Google kauft Patente für Kommunikationstechnologien von Foxconn

Hauptsächlich hat sich das taiwanesische Unternehmen Foxconn bisher einen Namen als einer der weltweit größten Vertragshersteller von Handys und Unterhaltungsgeräten gemacht. Dabei sind die größten Auftraggeber Apple, Microsoft und Sony.

Die Taiwanesen sind aber auch zugleich große Technologieentwickler und sollen weltweit mehr als 124.000 Patente halten. Weitere rund 64.000 sollen beantragt sein. Von diesem riesigen Berg hat das Foxconn-Mutterunternehmen Hon Hai Precision Industry eine unbekannte Zahl von Patenten an Google verkauft. Angaben zu den genauen Schutzrechten oder zum Kaufpreis machten die Unternehmen nicht. Bekannt wurde nur, dass es sich um Schutzrechte aus dem Bereich der Kommunikationstechnologien handelt.

Vermutlich will Google damit seine Position als Konkurrent für Apple im Markt für mobile Geräte verstärken. Das kalifornische Unternehmen setzt in letzter Zeit vermehrt auf den Zukauf von Schutzrechten oder ganzen Unternehmen. So kaufte Google 2011 Motorola, um mit deren Patenten das eigene Betriebssystem Android zu stärken, und im August 2013 erwarben die Kalifornier schon einmal Patente von Foxconn, damals aber für die Datenbrille Glass.

Foxconn möchte auch zukünftig weiter in die Forschung und Entwicklung investieren und damit seine Position als großer Patentverwerter stärken. Das Unternehmen ist laut der Beratungsfirma Envision IP einer der 20 größten Patentverwalter in den USA.

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