Goldrausch Teil II: Gold- und Silbersuche im Prozessor
Einleitung
Unser Hightech-Schrott ist voller teurer Edelmetalle. Schon vor einigen Monaten zeigten wir, wie man die wertvollen Reste aus überflüssig gewordenen Motherboards herauslösen kann. Doch nicht nur hier versteckt sich edles Metall.
Auch bei den Prozessoren können Goldsucher fündig werden. Hier verbirgt es sich nicht nur in Pins und Pads, sondern stellt in dünnen Fäden auch die Verbindung zwischen diesen her. Mit handwerklichen Methoden kann man aber nicht nur dieses Edelmetall aus den Hardware-Altlasten lösen. Auch Silber findet sich reichlich!
Aber Vorsicht: Die hier verwendeten Chemikalien sind sehr gefährlich, vor allem in den eingesetzten Konzentrationen. Daher raten wir dringend davon ab, dieses Experiment zu Hause nach ahmen.
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Man sollte schon darauf Hinweisen das dies echt Gefährlich ist was man hier tut.
Man sollte auch sehen, in Afrika wird dies mit viel einfacherern Methoden gemacht
http://www.tagesspiegel.de/politik [...] 53100.html
Man sollte schon darauf Hinweisen das dies echt Gefährlich ist was man hier tut.Man sollte auch sehen, in Afrika wird dies mit viel einfacherern Methoden gemachthttp://www.tagesspiegel.de/politik [...] 53100.html
Allerdings, da hat sich eine regelrechte Verwertungsindustrie für unseren elektronischen Wohlstandsmüll etabliert. - Wobei die Arbeit unter den unwürdigsten Bedingungen gemacht wird, der verlinkte Artikel zeigt dies ja deutlich auf.
Der Warnhinweis ist da, allerdings ist er in "Weiter lesen"-Bereich gerutscht.
dann schreibt doch bitte die oben an Warnungn. Schreibt dazu dass solche Chemikalien auf keinen Fall ins Abwasser gehören. Das muß als Sondermüll entsorgt werden
Als "Demo" für alle informatisch interessierten sicherlich durchaus lustig, chemisch sind da jedoch eine Menge fehlerbehaftete Aussagen dabei.
Bild 10: Die Formel von Natriumchlorid ist natürlich NaCl, das NaNO3 steht für das Natriumnitrat, hier handelt es sich offenbar um eine verrutschte Summenformel. Auch die Angabe einer Hydrathülle (aq) sollte, wenn schon, dann konsequent mit (aq) durchgezogen werden, nicht auch mal mit (Aq).
Bild 19: Das AuCl3 reagiert mit HCl zu H[AlCl4] - einem Goldkomplex. Dieser ist meines Wissens nach auch in den Galvanisierlösungen zum Vergolden verwendet.
Bild 11: Reaktionen sind exotherm (oder endotherm), exotherm ist bereits ein Adjektiv, die Formulierung "exothermisch" klingt in meinen Chemikerohren einfach falsch.
Bild 12: Die Reaktion von Zink und Säure ergibt durchaus Wasserstoff, doch dieser ist meiner Meinung nach nicht primär für die Spaltung des Silberchlorids verantwortlich - Zink ist unedler als Silber, daher löst es sich auf, das Silber hingegen fällt aus. Man kann dies ganz einfach daran sehen wenn man eine Platte eines unedlen Metalls in eine Silbernitratlösung taucht - es bildet sich auf der Oberfläche des unendlen Metalls eine Schicht des Edelmetalls.
Bild 15: Platin hätte nicht mit der Salpetersäure reagiert und fände sich daher nicht in der Silbernitrat-Lösung (und damit am Ende evtl. im Silber) sondern wenn, dann im Filterrückstand (die Silbernitratlösung wurde ja vor dem weiterverwenden filtriert).
da war jemand schneller als ich^^.
noch eine weitere Aussagen die nicht so ganz stimmen:
Nur das Cl2 bring das Au in Lösung. Möglich wäre auch Königswasser hier hätte man Chlorradikale. Außerdem wäre auch noch die möglichkeit es in Cyaniden zu lösen.
Ich denke das Elektrolytische verfahren wesentlich besser sind als Chemische um Au, Ag und Cu aus der Lösung zu holen, da Strom fast immer billiger ist als chemikalien in kleinen Mengen, man schmeißt zusätzliche verunreinigungen rein und elektrochemisch kann man reinere metalle erhalten.
Großtechnisch wird der Schrott wahrscheinlich gemahlen in NaCN Lösung geschmissen abfiltriert und Elektrochemisch die metalle gewonnen.
Bei Cl2 gas und bei den Stickoxiden NOx würde ich speziell nochmal auf die gefahr hinweisen. Außerdem etstehen riesige mengen an NOx für ca. 63g Kupfer würden 44.8l NOx entstehen.
da war jemand schneller als ich^^.
noch eine weitere Aussagen die nicht so ganz stimmen:
Nur das Cl2 bring das Au in Lösung. Möglich wäre auch Königswasser hier hätte man Chlorradikale. Außerdem wäre auch noch die möglichkeit es in Cyaniden zu lösen.
Ich denke das Elektrolytische verfahren wesentlich besser sind als Chemische um Au, Ag und Cu aus der Lösung zu holen, da Strom fast immer billiger ist als chemikalien in kleinen Mengen, man schmeißt zusätzliche verunreinigungen rein und elektrochemisch kann man reinere metalle erhalten.
Großtechnisch wird der Schrott wahrscheinlich gemahlen in NaCN Lösung geschmissen abfiltriert und Elektrochemisch die metalle gewonnen.
Bei Cl2 gas und bei den Stickoxiden NOx würde ich speziell nochmal auf die gefahr hinweisen. Außerdem etstehen riesige mengen an NOx für ca. 63g Kupfer würden 44.8l NOx entstehen.
Gold! Echtes Gold! Harhar!!! o.O
Man kann Gold auch im Teilchenbeschleuniger erzeugen, nur lohnen tut sich das nicht
.
Interessante Fotostrecke!
Nur, wer zum Henker hat sich diesen "mehr lesen" Link ausgedacht???
Am lustigsten ist er beim letzten Bild...
Da werden dann aus den sechs Punkten am Satzende drei Punkte... :lol
Vor allem finde ich den "mehr lesen" Bereich insofern Schwachsinn, weil alle Texte in die rechte Spalte ohne Seitenumbruch passen.
da muss ich chaot1974 recht geben dieses mehr lesen ist irgendwie so ein bischen Bildzeitungsniveau schau dir die Bilder an aber frag nicht nach informationen.
Ein offenes Fenster ersetzt keinen Abzug für mehrere hundert Euro. Ich halte mich deshalb als Chemiker mal ganz diskret zurück betreffend des Niveaus in dem Artikel.
Im übrigen möchte ich anmerken: Nitrose Gase können über kurz oder lang zu Impotenz führen. Ich würde daher schon allein ein solches Experiment nur im freien oder im Abzug dürchführen. Also bitte nicht wieder solche Spielereien am Fenster machen! Von der Gefahr ernster Lugenschäden mal ganz abgesehen. Ein Leben mit COPD möchte ich auch keinem von euch wünschen.
Ich finde den Artikel sehr inforativ, wenn auch gefählrich, aber was ist denn heutezutage einfach,wenn man etwas erzielen möchte. Ich wäre über Hilfe im Bezug auf Rückgewinnung von Gold aus Elktroschrott sehr dankbar, da ich selbst chemisch nicht so versiert bin. Thanks, souvage. E-mail
rstcde@yahoo.com
Super gut gemacht