Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Lian Li - Zu Besuch bei den Aluminium-Profis (Fotoreportage)

Lian Li - Zu Besuch bei den Aluminium-Profis (Fotoreportage)
Von
Ein Besuch bei Lian Li

Firma, Gesichter, Produktion - all dies erzählt viel mehr, als ein neutraler Katalog oder eine einfache Webseite auszudrücken vermag. Heute schicken wir unsere Leser deshalb auf einen virtuellen Besuch bei Lian Li vorbei, einer der Gehäusemanufakturen, deren Produkte weltbekannt sind und als Sinnbild für höchste Verarbeitungsqualität und Innovationen stehen. Gespannt? Auf geht's...

Weiter Weniger
Experten im Forum befragen

Zu diesem Thema einen neuen Thread im Forum Fotoreportage erstellen.

Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

Alle 17 Kommentare anzeigen.
Auf dieser Seiten können keine Kommentare mehr abgegeben werden
Sortieren nach: Neueste zuerst | Älteste zuerst
  • thomaz , 27. August 2011 00:28
    und wieder ein sklavenbarbeitsbericht auf thg.de

    jeder der arbeiter den wir auf den bildern sehen hat gerade genug geld um nicht zu verhungern.

    jeder der sein geld in so ein produkt steckt ist SCHULDIG !

  • mareike , 27. August 2011 02:31
    @ thomaz

    Solche Berichte sehe ich auch meist eher kritisch, aber letztendlich ist dies auch eine Gelegenheit den Kunden solcher Firmen vor Augen zu halten, wofür sie mitverantwortlich sind.

    Aber wo will man im Computerhardwarebereich noch Firmen finden, wo es nicht Mitarbeiter vom Dach regnet, oder der Monatliche Hohn nur zum Hungern reicht.
  • FormatC , 27. August 2011 06:26
    Bei Euch ist echt eine Schraube locker.

    Mal nebenbei bemerkt, Sklavenarbeit sieht anders aus. Goldketten, japanische Armbanduhren, Motorroller - von Ausbeutung, ausgemergelten und geschundenen Gestalten ist da nichts zu sehen. Hat vielleicht mal einer der Herren Möchtegernfidelcastros auf die Karte geschaut? Das ist nicht Festlandchina! Lian Li zahlt normale Gehälter, das ist fast noch ein Familienbetrieb. Typisches Anarchistengefasel, wenn zufällig mal kein Auto zum Abreagieren in der Nähe steht.

    Kehrt lieber mal hier in Deutschland vor der eigenen Tür. Wer sein Einkommen mit Sozialhilfe aufstocken muss, ist nicht besser dran. Und die Mär der niedrigen Lohnkosten in Festlandchina stimmt so auch nicht mehr ganz. Die Löhne in den Schlüsselindustrien sind in den letzten Jahren weit über 100% gestiegen. Es ist halt nur peinlich, wenn man sein Wissen nur vom Stammtisch bezieht.

    Ich würde mir eher bei anderen Produkten einen Kopf machen. Die neuen Billiglohnparadiese liegen glatt vor Eurer Haustür. Wenn ukrainische Näherinnen C&A-Klamotten für 100 Euro Monatslohn herstellen, Lebensmittel aber fast noch teurer sind als hier, Arztbesuche und Medikamente mangels Versicherung selbst gezahlt werden müssen - da würde ich mal über einen Boykott nachdenken. Man darf zudem davon ausgehen, dass wir nur über Firmen berichten, die wir auch aus unserem Ermessen heraus als würdig betrachten. Wir sind nicht die Junge Welt oder eine andere poststalinistische Kampfpostille, unsere Interessen liegen auf eher irdischen Gebieten.
  • Anonymous , 27. August 2011 10:19
    Falscher Post, sorry!
    Das geht hier aber schlecht zu löschen!
  • ZwiebackMitHonig , 27. August 2011 13:22
    Taiwan ist kein Billiglohnland, deren Einkommen ist nicht viel, wenn überhaupt niedriger als hier in Europa.
    Dort arbeiten sehr gut ausgebildete Fachleute und Ingenieure.
    @thomaz
    Wen du nicht schuldig sein willst, dann will ich mal sehen in welcher Kleidung du steckst und mit was du überhaupt diese unsinnige Frase eingetippt hast.
  • mareike , 27. August 2011 13:29
    Ja so ein Auto zwischendurch, wär mal nicht schlecht. Aber nicht unter S-Klasse. Vieleicht sitzen ja noch nen paar Politiker mit drinn. Schöne Vorstellung.

    :) 
  • alterSack66 , 28. August 2011 00:59
    Zitat :
    jeder der sein geld in so ein produkt steckt ist SCHULDIG !
    Ich bin schuldig, habe ein Lancool. Mit welchem PC/Notebook hast du das geschrieben? Sicher alles "Made in Germany" von hochbezahlten Arbeitnehmern gefertigt. Genau so wie deine Schuhe, T-Shirts usw.
  • FormatC , 28. August 2011 06:47
    Ich würde gern von der großen und bösen Weltpolitik wieder zurück auf Thema kommen wollen. Gehts auch ein wenig On-Topic? ich finde es nämlich wirklich erstaunlich, was hier auf engem Raum mit wenigen Leuten für ein hohes Niveau geschafft und auf Jahre auch gehalten wurde.
  • avaka , 28. August 2011 17:09
    Ich weis dass das natürlich nicht geht aber ich hätte ja einmal gerne den Ingenieuren über die Schulter geguckt die diese Gehäuse designen, konstruieren und zeichnen. Ob und wie die ihre Gehäuse testen, Simulationen, was fürn CAD usw... (bin halt selber Ingenieur ;)  )
    Vllt mal als Anregung. Wie wäre es eine solche Bilderreihe mit einem Interview zu ergänzen bei dem solche Fragen gestellt werden?

    Ich finde es überdies immer wieder spannend, welche unscheinbaren Schuppen Markenfirmen beherbergen oder wie wenig Leute an komplexen Dingen arbeiten.
  • FormatC , 28. August 2011 17:29
    Es gibt leider Dinge, die NICHT gezeigt werden dürfen und die, wenn auch sehr höflich, komplett ausgeschwiegen werden. :( 

    Der Preis für ein Lian Li geht so schon in Ordnung, denn die Stückzahlen sind durchaus ein wenig exklusiv. Dafür bekommt man auch etwas geboten und wer es sich nicht leisten möchte, muss es auch nicht. Alternativen gibts genug, man kauft sowas also nur, wenn man wirklich möchte und kann. Daran ist nichts Schlimmes.
  • klomax , 28. August 2011 17:32
    Diese Gehäuse sind schon was feines, aber leider etwas über meinem Budget.

    Wobei ein Lian Li für ~100 € durchaus mein Interesse geweckt hat (z. B. das PC-6).

    Mal gucken, erstmal ist ein größerer Monitor dran.

    Die Reportage ist sehr interessant: Hat mich an meine Kindheit erinnert, wo ich an Papas Arbeitsplatz (Werkzeugmacher) die Maschinchen bestaunt habe. - Der hat als junger Bub mit der Pfeile angefangen, und am Ende sind computergesteuerte Fräsen + IT-Personal im Einsatz gewesen.

    Trotzdem: Handarbeit und Augenmaß sind weiterhin von Vorteil.

    Ganz billige Gehäuse kommen mir nicht mehr in die Bude.
  • franzmann , 29. August 2011 01:04
    Kleine Anmerkung am Rande: der Maschinenbauer Amada ist nicht wie Text angegeben ein amerikanischer ("amerikanische Amada EMK 3510 NT") Hersteller, sondern ein japanischer. Kann man auch auf der Homepage der deutschen Vertretung nachlesen.
  • wocotruw , 29. August 2011 03:16
    thomazund wieder ein sklavenbarbeitsbericht auf thg.de

    in deutschen Mittelstandsbetrieben sieht es teilweise genauso aus. Und alle könnten sich trotzdem noch Butter aufs Brot schmieren. Keine Ahnung wo deine seltsamen Fantasien herkommen...
  • blasty , 29. August 2011 12:41
    "Typischer Werktag. Der Chef hat seinen exklusiven Platz, die meisten Angestellten kommen mit Motorroller, Bus oder der nahegelegen Bahn."

    Und das ist bei uns in Deutschland viel oder komplett anders!? Ich verstehe echt nicht in welcher Realität der Autor lebt!!!
  • FormatC , 29. August 2011 13:34
    Zitat :
    Und das ist bei uns in Deutschland viel oder komplett anders!? Ich verstehe echt nicht in welcher Realität der Autor lebt!!!
    Bei uns fährt doch jeder Hinz und Kunz mit dem Auto seine 2 km bis auf Arbeit, in Taiwan ein ziemliches Unding. Und wenn man sich den leeren Ex-Parkplatz am Ende des Beitrags anschaut, weiß man auch, warum man den so problemlos zubauen konnte. Im Grunde verstehe ich allerdings Deinen Einwurf nicht. Schlecht gegessen?
  • FormatC , 29. August 2011 17:02
    Stimmt, Amada ist eine japanische Firma. Ich hatte mich vom Händlerkatalog verleiten lassen ;) 
  • ashrakk , 30. August 2011 07:59
    Taiwan ein Billiglohnland und Sklaverei? Das passt eher bereits auf manche deutsche Firma, wo anstelle normaler Arbeitskräfte eben massenhaft Leiharbeiter eingesetzt werden. Und leider nicht um kurzfristige personelle Engpässe zu überwinden, sondern gezielt über viele Jahre hinweg. Dazu kommt in Einzelfällen dann auch noch der Hass der Stammbelegschaft auf die "Lohndumper und Arbeitsplatzklauer". Einem damaligen Arbeitskollegen wurden an seinem Escort sämtliche Scheiben eingeschlagen.