[Fotostrecke] 14 legendäre Overclocking-CPUs

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Benjamin Kraft & Don Woligroski
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16 Kommentare
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  • fragger
    Sowohl den 166MMX, als auch den Celeron 300A, als auch den D805er hatte ich... das waren noch Zeiten... Da hat sich OC noch gelohnt!

    OC Damals: kaufe eine billige!!! CPU und übertakte sie, so dass sie so schnell ist, wie eine teure oder die teuerste CPU, wenn nicht sogar schneller)
    OC Heute: kaufe eine teure CPU mit krassem OC Mainboard, und Hyper Mega XXX Speicher und 15 KW Ultra Pro Netzteil, alles am besten mit flüssigem Helium gekühlt, um dann für den drei bis zehnfachen Preis 5% mehr Rechenleistung rauszuholen.
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  • benkraft
    @fragger - So sieht es aus. Und doch schaue ich auf die Liste und denke selbst - "Maaan, da hab ich aber selbst bei einigen Kandidaten noch Rechenpower ungenutzt gelassen." Einige davon hatte ich nämlich auch. Und es kribbelt mir wieder in den Fingern, aber mit aktuellen CPUs macht es einfach keinen Spaß mehr...
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  • klomax
    Intel Celeron 300A, herrlich! :D

    Dazu noch eine flotte Voodoo 3dfx Karte und schon ging die Lutzi ab.
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  • amd64
    In der Liste fehlen noch die AMD 5x86 P75 ...
    http://de.wikipedia.org/wiki/AMD_Am5x86

    166MHz waren mit den meisten kein Problem.
    Einen von beiden konnte ich sogar mit 180MHz betreiben,
    dazu lief dann aber der PCI Bus mit nur 20 MHz wenn ich mich recht erinnere.
    Fragt mich bitte nicht wie der Teiler dann zu stande gekommen ist.
    Laut Benchmarks lag die CPU Perfomance dann knapp unter Pentium 90 Niveau :)

    http://img1.bildupload.com/666684f41b7de3e7a0a49c07f7f16950.jpg

    http://img1.bildupload.com/ec3d47df7623ec9ea23c09703122a117.jpg
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  • Goldie01
    Mir fehlt ganz klar der legendäre Athlon XP 1700+ mit JIUHB Stepping - 1,466GHz Standard und viele Modelle liefen bei lockeren 2,3Ghz. Mehr prozentuale Übertaktung hab ich bis zu deisem Zeitpunkt nicht gesehen.
    Das mit meinem guten Thermalright SLK800 Vollkupferkühler - geiles Ding.
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  • erma
    Den Celeron A300 und den Thunderbird 1Ghz hatte ich auch ... Der zweiten Voodoo² 3dfx habe ich immer nur hinterher geeifert. Schmach ;) ... Und dann noch die gute alte Elsa Erazer III mit 3d-Brille. Halflife mit Kopfweh inklusive .... ;)
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  • kondens
    Schöne Story! So hält man die Stammkundschaft! :D

    aber Ihr habt noch einen vergessen:

    den krönenden Abschluss der Athlon XP Reihe,

    den Barton 2500+: 1,833 GHz auf 333 MHz FSB

    da ging immer FSB 400 und Takt 2,2 GHz, ohne VCore Erhöhung und ohne anderen Kühler

    meiner lief auf ~2,4GHz unter nem Thermalright XP-90C (der kühlt noch heute meinen C2D 7200@3,5GHz@500 FSB

    btw: am schönsten fand ich, dass ich damals vom Celeron300A@450 zum PIII500@750 dank OC mein Board und Speicher fast 6 Jahre behalten konnte (Intel 440BX sei dank!)

    heute kann man schon wirklich fast die CPUs gleich auflöten... neues Board muss (fast) immer sein
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  • Deathdrep
    @fragger

    Hmmm ... also irgendwie finde ich dein "OC Heute" doch etwas überzogen ... ein K-Prozessor von Intel oder die div. Black-Editions von AMD kosten kaum mehr (im regelfall 10-20€) als die "nicht-übertaktbaren". OC-Boards waren schon vor 7 oder 8 Jahren oftmals teurer als die "normalo" Boards.
    Wer sich "Hyper Mega 2400MHz Ram" kauft ist in meinen Augen sowieso selber schuld, die sind nur dann notwendig wenn man "Hardcore-OC" betreibt wo man auf den maximalen Multiplikator der CPU geht und dann noch via BCLK den Takt nochmals soweit hoch zieht, so das man selbst mit dem kleinsten Teiler für den RAM nen normalen 1600er ausserhalb seiner Grenzen betreibt ...

    Ich hatte selber einige der hier aufgeführten CPUs, aber die einzige CPU die mir heute noch ein seeliges Grinsen ins Gesicht treibt, war wohl mein Opteron 144 der es auf 3,2 GHz stabil bei Luft brachte, dabei benötigte ich dann aber auch schon DDR500 Speicher weil keiner meiner DDR400er den erhöhten Ram-Takt mitmachten.

    Aktuell tut mein i7 940 bei 3,98 GHz seinen Dienst, die CPU könnte vielleicht sogar noch mehr da trotz massiv erhöhter V-Core kein MHz mehr stabil raus zu bekommen ist ... vermutlich mag mein MoBo nicht mehr hergeben oder ich müsste mich mal wieder mit div. Spannungen usw. spielen ... aber mir reichten gut 30% mehr Takt bei standart V-Core auch schon :D
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  • fragger
    Natürlich habe ich ein wenig übertrieben... Es ging mehr ums Prinzip. Heute werden "premium" Produkte, welche in der Regel etwas teurer sind bzw. am oberen Ende der Preisspanne sind, für Übertakter angeboten. Der Reiz des Übertaktens lag früher aber ehr darin, mit möglichst wenig Geld, also mit "billigen" Komponenten möglichst viel Leistung zu erhalten.
    Das würde auch heute noch funktionieren, wenn nicht Intel und AMD dies mit allen Möglichkeiten unterbinden würden. Gut, die wollen halt auch Geld verdienen, irgendwo nachvollziehbar... ...aber dennoch Schade oder so: früher war einfach alles besser ;-)
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  • derGhostrider
    Die Sinnhaftigkeit des Übertaktens verschwand wesentlich eher, als es einige hier wahr haben wollen.

    Beim AMD 5x86 hatte man anstelle der flotten 133MHz (zwischen Pentium 60 und Pentium 66) noch die Chance auf 160MHz (nicht 166MHz. Es waren 40 MHz x4) zu wechseln, wodurch man den Pentium 75 (in vielen) Fällen überholte und oft genug, also den damaligen Spielen, sogar zum Pentium 90 aufschließen konnte, der viel mehr kostete.
    Es gab dann noch ein paar Titel, die mit der Übertaktung merklich besser liefen. Es war aber keine Frage mehr, ob es spielbar war oder nicht. Es ging nur noch darum, dass es besser wurde!

    Das eigentlich sinnvolle Übertakten lag weiter zurück! Zu frühen 368er und 468er Zeiten gab es gewaltige Geschwindigkeitsunterschiede innerhalb einer CPU-Generation bei insgesamt sehr begrenzten Ressourcen.
    Da konnte Übertakten darüber entscheiden, ob ein Spiel noch spielbar war oder eben gar nicht mehr gespielt werden konnte.

    Heute ist Übertakten aus diesen Gründen auf keinen Fall mehr nötig. Aktuelle CPUs sind schlichtweg so schnell, dass alles gut läuft. Und der Witz ist, dass selbst CPUs von vor einigen Jahren noch immer mehr als nur ausreichend sind.

    Früher gab es sogar Spiele, die CPU-Features abfragten und ohne diese CPU-Features gar nicht liefen (naja, es wurde die CPU-ID abgefragt und bei falscher Rückmeldung einfach abgebrochen - egal ob es die CPU gekonnt hätte oder nicht).
    Intel hatte damals ein paar Studios dazu gebracht. Von POD gab es z.B. eine exklusive MMX-Version mit schönerer Grafik. Bei einem anderen Spiel musste man "mindestens einen Pentium 60" haben. Das war ärgerlich, denn ich hatte z.B. einen 5x86 mit 160MHz, der sicherlich schneller war.
    Ob da nun wirklich Pentium-Only Befehle genutzt wurden, oder ob es, wie bei POD, von Intel so erkauft wurde, ist zumindest fragwürdig.
    Es gab aber damals für einige dieser Titel dann später Cracks, die die Abfragen aufgehoben haben...

    Zusammenfassend:
    OC schön und gut, aber diese Auflistung fängt m.E. zu spät an und geht viel zu weit. Auch ein Celeron 300A war bei weitem nicht so toll, wie behauptet. Der erreichte den hohen Takt, aber nie die Leistung der teuren Pentiums. Ähnliches galt auch für die übertakteten Durons.
    Dafür möchte ich nicht wissen, wieviele Leute allein durch das Übertakten ein instabiles System bekommen haben, da sie Informationen genau so verantwortungslos bekamen, wie sie hier stehen: Es wird einfach behauptet, dass man die CPUs "PROBLEMLOS" auf einen irrsinnigen Wunschtakt hat hochprügeln können.
    Das ist ein Glücksspiel!
    Und ausgerechnet dann, wenn die TOP-CPUs vom Hersteller nicht in ausreichender Stückzahl verkauft werden können, dann liegt es sicherlich nicht daran, dass der Hersteller keine Lust hat die höchsten Preise für diese Chips zu kassieren und sie dann aus Nächstenliebe lieber für weniger Geld abgibt, sondern schlichtweg daran, dass sie beim Speedbinning, also der internen Tests für bestimmte Taktfrequenzen, durch die höheren Geschwindigkeitsklassen durchgefallen sind und deswegen billiger verkauft werden müssen.

    Aber bis heute verstehen es ja ganz offensichtlich viele Menschen einfach nicht, das es ein Glücksspiel ist und *niemand* eine Übertaktbarkeit jenseits der Herstellerspezifikation garantieren kann.
    "Es funktioniert bei vielen Leuten" bedeutet eben nur, dass viele die dann unter gewissen Umständen auftretenden Fehler nicht auslösen, da sie die Bedingungen für die Fehler nicht erfüllen. Als zweite Alternative, die man auch heute noch ab und zu erlebt, gibt es natürlich auch die, die die Abstürze des Systems dann auf andere schieben. Beliebt ist war da schon immer Windows, denn "das läuft ja nicht stabil".
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  • Iraklis
    Celeron 266Mhz@400Mhz + 128 MB Ram oh man das waren noch Zeiten da ist ja heut zu tage jeder Taschenrechner schneller :D
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  • klomax
    Heutzutage übertaktet ja auch "Jedermann", das Klientel hat sich diesbezüglich leider etwas verschoben, weg vom "User" hin zum Battlefield-Nerd.
    Die Board-/CPU-Hersteller stiften einen zudem ja geradzu an, die Garantie flöten gehen zu lassen. - Garantiert ist da i.d.R. gar nix, aber die Leute machen es halt auf Knopfdruck (die Erfahrenen nach Anleitung...).

    Wer seinen aktuellen Intel a la 3770k oder ähnliche übertaktet (unnötig, Spiele laufen so schon wie Butter), unnötig es ist.
    Aber der Faktor "Ich sein cool!" ist einfach zu verlockend. ;)
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  • Deathdrep
    @klomax

    wahre Worte, aber die Hersteller werben ja auch massiv mit OC. Das kann schon teilweise krankhafte Auswüchse annehmen. Bestes Beispiel habe ich vor kurzem selbst erlebt:

    Hab für jemanden ein dickes Haswell-System zusammengeschraubt. Der i7 4770k sollte natürlich übertaktet werden. Also System zusammengeschraubt und Bios installiert. Auf Standarteinstellungen mal Lynx, CPU-Z und CoreTemp angeschmissen und fast ne Schlag bekommen ...
    @ Stock war der Prozessor unter Volllast bei knapp 93°C trotz offenem Gehäuse und Corsair H100. Hatte zuerst den Verdacht ich habe bei der Montage des Kühlers was verpatzt oder der Temp-Sensor is defekt, aber einmal den Radi angefasst und mir war klar ... die 93°C sind wohl korrekt. Ein kurzer Blick in CPU-Z offenbarte mir dann auch gleich den Grund dafür. Standart-V-Core: 1,210 ... V-Core bei Vollast: 1,485
    Ich betone nochmal, ich hab nix großartig eingestellt, einfach zusammengebaut und im Bios die Bootreihnfolge und den Sata-Mode eingestellt, sowie die Timings des Speichers kontrolliert.
    Intel traut ihren Prozessoren also auch nicht weiter als man ihren CEO werfen kann ^^
    +0,275V bei Volllast is ja einfach nur pervers ... hab dann verständlicher weise dann gleich Hand angelegt und die V-Core manuell fixiert und versucht das Off-Set so klein wie möglich zu machen (ein deaktivieren wollte das MoBo so garnich)

    Wenn ich also Bedenke wieviele Hersteller mit Auto-OC und so werben und dabei die Komponenten weit über dem Betreiben was man ihnen eigentlich zumuten sollte ... dann würde ich mir das "alte" OC wieder wünschen. Als Funktion ja, aber nicht als ultimatives Marketingwerkzeug.
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  • borizb
    Da wäre ein richtiger Artikel schön gewesen. Auch den Benchmarkvergeich zu sehen wieviel mehr Leistung man pro MHz hat und wie ein alter Quad gegen einen aktuellen Abschneidet, Energieffizienz etc. Dann sehen mal die ganzen Leute, dass sie ihr alter Q6600 schon lange nicht mehr das ist, was er mal war :D Viele wären überrascht, wenn sie sehen, wie der sich gegen einen aktuellen i5 mit gleicher GHz zahl schlägt.
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  • cosmic
    also ich kann mich da dem Vorposter nur anschließen. Hier fehlt ganz klar der 1700+. Auch ich kann bisher keinen vergleichbaren Processor finden, das ding lief bei mir mit Wasserkühung stabil bei 2,6ghz über Jahre hinweg. Und das für einen preis von 70€ Dazu kommt noch der 2500+ mit aiuhb stepping der ebenfalls problemlos bei 2.3 - 2.5ghz betrieben werden konnte.
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  • Florian Jans
    Da fehlen auf jeden Fall noch ein paar CPUs. Beim Northwood z.b. lies es sich viel weiter treiben. Ich habe damals diverse billigst Northwood Celerons die als 2-2,2Ghz verkauft wurden mit weit über 3GHz im Dauerbetrieb gehabt, mit Boxed Kühler versteht sich. Ebenso war der Northwood Pentium 4 2,4 und auch später der 2,6HT richtig gut zu übertakten. Man konnte die mit Luftkühlung auf bis zu 3,7GHz bringen, das alles als Intel noch nicht mehr als den 3,06 bzw den 3,2er im Angebot hatte. Das war schon ne richtige Ansage. Viele aus der Liste hatte ich aber ebenfalls. Angefangen hats mit einem P75 der dauerhaft auf 120Mhz lief. Dann ein AMD K6 166 der mit 233 lief, Die Pentium2 waren sehr unwillig. 233 ging nur auf 262 und der 400 nur auf 448. Die P3 mochten auch gar nicht. Sehr gut waren bei mir auch die Mobile XPs und die Bartons. Die Presscots waren richtig schlecht. Beim D805 gings dann wieder richtig gut los. Die Core2Dou E6xxx und der Q6600 gingen bei mir auch alle richtig gut ab mit Luftkühlung. Werde jetzt nach langer Pause wieder mit einem E8500 einsteigen und mich bis zu den aktuellen durchbasteln. Mal schauen was da kommt.
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