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Praxis: Windows-XP-Modus unter Windows 7 einrichten

Praxis: Windows-XP-Modus unter Windows 7 einrichten
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Windows 7 - mit Rettungsanker

Windows 7 lässt sich um einen Windows-XP-Modus erweitern, ganz offiziell (siehe »Windows 7: Details zum XP-Modus«). Dadurch erhält man die Möglichkeit, Anwendungen zum Laufen zu bringen, die sich "bockig" zum neuen Microsoft-Betriebssystem stellen. Da der XP-Modus nicht zum Lieferumfang von Windows 7 gehört, muss man ihn als Anwender erst installieren. Immerhin ist die Software kostenlos und mit etwas Glück funktionieren dann die Anwendungen wieder. Wir zeigen auf den folgenden Seiten, welche Pakete man herunterladen muss und was man bei der Einrichtung zu beachten hat.

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  • Anonymous , 18. Juni 2009 14:45
    Wäre es nicht besser lieber 2 komplette Betriebssysteme zu installieren so das man dann auch immer nur eins am laufen hat?
    zB. win7 und winXP
  • tron23stas , 18. Juni 2009 14:53
    Warum soll Ich als Anwender für ein neues BS Geld rausschmeißen und danach manuell weitere Packete installieren damit die Programme laufen die ich brauche. Da kann ich doch gleich bei meinem XP bleiben.

    Leute lasst euch nicht jeden Dreck andrehen den euch die Industrie vor die Füße schmeißt!
  • benkraft , 18. Juni 2009 15:14
    tron23stasWarum soll Ich als Anwender für ein neues BS Geld rausschmeißen und danach manuell weitere Packete installieren damit die Programme laufen die ich brauche. Da kann ich doch gleich bei meinem XP bleiben.Leute lasst euch nicht jeden Dreck andrehen den euch die Industrie vor die Füße schmeißt!



    Meine Meinung: Weil ein neues Betriebssytem neue Features mitbringt und neue Technologien unterstützt. Irgendwann wird es für Windows XP
    keine Patches und Sicherheitsupdates
    keine Treiber für neue Hardware
    keine Programme geben, die auf bestimmte Win-7-Features bauen
    mehr geben.
    Noch ist das nicht soweit. Aber jeder Softwarehersteller wird sich freuen, wenn er nur noch eine Windows-Plattform (Vista und 7) supporten muss, statt zusätzlich noch eine weiter, "uralte." ;) 

    Sicher hast du Recht, und man muss man nicht alles mitnehmen, was der Markt bietet. Und wer Vista ausgesessen hat, hat nix verpasst. Windows 7 sieht aber in vielen Dingen weitaus besser aus! Gib dem OS eine Chance, bevor du es mit Vista in einen Topf schmeißt! :) 

    ungleubigerWäre es nicht besser lieber 2 komplette Betriebssysteme zu installieren so das man dann auch immer nur eins am laufen hat?zB. win7 und winXP


    Der Gedanke ist nicht verkehrt. Es ist aber auch umständlicher. Was ist, wenn du zwischen einer alten und einer neuen Anwendung Daten austauschen willst. Copy & Paste funktioniert ja mit dem Virtual PC per Clipboard auf Textebene einwandfrei. Aber jedes Mal neu starten, nur um einem anderen Programm eine kleine Änderung mitzuteilen? Geht ja auch bequemer... ;) 
  • drtarax , 18. Juni 2009 17:46
    Hallo Leute

    Ich finde das nicht schlimm, immerhin besitzt
    auch WinXP eine Programmkompatibilitäts-Assistent
    falls mal Programme für Win98 oder so nicht richtig funktionieren!
    das stört aber keinen, oder arbeitet noch jemand mit 98 oder
    hat 98 und XP installiert. evtl. noch 2000 und ME zusätzlich
    Vista und nicht zuvergessen Linux :-)
    Ein neues Betriebssystem ist wie ein neues Auto, man bekommt
    schnick schnack den kein Mensch braucht aber doch jeder
    gern haben will...
    Ich denke mal dass es die wenigsten "Heimbenutzer" treffen wird
    und für die firmen gibt es immer Altanativen...
    Wer auf seine Uraltprogramme nicht verzichten kann oder will,
    wird sich mit Sicherheit kein neues BS kaufen!!!
    Bei MAC OS gibt es auch eine Konsole wo z.B. XP läuft, und das
    schon vor Vista oder 7.
    Also alles nicht der rede werd
    mfg
  • tron23stas , 18. Juni 2009 17:53
    @ benkraft: Freut mich zu sehen dass wir beide im Prinzip sehr ähnlicher Meinung sind, nur dass ich die "Vista-Entwicklung" weit aus kritischer betrachte. Ich bin Dipl. Ing. in der Energie und Wärmetechnik und mich graust die allgemeine Einstellung VIELER Leute dass "irgendjemand unsere Energieprobleme schon löst". Der neuhinzugekommene visuelle Schnick-Schnack lässt den Prozzi und die GraKa permanent mehr arbeiten, was logischerweise einen Mehrverbrauch an Strom nach sich zieht. Selbstverständlich kann man diesen Mehrverbrauch eines einzelnen Rechners als Peanuts bezeichnen, nur sind es bei 1000 Rechnern bereits keine Peanuts mehr. Und wir haben allein in D weitaus mehr als nur 1000 Rechner. Der gesamte Mehrverbrauch aller Vista-Rechner ist "wahrnehmbar", die Stromkonzerne freuen sich und der Treibhauseffekt wird weiter gefestigt. Wer an der Stelle sagt dass eine Einzelperson nichts ausrichten kann, hat zu kurz gedacht.
    XP lässt sich dank nLite wunderbar mit neuen Treibern aufrüsten.
    Ich persönlich habe mir sogar - als Nicht-IT'ler - einen WinXP-Install-USB-Stick zusammengebaut und mit allen Treibern eines jeden Rechners in meinem Haushalt aufgebohrt, und lebe seitdem etwas glücklicher :-)

    Kurz: Jeder kann was ausrichten, nur muss Jeder auch was tun und nicht warten bis der liebe Gott oder gar die Industrie das für einen erledigen.

    Gott gibt es nicht und die Industrie wird es IMMER nur gegen frisches Bargeld machen, siehe Vista und Win7.

    Ähnliches Problem gab es im letzten Jahrzehnt mit der Automobilindustrie und im Bereich der Server-Rechner, aber an der Stelle wird mein Beitrag so langsam zu lang.
  • aarfy , 18. Juni 2009 22:10
    Naja Win7 ist angeblich ja wesentlich resourcenschonender als Vista - btw. die winXP "Console" macht da schon Sinn - so müssen sie nicht den ganzen XP DLL und Filesystem Overhead im neuen OS mitschleppen - das war einer der Gründe warum ME damals so lahm war - zuviel Zeug aus Dosenzeiten..

    Was die Nutzbarkeit in Unternehmen angeht: die meisten Unternehmen die auf Ihre IT Infrastruktur angewiesen sind werden nicht das OS wechseln nur weils jetzt auf einmal so ein neues tolles Windows gibt.. Ist doch alles eine Kostenfrage - viele Unternehmen verwenden spezielle Software und das Personal ist auf diese Software geschult - diese Software läuft zuverlässig auf der bestehenden Infrastruktur - ein Wechsel kostet neue Schulungen + Umstellungskosten & Supportgebüren - sowas kann schon bei einem mittelständigen Unternehmen mit 20-30 PC Arbeitsplätzen etliche tausend Euronen verschlingen - und da fragt dann der geschulte BWLer (zu Recht) ".. und welchen Mehrwert haben wir jetzt davon?" - also bis sich sowas auf breiter Basis in Unternehmen durchsetzt dauert es bestimmt noch ein paar Jährchen. Es gibt heute noch Unternehmen die mit MS-Dos Software ihre Gehaltsabrechnungen machen - weils einfach funktioniert und eine Umstellung kaum messbare Effekte (bis auf die Kosten) hätte.
  • aarfy , 18. Juni 2009 22:23
    btw. ich muss allerdings der fairnesshalber sagen das ich konsequent immer min. eine OS Generation überspringe .. DOS+NC -> dann WIN 98SE -> dann XP konsequenterweise kommt jetzt halt Win7 dran ;)  - aber auch nur weil ich es nicht einsehe nochmal Geld in ein WinXP 64Bit zu investieren nur damit ich meinen Ram voll nutzen kann.. vielmehr Effekte rechne ich mir da nicht aus für den Anfang - aber ich bin da eh meist etwas skeptisch..
  • borizb , 18. Juni 2009 22:25
    Zitat :
    Damit mutet man dem virtuellen XP aber auch zu viel zu: Es soll betagte Anwendungen gangbar machen, nicht eine virtualisierte Spielumgebung darstellen.
    Genau dafür wollte ich mir 7 kaufen. Damit ich wieder die alten Games kaufen kann. Super, VM Ware und so läuft auch auch Vista mit ähnlichen Features. Da hatte ich mir DEUTLICH mehr erhofft.
  • aarfy , 18. Juni 2009 22:42
    borizbGenau dafür wollte ich mir 7 kaufen. Damit ich wieder die alten Games kaufen kann. Super, VM Ware und so läuft auch auch Vista mit ähnlichen Features. Da hatte ich mir DEUTLICH mehr erhofft.

    Naja die VM ist wesentlich besser ins OS integriert (die hatten wie es der Zufall will Insider-Informationen) - aber ob man damit Games mit hoher Ressourcenlast spilen kann wage ich jetzt auch mal zu bezweifeln - ist halt trotz allem nur 'ne VM
  • benkraft , 18. Juni 2009 23:50
    borizbGenau dafür wollte ich mir 7 kaufen. Damit ich wieder die alten Games kaufen kann. Super, VM Ware und so läuft auch auch Vista mit ähnlichen Features. Da hatte ich mir DEUTLICH mehr erhofft.


    Ich denke, für deine Zwecke fährst du vermutlich mit einer zweiten Partition oder Festplatte für Win 98 oder XP besser. Dann per Dual-Boot eben das passende OS laden. Zum Spielen sind VMS generell nicht gedacht.

    Noch zwei Anmerkungen:
    Man darf nicht vergessen, dass Microsoft das Ganze kostenlos anbietet. VMWare und Parallels sind dagegen kostenpflichtig (und erfordern zusätzlich eine vorhandene XP-Lizenz...).
    Zum anderen wird die 3D-Beschleunigung von VMWare und Parallels immer besser, wie ein richtiger Windows-Rechner verhalten aber auch sie sich nicht.
    Glücklicherweise kann man das ja alles per Trial-Version selbst ausprobieren. Dann kann man sich überzeugen, dass das was man will auch klappt bzw. beugt Enttäuschungen vor.
  • pivo , 19. Juni 2009 11:47
    Wenn ich das richtig verstanden habe, muß XP separat "frisch" gehalten werden. Mit anderen Worten, es gibt keine gemeinsamen Updatepakete.

    Einerseits wird das den XP-Updates noch ein ziemlich langes Leben bescheren andererseits wird das einer der größten Roadblockers bei der
    Migration von XP auf W7 in Unternehmen sein.

    Im gewerblichen Umfeld gibt es noch einiges an Software was nicht unter W7 (und auch nicht unter Vista) läuft.

    Am Ende bedeutet dies nahezu doppele Arbeit für Admins, weil sie quasi zwei OS auf dem aktuellen Stand halten müssen.
  • Anonymous , 20. Juni 2009 15:21
    Wenn ich diesen Mist hier schon wieder lese werde ich noch bald downgraden! Von Vista64 auf XP64 und Geld für Windows 7 gibt es von mir nicht.
  • Lamster , 21. Juni 2009 19:58
    wir haben das problem einfach mit einem alten XP Rechner gelöst, wo wir das einfach bei bedarf mit Remote-Desktop zugreifen,
    ist zwar nicht die einfachste lösung, aber dafür haben wir einen vollwertige Maschine mit XP drauf, da die meiste Software von Firmen kaum unter Vista laufen,
    alle Hersteller verweisen, wenn es um kompatibilitätsproblemen geht,
    Vista wird nicht unterstützt, wir warten auf Windows 7 :-(

    die machen sich es eben einfach

    nun haben wir unsere PC´s alles auf Vista umgestellt, und nun,
    danke Microsoft, ist wieder ein update fällig ?
    schon langsam sollte sich eine Wartungsvertrag mit Microcash lohnen ?
  • Anonymous , 25. Juli 2009 20:21
    Was die Unternehmen angeht:
    WinXP,Vista,Win7 haben mehr als nur den "Schnickschnack" als Unterschied.
    In Win7 ist der neueste "NT Kern" integriert,was bedeutet das die Performance steigt,netzwerk-overhead minimiert usw....
    viele Protokolle wurden erweitert/verbessert (zB ipv6....many more)
    Und NUR das ist in Unternehmen gewünscht.
    Daher werden Unternehmen abhängig von deren Verträgen mit ihren IT-Versorgern schnellstmöglich aufs nächste BS (Win7) wechseln.
    Denn,das weiss jeder,der support läuft immer aus,dann sollte mann so früh wie möglich seine Infrastruktur aktualisieren,BEVOR der Support seitens MS eingestellt wird.

    greetz
    tk005