Komfort ab 3 Megapixel
Aufnahme-Parameter wie Weißabgleich, Lichtempfindlichkeit und Belichtungskorrektur lassen sich erst mit den 3- oder 4-Megapixel-Modellen individuell anpassen: Nur die Canon- und Sony-Produkte, die HP Photosmart 850 und die Casio Exilim EX-Z3 bieten beispielsweise einen manuellen Weißabgleich.
Die Hersteller setzen hier gegenüber den Einsteigerkameras auf höherwertige Komponenten. Die Technik ist nicht mehr in Kunststoff-, sondern in Metallgehäusen untergebracht. Im Vergleich zu den eher plumpen 2-Megapixel-Produkten finden sich hier pfiffige Lifestyle-Kameras wie die annähernd baugleichen Pentax Optio S und Casio Exilim EX-Z3. Diese bieten dreifachen optischen Zoom bei einer Gehäusetiefe von nur zwei Zentimetern. Hier punkten auch Testkandidaten wie die Canon-Modelle, die mit ansprechender Optik, solider Verarbeitung und großem Funktionsumfang überzeugen. Zu Letzterem zählen vordefinierte Aufnahmeszenarien für Landschafts- oder Porträtaufnahmen. Hervorzuheben ist die Casio Exilim EX-Z3, die den Anwender per Knopfdruck aus 21 Szenarien auswählen lässt.
Dass von der Kameragröße nicht auf deren Pixelzahl zu schließen ist, zeigt die 5-Megapixel-Kamera Sony DSC-P10. Diese ist kleiner als fast jedes 2-Megapixel-Gerät im Test und wiegt nur etwa 200 Gramm. Neben guter bis sehr guter Bildqualität bestimmen hochwertige Displays und umfangreiche Einstellmöglichkeiten den Auftritt der 5-Megapixel-Klasse.
Günstige 2-Megapixel-Modelle eignen sich für Gelegenheitsfotografen, die nahezu sämtliche Bildeinstellungen der Kamera überlassen wollen. Wer Wert auf manuelle Einstellmöglichkeiten legt, sollte eine Kamera mit mindestens drei Megapixel kaufen. Fotografen, die exzellente Bildqualität und semiprofessionelle Optionen wünschen, sind mit einer 5-Megapixel-Kamera gut bedient.
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