisse Stromverbrauchsgeräte habe :
Um die Wirkleistung zu messen muss man dieses Integral bilden:

Das geschieht durch Sampling von U(t) und I(t). Heise hat ein Meßgerät mit einer Samplingrate von 100 kHz verwendet. Es darf bezweifelt werden inwieweit damit die Wirkleistung eines Schaltnetzteils mit einer Arbeitsfrequenz von 15…300 kHz überhaupt gemessen werden kann. Die PF Korrektur der Netzteile, die seit 2001 verpflichtend ist, ist hier zwar hilfreich, aber welche Samplingfrequenz hat ein Voltcraft Energiemessgerät von Conrad?
Wenn es nur 2-3% Unterschied wären, wäre das hinreichend genug. Ohne einen Beitrag, der z.B. mittels Oszilloskopbild zeigt über welche Größenordnung von Fehler wir hier reden - solange glaube ich keinem Energiekostenmessgerät. Ganz gleich welcher Preisklasse. Und solange ist es für mich unseriös zu entscheiden welche Netzteilkapazität für welchen Stromverbrauch notwendig sind. Da hat ein Praxistest zur Ermittlung der unteren Schranke (bis Computer abschaltet) eine höhere Aussagekraft.
Im übrigen hier noch der c't Artikel diesmal mit Osziloskopbildern + Formel:
http://web.archive.org/web/2005050 [...] ault.shtml
2. Warum ich vermute, dass man mit Games hohe Auslastungern erzielt :
GPUs besitzen eine komplizierte Anordnung von verschiedenen ALUs. Diese werden wieder gruppiert u. mit anderen Funktionen angereichert: Mathe-ALUs für transzendente Funktionen, Verwaltungsregistern für's Threadmanagement, Caches etc. Die Anordnung wurde so im Laufe der Zeit immer wieder verbessert mit dem Ziel Grafik möglichst effizient zu rendern.
Wenn man Brook+ oder CUDA programmiert bemerkt man viele diese Einschränkungen. Es ist nicht ohne weiteres möglich alle Einheiten auszulasten.
Tino Kreiss (3D Mann) von TH hat in seinen Artikeln mehrfach erwähnt, dass er in Mass Effect den maximalen Stromverbrauch ermittelt hat. Den Original Artikel von ihm finde ich nicht auf die Schnelle, aber hier ist's auch nochmal erwähnt:
http://www.tomshardware.com/de/Gra [...] 205-3.html
Ich schließe nicht aus, dass man mit CUDA, OpenCL, Brook+ Programmen oder what-so-ever doch eine extremere Belastung hinbekommt. Vielleicht das Sha1 CUDA Programm was JanR erwähnte.
Aber genauso wenig wie Intel TAT Werte oder linpack Stromverbrauchswerte in der Praxis interessant sind, so wenig ist es interessant seine teure Quadro GPU mit irgendwelchen Programmen zu zerstören. Mein Punkt war, dass Furmark aufgrund der aktuellen Diskussionen zu Grafikkartendrosselung nicht mein einziger Test gewesen wäre.
--
GPU mit Furmark + CPU mit prime95 ist verbraucht mehr als GPU mit Furmark allein.
P.S.: Die Meßwerte an sich find' ich auch interessant. Hab' halt was zur Einordnung geschrieben.
Hi,
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Es gibt Argumente dafuer, es gibt welche dagegen: Um eine solch leistungsfaehige GPU so mit Arbeit zu versorgen, dass sie die ganze Zeit Vollast hat, braucht man einiges an CPU-Leistung, die natuerlich fehlt, wenn die CPU noch was anderes tut. Ebenso kommt prime auf diese Weise nicht zu seiner vollen Last, da die CPU auch noch was anderes macht. Von daher kann es gut sein, dass der Mehrverbrauch der staerker ausgelasteten CPU den Minderverbrauch der nicht ganz voll ausgelasteten GPU(s) kompensiert, es kann aber auch genau umgekehrt sein. Sollte man also testen... zum Glueck haben wir da auf Arbeit gerade ein nettes System:
Versuchsaufbau: ASUS P6T7 WS mit Core i7, 12 GB DDR3 1066 und 4 x GTX 295
Szenario 1:
8 x das oben erwaehnte sha1-Programm, jeweils einer der acht GPUs und einem der acht CPU-Threads zugewiesen.
Verbrauch: 1140 Watt
Szenario 2:
Wie oben, dazu noch 8 x mprime -t (das Linux-Gegenstueck zu prime95) per taskset den Threads zugeordnet und nicht geniced.
Ergebnis: Die Leistung des Sha1-Programms bricht ein wenig ein, manche Durchlaeufe schaffen statt 160 MHashes/s nur noch 100...120.
Verbrauch: 1230 Watt
Zum Vergleich: Bei einem Rechner wie diesem liegt der Unterschied zwischen idle und Vollast mit 8 x mprime -t bei 130 Watt (wieder an der Steckdose gemessen, also das gesamte System mit Wandlerverlusten). Jetzt haben wir noch eine Differenz von 90 Watt... die oben genannten Effekte schlagen also zwar zu, aber letztlich treiben sie den Verbrauch dennoch weiter nach oben.
Hast also recht, zumindest fuer unseren Rechner.
Viele Gruesse,
Jan
P.S.: Waehrend mprime lief, sind die GPUs uebrigens auch ein oder zwei Grad kuehler geworden...
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Sieht nach einem HDD Problem für mich aus. Installiere mal den Benchmark auf eine andere...
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