16 Digitalkameras im Test
Wir untersuchen praxisnah die Leistungen von 16 Digitalkameras: Darunter sind vier Einsteigermodelle mit 2 Megapixel, 10 Geräte mit 3 oder 4 Megapixel sowie zwei Highend-Kameras mit 5 Megapixel. Das Testverfahren für die Bildqualität ist gegenüber früheren Tests weiterentwickelt und ergänzt. Bei Aufnahme-Szenarien wie Porträt, Landschaft, Nahaufnahme und Gegenlicht müssen die Digitalkameras jetzt beweisen, ob deren eingesetzte Technik den Anforderungen dieser Standard-Motive gewachsen sind. Mit früheren Tests sind die Ergebnisse daher nicht vergleichbar. In den Bestenlisten sind nach dem neuen Verfahren geprüfte Kameras entsprechend markiert.
Testsieger in der 2-Megapixel-Kategorie ist die Fujifilm Finepix A204. Beste Kamera aus der 3- und 4-Megapixel-Klasse ist die Canon Ixus 400. Die Minolta Dimage F300 setzt sich in der 5-Megapixel-Klasse durch.
Sparen am falschen Ende
Der aktuelle Vergleichstest zeigt: Günstige Modelle wie die 170 Euro teure HP Photosmart 320 bieten zwar für wenig Geld den Einstieg in die Digitalfotografie, lassen aber bei Bildqualität und Einstellungs-Optionen zu wünschen übrig. Allen 2-Megapixel-Kandidaten gemeinsam ist eine spartanische Ausstattung: Sämtliche Bildeinstellungen trifft üblicherweise die Kamera selbst. Dem Anwender bleiben bis auf wenige Ausnahmen keine Wahlmöglichkeiten. Zudem setzen die Hersteller im Falle der HP- und Kodak-Kameras auf schmucklose, klobige Plastikgehäuse und wenige, groß ausgefallene Bedienelemente. Immerhin: Mit der Nikon Coolpix 2100 und der Fujifilm Finepix A204 sind zwei der vier Einsteiger-Produkte gut verarbeitet und bieten ordentliche Leistungen.
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