Firefox OS: Ein erster Blick auf das alternative Smartphone-Betriebssystem

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Matthias Wellendorf & Mattieu Lamelot
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7 Kommentare
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  • bei microsoft scheint die sache mit dem streichen auch niemanden zu stören(xbox360+kinect) und das völlig zu recht.schon lächerlich dass sich sowas patentieren lässt.
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  • Irgendwie sieht es meiner Meinung nach etwas antik aus?
    Ich sehe keinen Sinn in einer neuen Smarties-Plattform :/!
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  • eine schöne klare übersicht wirkt in meinen augen nicht antik,aber leider gibt es wenig neues im firefox land.
    ich sah damals in den anfängen des internets nach yahoo auch kein platz für google ...
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  • „Ein erster Blick“ trifft es sehr gut. Als Gestalter weiß man, dass man erst etwas zeigt, wenn es „vorzeigbar“ ist. Wieso man mitten in den ersten Skizzen – wie hier zu sehen – etwas raushaut zeugt von Unsicherheit und der Bewusstheit, dass es maximal durch seinen irgendwann eintretenden Release (viel zu spät) ein Nischendasein gemäß (ehemals) MeeGo führen wird.

    Was mich stört:
    Die Screenshots sehen aus, als wäre ein Gestalter noch am experimentieren in seiner Ausbildung. Die Typografie springt wild herum und überlappt; mal mit Serifen, mal ohne. Mal Bold, mal regular, mal groß, mal klein, keine Einheitlichkeit feststellbar. Die Gestaltung insgesamt ist wenig originell und scheint teilweise 1:1 kopiert; in Fragmenten versteht sich. Das Interfacedesign ist alles andere als userfreundlich: Wenn man das Browserfenster betrachtet sieht man, dass ein großteil des eigentlichen Content von Menü, Navigations-Leisten und Icons verdeckt wird. Angefangen oben für die reservierten 10px für die Uhr, komplett verschwendet. Darunter die übertrieben fette URL-Leiste mit nochmals mehr Rand als Verzierung (Haben die Gestalter sich jemals gefragt, warum man Tabs auf kleinen Mobilgeräten entweder klein darstellt oder kaskadiert?), unten sieht man wieder eine breite Menüleiste und zusätzlich vor- und zurück-Pfeile. Ich wage zu bezweifeln, dass beim normalen Surfen angedacht ist, irgendetwas davon auszublenden zu lassen; das unbedachte Interfacedesign mit viel Platzverschwendung kennt man ja aus den alten Firefox Versionen; immerhin dieser Unrat ist Einheitlich. Weiter gehts mit der nicht-Einheitlichkeit: Auf Flächen mal Verläufe, mal Verläufe mit Muster, mal plane Flächen, plane halbtransparente überlappende Flächen. Icons: mal reduziert und zeitgenössisch, mal a la Powerpoint nur aus hauchdünnen Outlines in Knallgrün, mal rund, mal eckig … Bildergalerie: schwarze Trennlinien zwischen den Bildern erinnern an Gestaltung des letzten Jahrzehnts (genau wie die ab und an auftauschende Serifentypo, zB auf dem Onscreenkeyboard). Wieso sind denn die Miniaturansichten in der Bildergalerie oben über dem angezeigten Bild völlig verrutscht angeordnet, wieso endet die Miniaturserie oben nicht bündig links mit dem angezeigten Bild?

    Abgesehen davon, dass WebOS grad ausgestorben ist, BlackberryOS auch bald hinterherspringt, Symbian auch abgeschrieben ist – während Windows Phone tapfer Kämpft und eigentlich Android und iOS unbestreitbar an der Spitze sind, frage ich mich wer die Zielgruppe sein soll bzw. was der Zweck hinter der Entwicklung sein soll. OpenSource hin oder her; manchmal ein sozialer Gedanke, aber in diesem Fall ist das einzige was mir bei dieser „kuck mal, ich kann malen!“-Publikation in den Sinn kommt, dass sich ein Einzelner (Oder gar eine große Gruppe) gestalterisch beweisen will.

    Auf dem jetzigen Stand ein visueller Totalschaden.
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  • wo genau steckt der sinn? mit android ist dieser markt gesättigt. punkt.
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  • das war zuvor mit iOS auch so...
    und jetzt hat jeder android

    aber ich denke firefox os soll eher im segment wo nokias S40 immernoch stark ist nach marktanteilen jagen
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  • Wenn man es auf einem schon etwas betagten, aber gerooteten Android-Smartphone ohne größere Schwierigkeiten installieren kann, würde ich einen Versuch zumindest nicht scheuen...
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