Praxis Bild für Bild: SSD-Upgrade im iMac, selbstgemacht
Praxis Bild für Bild: SSD-Upgrade im iMac, selbstgemachtApples iMac ist ein spannendes und vor allem schönes Arbeitsgerät. Allerdings lässt sich der Hersteller jedes Upgrade auch fürstlich bezahlen. Das gilt insbesondere für eine SSD, für die Apple in seinem Online-Shop stolze 500 Euro Aufpreis verlangt - und das für ein 256-GB-Modell. Zur Erinnerung - eine Samsung SSD 830 in dieser Größe kostet im Onlinehandel derzeit etwa 280 Euro, Crucials m4 nochmal 10 Euro weniger. Wer also selbst Hand anlegt, kann sparen. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie es geht.
Anmerkung: Wir mussten feststellen, dass die Lüfter unseres iMac nach dem Tausch durchweg auf hochtouren liefen. Des Rätsels Lösung: Apples Laufwerke sind in der Firmware angepasst, so dass das OS X ohne SMART auszulesen den HDD-Lüfter steuern kann. Mit dem Austausch des Laufwerks fehlen die Sensordaten. Eine Lösung ist das kostenpflichtige HDD Fan Control, das sofort und einwandfrei funktioniert.
Außerdem sollte jedem Nutzer klar sein, dass mit diesem nicht trivialen Eingriff die Garantie erlischt. Jeder handelt also auf eigene Gefahr, und Tom's Hardware übernimmt keine Haftung für eventuell auftretende Schäden.
Gute Anleitung!
Das steht schon auf der ersten Seite. Man muss auf "Weiterlesen" klicken.
Nicht unbedingt.
Garantie? Original Festplatte wieder einsetzen und fertig.
Wer den Umbau vornimmt, sollte allerdings anschließend noch per Patch (im www suchen) die TRIM-Option aktivieren, die ist nämlich sonst nur bei original vorhandener SSD von Apple automatisch aktiv.
Wenn jetzt jemand mit der hochgelobeten Stabilität von der Apple hw herkommt. Lion rennt auf einen Sandy und gigabyte MB so stabil als wäre es ein real Mac.
Bei Imac v2 könnt man ja ein servic pannel für die HDD, Ram einbauen. Nur das wird nicht kommen weil das Apple Philosophi ist.
@Über mir: Apple hat einfach eine sehr gute Verkaufsstrategie und darauf kommt es an. Davon (Profit, Marge) können die "PC-Hersteller" nur träumen. Man wird ja nicht gezwungen, das Zeug zu kaufen. Einen Grund wird es schon haben. Und in einem Unternehmen sind 500 Euro mehr für nen Rechner kein Thema, wenn man mit der Kiste nachher ohne/wenig Support 3-4 Jahre auskommen kann. Ein paar Stunden Ausfall und schon sind die "gesparten" 500 Euro weg. Was nicht heisst, das Apples Produkte nicht ausfallen, ist ja im Endeffekt die gleiche Hardware. Im Moment fällt ein G5 Mac Pro nach dem anderen aus. Aber die letzten 6 Jahre während des Produktiveinsatzes hatten sie 0% Ausfallrate! Im Gegensatz zu den Dell/Fujitsu/HP-Geräten...25% Ausfälle nach 4 Jahren. Und deren Geräte sind in dieser Leistungs-/Anwendungsklasse nicht günstiger....vom Support- und Wartungsaufwand für die Windowssysteme fangen wir nicht an zu reden (Unix ist da zum Glück besser, bzw. wartungsärmer...zumindest unsere Statistik über 20000 MA sagt das. Was nicht heisst, das Windows schlecht und Unix gut ist).
PS: Schau mal, was bei Dell eine andere HDD/SSD/Festplatte kostet...