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Externe Datenspeicher im Wandel der Zeit

Externe Datenspeicher im Wandel der Zeit
Von , Andrew Ku
Im Wandel der Zeit

Heutzutage kann man einen acht GByte fassenden USB-Stick schon für wenige Euro erwerben. Wer mehr braucht, bekommt eine 64-GByte-Version zu Preisen ab 40 Euro. Auf einem solchen Stick kann man dann ein ganzes Betriebssystem und jede Menge Anwendungen unterbringen. Allerdings war es nicht immer so komfortabel und simpel...

Viele unserer Leser werden sich noch an ganze CD-Stapel erinnern, auf denen man alles mögliche auslagerte. Noch ein paar Jahre zuvor war man bemüht, seine Daten passgerecht auf eine 1,44 MByte fassende 3,5-Zoll-Diskette zu packen – und das war schon ein Fortschritt gegenüber den alten Floppy-Disks. Die ganze alten IT-Hasen werden sich vielleicht sogar noch an die Zeit erinnern, als IBMs Lochkarten die Norm waren.

Externe Speicher haben also ohne Zweifel eine interessante Vergangenheit. Gehen wir einfach mal in der Zeit zurück und schauen uns an, wie sich die Technik entwickelt hat.

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  • mini285@1337318366@guest , 23. März 2012 08:11
    Und was ist mit MO-Laufwerken …?
  • shodan , 23. März 2012 08:27
    was mir irgendwie - auch aus nostalgischen Gründen - in der Liste fehlt sind die "Streamer", unter diesen vorrangig die im privaten Sektor verwendeten "QIC 80" Laufwerke.
  • aarfy , 23. März 2012 09:07
    Naja die Liste ist weder Chronologisch noch sonstwie vollständig .. bei den 3,5 Zoll Floppys gings ja auch mit "Single Density" los das waren Discs mit 720kB (ich glaub es gab sogar Half-Densisty mit 360kB) das entwickelte sich dann auf Double Density weiter (1,44Mb -> die Erwähnten) und schließlich gab es Sogar Double Density (keine Ahnung ob die dann "Quad Density" hießen) mit doppelter Kapazität -> die mussten irgendwie anders formatiert werden und das funktionierte auch nur in ganz speziellen Laufwerken, deshalb hat sich das nie richtig durchgesetzt. Ebendso wenig wie die "120Mb Floppy" die eigendlich eher eine Art Streamer war und eigendlich gegenüber der Ur-CD den Vorteil hatte das sie beschreibbar war. Leider waren die Laufwerke + Medien immer relativ teuer. das war übrigens auch der Grund warum es Floppy noch bis Anfang der 2k Jahre gab -> CDs konnte man halt nur mit gewissem Aufwand beschreiben und anfangs praktisch garnicht, eigene Daten von A nach B schaffen musste man aber trotzdem und Streamer waren ziemlich teuer. Also hat man halt 20 Disketten genommen um weniger als 30Mb zu transportieren.. weiss noch jemand wie lange man gebraucht hat um 20 Disketten zu formatieren und mit Daten zu bestücken :-). Und wenn man jetzt noch Glück hatte ist eine davon beim Transport beschädigt worden und man fing wieder von vorne an ^^
  • jkfkgf@guest , 23. März 2012 09:17
    Daten SICHER mit 3,5" Floppys transportieren oder gar Langzeitarchivierung mit 3,5" Floppys? Na Glückwunsch, wer sich darauf verlassen hat :) 
  • echoez , 23. März 2012 09:18
    @aarfy
    und soo genau will ich's (persönlich,natürlich) garnicht wissen. Wenn Du darüber ne Diplom-Arbeit schreiben willst kannste das gerne tun, das werden aber wohl nicht so viele lesen (wollen) ;)  Nicht bös' gemeint!
    Danke für die nette kleine Kolumne :)  Reicht zum Pausenbrot.

    Wobei die Idee eines kleinen Online-Museums aufkommt, dann auch vollständig und chronologisch korrekt. Wirds irgendwo schon geben aber hier im Forum als eigenen Museums-Fred.
  • echoez , 23. März 2012 09:21
    @jkfkgf@Guest
    Damals gabs so praktische 100er Boxen, fast für die Hosentasche. Waren immerhin portable 144MB :D 
  • Anonymous , 23. März 2012 10:08
    In den letzten Jahren hat sich in der Datenspeicherung viel getan, besonders der Beitrag mit 8" Disketten wo sich dann der Standard mit 3,5" durchgesetzt hat. Von Amstrad gab es mal die 3" Diskette ist leider nicht dabei aber eine schöne Bildergeschichte ist es trotzdem!
  • aarfy , 23. März 2012 10:55
    @echoez wollte nur mal bei dem ein oder anderen die Nostalgie wecken .. daran können sich bestimmt noch viel erinnern .. die endlosen Flüche weil wieder Disk 23 von 26 von irgend einem nicht wiederbeschaffbarem Programm nicht mehr funktioniert..

    Btw. die 100er Box war nicht wirklich "hosentaschentauglich" die 20er Boxen waren schon unhandliche Würfel mit ca. 11x11cm Kantenlänge :-) bei einer Stärke von einer Disk von ca. 4-5 mm nicht verwunderlich ^^ (5mmx100 Stück da brauchts ne wirklich große Hose :-) )

  • jkfkgf@guest , 23. März 2012 11:00
    3" Diskette? - nie gehört. glaube auch nicht, dass jedes Format hier erwähnt werden sollte (Memory Stick, CompactFlash usw. fehlen auch, HD-DVD ist nur in BD angerissen usw.)
  • Saxn-Paule , 23. März 2012 11:07
    Leider haben die LS-120 Laufwerke einem enormen Schwund gehabt. Habe 3 Stueck gehabt und keins davon hat 2 Jahre gehalten.

    BD wird sich nicht als Spiechermedium durchsetzen, da die Nachteile optischer Speicherung viel zu hoch sind.
    Das P/L Verhaeltnis je GB und die Sicherheit ist bei einer HDD deutlich hoeher.
  • derfnam35123@1338017115@guest , 23. März 2012 11:31
    Die Spekulation um Blu-ray am Ende ist ziemlich schwach. Wenn überhaupt geht Blu-ray die Zeit aus in die Rechner zu kommen. Ich persönlich benutze es nicht mal am Fernseher (ausser um PS3-Spiele zu zocken) weil ich da eine kleine HTPC Box mit HD Filmen vom NAS oder anderen verbundenen Rechnern um einiges praktischer finde.

    Natürlich gibts in Deutschland noch nichts in Richtung Netflix was halbwegs was taugt. Es gibt da Wege wie man Netflix, Hulu, etc. trotzdem von Deutschland aus nutzen kann aber die werden dem Durschnittsnutzer leider zu umständlich sein.
  • kiselDO@guest , 23. März 2012 12:20
    Zu den 3,5"-Floppys ist noch ergänzenswert, dass diese bis 2,88 MB gingen. Diese großen Formate haben sich allerdings nicht verbreitet. Gegeben hat es sie trotzdem.

    Außerdem ist es interessant, dass es sich eigentlich um ein metrisches Format handelt, nämlich 9 cm, das nur wegen der Amis 3,5"-Format heißt.
  • Anonymous , 23. März 2012 12:27
    Der vollstaendigkeit halber: BR gibt's in Form von BDXL schon seit Jahren mit bis zu 128GB.

    Zitat :
    Natürlich gibts in Deutschland noch nichts in Richtung Netflix was halbwegs was taugt.

    Die Streams sind, auch wenn sie mit "HD" bezeichnet sind, i.a. qualitativ dichter an SD (DVD) als an HD (BR). Keine Ahnung, wie die Qualitaet des IPTV der Telekom aussieht, aber die uebers Netz gestreamtem Mediatheken, sind auch weit von HD entfernt.
  • Anonymous , 23. März 2012 12:44
    Zitat :
    3" Diskette? - nie gehört. glaube auch nicht, dass jedes Format hier erwähnt werden sollte (Memory Stick, CompactFlash usw. fehlen auch, HD-DVD ist nur in BD angerissen usw.)


    3 Zoll Diskette!
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Compact_Floppy.jpg&filetimestamp=20050202094521
  • kmueho , 26. März 2012 01:22
    Ich finde, dass DAT-Bänder und MO-Disks (Magneto-Optical) zumindest ein Nebensatz wert gewesen wären.
    Außerdem hat die Musikkassette als Datenspeicher (Datasette) zunächst im Privat-Bereich durchaus mit der Floppy-Disk konkurrieren können.
  • johannes_franke , 27. März 2012 09:58
    Nette Idee jedenfalls, so eine nostalgische Bilderstrecke. Mir fehlt aber auch noch was, und zwar die SyQuest-Laufwerke, immerhin Vorreiter bei den Festplattenlaufwerken mit austauschbaren Scheiben, die man sich als Privatanwender beinahe leisten konnte, mit Kapazitäten von 40 / 80 MB mit 5,25" Cartridges und bis zu 270MB in 3,5". Waren zwar immer recht schnell kaputt, aber dennoch eine Revolution. Immerhin konnte auch lange Zeit danach kein anderes austauschbares Medium mit solchen Zugriffszeiten glänzen.
    Und dann gab's die doch viel früher auch Monster-sized mit austauschbaren Plattenstapeln in ca. 16-Zoll. Als Azubi habe ich noch einige davon verschrottet.
    Ganz zu schweigen von den Data General Bandlaufwerken. Es war immer ein Genuss, den 60-Kilo-Kolossen beim vollautomatischen Einfädeln zuzusehen (dafür hatten sie eigens ein Gebläse!). Das waren eigentlich schon Computer für sich.
  • Hotdeimei@guest , 29. März 2012 10:39
    Will mich ja hier nicht als Opa outen. Aber die anfängllichen Datenträger meiner Computerlaufbahn sind auch nicht dabei: Kassetten. Per Diktiergerät an einen TI-99 4a angschlossen konnte man noch entspannt dem Säuseln der Bits lauschen, die in den Rechner flossen :-)
  • CrazyBird@guest , 16. April 2012 17:47
    Ich glaube ja nicht, dass der Blu-ray abseits von Filmen eine halbwegs rosige Zukunft beschieden ist.

    Das auch, wenn ich daran denke wie selten ich heute meinen DVD- Brenner noch verwende. Dank 100 MBit- Leitung kommt Softwäre schnell aus dem Netz, beispielsweise hat ja die Spieleindustrie längst auch auf Download- Spiele umgestellt. Angesishcts des Tempos, mit dem neue Versionen nachgeschoben werden zahlt sich auch eine Sicherungskopie von Software in den seltensten Fällen auf.

    Und für Backupmedien sind externe Platten - ob einzeln oder als NAS - ohnehin längst besser geeignet. Will ich mal einem Freund Fotos oder Musim bringen, tut's ein USB- Stick allemal.

    Und sobald die Filmbranche mal konkurrenzfähige legale Downloadportale auf den Weg gebracht hat, werden mittelfristig auch die Tage der Blu-Ray als Filmmedium gezählt sein.