Bei Dell in Limerick: Riesige iSCSI-Lösung im Hands-On-Test

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Achim Roos & Benjamin Kraft
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3 Kommentare
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  • AHA!
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  • Der RAID Level wird nicht pro Volume sondern pro Array einmalig definiert. Bei der Erstellung eines Volumes kann dann "nur" eine RAID Preference angegeben werden. Ist in der Gruppe also ein oder mehrere Arrays mit dem passendem RAID Level vorhanden so wuerde das Placement des Volumes auf diesen Geraeten stattfinden. Das Loadbalacing findet dann auch nur auf diesen Geraeten statt.

    Sollte das Volume aber mehr Platz benoetigen weil es evtl. spaeter mal im lfd. Betrieb vergroessert wird so werden Teile des Volumes auf anderen Mitgliedern der Gruppe bzw. Pools abgelegt.

    Auf dieses Wege wird laesst sich auch die Ablage eines Volumes auf max. 3 Geraete erhoehen. Man muss das Volume nur so Gross machen das der freie Platz von 3 Geraeten nicht ausreicht und in der theorie kann das Volume dann ueber max. 8 Arrays sich erstrecken. In der Praxis schon gehabt :)

    Gruss
    Joerg
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  • Etwas ähnliches haben wir hier vor ein paar Tagen selbst gebaut, allerdings mit 24 Platten und E5-CPUs. Vermutlich massiv günstiger als die Dell-Lösung.

    iSCSI haben wir nicht getestet, aber SMB und NFS lieferten auch schon problemlos 350MB/s (4x1GBit Ethernet). Die CPU-Last ist vernachlässigbar. Der Trick: Das Filesystem muß optimal angelegt werden.

    Und das Beste: Da ist nichtmal ein Hardware-RAID-Controller dahinter. Die CPU kann das viel besser. Stinknormales Linux-RAID6 mit LVM drüber.

    Achja, dank 0815-IPMI läßt sich das Ding ebenfalls komplett remote steuern. Einschalten, Ausschalten, VNC vom Einschalten weg, CD- und Floppy-Images per Webfrontend "einlegen", halt so wie das bei Xeons seit fünf Jahren Standard ist.
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