Externe Datenspeicher im Wandel der Zeit
Externe Datenspeicher im Wandel der ZeitHeutzutage kann man einen acht GByte fassenden USB-Stick schon für wenige Euro erwerben. Wer mehr braucht, bekommt eine 64-GByte-Version zu Preisen ab 40 Euro. Auf einem solchen Stick kann man dann ein ganzes Betriebssystem und jede Menge Anwendungen unterbringen. Allerdings war es nicht immer so komfortabel und simpel...
Viele unserer Leser werden sich noch an ganze CD-Stapel erinnern, auf denen man alles mögliche auslagerte. Noch ein paar Jahre zuvor war man bemüht, seine Daten passgerecht auf eine 1,44 MByte fassende 3,5-Zoll-Diskette zu packen – und das war schon ein Fortschritt gegenüber den alten Floppy-Disks. Die ganze alten IT-Hasen werden sich vielleicht sogar noch an die Zeit erinnern, als IBMs Lochkarten die Norm waren.
Externe Speicher haben also ohne Zweifel eine interessante Vergangenheit. Gehen wir einfach mal in der Zeit zurück und schauen uns an, wie sich die Technik entwickelt hat.
und soo genau will ich's (persönlich,natürlich) garnicht wissen. Wenn Du darüber ne Diplom-Arbeit schreiben willst kannste das gerne tun, das werden aber wohl nicht so viele lesen (wollen)
Danke für die nette kleine Kolumne
Wobei die Idee eines kleinen Online-Museums aufkommt, dann auch vollständig und chronologisch korrekt. Wirds irgendwo schon geben aber hier im Forum als eigenen Museums-Fred.
Damals gabs so praktische 100er Boxen, fast für die Hosentasche. Waren immerhin portable 144MB
Btw. die 100er Box war nicht wirklich "hosentaschentauglich" die 20er Boxen waren schon unhandliche Würfel mit ca. 11x11cm Kantenlänge :-) bei einer Stärke von einer Disk von ca. 4-5 mm nicht verwunderlich ^^ (5mmx100 Stück da brauchts ne wirklich große Hose :-) )
BD wird sich nicht als Spiechermedium durchsetzen, da die Nachteile optischer Speicherung viel zu hoch sind.
Das P/L Verhaeltnis je GB und die Sicherheit ist bei einer HDD deutlich hoeher.
Natürlich gibts in Deutschland noch nichts in Richtung Netflix was halbwegs was taugt. Es gibt da Wege wie man Netflix, Hulu, etc. trotzdem von Deutschland aus nutzen kann aber die werden dem Durschnittsnutzer leider zu umständlich sein.
Außerdem ist es interessant, dass es sich eigentlich um ein metrisches Format handelt, nämlich 9 cm, das nur wegen der Amis 3,5"-Format heißt.
Die Streams sind, auch wenn sie mit "HD" bezeichnet sind, i.a. qualitativ dichter an SD (DVD) als an HD (BR). Keine Ahnung, wie die Qualitaet des IPTV der Telekom aussieht, aber die uebers Netz gestreamtem Mediatheken, sind auch weit von HD entfernt.
3 Zoll Diskette!
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Compact_Floppy.jpg&filetimestamp=20050202094521
Außerdem hat die Musikkassette als Datenspeicher (Datasette) zunächst im Privat-Bereich durchaus mit der Floppy-Disk konkurrieren können.
Und dann gab's die doch viel früher auch Monster-sized mit austauschbaren Plattenstapeln in ca. 16-Zoll. Als Azubi habe ich noch einige davon verschrottet.
Ganz zu schweigen von den Data General Bandlaufwerken. Es war immer ein Genuss, den 60-Kilo-Kolossen beim vollautomatischen Einfädeln zuzusehen (dafür hatten sie eigens ein Gebläse!). Das waren eigentlich schon Computer für sich.
Das auch, wenn ich daran denke wie selten ich heute meinen DVD- Brenner noch verwende. Dank 100 MBit- Leitung kommt Softwäre schnell aus dem Netz, beispielsweise hat ja die Spieleindustrie längst auch auf Download- Spiele umgestellt. Angesishcts des Tempos, mit dem neue Versionen nachgeschoben werden zahlt sich auch eine Sicherungskopie von Software in den seltensten Fällen auf.
Und für Backupmedien sind externe Platten - ob einzeln oder als NAS - ohnehin längst besser geeignet. Will ich mal einem Freund Fotos oder Musim bringen, tut's ein USB- Stick allemal.
Und sobald die Filmbranche mal konkurrenzfähige legale Downloadportale auf den Weg gebracht hat, werden mittelfristig auch die Tage der Blu-Ray als Filmmedium gezählt sein.